ColdFusion und die vermaledeite Java Null Pointer Exception (NPE)

Den Blog, den ich da benutze, ist der BlogCFC von Ray Camden. Basierend auf Adobes ziemlich genialen ColdFusion Applikationsserver erzeugt der Blog mir seit langer Zeit eine Java Null Pointer Exception. Ich schrieb kurz darüber, weil der mich hindert, meine Schreiblust auszuleben.

Gestern habe ich wieder mal eine ganze Nacht um die Ohren geschlagen, um rauszufinden, wieso das bei mir passiert. Und nun schreibe ich davon, damit eventuelle Zufallsleser - oder auch andere natürlich - mir eventuell den erlösenden Tipp geben können.

Also, der BlogCFC ist Opensource, er unterstützt MySQL, MSSQL, Orcale und MA Access. Da wir als Datenbank nur ein System nutzen wollen, ist generell eine Sybase SQL Anywhere Version 11.1 am Werken. Eine frühere Version untermauerte schon lange den Blog, den ich ja seit anfangs 2007 betreibe.

Der Java Null Pointer Exception taucht ausschliesslich im BlogCFC auf, in keiner anderen CF-Applikation, die ich auf dem Server hoste.

Das aktuelle Setup ist hier also wie folgt:

  • JRUN4 based ColdFusion 9 mit HotFix 1
  • SQL Anywhere 11.1 Build 2355
  • jConn4 Java Connector für die Datenbankanbindung in CF9

Damit es grad klar ist, ich benutze den BlogCFC mit dem Datenbanktyp MSSQL, zu dem SQL Anywhere sourcelevel-kompatibel ist. Und wie gesagt, die Datenbank dieses Blogs lief auf der Version SQL Anywhere 9.0.2 problemlos, mit eben diesem MSSQL Datenbanktyp eingestellt.

Das Problem ist unabhängig von der jConn und ColdFusion Version. Es tauchte bereits mit CF8 und wie gesagt SQL Anywhere 9.0.2 auf, welches noch mit jConn3 angebunden war.

Hier passiert es, dass eine Datenbankquery, die einen neuen Eintrag erzeugt, eine Null Pointer Exception erzeugt. Das SQL Statement wird aber noch ausgeführt, denn sonst könntet Ihr gar keine Artikel mehr lesen. Doch die Query erzeugt die Exception, das erste Statement nach der Query wird schon nicht mehr ausgeführt.

Da man bei der Query ja das vom Blog dynamisch erzeugte SQL-Statement mit all seinen Parametern und Varianten abfragen kann, habe ich das natürlich gemacht, aber nicht mal dies wurde fertig, die Query selbst erzeugte die NPE, obwohl das SQL-Statement korrekt ausgeführt wurde.

Ray Camden, mit dem ich über Wochen über das Problem konferierte, ist absolut ratlos – so wie ich.

Wer mir hier also einen Tipp geben könnte, der endlich dieses Problem behebt, hat zumindest eine "Honorable Mention" verdient.

Ich danke sehr im voraus.

Mühsame Arbeitsuche - arrogante Arbeitsvermittler

Ich schrieb ja schon mal, dass ich einen Job brauche, eigentlich fast egal, was. Mittlerweile wird es langsam existenziell ... sprich, ich brauche innert der nächsten beiden Monate einfach einen Job oder irgendwas, was die Miete bezahlt. Ich bin ja selbständig und daher kann ich nicht irgendwo Geld abholen. Also, wer etwas wüsste, ich schrieb hier, was es alles sein könnte, der möge sich doch melden. Darf auch in Deutschland oder Österreich sein.

Natürlich schaue ich auf den gängigen Job-Seiten nach und benutze die angebotenen Services. Da erlebt man schon interessante Dinge ...

Die Portalseiten der Jobbörsen haben einige Timesavers eingebaut, doch die Anfragen gehen dann natürlich oft direkt an andere Firmen, Bodyleaser oder Fleischverkäufer, wie wir (als ich noch Freelancer war) sie nannten.

Da habe ich mich also über so ein Jobportal beworben, habe gesehen, dass diese Bewerbungen dann doch an dieselbe Firma gingen, hab's zur Kenntnis genommen und wartete.

Dann irgendwann kam die "Leider nein" Mail, aber worauf bezog sich die? Meint Ihr, die hätten in der Mail geschrieben, auf welche meiner Bewerbungen sich das "Leider Nein" bezogen hätte? Natürlich nicht.

Da musste ich natürlich anrufen, um das halt herauszufinden. Die Tussi am Telefon: "So, es steht nicht in der Mail, worauf sich die Abzsage bezog?", "Ne". Ein Schlachtrind wird besser gemanaged als ein Arbeitsbewerber, das Rind kriegt einen RFID-Knopf ins Ohr und bleibt bis als Filet in die Tiefkühltruhe verfolgbar. Aber einem Arbeitsbewerber können die nicht mal sagen, worauf sich die Absage bezieht. Und das im Computerzeitalter. Ich musste schon recht an mich halten, um der nicht alle Schande zu sagen.

