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			<title>Martins Blog</title>
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			<description>Verschiedenes vom LifeCoach. Beratung, Leben, Coach, Lifecoach, Hilfe, Entwicklung, Mediation, pers&#xf6;nliche Entwicklung, Pers&#xf6;nlichkeitsentwicklung, psychologische Beratung, Orientierung, Lebensberatung, Konflikte, Konfliktbew&#xe4;ltigung, Selbstfindung, Entscheidungshilfe, Strategiefindung, Angstbew&#xe4;ltigung, Vergangenheitsbew&#xe4;ltigung, pers&#xf6;nliche Aufarbeitung</description>
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			<pubDate>Fri, 18 May 2012 23:54:58 +0200</pubDate>
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				<title>Managed Care - Einschr&#xe4;nkung? Obwohl wir doch &#xfc;berall so gerne Punkte sammeln f&#xfc;r ein paar Goodies</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2012/5/13/Managed-Care--Einschrnkung-Obwohl-wir-doch-berall-so-gerne-Punkte-sammeln-</link>
				<description>
				
				&quot;Die freie Arztwahl werde eingeschr&#xe4;nkt&quot;, &quot;Zweiklassen-Medizin&quot; ... die Schlagw&#xf6;rter der Gegner dieser Vorlage. Tja, die Einschr&#xe4;nkung mag sein, doch die ist ja nicht neu. Wer hat denn schon die Qualifikation, einen Arzt zu 100% aus eigener Wahl zu finden? Erst recht Spezialisten? Ich w&#xe4;hlte meinen Arzt immer nach dem Ort, wo ich wohne. Eine selbstgew&#xe4;hlte Restriktion. Wenn der mich also in einem Fall mal zu einem Spezialisten schicken m&#xfc;sste, werde ich ihm doch nicht widersprechen k&#xf6;nnen/wollen ... wer bin ich denn, dass ich die Qualifikation jenes anzweifeln k&#xf6;nnte?

Zudem, wir sind die G&#xe4;ngelei durch Beschr&#xe4;nkungen ja eh gewohnt: Grad beim Lieblingstier vieler: dem Auto. Ok, da kann ich mit meinen alten Rostlauben eh nicht mitreden, doch: Gibt es nicht auch Markenzwang? Muss ich einen neuen Benz nicht bei einem Benzgaragisten warten lassen, damit ich keine Garantien oder so verliere?

Darf ich in einem elektronischen Ger&#xe4;t selbst Reparaturen machen (lassen), und im Zweifelsfall immer noch alle gesetzlichen Garantien des Herstellers beanspruchen?

Darf ich als EDV-Spezialist ohne entsprechende Zertifizierung Oracle-Schulung geben, auch wenn ich Oracles Produkte seit deren Anbeginn auswendig kenne? (&quot;Oracle&quot; ersetzbar durch beliebige andere, grosse marktdominanten Marken).

Alles schon l&#xe4;ngst eingehaltene und ins Selbstverst&#xe4;ndnis &#xfc;bernommene Zw&#xe4;nge, die von M&#xe4;chtigen etabliert wurden. Meistens ja nur zu deren Nutzen. Typischerweise streiten sich hier die &quot;M&#xe4;chtigen&quot;, die &#xc4;rzte, selbst. Sehen die teuren Spezialisten, Exotik-Doktoren ihre Pfr&#xfc;nde schwinden?

Es ist doch etwas verwegen zu behaupten, dass f&#xfc;r die Normalverdienenden die Arztwahl eingeschr&#xe4;nkt w&#xfc;rde - denn wenn diese Netzwerkmodelle mehr &#xc4;rzte als Mitglieder haben, kann ich immerhin innerhalb des Netzwerks wechseln. Dass Vorteile der Kommunuikation innerhalb des Netzwerkes vorhanden sein sollten, nehme ich mal an. Das Rosinenpicken, das konnten sich beisher die Reichen eh erlauben, das werden sie auch weiterhin tun k&#xf6;nnen. Doch die Normalos k&#xf6;nnen sich dem staatlich verordneten Versicherungszwang ja nicht entziehen. Und der hat bis heute nicht bewiesen, wie er die immer nur steigenden Krankenversicherungskosten eind&#xe4;mmen, geschweige denn reduzieren k&#xf6;nnte. 

Das Managed Care Modell verspricht, dass die Kosten zumindest nicht mehr steigen sollen. Wir Konsumenten sind doch alle gern in solchen Netzen und Membercard-Vereinen: Supercard, M-Budget, Rotary-Club, Kreditkarten-Clubs, Auto-Clubs, B&#xfc;cher-Clubs, nota bene Facebook etc. 

Was versprechen wir uns denn jeweils von sowas? Spezielle Angebote, gleiche Interessen, weniger Geb&#xfc;hren, generell Verg&#xfc;nstigungen? Wieso also soll genau diese Kr&#xe4;mermentalit&#xe4;t bei der Gesundheitsindustrie nicht gew&#xfc;nscht sein? Grad hier, do massiv Geld gespart werden kann, wo massiv Geld verschwendet wird?

Wieso grad hier? Weil jeder meint, er k&#xf6;nne Gesundheit mit Geld kaufen? Gesundheit ist vom Lebenswandel und gew&#xe4;hltem Lebensweg abh&#xe4;ngig, nicht von Geld oder sonstwas. Und schon gar nicht erst dann, wenn der Schaden manifest ist.

Ich selbst bin seit Jahren in so einem Managed Care Modell versichert und habe mich noch nie diskriminiert gef&#xfc;hlt. Klar, ich kann mangels Millionen auch nicht mal eben nach Miami fliegen, um dort ggf. beim weltbesten Spezialisten f&#xfc;r xyz dies zu machen und dann zum weltbesten Zahnarzt nach abc nach efg zu jetten, und danach zum weltbesten Augenspezialisten nach uvw reisen, um mit dem neuesten Superlaser meinen Astigmatismus zu korrigieren. 

SOWAS konnten/k&#xf6;nnen die Reichen eh schon immer. Und sie werden es auch weiterhin tun k&#xf6;nnen, egal wie die Abstimmung ausf&#xe4;llt. Ob die Krankenkassenpr&#xe4;mien steigen oder nicht, kann denen egal sein, es dr&#xfc;ckt nicht sie. Die Zweitklassenmedizin war immer schon da. Es ist reine Augenwischerei, dies abzustreiten.

Aber uns, die Normalos. Und wir haben als brave, gesetztestreue B&#xfc;rger gar keine Alternativen. Wieso also str&#xe4;uben sich einige gegen Sparmodelle?

Da darf wohl jeder Ablehnende mal in sich gehen und seine eigenen Vorstellungen zu sich, seiner Gesundheit, seinem Sicherheitsanspruch und seinen ev. &#xfc;berzogenen Machbarkeitsvorstellungen &#xfc;berpr&#xfc;fen. Vieles ist da eventuell sehr vage und eher Wunschvorstellung denn realisierbare M&#xf6;glichkeit.

Wie soll man dem Gesundheitsindustriewahnsinn irgendwann mal wirksam entgegentreten k&#xf6;nnen, wenn jeder - eingedenk einer m&#xf6;glichen eigenen gesundheitlichen Betroffenheit - sofort betriebsblind wird und nur noch nachbl&#xf6;kt, was die Herdenf&#xfc;hrer aus ihrer Sicht und ihren Interessen vorschreien? 

