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			<title>Martins Blog - &#xc4;rger</title>
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			<description>Verschiedenes vom LifeCoach. Beratung, Leben, Coach, Lifecoach, Hilfe, Entwicklung, Mediation, pers&#xf6;nliche Entwicklung, Pers&#xf6;nlichkeitsentwicklung, psychologische Beratung, Orientierung, Lebensberatung, Konflikte, Konfliktbew&#xe4;ltigung, Selbstfindung, Entscheidungshilfe, Strategiefindung, Angstbew&#xe4;ltigung, Vergangenheitsbew&#xe4;ltigung, pers&#xf6;nliche Aufarbeitung</description>
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			<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 23:10:35 +0200</pubDate>
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				<title>Viermal so gross wie die BRD ist er, der</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2010/8/7/Viermal-so-gross-wie-die-BRD-ist-er-der</link>
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				Plastikteppich, der irgendwo im Pazifik oder im indischen Ozean rumschwimmt. Obwohl auch das unfassbar sein d&#xfc;rfte, sagt es doch mehr als 1.5 Millionen Quadratkilometer aus. Das ist dann gut 36x die Gr&#xf6;sse der Schweiz. Zum ersten Mal habe ich das vor einigen Jahren geh&#xf6;rt, konnte es jedoch kaum glauben. Kein Wunder, ich hatte mir nie &#xfc;berlegt, wie das zustande kommt. Bis mir vor gut zwei Jahren eine Freundin erz&#xe4;hlte, was sie an Eindr&#xfc;cken aus den Ferienresorts aus dem indischen Ozean nach hause brachte.

Sie war auf so einer Touri-Insel zum Tauschen. Sie ist Tiefseetaucherin und hatte sich so eine Insel zusammen mit einem ebenfalls tauchenden Kollegen ausgesucht. Sie erz&#xe4;hlte mir von der Insel, auf die alles, aber wirklich alles ingebracht werden muss. Und die Touris sind ja nicht anspruchslos. Also werden dort tonnenweise Getr&#xe4;nke hingeschifft. Und wie sind die verpackt? Nat&#xfc;rlich, PET und dann noch mit Folien zu grossen Paketen bandagiert. Alles Plastik.

Ich war noch nie an solchen Orten. Aber aus ihrer Erz&#xe4;hlung und den sofort erschienen Bildern, die ich von einem FReund vor noch viel mehr Jahren &#xfc;ber so eine Urlaubsinsel geh&#xf6;rt habe, fiel es mir nat&#xfc;rlich wie Schuppen aus den Haaren, dass diese Inseln, &#xfc;berhaupt &#xe4;rmere L&#xe4;nder mit K&#xfc;stenanstoss, wohl noch keine ausgefeilten PET-Sammlungen machen wie hierzulande.

Was machen die also mit dem Plastik? Oder wenn wir - karitativ wie wir sind - Wasser in PET-Flaschen in katastrophengeplagte Regionen schicken, wo man dann sogar im TV sieht, wie Wasser plastifiziert gereicht wird, wo bettelarme Leute Plastikt&#xfc;ten haben, wo in lokalen L&#xe4;den zwar Wichtiges verkauft wird, alles nat&#xfc;rlich plastifiert verpackt, wo aber sofort bezweifelt werden darf, dass da nur ansatzweise Entsorgungskonzepte bestehen - was machen die also mit dem Plastik? Wohl irgendwohin schmeissen, aus den Augen aus dem Sinn. Irgendwann wird&apos;s der Regen oder ein Fluss ins Meer schleppen und dann ... tja, dann schwebt es dort, weil Plastik ja sehr leicht ist.

Offenbar k&#xf6;nnen die Sonne und das Salzwasser Plastik mechanisch zerkleinern, so dass es mit der Zeit derart Kleingehacktes gibt, dass Tiere es schlucken, weil&apos;s ja wie Plankton ausschaut. Und daran verrecken.

Weiterhin soll dieser Teppich auch die Sonnenenergie derart schlucken, dass darunter zuwenig f&#xfc;r die Algen ankommt. Und wenn die nicht mehr Energie bekommen, produzieren sie weniger Sauerstoff. Aus den Meeren komme die H&#xe4;flte des Sauerstoffs der Erde. Da wir schon gut im Abholzen der gr&#xfc;nen Lungen sind, beantwortet dies meine bereits als Kind gestellte Frage: Wird uns der Sauerstoff jemals ausgehen?