Es ist offensichtlich, dass man als Arbeitssuchender Commoditiy ist, also Handelsware. Denn das Frechste ist ja eigentlich, dass der Job, für den ich mich bewarb, bei der Firma Yellowshark immer noch ausgeschrieben ist, obwohl meine Bewerbung und die Absage nun bereits ca. 1.5 Monate zurückliegen. Was ist das denn für ein Geschäftsgebahren?

Yellowshark ist aber nicht allein mit dieser Masche. Mich nimmt Wunder, wie deren Geschäftsmodell ist gegenüber ihren Kunden. Wie bei der ALV? Kriegen die Kohle, wenn sie die Bemühungen - sprich Anzahl Bewerber - vorweisen können, auch wenn sie sie abweisen? Äusserst merkwürdig.

Ich war kurzzeitig vor x Jahren ja selbst Freelance-Vermittler. Mir hatte dabei gefallen, Zeit für den Kandidaten zu haben, ihn kennenzulernen, damit ich ein Bild seiner Persönlichkeit gewinnen und ihn so vor dem Kunden zu 100% bewerben zu können. Heute jedoch scheint es so zu sein, dass die Arbeitssuchenden wirklich nur Boxmover-Ware sind, die eine eigene Gilde bewirtschaftet. Der es egal zu sein scheint, ob sie sich für die Kandidaten einsetzen oder nicht. Wohl eher nicht.

Aus vielen Jahren Erfahrung weiss ich, dass ich nicht viel Chancen habe, wenn ich mich nicht persönlich vorstellen kann. Gerade in der IT. Denn hier fehlen mir Zettel - sprich Zertifikate -, für welche ich früher Leute ausbildete. Denn früher gab es diese Geschichten halt noch nicht in dem Umfang. Und sorry, all diesen Käse nachzuholen, das macht mich gar nicht an. Mea culpa, scio. Leute mit breiten Kenntnissen, viel Übersicht und grosser Erfahrung sind in der IT offenbar nicht mehr gesucht, lieber Fachidioten.

Natürlich gibt es in meinem beruflichen Umfeld sicher besser geeignete Leute, das ist unbestritten. Doch ich denke, dass es kaum stimmt, dass immer nur besser geeignete Leute für etwas gefunden werden, von dem ich denke, dass es eigentlich fast ideal für mich wäre. Und der Job dann doch noch ausgeschrieben bleibt. Ich habe da einige Stories erlebt, die belegbar sind. Doch ich will ja nicht spekulieren, es könnte ja auch sein, dass ich mich irre, deshalb erwähnte ich keine weiteren Firmen, die Leute such(t)en. Es geht hier nur um die Fleischhändler.

Nun denn, in dem Artikel kommt ein Thema von mir zum Ausdruck, das ich Zeit meines Lebens habe: Ich werde wütend, wenn ich ohnmächtig irgendwelchen desinteressierten Leuten ausgeliefert bin. Hat sich über die letzten Jahre zwar zu 97% aufgelöst, doch es sticht ab und an immer noch.

Nun ja, mal sehen, was geschehen wird. Vielleicht sollte ich mir schon mal die Brücke meiner Wahl finden gehen ...

Suche Teilzeit-Job, in IT oder Beratung, Unterstützung oder Tierbetreuung

So, lange ist's her seit meinem letzten Blog-Eintrag. Nicht, dass es nichts zu erzählen gäbe, doch was wäre das und wär's auch interessant für die Öffentlichkeit?

Nach bewegenden Ferien in der Steiermark und in Würzburg bin ich zurück in der Schweiz und plane die nächste Zeit meines Lebens.

So entschied ich mich, es öffentlich zu machen, dass ich einen Job suche. Diesmal nicht den Inseraten und Online-Job-Portalen nachrennend, sondern in meinem eigenen Blog. In einem Blogeintrag ist es ja netterweise möglich, abseits von einengenden Bewerbungsformularen darzulegen, was man will und was nicht. Natürlich, ein CV steht auch zur Verfügung, das auch jede und jeder bekommt, wenn ein konkretes Angebot besteht.

So schreib ich mal hin, was ich möchte. Es sind zwei Ausrichtungen: die eine traditionell, meinem Werdegang entsprechend, die andere alternativ, meinen Wünschen entsprechend:

1. Traditionell: IT und Internet

Bereich: Integration, Beratung, Schulung, Redaktion, Entwicklung. Teilzeit: 60% bis 80%. Ort: Deutschschweiz, Süddeutschland, Berlin, allgemein reisend.