Das &quot;Gesundheitssystem&quot; wird meines Erachtens erst dann wieder gesunden, wenn jeder einzelne sich bescheidet, sich mal mit sich und seinem Leben auseinandersetzt. Erst dann kann er den Sirenenges&#xe4;ngen aus freier Entscheidung nachgeben oder widerstehen. 
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				<category>Gesundheit</category>
				
				<category>Beobachtungen</category>
				
				<category>Kommerz</category>
				
				<pubDate>Sun, 13 May 2012 19:20:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2012/5/13/Managed-Care--Einschrnkung-Obwohl-wir-doch-berall-so-gerne-Punkte-sammeln-</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Retour- &#xe4;h, R&#xfc;ckkehrgeld f&#xfc;r Asylanten? Nachhaltig? Kreditr&#xfc;ckzahlung?</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2012/5/8/Retour-h-Rckkehrgeld-fr-Asylanten-Nachhaltig-Kreditrckzahlung</link>
				<description>
				
				Derzeit wogt die Diskussion hoch her, ob in der Schweiz, speziell derzeit Genf, Asylanten Geld gegeben werden soll, wenn sie in ihr Land zur&#xfc;ckgehen und dort eine Ausbildung beginnen. Die Asylanten m&#xfc;ssten das schon belegen – doch nat&#xfc;rlich lockt so ein Angebot auch Schmarotzer.
Nat&#xfc;rlich schreien die Rechten auf, das ginge nicht, da k&#xf6;nne ja jeder kommen. Das mag sein, ist sicher eine Gefahr doch: Es ist eben doch ein Retourgeld. 

Unsere Gesellschaften, fast egal wo in der „entwickelten&quot; Welt, sind fast in keiner Weise nachhaltig - ein Blick auf deren Produkte, deren Nebeneffekte und Abf&#xe4;lle macht es eindeutig klar. Und fast jeder, der sich das in all den vielen Lebensbereichen &#xfc;berlegt, st&#xf6;sst darauf. Dabei ist es nat&#xfc;rlich nicht der Fehler eines Staates, sondern der Menschen: 
Gegen besseres Wissen gibt es &#xfc;berall Exponenten unserer Rasse, die Dinge vorw&#xe4;rtstreiben, die nicht der Gemeinschaft dienen, sondern nur ihnen und ihrem Clan selbst. Wohlwissend, dass sie und ihre Nachkommen in einem gemeinsamen Umfeld leben. Doch solange die Erde noch sooo gross erschien, war das halt nicht so wichtig.

Beispiele? Nahrungsmittelproduktion: Jedem ist klar, dass die „Geiz ist geil&quot; Mentalit&#xe4;t – egal ob auf Produzenten- oder Konsumentenseite – irgendwann gegen die Mauer f&#xe4;hrt. Gigantische Monokulturen (Palm&#xf6;l, Mais f&#xfc;r Biodiesel, wie letzthin im Kassensturz portraitiert: Erdbeeren aus Spanien, Gefl&#xfc;gelproduktion in Deutschland etc.) m&#xfc;ssen mit chemischer Hilfe stabilisiert werden, laugen die lokalen Resourcen aus und hinterlassen Folgesch&#xe4;den wie die Abholzung von Regenwald in Brasilien, um Weideland f&#xfc;r Vieh zu gewinnen – weil die Welt immer mehr Fleisch fressen will. Und damit wegen Antibiotika in der unnat&#xfc;rlichen Tiermassenproduktion daf&#xfc;r auch die Quittung in Form immer h&#xe4;ufigerer Unwirksamkeit von immer mehr Antibiotika bezahlt.

Oder in der Schweiz: Strassenbau, in den Stosszeiten &#xfc;berf&#xfc;llte Bahnen, Zersiedelung, Banken, die sich darum scherten, woher ihre Kunden ihr Geld hatten, Hauptsache, dass sie es bei ihnen anlegten.

Oder die brandneue Fallpauschale in der Medizin.

Es ist immer dasselbe: Unter dem Titel der Optimierung und Einsparung wird eine falsche Entscheidung weitergedr&#xe4;ngt, durchgeboxt.
Der ber&#xfc;hmte Spruch der Cree-Indianer &lt;b&gt;&lt;i&gt;&quot;Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.&quot;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; moniert unser Verhalten an. Ist ja, egal woher er auch stammen mag, alt ist er auf jeden Fall. Und weise wohl auch: Die Indianer waren ja auch kein Wohlf&#xfc;hlclub, die bekriegten sich auch, doch eventuell lebten sie im Alltag viel n&#xe4;her an den Richtlinien grundlegender Realit&#xe4;ten wie Nachhaltigkeit, Sorge f&#xfc;rs Umfeld.

Dass viele Menschen keine Wahrnehmung f&#xfc;r Nachhaltigkeit haben, zeigen alle unsere Wirtschaftsexzesse. Nicht nur aktuelle, sondern auch fr&#xfc;here: Denn ist das Ausnutzen – Betonung eben auf Aus – Resourcen anderer wie derjenigen der Afrikaner nicht ein Kredit, massiv &#xfc;berzogen, dessen R&#xfc;ckzahlung nun mit Asylanten eingefordert wird?

Doch selbst dann wenn die Linke genau dies erkl&#xe4;rt, dass eine Wirkung gegen den Asylantenstrom nur mittels lokaler Hilfe an dessen Ausgansgsort, eine Umverteilung der Waren und Geldfl&#xfc;sse, erzielt werden kann, dass ja hier jeder Tag eines Asylanten in einem Durchgangsheim und in einem eventuellen Spezialr&#xfc;ckflug die Gemeinscahft viel teuerer kommt als das R&#xfc;ckkehrgeld, selbst diese zutiefest kapitalistische Betrachtung scheinen die Rechten nicht zu kapieren. 

Es gibt meines Erachtens keinen logischen Grund daf&#xfc;r, dass sie dieses Vorgehen in Genf verurteilen. Nat&#xfc;rlich, ich anerkenne schon die Gefahr, dass sich dies rumspricht und Asylanten zu Hauf auftreten, nur um dann mit dem R&#xfc;ckkehrgeld wieder zu verduften. Aber eben: Wieso verl&#xe4;sst jemand denn sein Heimatland? Weil es da keine Zukunftsaussichten gibt. War die Schweiz nicht auch ein Auswandererland im 19. Jahrhundert? Eben. Sogar die ber&#xfc;hmte Schweizer Garde des Papstes ist entstanden aus wirtschaftlicher Not. Und weil wir Schweizer damals nicht den Ruf hatten, eher brav zu sein, eher das Gegenteil.

So sind Ausbesserungen aller Art offenbar der Zins mit Zinseszins, den wir allgemein zu bezahlen bereit sind. Wider besseren Wissens. &#xdc;berall. Der Club of Rome ver&#xf6;ffentlichte dieser Tage, dass bis 2050 der Meeresspiegel um einen halben Meter steige und dass wir j&#xe4;hrlich immer noch das Doppelte von dem an CO2 produzieren, was W&#xe4;lder und Ozeane absorbieren k&#xf6;nnen. Dass im Sommer dannzumal das Eis an den Polen geschmolzen sei, was nat&#xfc;rlich noch mehr W&#xe4;rme in der Atmosph&#xe4;re bel&#xe4;sst, dass dies dadurch zu einer Aufschwingreaktion f&#xfc;hren werde, dass neben neben CO2 auch mehr Wasserdampf (auch ein Treibhausgas!) die W&#xe4;rme speichert, dass dann das bez&#xfc;glichW&#xe4;rmekapazit&#xe4;t viel gef&#xe4;hrlichere Methan in die Luft kommt und die Aufwiegelung beschleunigt ...

Wir alle wissen das. Es gibt schon lange keine Ausrede mehr f&#xfc;r die Menschen in den technisierten L&#xe4;ndern. Doch wir scheinen nicht in der Lage zu sein, der pers&#xf6;nlichen Gier, dem Egoismus entrinnen zu k&#xf6;nnen.

Auch die Natur kennt nat&#xfc;rlich dieses Prinzip: Gibt es zuviele Hasen, vermehren sich die F&#xfc;chse. Fressen die den Hasenbestand runter, leiden sie auch darunter und verhungern. So ist offenbar das Prinzip von Angebot und Nachfrage ein Naturgesetz. 