Es ist schon erb&#xe4;rmlich, wie wir meinen, aus den Augen aus dem Sinn hiesse: Aus den Augen und eliminiert. Nehmen wir als Touris, wenn&apos;s denn in die &#xe4;rmeren L&#xe4;ndern geht, unseren Dreck wieder mit nach Hause, wo wir die Entsorgungstechniken haben? Wer macht das? Ich mache es im Kleinen immer, ich nehme meinen M&#xfc;ll wieder mit, lasse nichts im Wald oder am Seeufer liegen, nur weil ich zu faul, zu gedankenlos, zu gleichg&#xfc;ltig w&#xe4;re.

Nun ja, gibt es eine Sauerei vor der Haust&#xfc;r der USA, gibt es grosses Brimborium. Klar, ist auch w&#xfc;st, ist aber auch reines verlorenes Geld. Das schmerzt halt. Die Resourcen dieser Welt sind aber nicht das Zeug, was wir aus dem Boden holen, sondern das, was unmittelbar erlebbar ist. Und weil es so gew&#xf6;hnlich ist, weil es immer um uns herum ist, geben wir keinerlei Aufmerksamkeit auf dessen Zustand. Luft, Wasser, Boden - all das sind die Dinge, auf deren Basis die K&#xf6;rper leben, die man als Lebensqualit&#xe4;t sucht, sobald man etwas Kohle hat. Zum Wohnen, zum Erholen etc.

Aber eben, der Mensch benimmt sich meistens daneben. 

Wie gesagt, es sei noch nicht raus, ob wir das System derart aus dem Rhythmus, aus der Balance bringen, dass es diesen K&#xf6;rpern keine Lebensgrundlage mehr bieten kann. Tja, die von Euch, die Kinder haben, k&#xf6;nnen sich ja mal &#xfc;berlegen, was sie denen als Mitgift geben wollen. Kohle wird sie eventuell nicht wirklich am Leben erhalten k&#xf6;nnen ...

Wie auch immer ... es ist einfach erschreckend, wo unsere S&#xfc;nden bleiben, und wie sie langsam aber sicher in unser Hauptaugenmerk gelangen. Die n&#xe4;chsten Generationen werden sich wohl nur schon darum vom Geld abkehren m&#xfc;ssen ... egal, wo auf der Welt sie leben. Denn die S&#xfc;nden k&#xf6;nnen diesen Planeten halt nicht verlassen. Vorderhand.

Ceterum censeo: Think globally, act locally 
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				<category>Umwelt</category>
				
				<category>Reisen</category>
				
				<category>&#xc4;rger</category>
				
				<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 02:46:00 +0200</pubDate>
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				<title>Ich danke dem Vulkan, der Idiotien enth&#xfc;llt</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2010/4/23/Ich-danke-dem-Vulkan-der-Idiotien-enthllt</link>
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				Es ist schon krass: Ein Vulkan muss mal husten, damit Idiotien sichtbar werden. Die Idiotie ist der Mobilit&#xe4;tswahnsinn. In der knappen Woche, wo der Flugbetrieb in Teileuropa flach lag, seien 300&apos;000 Fl&#xfc;ge nicht durchgef&#xfc;hrt worden. Klingelt&apos;s da? Bewegt diese Zahl etwas im Grosshirn? Oder wenigestens in der Amygdala?

50&apos;000 Fl&#xfc;ge jeden Tag, und das wie gesagt in nur Teileuropa! 50&apos;000 mal eine Jet-Tankf&#xfc;llung, die ja ein paar Tausend Kilo Kerosin sein kann. 50&apos;000 mal L&#xe4;rm, 50&apos;000 mal Abgase, Gestank, Kerosin, Dreck in hohen Luftschichten - gespart! Der Erde, der Umwelt, der Natur erspart!

Aber was machen die Leute? Sie beklagen sich &#xfc;ber einige Tage Versp&#xe4;tung statt &#xfc;ber diese schon l&#xe4;ngst zur Gewohnheit gewordene Vollidiotie mal nachzudenken. Mal zu &#xfc;berlegen, was sie f&#xfc;r ihre Kinder wollen. Und wenn sie schon das nicht k&#xf6;nnen, was sie f&#xfc;r sich wollen, denn im Schnitt hat ja jeder noch ca. 40 Jahre vor sich. Da will jeder in unber&#xfc;hrter Natur wohnen oder sich zumindest ausspannen k&#xf6;nnen, aber nat&#xfc;rlich nicht ohne jederzeit mit dem Flugi hirnlos an den Sandstrand jetten zu k&#xf6;nnen, um sich dort von der Sonne braten zu lassen. Ah, eventuell ist die nicht vorhandene Denkf&#xe4;higkeit ja ein Schaden des Ferntourismus: Ausgetrocknete Gehirnmasse.  [More]
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				<category>Umwelt</category>
				