IT ist mein Startberuf, den mache ich nun seit 25 Jahren, direkt nach dem Informatik-Studium an der ETH Zürich. Darin war und bin ich Berater und Entwickler bis heute. Es entspricht meiner Art, dass ich Computer und Software-Technologien immer vom Grund auf erlerne. So kann ich auf allen von mir benutzten Rechnern deren CPU-Sprache (Assembly Language). Als ETH-Abgänger bin ich natürlich Wirthsche Sprachen gewohnt und liebe sie auch, also Pascal in der Variante Delphi. Modula-2 hat es leider nicht geschafft, obwohl es mein Liebling geblieben ist. Für die Alltagsarbeit ist Internet-Entwicklung zur Standard-Beschäftigung geworden. Das mache ich am liebsten mit Adobes ColdFusion 8 und 9, angereichert mit den JavaScript-Frameworks Spry und jQuery. Sind dabei Datenbanken involviert, setze ich seit mehr als 15 Jahren auf das aktuell SQL Anywhere genannte RDBMS von Sybase. Natürlich komme ich auch mit MySQL, MSSQL, ProgresSQL und Oracle klar. Die Datenbankplanung ist eine meiner liebsten Tätigkeiten. PHP verwende ich ebenso wie ASP, wenn es gefordert wird. Alle diese Erfahrungen füllen meinen IT-Rucksack. Da ich selbständig bin, ist meine Kommunikationsfähigkeit sehr nützlich, denn ich bin ja direkt am Kunden, muss diesen wirklich verstehen und ihm die Würmer aus der Nase ziehen. Hierbei hilft meine lange Erfahrung dann genau das zu erspüren, was der Kunde nicht sagt oder was er einfach vergisst, wo versteckte Komplexitäten lauern etc. So kann ich auch Interface zwischen Kunden und IT-Entwickler-Abteilungen spielen, denn ich spreche beide "Sprachen". Da war ich oft auch einfach als Software-Prototyper tätig, d.h. ich habe ein Projekt vorbereitet, realisiert, das dann von einer internen IT-Abteilung übernommen und finalisiert wurde. Am liebsten jedoch ist mir die IT-Schulung, mit der ich bereits 1983 als Jugendlicher begann, denn da kann ich all das Gelernte weitergeben. Dies tat ich auch über die Jahre in vielen Schulungsfirmen wie GlobuData, Digicomp, ZFI, KSC, etc.

2. Neue Ausrichtung: Mehr Kontakt zu Mensch, Natur und Tier

Nach soviel Jahren mit Computern ist mir zwar die Lust am Umgang mit ihnen nicht vergangen, doch bieten sie keine Herausforderungen mehr für mich.

Da ich seit 17 Jahren Bewusstseinstraining mache, worunter auch alle Arten von Kommunikationstrainings gehören, möchte ich gerne etwas finden, dass mir den Menschen als Gegenüber einbringt. Das könnte also Beratung, Hilfestellung - eben Orientierungshilfe - sein, für Jugendliche, Erwachsene, in einer öffentlichen oder privaten Institution. Da ich keine Tabus mehr habe, könnte das in der Sexual-, Straf- wie auch Sterbe-Begleitung sein, denn nichts Menschliches ist mir mehr fremd.

Oder dann ist es ganz simpel die Betreung von Tieren, bei mir die üblichen halt: Hund, Pferd, Katz, Tiere aus der Landwirtschaft etc. In einem entsprechenden Heim oder einer Auffangstation, sogar im Zoo. Denn Tiere haben meistens eine Eigenschaft, die vielen Menschen leider abgeht ... habe dazu ja auch schon Artikel geschrieben hier.

Es ist mir ein Anliegen, meine gemachten Erfahrungen, Lehren, Ausbildungen, egal welcher Art, anderen zu ihrem Nutzen anbieten zu dürfen. Unterstützend, beratend, begleitend. Nicht als Besserwisser oder Tätschmeister, sondern als Coach. So dass der Austausch zwischen mir und dem Gegenüber zur gemeinsamen Freude und Bereicherung wird.

Es ist klar, dass ich für das Gewünschte noch keine ganz klaren Vorstellungen habe. Das Thema ist auch nicht das Zentrale, mir ist wichtig der förderliche Umgang mit Menschen, die befruchtende und abwechslungsreiche Umgebung, Gegenwartsbezug, Heiterkeit und Zukunftsorientierung.

Wenn also jemand bis hierher gelesen oder gehört hat und mir etwas wüsste, mich empfehlen oder gar selbst beschäftigen könnte ... es würde mich sehr freuen, mit dem/der in Kontakt zu kommen, um sich mal einander auch real vorzustellen. Die Box rechts oben lässt euch schnell mal eine Notiz loswerden am mich ...

Vielen Dank für Euer Wohlwollen.

Von der Gefahr der Entsolidarisierung

Die Manager haben sich wie fast alle Jahre wieder kräftig Lohnerhöhungen genehmigt. Ich habe anderswo schon darüber geschrieben, dass ich das überhaupt nicht gutheisse.

Was mir jedoch viel wichtiger ist, ist der Verlust der Solidarisierung, der schleichend einhergeht damit.