Nur, die Natur kann solche Zyklen offenbar nicht vorhersehen, ihre Exponate leben in der Gegenwart. Auch sie als Individuen m&#xfc;ssen ausbaden, was die Vorg&#xe4;ngergenerationen „verfressen&quot; haben. Allerdings scheint dort auch kein Ego zu sein, das leiden kann, das gierig ist. So werden Tier- und Pflanzenarten einfach verschwinden, ohne grosses Aufhebens. Und wiederum nur der Mensch will sie erhalten. Gegen die umfassenderen Gesetze der Natur. Und wiederum nur als Symptombek&#xe4;mpfer – obwohl er dank der Wissenschaft mittlerweile schon fast alles erkannt hat.

Also, zahlen wir halt den Zins mit Zinsezins zur&#xfc;ck, der Kredit waren die billigen Naturprodukte aus Afrika, das Ausnutzen der Bev&#xf6;lkerung. Die Rechnung wird nun pr&#xe4;sentiert. Es ist ok, dass wir darauf schauen, dass wir die R&#xfc;ckzahlung nur an die Richtigen ausrichten. Doch ein Retourgeld im Sinne von Wechselgeld wird es wohl nicht bleiben. Der Kredit muss zur&#xfc;ckbezahlt werden.

Wikipedia sagt zum erw&#xe4;hnten Indianerspruch, dass der, dem er an sich zugesprochen sei, dem H&#xe4;uptling Seatlle, ihn nicht so sagte, sondern als &lt;b&gt;&lt;i&gt;&quot;Und wenn der letzte rote Mann von der Erde verschwunden und die Erinnerung des wei&#xdf;en Mannes an ihn zur Legende geworden ist, dann werden diese Gestade &#xfc;bervoll sein von den unsichtbaren Toten meines Stammes, ...dann wimmeln sie von den wiederkehrenden Scharen, die einst dieses Land bev&#xf6;lkerten und es immer noch lieben&quot;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;.

Wer sind die Toten?

Ceterum censeo: Think globally, act locally. 
				</description>
				
				<category>Umwelt</category>
				
				<category>Beobachtungen</category>
				
				<pubDate>Tue, 08 May 2012 21:02:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2012/5/8/Retour-h-Rckkehrgeld-fr-Asylanten-Nachhaltig-Kreditrckzahlung</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Zensur oder &#xc4;usserungsfreiheit?</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2012/4/27/Zensur-oder-usserungsfreiheit</link>
				<description>
				
				Letzthin schrieb ich &#xf6;ffentlich ein einem Chat-System auf die &#xf6;ffentliche Frage eines Zur&#xfc;ckkehrers, der nach einigen Jahren den Chat wieder besuchte, wie der Chat denn heutzutage sei: &quot;Es ist ein zensierter Streichelzoo nach nordkoreanischem Muster&quot;. 

Daraufhin wurde ich kommentarlos gesperrt. Nat&#xfc;rlich, ich war schon sauer auf den Chatbetreiber, der seit Jahren seine Leute g&#xe4;ngelt. Und deshalb wurde ich auch schon einige Male gesperrt. Der Grund, wieso ich das hier doch frage: Es ist klar, was ich mit dem Satz sagen wollte, die Formulierung ist klar. So war sie beabsichtigt. Doch darf sowas bereits ein Grund zur Zensur, zur Sperrung sein?

Es w&#xfc;rde mich freuen, Meinungen dazu zu lesen. Ich, der ich eine absolut tabulose Diskussionskultur pflege und daher auch w&#xfc;nsche, finde nichts an solchen Aussagen. Es ist ja immer der Empf&#xe4;nger, der gewichtet und verurteilt. Da die meisten Menschen derart automatisiert reagieren, klappt eine neutrale Beobachtung der Aussage dann halt meistens nicht.

Siehe Nathalie Ricklins Aussage im TV &quot;die Leute finden, dass es zuviele Deutsche in der Schweiz gibt&quot;. Sie gab eine Wahrnehmung wider und schon rauschte der Bl&#xe4;tterwald und die Leitungen &#xe4;chzten unter dem Schreib- und Anschaudruck der Blogger und Newsportale in Deutschland, die die Ricklin als Hetzerin verteufelten.

Wieso bloss? Wieso nehmen die Leute immer alles pers&#xf6;nlich? Machen eine M&#xf6;rdergrube aus ihren Herzen? Das ist sowas von selbstsch&#xe4;digend. Eien Feedback-Schleife halt. Wieder was, was sie im emotionalen Rucksack mitschleppen. 

Es w&#xfc;rde manchmal hilfreich sein, &#xf6;fters Space Night auf BR3 zu schauen ... bei den Blicken auf die Erde von Raumfahrzeugen aus sollte eigentlich die Bedeutungslosigkeit und L&#xe4;cherlichkeit der Emotionalit&#xe4;ten jedem offenbar werden. S&#xe4;sse Gott dort oben, w&#xfc;rde der &#xfc;berhaupt mitbekommen, worum sich die Leute &#xe4;rgern, schlagen, schlussendlich bekriegen? Wohl kaum. Damit d&#xfc;rfte dann auch die Frage vieler Verzweifelten beantwortbar sein, wieso Gott denn diese schlimmen Dinge in der Welt geschehen liesse ... tja, er sieht sie nicht mal. Sie sind irrelevant. Sein Horizont ist ja vielleicht das Universum, ja sogar Multiversen, aber wohl kaum diese Galaxis, geschweige denn dieses Sonnensystem in einem seit Milliarden Jahren ruhigen Nebenarm einer durchschnittlichen Galaxis. Da ist nichts, was aufregend w&#xe4;re ...

In der Bibel steht, dass Gott uns nach seinem Ebenbild erschaffen habe. Ergo haben wir einen g&#xf6;ttlichen Funken in uns, jeder und jede, jedes Tier, jede Pflanze, jeder Stein, alles halt. Bis auf die Menschen benimmt sich auch jede erw&#xe4;hnte Sch&#xf6;pfung wie beabsichtigt. Nur der Mensch: Benimmt der sich wirklich so, wie es der g&#xf6;ttliche Funke eigentlich beabsichtigte? Zu 99.9999% nicht.

Halten wir doch Abstand, bemerken einfach, was ist und behandeln den Fall oder nicht. Der Chatbetreiber h&#xe4;tte meinen &#xc4;rger wahrnehmen k&#xf6;nnen und mich fragen, wieso ich denn so sauer sei. Tat er nicht, interessiert ihn nicht. Statt eine L&#xf6;sung eine Blockierung der emotionalen Energie - die ich schon lenken kann. Doch statt Ausgleich halt Konfrontation. Okay. So ist es.

Ich kl&#xe4;re das also f&#xfc;r mich - und frage drum nach Eurer Meinung: Darf man das heutzutage sagen oder nicht? 
				</description>
				
				<category>Beobachtungen</category>
				
				<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 16:57:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2012/4/27/Zensur-oder-usserungsfreiheit</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Canons Support ist schon frech</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2012/4/25/Canons-Support-ist-schon-frech</link>
				<description>
				
				Letzthin hatte ich einen neuen Multifunktionsdrucker von Canon auf einem PC zu installieren, genauer das Modell MF8380. Und zwar unter Windows 7 Pro 64 Bit. Kein Problem, auf der Website ist der Treiber ja schnell gefunden. Runtergeladen, gestartet, Privilege Elevation als Domain-Administrator beantwortet und p&#xe4;ng: Der Treiber sagt mir doch platt, dass ich nicht die notwendigen Rechte habe. 