				<category>&#xc4;rger</category>
				
				<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 02:03:00 +0200</pubDate>
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				<title>Das vorhersehbare Eis-Chaos</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2010/1/31/Das-vorhersehbare-EisChaos</link>
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				Bin ich eigentlich der einzige, der fndet, dass Salz das d&#xfc;mmste Mittel gegen Ausrutschgefahr ist? Jedesmal, wenn uns Tiefl&#xe4;ndler der Schnee heimsucht, bricht schlichtweg die Panik aus, und es wird gesalzt, was die Lager hergeben. Das erzeugt dann Matsch &#xfc;belster Sorte, da am Rande von Strassen meistens dreckig und sehr nass.

&#xdc;ber wird der ganze Brei ja erst dann, wenn es anhaltend kalt ist und immer wieder Schnee f&#xe4;llt. Dann gefriert die Sosse und neuer Schnee legt sich dr&#xfc;ber. Wenn nicht erneut gesalzen, geht es sich auf dem eigentlich recht gut, allerdings liegt darunter die gefrorene Eisfl&#xe4;che. 

Vor der habe ich Respekt, wenn nicht Schiss. Auf Schnee f&#xfc;hle ich mich trittsicher, kann die Rutschigkeit einsch&#xe4;tzen, kann meinen Weg etwas anpassen. Nat&#xfc;rlich bin ich auch schon auf Schnee ausgerutscht, da jedoch wegen falscher Schuhe.

Mit guten Schuhwerk sollte Schnee alleine keine Gefahr darstellen. Jedesmal, wenn ich in Arosa bin - wo die Strassen ja nicht ger&#xe4;umt werden, damit die Pferdeschlitten immer fahren k&#xf6;nnen - empfinde ich die Schneeschicht mit dezentem Split versetzt als viel angenehmer und sicherer als glattgesalzene heimt&#xfc;ckische Eisfl&#xe4;chen unter d&#xfc;nnem Schneefirn.

Die heute von den TV-Stationen verbreiteten Bilder von blockierten Autos, querstehenden Bussen etc. in den St&#xe4;dten und auf den Autobahnen scheinen mir meine These zu beweisen. Die stehen auf Glatteis. Glatteis, das &#xdc;berbleibsel vorheriger Tage, an denen unebener, aber griffiger Schnee verfl&#xfc;ssigt zu fl&#xe4;chigen, die Unebenheiten des geteerten Untergrundes auff&#xfc;llende Stauseen wurde.

Abgesehen davon, in St. Moritz streue man Holzschnitzel auf Schneewegen, und anderswo benutzt man Zucker statt Salz. Beides d&#xfc;rfte den B&#xe4;umen an ihren Wurzeln im Fr&#xfc;hling wesentlich besser bekommen als Salzwasser.

Ich mag da ja was nicht richtig verstehen, aber jedesmal, wenn nach Schneefall bei uns die S&#xe4;uberungstrupps in Herrgottsfr&#xfc;he die Fusswege &quot;sicherer&quot; machen, bemerke ich, wie ich automatisch viel unsicherer und ungelenker gehe. In Arosa ist mir das nie passiert. 
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				<category>&#xc4;rger</category>
				
				<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 20:01:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2010/1/31/Das-vorhersehbare-EisChaos</guid>
				
				
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				<title>Abwrack-Pr&#xe4;mie ist wohl eher selbst schon Schrott</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2009/3/19/AbwrackPrmie-ist-wohl-eher-selbst-schon-Schrott</link>
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				Nun soll auch in der Schweiz eine Abwrackpr&#xe4;mie kommen. Dass wir als Letzte so was in geanu der Zeit bekommen, ist ein untr&#xfc;gliches Zeichen, dass es um die Wirtschaft geht, nicht um den Umweltschutz.

Gestern war ich mit einem Freund weg, der in seinem Land einen Hummer f&#xe4;hrt. Hierzulande ist es immerhin noch ein Jeep. Wir diskutierten diese Methoden zur CO2-B&#xe4;ndigung.

Wenn nun jeder sein altes Auto schrottet, dann ist das ja nicht automatisch gleichzusetzen mit &quot;ein positiver Schritt f&#xfc;r die Umwelt&quot;, ausser, er kauft kein neues mehr. Das ist jedoch unwahrscheinlich, und dann g&#xe4;b&apos;s ja auch die Pr&#xe4;mie nicht.

Ist das alte Auto gar ein sch&#xf6;n Metallisches, dann darf man ja mal heutige Autos heranziehen: Viel Kunststoff, viel Elektronik, viel mehr Gift, gerade in der Elektronik.