Die Schweiz hatte einen fast garantierten Arbeitsfrieden, wohl auch deshalb, weil die Schere zwischen Arbeitern und Chefs sich auftut, und weil die Chefs auch mittlerweile nicht mehr unbedingt aus der Linie der aufgestiegenen Arbeiter stammen, sondern teilweise völlig branchenfremde KAderleute sind. Oder noch schlimmer, ganz einfach Investoren, Hasardeure, Ruhmsüchtige.

Schon Marx sagte, dass die Entfremdung von der Arbeit ein Problem sei. Damit hatte er wohl recht, siehe den Zustand von (Ex-)Russland und China.

Die Sorgfalt für das Objekt der Arbeit ist halt nur dann gegeben, wenn irgendetwas da ist, an dem das Herz hängen kann. Wenn ich in einer Firma arbeitete, die zu einem reinen Gewinnmaximierungsobjekt eines Gamblers geworden ist, die die Wertschätzung der Mitarbeiter zwar in den Hochglanz-Broschüren anpreist, in der Realität aber nicht beweist, dann fliesst keine Energie mehr von mir in das, was ich während der Präsenzzeit bei der Firma tue.

Und wenn das geschieht, kann die Identifikation mit der Firma nicht mehr die Geringschätzung meiner Arbeitskraft aufwiegen. Da setzt manch einer die rosa Brille ab und schaut sich die Oberen und ihr Tun mal genauer an.

Dies wird fast sicher zu Unzufriedenheit führen, aus welchen Emotionen auch immer. Und im Feedback auf sich selbst dann auch zu grösser werdenden Egoismen, Ellbögeleien, Frust, eben wieder Emotionen. Dies ist dann eine klassische Mitkoppelung.

Ich finde es bedenkenswert, ob unsere Gesellschaft diesen Weg gehen soll. Ich möchte persönlich viel eher, dass das Bewusstsein der abgehobenen Manager sich auch mal dieser Problematik annähert, denn die Unteren sind die Leute, die in der Gesamtheit dann für ein rauheres, alltäglich erfahrbares Klima sorgen werden.

Und am schnellsten werden das wohl die zugewanderten Leute spüren und auch wieder ausleben, denn bis wir angepasste Schweizer trotz oberster Markierung unseres emotionalen Dampfkochtopfes mal explodieren, geht es wohl schon noch recht lange. Aber das wird sich auch ändern - wenn die Entsolidarisierung so weiter geht. Auch wenn wir geradezu da hineingetrieben werden, auch unter "hehren" Absichten wie Geboten, Geld zu sparen durch Krankenkassenprämienvergleiche etc.

Ceterum censeo: Think globally, act locally.

Gedankenlosigkeit - die Quelle vielen Übels

Gestern hat mir mein Freund wieder mal sein Leid geklagt. Der Umgang mit seinen Mitarbeitern macht ihm grösste Mühe, weil die Leute keinen Millimiter über die eigene Nase hinaus denken.

Ich war auch davon betroffen, von seinem Ärger, genauer, von dessen Ursachen. Ich sollte in sienem Auftrag eine Website anpassen. Das Material dazu hatte er mir relativ ungesichtet weitergereicht. So fragte ich nach, wie das nun mit den x Varianten an Fotos sei, ob ich da Auswählen könnte. Nein, es müssten alle eingesetzt werden. Na danke.

Recht hatte er. Der Job ist, eine Darstellung des Teams des Auftragebers zu entwickeln. Dabei sollen alle Fotos pro Person eingesetzt werden. Doch die Fotos wurden angeliefert im Riesenformat, wurden netterweise von meinem Freund verkleinert. Doch was für Fotos! Adresse Damen und Herren, teilweise in schwarzen Blazers, vor teilweise schwarzem Hintergrund. Ja, wie soll man das denn freistellen, was ja immerhin gewünscht ist.

Die Fotos seien von einem Profi gemacht werden. Das kann ja wohl kaum sein, oder der wurde nicht richtig instruiert. Der Auftraggeber verlangt von uns, dass die Personen freigestellt werden, sagt dies dem Fotografen nicht oder der scherte sich nicht darum.

Es ist nun an uns, die Fotos aufzubereiten. Hätte der Fotograf dies getan oder für passende Hintergründe gesorgt, müssten wir das nicht tun. Natürlich kriegen wir keine zusätzliche Zeit gesprochen, um die knapp 150 Fotos zu bearbeiten.

Er erzählte mir also, was für Art Leute das sind, mit denen er zusammenarbeiten muss. Wie sie seine Mails - er ist immerhin IT-Direktor bei der Firma - unbeachtet lassen, ihn dafür ebenfalls per Mail oder gar per Telefon Tage danach nerven mit Fragen, die genau alle in seinem Mail vorweggenommen und erklärt worden sind. Oder ihn dann zusammenscheissen, weil etwas nicht mehr so tut wie gewohnt - was auch in jenem Mail gestanden hätte.