Tja, was soll ein Domain-Administrator wohl noch ben&#xf6;tigen, nur um einen Druckertreiber auf einem Domain-PC zu installieren? Sowas macht mich regelm&#xe4;ssig h&#xe4;ssig. Da musste ich doch grad den Canon-Support anrufen, wieso denn deren Treiber sich nicht installieren lasse als Domain-Admin. Weiss die gute Frau nat&#xfc;rlich auch nicht, aber sie werde es weiterverfolgen - aber erst, nachdem sie mir die Downloadseite ans Herz legte, die ich ja eh kannte. Dass ich ja von dort den Treiber h&#xe4;tte, interessierte sie nicht wirklich. Wie auch immer, sie wolle es weiterleiten. Ich sagte zwar, ich m&#xfc;sste den Drucker &lt;b&gt;&lt;i&gt;jetzt&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; installieren.

Nun, die Antwort kam nat&#xfc;rlich nicht sofort, sondern eine Woche sp&#xe4;ter, und war eigentlich eine Verarsche: &quot;Laden Sie den Treiber XYZ auf http...... herunter. Danke f&#xfc;r Ihre Support-Anfrage&quot;. So in etwa. H&#xe4;tte ich das Problem nicht selbst gel&#xf6;st, w&#xe4;re ich nach einer Woche(!) keinen Schritt weiter!

Weshalb bloss sagte ich der T.... am Telefon, dass ich IT-Kenner genug sei und den Treiber selbstverst&#xe4;ndlich genau von dort geladen hatte und er dennoch nach mehr Rechten verlangte? Grmbl.

Die L&#xf6;sung war eigentlich einfach, man musste sich als Lokaler Admin auf dem PC anmelden. Zum Gl&#xfc;ck hatten meine Vorg&#xe4;nger diese niemals benutzten Account dokumentiert, denn er war abgeschaltet, wie auf allen PCs keine lokalen User aktiviert sind. Ich hatte das Problem also nach ca. 5 Minuten gel&#xf6;st, allerdings erst, nachdem ich mich aufregte ... und sp&#xe4;ter nochmals &#xfc;ber die Antwort des Supports.

Naja, wie sagen sie jeweils in den Action-Filmen: &quot;Ich bin zu alt f&#xfc;r diesen Sche***&quot; ;-) 
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				<category>&#xc4;rger</category>
				
				<category>Arbeit</category>
				
				<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 11:54:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2012/4/25/Canons-Support-ist-schon-frech</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>M&#xf6;rgeli ist ein fauler Mensch</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2012/4/23/Mrgeli-ist-ein-fauler-Mensch</link>
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				Es freut mich, dass es nun in der Schweiz damit mal losgeht. Es nimmt mich wunder, ob sie eine Vorreiterrolle wahrnehmen kann und will. Denn wie ich schon in anderen Artikeln zu diesem Thema schrieb: Wer wie M&#xf6;rgeli sagt, dass er faul rumliegen w&#xfc;rde, wenn er nicht Geld verdienen m&#xfc;sste, hat es sich nie wirklich &#xfc;berlegt, bzw. geh&#xf6;rt nicht zu all denen, die das &apos;Dem-Geld-Nachrennen&apos; eigentlich satt haben. Die es aber tun m&#xfc;ssen, weil dieses System keine andere Art der &quot;gleichwertigen Daseinsberechtigung in der Gesellschaft&quot; kennt.

Leute wie M&#xf6;rgeli w&#xe4;ren ja auch kaum mit CHF 2500.- monatlich zufrieden. Weder w&#xfc;rde es ihnen f&#xfc;r die Fixkosten noch f&#xfc;r ihre W&#xfc;nsche gen&#xfc;gen. Die werden weiterhin ihre Lebenszeit daf&#xfc;r investieren k&#xf6;nnen, sich die Energie (=Geld) zu beschaffen, die sie mehr brauchen.

Genau so soll es n&#xe4;mlich sein: Die, die Geld verdienen wollen, werden das genauso machen k&#xf6;nnen wie bisher. Und die anderen, die mit weniger zufrieden sind, werden sich freuen k&#xf6;nnen, dass sie nicht mehr stigmatisiert und verachtet werden. Es wird aber auch keinen Neid mehr geben m&#xfc;ssen von Personen mit wenig Einkommen auf (Schein)-IV-Rentner: Ich habe in meinem Bekanntenkreis einen Mann, der hat bei der IV oder wo auch immer gut gejammert, so dass er nun bisher unbefristet CHF 4000.- monatlich bekommt. F&#xfc;rs Nichts-Tun, daf&#xfc;r, dass der Verlust seiner Arbeitskraft von irgendeiner Versicherung so eingesch&#xe4;tzt wurde. Die Verk&#xe4;uferin - oder auch in bestimmten LEbensphasen ich selbst - leb(t)en teilweise unter dem Existenzminimum und andern wird die Kohle in den A*** geschoben. Auch dies w&#xfc;rde wegfallen.

Denn Miete und Essen k&#xf6;nnen sogar in der teuren Schweiz damit gedeckt sein. Das Minimum eben. F&#xfc;r die einen wird&apos;s knapp, die anderen haben dann gar schon etwas &#xfc;brig an Monatsende. Bescheidene Leute, Aussteiger, Menschen mit anderen Werten ... endlich k&#xf6;nnten sie sich vorurteilsfrei angenommen f&#xfc;hlen. Nicht als Menschen zweiter, gesellschaftsunf&#xe4;higer oder verweigernder Klasse. Und der Umwelt t&#xe4;t&apos;s auch gut, denn ich will ja nicht wissen, wieviele Leute eigentlich lieber ihre Lebenszeit anders als im Stau im Pendelverkehr verbringen m&#xf6;chten ... weniger stehende Autos, weniger Peak-Energie f&#xfc;r die Bahnen ...

M&#xf6;rgeli wird sich die Kohle schon holen. Aber er soll eben nicht mehr sein negative Menschenbild herumposaunen. Es trifft wohl auch bei ihm nicht wirklich zu. Doch als Gassenhauer funktioniert&apos;s halt. Und Phrasendreschen, das k&#xf6;nnen sie ja gut, die SVPler.

Also, Unterschriften abgeben f&#xfc;rs bedingungslose Grundeinkommen. Jetzt. 
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				<category>Gedankenspiele</category>
				
				<category>Gesundheit</category>
				
				<category>Arbeit</category>
				
				<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 13:14:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2012/4/23/Mrgeli-ist-ein-fauler-Mensch</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Demenz und die Frage von Nutzen versus Belastung aller - ausser der Dementen</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2012/4/12/Demenz-und-die-Frage-von-Nutzen-versus-Belastung-aller--ausser-der-Dementen</link>
				<description>
				
				Die Rundschau wie auch andere Sendungen bringen derzeit viel &#xfc;ber das Demenz-Problem in unserer Gesellschaft. Das Problem ist an sich nicht nicht Demenz, sondern was wir daraus machen. Es scheint wie mit der Umwelt zu sein: Wir leben auf Kosten der nachfolgenden Generationen.

In der Sendung fand ich eine Aussage einer betroffenen Tochter sehr bedenkenswert. Ihr Aussehen war elegant gekleidet, mein Eindruck war sofort, dass sie in ihrer Lebensphase wohl recht beg&#xfc;tert ist. Die Reporterin fragte sie, was die Pflege ihrer Mutter denn diesen Monat gekostet habe. Die Dame darauf: Es sei diesen Monat schon grad ausserge&#xf6;hnlich hoch gewesen: CHF 11&apos;000 seien es gewesen.

Zum Gl&#xfc;ck sass ich schon, sonst h&#xe4;tte mich das umgehauen. Wenn das aussergew&#xf6;nlich war, dann scheint der irgendwann erw&#xe4;hnte Durchschnitt von CHF 8&apos;000 wohl realistisch zu sein. Herrgot, wer kann sich das eigentlich leisten? Als T&#xf6;cher, als S&#xf6;hne? Muss man heute Klotz ranschaffen, um seine Eltern durchzup&#xe4;ppeln, bis der K&#xf6;rper zusammenbricht? Denn der Geist, der ist ja schon bei vielen Dementen anderswo.