Kurz, er war fast vor dem Zusammenbruch. Ich kann ihn verstehen, ich sehe diese Gedankenlosigkeit fast überall. Die Leute schauen vermehrt nur für sich, nehmen sich keine Zeit oder haben kein Interesse, sich in die Arbeit des anderen kurz reinzudenken, um diese Zusammenarbeit zu vereinfachen.

Der Job wurde ja vom gemeinsamen Chef aufgetragen, also sollte man sich doch etwas üpberlegen, wie man am optimalsten miteinander die Arbeit aufteilen kann.

Es ist verständlich in der heutigen Erziehung der Business-Managers, die getrimmt werden auf Business-Erfolg, statt Umgang mit den Mitarbeitern. Alltägliche Abläufe, die eine Firma zu Hunderten hat, werden zwar definiert, aber die Ausführung derselben ist teilweise miserabel.

Solche Reibungen wie ich hier nur eine kleine dargelegt habe, sorgen dafür, dass gute arbeitswillige Leute ausbrennen, innerlich kündigen, schlechter arbeiten und eventuell auch wirklich kündigen.

Und wenn diese Leute dann irgendwann doch dem Druck nachgeben undzusammenbrechen, ist dann das grosse Heulen, weil möglicherweise einige Dinge nur dank solchen Leuten überhaupt funktioniert haben.

Es ist nur zu hoffen, dass so ein Zusammenbruch ohne Kollateralschäden ausgeht. Noch besser, indem die Mitarbeiterbetreuung eben Chefsache wird. Es ist zu hoffen, dass der Chef diese Sensitivität habe ...

Mattel und die Chinesen

Mattel muss schon wieder Spielzeug-Schrott zurückziehen vom Markt, weil auch in diesen Plastik-Accessoires giftiges Zeug drin ist.

Mich wundert das nicht. Den Chinesen sowas anzulasten mag zu kurz treffen. Es mag sein, dass die dort in ihrem gigantischen Wirtschaftsboom - angeheizt durch die nach Profit geifernden Europäer- oder Ami-Buden - keine Rücksicht auf Umwelt und Menschen nehmen. Es fehlt ihnen sicher noch etwas Umweltsbewusstsein, geschweige denn Menschenwürde ... kein Wunder, wenn man soviele billige Arbeitskräfte hat ... der Millionste Li, der Tausendste Yang, who cares wenn einer drauf geht?

Nur wollen die Chinesen denn überhaupt so arbeiten? Müssen die das nicht einfach, wenn die Westler zwar Arbeit und Kapital bringen, aber Leistungen nicht adäquat bezahlen wollen?

Hätte der Zulieferant für Mattel bessere Untervertragsnehmer finden können? Solche, die saubere Ware liefern? Durfte er eventuell nicht, weil Mattel finanzielle Daumenschrauben anlegte?

Hier in der Schweiz wollen auch alle nach China. Produzieren wohl nur, denn nur das ist doch interessant für die Gewinnspanne. Denn nur so kann man das West-Ost-Gefälle ausnutzen fürs eigene Portemonnaie.

Und uns als Konsument ist es meistens wohl auch egal, wie die Dinge produziert werden, die wir im alltäglichen Gebrauch beachtungslos nutzen. Ist uns doch egal, ob deren Flüsse verseucht sind, die Arbeiter stumpfsinnige Idiotenarbeit während 6x14 Stunden in unwürdiger Umgebung machen müssen.

Hmmm, die Skrupel melden sich ... und vergehen wohl sofort wieder, wenn das Spielzeug aus dem Regal für die Kids nur wenig kosten darf. Da hat das andere Schweizer Spielzeug von Pastorini oder ähnlichen dann keinen Stich, wenn es doppelt so teuer ist, dafür nach unseren Bestimmungen hergestellt wurde.

Aus China stammt wohl auch die Ursache, wieso in Japan derzeit die riesigen Numura-Quallen zur Plage werden. Wer weiss davon? Der Chinese? Nein. Der Japaner? Nein. Der Europäer? Viellecht, weil er sich gut bilder kann, wenn er will.

Es braucht das vernetzte Denken, das weite Interessensgebiet, denn nur so lassen sich wirkliche Ursachen erkennen, die dann kurzfristigen Aktionismus verhindern können. Der japanische Fischer weiss von alledem eventuell nichts, und dann drängt er auf sinnlose Behelfsmassnahmen. Ist es ihm zu verdenken? Schliesslich wird er durch die Auswirkung in China effektiv brotlos.

Nun, brotlos wird er so oder so. Würde es ihm helfen zu wissen, wieso ihm das widerfährt? Ich denke schon, denn dann nähme er sein Schicksal eventuell weniger persönlich - und kann sich gelassener nach einer neuen Arbeit umsehen. Diese Gelassenheit wird ihm dann wohl bei der Lebensumstellung gut nützen können. Es ist nur eines von ihm verlangt: Er muss sich für Zusammenhänge interessieren.

PS: Gleiches gilt natürlich auch für uns, für Leute, die ihre Arbeit verlieren aufgrund von Auswirkungen, die von ganz anderswo her kommen. Und für Unternehmer, die ihr Geschäft nur noch deshalb durchbringen können, weil es dieses wirtschaftliche Gefälle gibt. Denn eigentlich müsste man ja sonst die Arbeit, den Geschäftsbereich wechseln.

Ceterum censeo: Think globally, act locally.

Bore Out Syndrom - Feedback - Tips

Interessant und sehr erfreulich für mich ist, dass zu meinem Blog-Eintrag Jetzt-hat-das-Ding-einen-Namen-BoreOutSyndrom doch einige Kommentare privat an mich gelangten. Es ist also schon so, wie die "Entdecker" dieses Phänomens wohl auch dachten, dass es viel, viel verbreiterter ist, als wir wohl denken.

Ich danke allen, die mir in einigen Zeilen ihre Situation schilderten.

Da gibt es Leute, die sehr stark leiden unter ihrer Job-Situation. Leute, die mir schreiben, dass sie in der Regel ab 14h00 darauf warten, dass der Tag vorüber gehe, weil sie so unterfordert sind.

Nun, den Job zu wechseln, das steht jedem offen. Es gibt wohl wirklich nie nur eine Möglichkeit. Die Unterforderung des einen ist nicht dem Job, den Vorgesetzten etc. anzulasten.

Vielleicht erledigt man die Arbeit auch eher im Stile eines Autisten statt eines Mitarbeiters, der eine regen Kommunikation zu seinen Arbeitsgenossen pflegt? Ist wirklich die Arbeit das Ermüdende oder die Umgebung?

Es ist die eigene Einstellung, die zu hinterfragen ist: Was tue ich, um meinen Job interessant zu machen? Welche noch nie begangenen Wege könnte ich meinen Vorgesetzten anbieten? Welche Kooperationen, welche Verbesserungen könnte ich mit meinen Mitarbeitern realisieren wollen? Bin ich nur zu faul oder zu mutlos, um den Job zu verlassen und mich der Neuorientation zu stellen? Lieber das goldene Käfig als den rauhen Wind im Gesicht?

Die innere Kündigung, die Isolation, die Resignation sind innere geistige Zustände, die sich im äusseren darstellen in der Form der Langeweile, der zähen Arbeit, der freudlosen Mitarbeiter, der inkompetenten Vorgesetzten.

Wer sich bewusst geworden ist, dass er sich nicht mehr ausgefüllt fühlt, der kann daher keinem äusseren Umstand mehr die Verschuldung der eigenen Lage zuweisen.

Gerade in diesem Bereich gibt es viele Möglichkeiten zur Schüpfung neuer Motivation. Gerne bin ich dabei mit Rat und neuen Blickwinkeln behilflich.

Nichts ist wirklich verlässlich planbar in der EDV

Man kann machen, was man will, etwas geht immer irgendwie anders als es sollte. Und man kann nichts dagegen tun, es ist einfach so. Seltsam.

Da ich diese und nächste Woche in Berlin, genauer Liebenberg, bin, hatte ich unseren Geschäfts-Webserver auf Herz und Nieren geprüft, die Maschine lief wunderbar, so, wie sie es seit 15 Monaten tat. 2 Disks mussten gewechselt werden, aber das beeinträchtigte den Service nicht. Damit das so ist, wurde ja auch ein Profigerät gekauft mit Wartungsoptionen. Also nicht mal da, wo die Disks ausfielen, merkte der Service-Benutzer etwas. Es erzeugte nur Arbeit und etwas Hektik für mich. Also alles in bester Ordnung aus der Sicht des Service.

So fuhr ich also am Samstag nach Berlin. Bei der Hotelbuchung wurde mir zugesagt, dass ich dort WLAN oder LAN Zugriff für meinen Laptop habe. Somit wusste ich, wenn irgendwas ist, kann ich ja locker mit dem Laptop auf dem Server nachschauen.

Eigentlich also fühlte ich mich sicher und konnte die Anreise gelassen erledigen. Meine Vorbereitungen waren gut, ich war zuversichtlich, dass sicher nichts passiert während des Seminars, denn ich bin nicht für Ferien hier.

Als ich ankam und den Laptop hochfuhr, schon mal die erste Irritation: Was denn, google.ch geht, aber google.de nicht? google.com auch nicht? Meine Geschäftswebsites sind .com und .net, diese hier eine .biz. Nichts davon ging. Also den Hotelsupport fragen. "Tja wir haben das alles ganz neu und der Lieferant hätte irgendein Teil noch nicht geliefert." Merkwürdig, denn einige Domains funktionierten ja.