Die Reporterin daraufhin: Ob ihr schon jemals der Gedanke gekommen sei, ob sich das lohne. Eine f&#xfc;r viele wohl freche Frage, f&#xfc;r mich aber die Frage schlechthin. Die Dame fiel darob nicht aus der Fassung, sondern antwortete, dass sie diesen Betrag schon verst&#xfc;nde angesichts der Leistung, die sie dahinter schon beobachtet habe. Ok. Sie scheint es sich leisten zu k&#xf6;nnen.  [More]
				</description>
				
				<category>Gedankenspiele</category>
				
				<category>Gesundheit</category>
				
				<category>Arbeit</category>
				
				<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 11:09:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2012/4/12/Demenz-und-die-Frage-von-Nutzen-versus-Belastung-aller--ausser-der-Dementen</guid>
				
				
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			<item>
				<title>Endo Anaconda auch f&#xfc;r das bedingungslose Grundeinkommen</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2012/4/11/Endo-Anaconda-auch-fr-das-bedingungslose-Grundeinkommen</link>
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				Lange ist es her, seit meinem letzten Blog - nicht, dass es nichts zu sagen g&#xe4;be, doch: Eigentlich ist eh schon alles milliardenfach gesagt, zerkauft, verg&#xe4;rt, wiedergek&#xe4;ut und ausgespuckt. So frage ich mich jedesmal, was k&#xf6;nnte es denn noch Wert sein, dass ich kleines Zahnr&#xe4;dchen es doch noch ins digitale Buchstabenuniversum einspeisen will. Ab und an findet sich doch noch was:

Der Grund f&#xfc;r diesen Eintrag ist der Auftritt von &lt;a href=&quot;http://www.stillerhas.ch/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=46&amp;Itemid=54&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Endo Anaconda&lt;/a&gt; bei Giaccobo und M&#xfc;ller. Nebst seinem sehr sch&#xf6;nen, bemerkenswerten Lied hat es mich sehr gefreut, dass er sich zu einem meiner Lieblingsthemen &#xe4;usserte, der Gestaltung der k&#xfc;nftigen Gesellschaft.

In einfachen und klaren Worten sagte er, dass uns die Arbeit ausgeht. Hier in der westlichen Welt. Krampfhaft versuchen Politiker vor den Wahlen, eine scheinbar noch bestehende M&#xf6;glichkeit der Vollbesch&#xe4;ftigung f&#xfc;r jedermann vorzugaukeln. Arbeit gibt es schon genug, aber nicht solche, die das aktuelle Wirtschaftssystem bezahlt. Daher stimmt es, dass uns die &lt;b&gt;bezahlte&lt;/b&gt; Arbeit ausgeht. Klar, das Wirtschaftssystem sind wir, also ist es unser Wertesystem, das gewisse Arbeit nicht als bezahlenswerte, oder neutraler gesagt, auszugleichende Leistung einstuft.

Und daher ist es logisch, dass man im erw&#xe4;hnten Sinne &quot;Arbeitslose&quot; nicht mehr &#xe4;chtet, sondern sie das tun l&#xe4;sst, was sie wollen. Denn wie ich schon &#xf6;fters sagte: Jeder Mensch will seine Lebenszeit mit etwas Sinnvollem, Sinngebendem verbringen. Nur die allerallerwenigsten sind wohl zur totalen Einsiedelei geeignet, zum Verzicht auf soziale Integration, den Austausch mit anderen. So w&#xfc;rden wohl auch diese, jetzt Arbeitslose, eine Arbeit zum Wohle der Gemeinschaft machen k&#xf6;nnen und m&#xfc;ssen, denn die Integration bringt nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten.

Das Geldsystem ist halt nicht menschenw&#xfc;rdig. Endo sagte das in &#xe4;hnlicher Art. Das freut mich. Denn die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens muss einfach breiter diskutiert werden. 
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				<category>Gesundheit</category>
				
				<category>Arbeit</category>
				
				<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 10:07:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2012/4/11/Endo-Anaconda-auch-fr-das-bedingungslose-Grundeinkommen</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Der Produkte-Pranger vom Kassensturz</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2012/1/10/Der-ProduktePranger-vom-Kassensturz</link>
				<description>
				
				Ich mag ja den Kassensturz grunds&#xe4;tzlich sehr. Dass es sowas braucht, ist in unserer Gesellschaftsform ja wohl einleuchtend. So habe ich nat&#xfc;rlich auch z&#xfc;gig mal am aktuellen &lt;a href=&quot;http://www.kassensturz.sf.tv/Ratings/Produktepranger-Abstimmung&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Produkte-Pranger&lt;/a&gt; teilnehmen wollen. 

Die Produkte sind vorausgew&#xe4;hlt. Logisch, sonst k&#xe4;me man ja eh nirgendwo hin. Was mich aber etwas befremdet, ist, dass einige Produkte deshalb auf diesr Lsite erscheinen, weil sie Konservierungsstoffe und anderes enthalten, weil sie halt nicht 100% Grundstoffe sind.

Irgendwie naiv, da hat man eine Sauce, eine Pilzsuppe etc. die in Dosen oder Flaschen daherkommen, die f&#xfc;r Monate Haltbarkeit geplant und so auch verkauft werden. Ja Himmelnochmal, gibt es wirklich heute noch Leute, die in den Supermarkt gehen und meinen, dass sie dort Fertig- oder Halbfertigprodukte zur Ern&#xe4;hrung kaufen k&#xf6;nnen, die ihre monatelange Haltbarkeit aus reiner Magie herleiten? Wo doch jeder weiss, dass eine vergessene Karotte oder etwas Kaffesatz - was auch immer - innert wenigen Tagen nicht mehr unbefleckt erscheint, sondern bald manifestiert, was immer und &#xfc;berall in der Umgebung unsichtbar herumschwirrt.

Ich finde es daher eher l&#xe4;cherlich, dass solche Haltbarkeitsprodukte in der Liste erscheinen unter dem Titel &quot;100% Natur&quot; erscheinen. Klar, ich bin nat&#xfc;rlich auch irritiert, wenn vom haupts&#xe4;chlich beworbenen Produktbestandteil nur Prozentbruchtteile vorhanden sind, aber hey, wir essen doch solche Fertigprodukte des Geschmacks, nicht der Wertigkeit der Inhaltsstoffe wegen. Dass der Geschmackssinn leicht get&#xe4;uscht werden kann, ist ja bekannt - immer gern mal in einem Quiz als am&#xfc;sante Aufgabe genommen, mit verbundenen Augen etwas im Mund erkennen zu wollen.

Ich pers&#xf6;nlich habe daher f&#xfc;r ein Produkt gestimmt, das in dem Sinne irref&#xfc;hrend ist, dass es eine regionale Herstellung im Hauptbestandteil suggeriert. Denn wenn man wie ich gerne lokale Produzenten bevorzugt, weil &#xf6;kologische Gr&#xfc;nde es sinnvoll erscheinen lassen, etwas NICHT durch die halbe Welt transportieren zu lassen, finde ich diese Absicht torpediert. Denn &#xfc;ber Inhaltsstoffe kann sich der aufmerksame K&#xe4;ufer ja informieren, &#xfc;ber die Idiotien der Herstellungsorte und -transporte aber nicht. 

Oder weiss auch schon wirklich jede/r, dass beispielsweise italienische Marken-T-Shirts von der Produktion der Baumwolle bis zum Logostempel und Ablieferung im Modeladen mehr als 50&apos;000 km unterwegs sind? Dieser sogenannte Graue Energiebedarf ist f&#xfc;r mich ein viel wichtigeres Kriterium als die Binsenwahrheit, dass eine Pilzsauce in der Blechb&#xfc;chse, haltbar bis 2100, halt nicht mehr viel mit Natur zu tun hat, auch wenn auf dem Etikett leckere Champignong locken.

Ich kaufe Nahrungsmittel eben gerne nach meinem Lieblingsmotto: Think globally, act locally 
				</description>
				
				<category>Kommerz</category>
				
				<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 22:22:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2012/1/10/Der-ProduktePranger-vom-Kassensturz</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Willkommen zur &#xdc;berraschungsshow 2012</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2012/1/2/Willkommen-zur-berraschungsshow-2012</link>
				<description>
				
				20 Arbeitsstunden w&#xfc;rden wirtschaftlich reichen, um z.b die Schweiz am Laufen zu halten. Das sind also grad mal 2.5 Tage Tagesarbeit. Dies w&#xe4;re m&#xf6;glich, wenn ... ja, wenn wir gelernt h&#xe4;tten, mit der Zeit, die uns nun oder dann zur Verf&#xfc;gung steht, umzugehen. Wir haben heute eine Zeit, wo wir nur noch 8% des Lohns f&#xfc;r Nahrungsmittel ausgeben. Der Rest ist also bereits Freizeitgestaltung. Und was machen wir daraus? Wenn das Geld reicht, reisen, Ferien. Qualitativ hochwertig? Klar, was soll das bedeuten und wer soll das wie einordnen?

Wir wissen jedoch, dass die Job-Anzahl nicht steigen wird in den industrialisierten L&#xe4;ndern. Und doch werden immer mehr Leute in diesen L&#xe4;ndern da sein, die um diese Jobs buhlen m&#xfc;ssen. Was ist mit denen, die keinen Job finden? Sind die dann automatisch die Verlierer, die &#xc4;chtbaren, die, auf die man nidersehen darf? 

„Wer will findet schon einen Job&quot; ... dieser Spruch der Altvorderen stimmt nat&#xfc;rlich nicht. „Wer will, findet seine Besch&#xe4;ftigung, einen Sinn&quot; ... auch wenn damit noch kein Geld verdient ist. Doch wer seinen Sinn im Alltag hat, der weiss, wie wichtig das ist und wie gl&#xfc;cklich das macht.

Im Jahr 2012 k&#xf6;nnte eventuell dies eine der gr&#xf6;sseren Umstellungen werden: Die Umstrukturierung der Arbeit – Job- und Time-Sharing, weg von der Wertigkeit, dass „viel Arbeit, viel Anerkennung&quot; bedeutet. Eigentlich ja ein Muss, denn wie gesagt: Zugewanderte und Eigengew&#xe4;chs m&#xfc;ssen ja ihre Lebenszeit sinnvoll f&#xfc;llen k&#xf6;nnen. Es k&#xf6;nnte eine Aufgabe sein, in diesem Jahr dies in publikumswirksameren Umfeldern anzustossen. 

Ein Manager, der 60 Std. arbeitet, ist nicht besser als ein Teilzeitler in seinem Betrieb. Chramper zeigen zwar, dass sie sich einsetzen, doch darf man ja auch mal die Motivation daf&#xfc;r hitnerfragen und analysieren: Denn wie eingangs erw&#xe4;hnt: Wir haben immer mehr Zeit, die nicht mehr zur Ern&#xe4;hrung des K&#xf6;rpers und der Sicherung dessen grundlegender Bed&#xfc;rfnisse ben&#xf6;tigt wird. Ist da ein Workaholic nicht einfach ein ganz normaler S&#xfc;chtiger, der ohne von der Sucht getrieben zu sein, in seine h&#xf6;chstpers&#xf6;nliche Sinnkrise st&#xfc;rzte?

Und was w&#xe4;re, wenn sich jeder/jede mal (wieder) &#xfc;berlegte, womit er/sie wirklich die Lebenszeit verbringen m&#xf6;chte? Ich pers&#xf6;nlich w&#xfc;sste, was ich gern t&#xe4;te, wenn ich nicht f&#xfc;rs minimale Geld sorgen m&#xfc;sste, das noch derzeit Haus und Hunger befriedigen muss. Da ich immer noch dem Diktat der Geldbeschhaffung unterliege, kann ich mich nicht verwirklichen, sondern muss Kompromisse eingehen. Nicht, dass diese per se schlecht w&#xe4;ren, doch die Wirtschaft dr&#xe4;ngt alle in eine bestimmte Richtung. Und die, die das nicht wollen, sind die Abtr&#xfc;nnigen, die Nicht-Integrierten, die Abweichler – im besten Fall dann noch Lebensk&#xfc;nstler genannt. Wenn ich mir den Fall des alten Grundst&#xfc;ckbesitzers vorstelle, der auf eigenem Grund in einem Rebberg eine H&#xfc;tte aufstellte, in der er v&#xf6;llig zufrieden lebte, den man aber ins Ungl&#xfc;c st&#xfc;rzte, weil „von Gesetzes wegen hier nicht gebaut werden darf&quot; ... wie wenn es ein 3-st&#xf6;ckiges Mehrfamilienhaus gewesen w&#xe4;re – nein, es war nur eine H&#xfc;tte mit Wellblechdach. Ein menschlich gebliebener „Mensch&quot; w&#xfc;rde doch niemanden bewusst ins Ungl&#xfc;ck dr&#xe4;ngen wollen. Doch wir tun das andauernd. Und werden gedr&#xe4;ngt. Es wird wohl jeder Beispiele in seinem Leben dazu finden.

2012 l&#xe4;uft ja schon lange. Es putzt  ja seit geraumer Zeit immer mehr alte Systeme weg vom Fenster. Was kommt als Neues? Wer kann das beeinflussen? Wir k&#xf6;nnen das. Doch bevor man sich an Altem - dem eigenem Alten - &#xe4;ngstlich festhalten will, lohnt es sich doch mal, „neue&quot; Ideen zu betrachten, solche, die von Aussen kommen, wie auch solche, die aus dem eigenen Innern kommen.

Vielleicht hat dann das Bedingungslose Erwerbseinkommen endlich eine Chance, oder das Burnout kann vermieden werden, indem man sich aus dem geistigen Korsett befreit, das vom bisherigen System uns seit Kindesbeinen an eingebleut wird. 2012 k&#xf6;nnte vielleicht genau das sein, kein Ende der physischen Welt, sondern das Ende eines geistigen Systems.

Wir werden es erleben. Viel Spass dabei. 
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				<category>Umwelt</category>
				
				<category>Gedankenspiele</category>
				
				<category>Gesundheit</category>
				
				<category>Arbeit</category>
				
				<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 23:52:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2012/1/2/Willkommen-zur-berraschungsshow-2012</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Wenn die EZB unbegrenzt Geld druckt ...</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2011/12/19/Wenn-die-EZB-unbegrenzt-Geld-druckt-</link>
				<description>
				
				... dann wird es kein &#xdc;berdenken des eigenen Handelns geben. Und es wird die egoistische &quot;Nach mir die Sintflut&quot;-Haltung nicht mindern, sondern vergr&#xf6;ssern, denn es zeigt sich ja dann, dass f&#xfc;r die 70-90 Jahre eines Lebens keine Konsequenzen zu erwarten sind. Zahlen tun wir das ja schon alle: Natur, generell die Erde, ist eine endliche Resource - und nicht virtuell. Sp&#xe4;testens Enkelgenerationen werden&apos;s wohl merken, wie verantwortungslos ihre Urv&#xe4;ter waren. So ist es.