Nicht weiter schlimm, die sagten ja an, dass das Gerät bis Mitte Woche da sei. Denkste. Ich benutzte mein altes GPRS-Funkmodem im Laptop und checkte meine Mail. Das ging zwar stinklangsam, aber ich entdeckte schon genug früh, dass offenbar der Server stehengeblieben ist. Feuer im Dach!

Ich konnte also wegen des fehlenden Gerätes nicht auf dem Server nachschauen, weil ja die Domain nicht mal gefunden wurde. Ich konnte also platt nichts machen. Einfach nichts.

Mein einziger technisch versierter und mit unserem Setup vertrauter Partner war idealerweise weder per SMS, IM noch Telefon zu erreichen, weil er wohl grad von Südafrika in die Schweiz flog.

Das einzige, was ich nun tun konnte, war über das GPRS-Modem nach dem Rechten zu sehen. Das ging zum Glück, war jedoch nochmals eine Qual, weil die Bytes im Sekundentakt eintrafen - und so eine Computerfernsteuerung, auch wemn es ein Top-Produkt ist - schauffelt halt gerne viel über die Leitung.

Ich entdeckte eigentlich gar nichts Abartiges auf dem Server. Ausser, dass halt der Web-Server nicht anwortete, obwohl er als laufend markiert war.

Die Langsamkeit der GPRS-Übertragung machte mich nun fast närrisch, denn ich musste ja nun suchen gehen, was denn los sein könnte, oder ob ich den Server grad neu starten solle.

Natürlich habe ich dann auch auf dem Server immer wieder getestet, ob ich mit dem Browser unseren Service abrufen konnte. Zunächst blieb auch der blank. Dann, ohne dass ich gewusst oder bewusst bemerkt hätte wieso, kam der Service zur Anzeige und alles lief, wie wenn gar nichts passiert wäre. Der Unterbruch war aber da, und er dauerte fast 2 Stunden, was die Logbücher danach belegten.

Es fand sich ebenfalls nichts in den üblichen Protokollen. Der Server hatte einfach 2 Stunden lang nicht arbeiten wollen. Erst, als ich mit der Fernsteuerung auf ihm rumfuhrwerkte, geneigte sich der Server den Betrieb wieder aufzunehmen. Was seinen Meinungsumschwung hervorrief, ist mir bis jetzt nicht klar. Aber ich danke ihm, dass er mich in Berlin nicht verhungern liess.

Man kann einfach nicht sicher sein, in der EDV-Branche. Computer sind halt auch nur Menschen ...

Nun scheint alles wieder so zu funktionieren, wie es die letzten 15 Monate auch war. Darüber bin ich sehr froh. Denn ob ich nur der Technik wegen mein Seminar geschmissen hätte, das war noch nicht raus ...

Das Seltsame blieb jedoch, dass es einfach genau an meinem ersten Seminartag passieren musste. Wieso, weiss keiner. Dass es glimpflich ablief, dafür bin ich den Gigahertz-Geistern sehr dankbar ...

19% Lohnerhöhung für Schweizer Manager

Die Statistiker belegen: Schweizer Manager haben sich letztes Jahr durchschnittlich 19% mehr Lohn genehmigt - 20 mal mehr als für Arbeiter. Und die Schere zwischen diesen und jenen öffne sich. Dies sagt eine Studie der Gewerkschaft Travail Suisse.

Ist schon krass, wann hat sich ein Büezer letztes mal eine Lohnerhöhung von - sagen wir mal - einem Fünftel dessen, also knapp 4%, angedeihen lassen dürfen? Bei der Arbeitsbelastung sicher, aber bei der Arbeitsentlöhnung?

Ich bin ja schon auch dafür, dass Löhne eine Korrelation zur Leistung haben. Zur Leistung, nicht zur Grösse des Ladens.

Wie ich schon öfters andernorts sagte, ist es meinem Verstand unerklärlich, wie sich ein Mensch so versteigern kann zu glauben, er oder seine Arbeit sei Tausende Male mehr wert als die eines seiner Untergebenen.

Es ist mir auf der anderen Seite natürlich schon klar, es ist ein aufgeblähtes Ego, das die meisten dieser Abzocker-Manager verleitet. Und erst noch Verkennung der Lage. Ein erfolgreicher Laden ist wohl nicht dank des Managers so erfolgreich, sondern weil er etwas anbietet, das derzeit gewünscht wird. Ein Manager reitet also nur auf der Welle der aktuellen Situation. Verebbt die Welle, nützt auch der beste Manager nichts mehr - siehe Swissair.

Es täte diesen Egos gut, sich zu redimensionieren und sich mal auf der spirituellen Ebene ausbilden zu lassen, damit sie erkennen, dass nicht sie den Erfolg machen, sondern ganz andere Faktoren. Denn so ergäbe sich auch eine passendere Bescheidenheit. Die darf sich ja schon auch gut bezahlen lassen, aber nicht mehr losgelöst jeglicher sozialerträglicher Realitäten.