Und so geht&apos;s ins omin&#xf6;se 2012 ... viel Spass am Leben ... trotz allem ...  mehr miteinander statt gegeneinander ... ;-) 
				</description>
				
				<category>Beobachtungen</category>
				
				<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 22:31:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2011/12/19/Wenn-die-EZB-unbegrenzt-Geld-druckt-</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>6% mehr CO2 Ausstoss letztes Jahr - die Aufgabe der n&#xe4;chsten Generationen</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2011/11/4/6-mehr-CO2-Ausstoss-letztes-Jahr--die-Aufgabe-der-nchsten-Generationen</link>
				<description>
				
				Heute habe ich geh&#xf6;rt, dass es letztes Jahr eine Erh&#xf6;hung des globalen CO2-Ausstosses um 6% gegeben habe. Mehr als selbst die schlimmsten Bef&#xfc;rchtungen der Wissenschaftler zu erwarten gewagt h&#xe4;tten. Kohlekraftwerke, die in den Schwellenstaaten zur Stromgewinnung aufgebaut werden, seien massgeblich daran beteiligt.

Tja. Die nachfolgenden Generationen werden es warm haben auf der Erde. 7 Milliarden Leute seien es nun. Ok, ich meinte zwar, diese Zahl schon vor 10+ Jahren geh&#xf6;rt zu haben. Aber wer bin ich schon, um Zahlen zu misstrauen. Dieser und den 6% ... aber wenn man&apos;s schon halbwegs weiss und weiss, wie CO2 funktioniert, dann sollten wir doch schon langsam beide H&#xe4;nde aus dem Arsch ziehen und endlich mehr zur Energieforschung und -effizienz unternehmen. Global nat&#xfc;rlich, kein G&#xe4;rtchendenken mehr. Umfassende Ansichten als nur grad bis zum Nasen-, Wohnungs-, Dorf-, Stadt- und Landesrand. Wir Hochtechnisierte m&#xfc;ssen wohl mehr den L&#xe4;ndern wie Indien und China helfen. 

Ob wir&apos;s besser k&#xf6;nnen, sei dahingestellt, aber wenn wir&apos;s besser bez. Effizienz k&#xf6;nnen als die dort, dann m&#xfc;ssen wir. Sonst haben unsere Nachkommen halt doch bald venusische Lebensbedingungen. 

Die Finanzkrise ist eigentlich Pipifax. Denn was sind denn des Menschen Lebensgrundlage? Natur, Wasser, Luft und das Klima. Das Klima macht unsere Umwelt lebenswert, nicht nur optisch. Wenn wir es nicht schaffen, die Konsequenzen aufs Klima in den Griff zu bekommen, wird es uns den Hintern heiss machen. Das macht wohl nur den Maschinen aus Matrix nichts aus ... 
				</description>
				
				<category>Umwelt</category>
				
				<category>&#xc4;rger</category>
				
				<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 19:28:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2011/11/4/6-mehr-CO2-Ausstoss-letztes-Jahr--die-Aufgabe-der-nchsten-Generationen</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Schweizer Repower will Kohlekraftwerk in Italien bauen – Treibhausgase aus den Augen aus dem Sinn?</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2011/9/21/Schweizer-Repower-will-Kohlekraftwerk-in-Italien-bauen--Treibhausgase-aus-den-Augen-aus-dem-Sinn</link>
				<description>
				
				Die zu 46% vom kantonalen Aktion&#xe4;r gehaltene Repower AG will in Kalabrien ein grosses Kohlekraftwerk bauen. St. Florians Politik: „Lieber St. Florian, z&#xfc;nd das Haus des andern an&quot;. Falsch allerdings, denn CO2 bleibt ja nicht in Kalabrien und betrifft nicht nur dessen Klima.

Gut, die Argumentation, dass die Repower in Italien 11x mehr Energie konvertiert und das Kohlekraftwerk ja ein Betrieb in Italien f&#xfc;r Italien sei, ist aus wirtschaftlicher Sicht ja ok, Nestle macht auch in ihren Dependances Produkte f&#xfc;r die jeweilige Region und daran ist nichts auszusetzen.

Aber dass eine in der Diskussion um gr&#xfc;ne Energieerzeugung stehende Firma tats&#xe4;chlich meint, sie k&#xf6;nne 900 km s&#xfc;dlicher gar unbemerkt gegen die allgemeine, hiesige Stimmung eine CO2-Schleuder bauen, das ist schon ein starkes St&#xfc;ck – bzw. die Tatsache, dass eben der Kanton Graub&#xfc;nden der Hauptaktion&#xe4;r ist. Benimmt der sich nun so wie die Grossaktion&#xe4;re der Banken? Beide schauen jeder Sauerei zu und mischen sich nicht in die jeweiligen Gesch&#xe4;ftsf&#xfc;hrungen ein? &quot;Denn sie wissen (nicht), was sie tun&quot;?

Scheint so. All die Leute sollten mal etwas lokale Astronomie betreiben: Merkur ist der innerste und damit sonnenn&#xe4;chste Planet, Venus ist weiter weg. Doch die Venus hat die h&#xf6;llische Atmosph&#xe4;re: 450&#xb0; Celsius Temperatur in einer von Treibhausgasen vollgef&#xfc;llten Luftschicht ... nicht die Sonne sorgt prim&#xe4;r f&#xfc;r diese Hitze, sondern die Treibhausgase. Keine Umgebung f&#xfc;r wassergebundene Lebewesen wie wir. 

Die Werbung der Repower in Italien ist schon Hohn: „CO2 ist nicht giftig. Es ist ein lebensnotwendiges Element&quot;. Das ist schon richtig, es ist „nur&quot; erstickend und ohne CO2 keine Vegetation. Aber vor allem: Es heizt uns ein. Mittelfristig bis langfristig. Uns allen.

&#xdc;brigens: Wasserdampf, der sich ja ebenfalls vermehrt, wenn bei uns die Temperaturen steigen, ist auch ein Treibhausgas. Da n&#xfc;tzt es dann nicht mehr unbedingt viel, dass wir 70% Wasser auf der Erde haben. Wenn das mal in die Atmosph&#xe4;re verdunstet, dann ist jeder finnischer Saunawettbewerb eine blosse Aufw&#xe4;rm&#xfc;bung ...

Es gibt die Theorie, dass bereits vor 50&apos;000 Jahren der Mensch begonnen hat, das Klima zu ver&#xe4;ndern. Bohrkernanalysen h&#xe4;tten gezeigt, dass die Produktion von Treibhausgasen schon damals in einem wohl v&#xf6;llig industriefreien, aber landwirtschaftlich aufstrebenden Zeitalter die Temperatur nicht gefallen ist, wenn die reduzierte Sonnenaktivit&#xe4;t an sich f&#xfc;r eine K&#xe4;lteperiode h&#xe4;tte sorgen sollen. Diese Korrelation k&#xf6;nne man &#xfc;ber 500&apos;000 Jahre hinweg belegen. Erst in der Zeit der sesshaft werdenden und daher Landwirtschaft betreibenden fr&#xfc;hen Menschheit habe sich diese Korrelation gel&#xf6;st.

In der Schweiz wachse ja der Wald sofort, wenn man ihn machen l&#xe4;sst. Es darf ja klar sein, dass nur Wasser (Ozeane) und Pflanzen die CO2-Mengen binden. Ich w&#xfc;sste sonst eigentlich nichts. Doch genau diese Ressourcen versauen oder reduzieren wir ja auch regelm&#xe4;ssig. Tja, wohin soll dann wohl das CO2? Und noch schlimmer, das mit zunehmender W&#xe4;rme sich ebenfalls st&#xe4;rker verbreitende Methan, das offenbar viermal mehr Energie binde als CO2.

Nun ja, mein K&#xf6;rper wird venusische L&#xfc;fte nicht mehr erleben. Dennoch ist es wirklich eindringlich: 450&#xb0; Celsius, nicht wegen der Sonne, sondern wegen der Treibhausgase. Sollten wir da nicht endlich allen Treibhausgase erzeugenden Technologien ein definitives und entschlossenes „Forget it&quot; entgegenschmettern?

Ceterum censeo: Think astronomically, act earthly 
				</description>
				
				<category>Umwelt</category>
				
				<category>&#xc4;rger</category>
				
				<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 22:15:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2011/9/21/Schweizer-Repower-will-Kohlekraftwerk-in-Italien-bauen--Treibhausgase-aus-den-Augen-aus-dem-Sinn</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>2 Mrd. Beschiss eines einzelnen UBS-Bankers</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2011/9/15/2-Mrd-Beschiss-eines-einzelnen-UBSBankers</link>
				<description>
				
				Da klingt doch der Satz &quot;... wir m&#xfc;ssen Boni zahlen, um die Besten ihres Fachs bei uns halten zu k&#xf6;nnen ...&quot; wie Normalb&#xfc;ezer-verarschender Hohn in den Ohren der Normalen Arbeiter ... 

Nun, es gibt im Universum keine Medaille mit nur einer Seite. Die UBS muss nun einfahren, was sie ges&#xe4;t hat – sicherlich nicht nur sie, aber sie als selbsternannte Galionsfigur des Investmentbankings trifft es wohl am st&#xe4;rksten, weil es den m&#xfc;hsam wieder halbwegs aufgebauten Ruf schrottet.

Im deutschen RTL TV gibt es die Doku-Soap &quot;Undercover-Boss&quot;, wo Chefs oder andere Top-Kader-Leute sich verkleidet als Job-Sucher in ihren eigenen Unternehmen bewerben – ganz unten an der Basis. Da lernen sie, dass selbst ihr grosses, m&#xf6;glicherweise sehr bekanntes Unternehmen wie BurgerKing nur, und nur deshalb gut l&#xe4;uft, weil an der Basis die einfachen Leute ihre Arbeit solide und aufopfernd machen, mehr oder weniger bequem eingezw&#xe4;ngt in Rahmenbedingungen, die von Chefs weitab der Basisrealit&#xe4;t aus finanztaktischen Gr&#xfc;nden vorgelegt wurden. Wenn die Chefs dann nach der Woche der Inkognitoarbeit ihre Erkenntnisse ihrem Kader bekanntgeben, ist ein Punkt immer dabei: Die Erfahrung, dass es Mitarbeiter gibt, die sich wirklich mit ganzem Herzen f&#xfc;r ein Unternehmen einsetzen, die Loyalit&#xe4;t zeigen, die sich auch widrigen Arbeitsbedingungen stellen. So merken die Chefs dann jeweils, was oder wer ihr wahres Kapital ist.

Es gibt ja bereits Studien, die sehr klar die Beziehung zwischen Loyalit&#xe4;t und Firmenstrukturen aufzeigen. Nat&#xfc;rliche Patrons wussten das immer schon, herangez&#xfc;chtete Intelligenzbolzen aus den Kaderschmieden wohl nicht. In der Natur gibt es meines Wissens keine erfolgreichen Patchwork-Organismen, erfolgreiche Systeme haben typischerweise Millionen von Jahren von Entwicklung hinter sich. Diese Optimierungen &#xfc;ber die Zeit sorgten f&#xfc;r Best&#xe4;ndigkeit.

In der Arbeitswelt scheint mir vielerorts genau dieses Wissen abhanden gekommen zu sein. Nicht an der Basis der Pyramide, denn da gibt es ja meistens viele gleich eingestufte Arbeiter, die zusammen einen &#xe4;hnlichen Job erledigen. Gegen die Spitze derselben jedoch gibt es immer weniger Austauschm&#xf6;glichkeiten auf gleicher Stufe. Ganz an der Spitze ist es dann wohl einsam.

Aus dieser Sicht fand ich den eingangs zitierten Satz immer schon extrem arrogant. Und L&#xf6;hne der Vasellas, Dougans, Gr&#xfc;bels etc. betonierten diese Arroganz der Spitze gegen&#xfc;ber der Basis. 

Und nun schafft es einer der &#xdc;berbezahlten doch tats&#xe4;chlich zu beweisen, dass er sein Geld wohl nicht wert war – oder h&#xf6;chstens f&#xfc;r die Konkurrenz. Vielleicht r&#xfc;ckt das ja die Optik der Chefs in jenen Irreal-Jobregionen etwas zurecht. So, wie die 19-J&#xe4;hrige, die am Drive-In Schalter von BurgerKing dem verkleideten Chef vorleben konnte, wie ungeschickt das Bestellsystem funktioniert – mit dem sie innert knapp 3 Minuten eine Autobestellung abhandeln muss. Dank ihr l&#xe4;uft der Laden, weniger dank ihm. Demut ist daher das, was die Chefs in der Doku-Soap lernen. 
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				<category>Arbeit</category>
				
				<category>Beobachtungen</category>
				
				<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 20:28:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2011/9/15/2-Mrd-Beschiss-eines-einzelnen-UBSBankers</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Perry Rhodan wird 50 - er war Teil meines Lebens</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2011/9/9/Perry-Rhodan-wird-50--er-war-Teil-meines-Lebens</link>
				<description>
				
				Heute wird &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Perry_Rhodan&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Perry Rhodan&lt;/a&gt;, die Figur, 50 Jahre alt. Er geh&#xf6;rt damit zu den &#xe4;ltesten Science-Fiction Geschichten. 1961 in Deutschland als Gegenpol zu den Figuren des realen kalten Krieges entworfen, schaffte der amerikanische Mondlandepilot es in den Romanen, die Machtbl&#xf6;cke der Erde zu einigen, indem er nach einem Fund eines havarierten Raumschiffs einer ausserirdischen, degenerativen und an der Menschheit &#xfc;berhaupt nicht interessierten Rasse auf dem Mond deren Technik mit auf die Erde zur&#xfc;ckbrachte, dort dem nationalen Block USA abschwor und die unabh&#xe4;ngige Dritte Macht in der W&#xfc;ste Gobi aufbaute. Damit fing es an. Das Unternehmen StarDust.  [More]
				</description>
				
				<category>Beobachtungen</category>
				
				<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 03:54:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2011/9/9/Perry-Rhodan-wird-50--er-war-Teil-meines-Lebens</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Jetzt kochen sie wieder den 11. September hoch</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2011/9/6/Jetzt-kochen-sie-wieder-den-11-September-hoch</link>
				<description>
				
				Da sich das Attentat auf die Twin-Towers in New York zum 10. Mal j&#xe4;hrt, kochen jetzt alle Sender die Emotionen erneut hoch. Verpackt als Dokumentationen oder halt als Spielfilm. 

Wozu? Ich rate jedem, der es nicht h&#xf6;ren will, dass er das nur dann anschaut, wenn es ihn kalt l&#xe4;sst oder er Abstand halten kann. Alles andere ist kontraproduktiv.Die Dokumentationen verbreiten die Atmosph&#xe4;re der Kl&#xe4;rung, doch mir scheint da noch viel unklar zu sein. Sollte das so sein, so bleibt das auch im Zwielicht und wird auch nach 10 Jahren nicht klarer.

Sich f&#xfc;r eine gewisse Zeit einf&#xfc;hlen in die Trag&#xf6;dien der Augenzeugen oder Opferangeh&#xf6;rige ist ok, doch dann sollte es gut sein. Alle emotionalen, unbeherrschten Effekte haben da aber nichts mehr zu suchen - nach 10 Jahren. Denn wie gesagt: Wozu wird das Zeug wiederholt? Und wieso versprechen sich die Programmmacher etwas davon? 

Nun ja, das darf ja jeder sich mal selbst fragen. 
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				<category>Gesundheit</category>
				
				<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 01:50:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2011/9/6/Jetzt-kochen-sie-wieder-den-11-September-hoch</guid>
				
				
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