Spricht Neid aus mir? Möglicherweise einige Prozente. Allerdings ist mir Geld nicht so wichtig. Was ich aber auch bei mir bemerke, ist, dass meine Loyalität zu Strukturen im Umfeld eines normalen Schweizerbürgers wie Steuern, Kunden, Mitarbeitern davon bedroht ist. Und nicht nur meine, denn wie Travail Suisse zeigte, zieht diese Abzocker-Mentalität von den Top-Shots nun weiter und runter auf die mittleren Firmen. "Häja, wenn die das können, will ich doch auch." Solche Gedanken des Egos führen zu immer stärkerem Ellbogeneinsatz im Verteilungskampf der materiellen Güter. Abnhame der Arbeitsmoral, der Firmenloyalität, Vertraulichkeit, Verschwiegenheit, Stolz ein xy-ler zu sein, all dies sind vorhersehbare Konsequenzen.

Und wenn ich mir solche Gedanken als Angestellter bei einer Firma erlaube, so werden diese ausufern auf bisher unbeteiligte Lebensbereiche und Personen. Es wird also einfach rauher und unmenschlicher.

Desozialisierung also, in Richtung amerikanische Verhältnisse. Wollen wir in Europpa das wirklich? Hier, wo der Humanismus hochgehalten wird?

Es ist immer das Ego, das Probleme erschaft. Es ist immer das Wesen, diese lösen kann.

Jetzt hat das Ding einen Namen: Bore-Out-Syndrom

Ich war in meinem Leben ein einziges Mal angestellt, sonst immer freischaffend. Jedesmal, wenn ich als Freischaffender in einem Betrieb arbeitete, bemerkte ich an mir und an anderen, wie sie sich oftmals der Langeweile ergaben. Natürlich nicht schlafend vor einem Computer, aber aktiv in privaten Aktionen. Langeweile macht krank, drum heisst Unterforderung am Arbeitsplatz nun eben Bore-Out-Syndrom.

Boring heisst ja langweilend. Langeweile sah ich oft auch bei mir, als ich angestellt war. Gerade in den Grossbetrieben ist sie auch weit vorhanden, denn dort hemmen den eigenen Produktivitätsfluss Regeln, Warten auf Bestätigungen von Vorgesetzten, auf Informationen von Mitarbeitern.

Jedesmal, als ich freischaffend vor Ort war, hatte ich für mich damit zu kämpfen, dass trotz viel Geld pro Stunde auch viel Lnageweile da war. Ich denke, bis auf den Start meiner damaligen Karriere hat mich ein Freelance-Job nie wirklich über längere Zeit gefordert. Natürlich, es gab immer Zeiten, allerdings kurze, die mich forderten, der Rest der Zeit konnte mich nie auslasten. Denn die Erfüllung reiner Präsenzpflicht ist etwas, was ich überhaupt nicht aushalten kann.

Das ist wohl der Grund, weshalb ich trotz grosser IT-Kunde nie eine Karriere in einem Grossbetreib machen konnte - und wollte. Wenn es mir langweilig ist, will ich diesen Ort sofort verlassen, sehr wörtlich: Wenn ich in einem Büro gelangweilt sässe und die Sonne draussen scheint, müsste ich sofort gehen können, in den Wald, an den See, raus in die Natur auf jeden Fall.

Ich durfte auch erleben, was mich frisch hält: Vife, präsente Menschen, die eine gute Allgemeinbildung haben, vernetzt denken können, vorurteilslos beobachten und Hintergründe erkennen. Ich hatte das Glück, auf meinem längsten und aus der Not geborenen Freelance-Job den weitgereisten und erfahrenen Andreas kennenzulernen, der jeweils aus Hannover eingeflogen kam. Er war nur 4 Tage pro Woche da, aber diese 4 Tage waren eine Freude zu arbeiten, obwohl wir uns nur in den Pausen sahen, denn wir arbeiteten in verschiedenen Bereichen.

Der letzte Tag der Woche, an dem Andreas nicht vor Ort war, war es mir langweilig, obwohl ich die Software fertigstellte, die mein Job war.

In jenem Jahr lernte ich, dass nur Arbeiten mich meistens langweilt. Der Umgang mit Menschen oder der Natur ist mein Elixier. Lernen, Austauschen, Lachen, Spass haben, eine gute Zeit haben. Das ist es, was mich reizt. Wenn das nicht zugegen ist, ist es mir langweilig. Deshalb war ich also bis heute selbständig.

Ich weiss also aus eigener Erfahrung, was Bore-Out heisst. Man werde krank davon - dem entging ich, indem ich mich eben nicht festhalten liess an einem derartigen Ort.

Wer also selbst seine eigene Langeweile am Arbeitsplatz verstecken muss und mit jemand Externem darüber sprechen will, der kann's mit mir machen.

Mehr Einträge

BlogCFC was created by Raymond Camden. This blog is running version 5.9.6.003. Contact Blog Owner