Die Ressourcen werden durch das Abwracken nicht weniger, sondern mehr belastet. Gerade das, was die neuen Autos auszeichnet, Batterien im Falle von Elektro- oder Hybridfahrzeugen, sind weder &quot;gratis&quot; herzustellen noch halten sie so lange, noch sind sie problemlos zu entsorgen. Dass Stromproduktion dann auch noch Resourcen kostet, ist ja wohl klar, scheint mir aber manchmal den Leuten nicht (mehr) bewusst zu sein.

Ich hatte andernorts schon die Information weitergeleitet, dass f&#xfc;r die Umwelt das alte Auto unter dem Strich sehr wohl freundlicher aussehen kann als ein neues. Denn nur Metall kann wohl fast unendlich viele Male wieder rezykliert werden. Ihm Gewichtssparen-Wahn der &#xd6;ko-Leute ist es jedoch wenig gelitten, denn es gelte ja: Weniger Gewicht = weniger Treibstoff-Verbrauch = weniger CO2-Ausstoss. Wie aber werden dann die Stoffe erzeugt, die rezykliertes Metall ersetzen sollen?

Wenn ein Toyota Prius, den ich ja schon toll finde, entsorgt werden muss, fallen all die Gift- und Spezialstoffe (wieder) als Sonderm&#xfc;ll an - solche Autos sind ja fast eher fahrende Computer und Roboer. Ob sich das dann lohnt f&#xfc;r die Umwelt ... wenn die Entsorgungs- und Recyclingtechnologien sich genauso schnell weiterentwickeln wie der jetzige Boom der &quot;umweltfreundlicheren&quot; Autos, dann mag es sein, dass der Prius in 20 Jahren wirklcih umweltfreundlich entsorgt werden kann. Das ist nicht nur zu hoffen, sondern gar zu fordern.

Die &#xd6;kobilanz eines Produktes wie eines Autos ist wohl sehr schwierig kompetent und umfassend zu erstellen. Obwohl ich auch grunds&#xe4;tzlich daf&#xfc;r bin, dass alte, belastende Technologien so schnell wie m&#xf6;glich abgel&#xf6;st werden, bin ich kein Umweltbilanz-Experte. Wir alle wissen wohl viel zuwenig &#xfc;ber den Herstellungsprozess und die Entsorgung unserer Alltagsprodukte. Hier k&#xf6;nnten wir uns weiterbilden, damit wir all die (sinnlosen) Produkte zumindest etwas besser auf die Umweltvertr&#xe4;glichkeit absch&#xe4;tzen k&#xf6;nnen.

Die Abwrackpr&#xe4;mie in der Schweiz jedoch ist nur ein Belebungsmittel f&#xfc;r die Autoindustrie. CHF 3&apos;000.- zu bekommen, ist ja heute mit etwas Feilschen ohnehin m&#xf6;glich. 

Mit Umweltschutz hat diese Pr&#xe4;mie nicht viel zu tun. 
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				<category>Umwelt</category>
				
				<category>&#xc4;rger</category>
				
				<category>Beobachtungen</category>
				
				<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 10:44:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2009/3/19/AbwrackPrmie-ist-wohl-eher-selbst-schon-Schrott</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>AVM Fritzbox 7270 CH-Edition</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2009/3/7/AVM-Fritzbox-7270-CHEdition</link>
				<description>
				
				Da ich nun von der Swisscom weg bin, musste ich meine alte 7270 verkaufen. Zum Gl&#xfc;ck kam im Januar die CH/AT-Edition 7270 endlich raus. AMV hatte ich schon mehr als ein Jahr nach der gel&#xf6;chert, weil mir schon noch l&#xe4;nge zur&#xfc;ck versprochen wurde, dass so eine komme, die sowohl analog als auch via ISDN funktioniere.

Nun, mein Provider liefert mir auch ADSL, wie es die Swisscom zuvor tat. Aber er macht&apos;s nun &#xfc;ber &quot;analog&quot;, w&#xe4;hrend die Swisscom wegen meines damaligen ISDN-Anschlusses &quot;digitales&quot; ISDN anlieferte.

Die normale 7270 lief nat&#xfc;rlich prompt nicht mehr an derselben Leitung. Weil die normalen 7270 eben nur ADSL &#xfc;ber ISDN, also Annex B, k&#xf6;nnen. Dass es &lt;i&gt;bireweich&lt;/i&gt; ist, dass in der Schweiz zwei Arten von Singalisierungen im ADSL-Bereich gibt, zeigt sich damit. Ich musste also die bestens funktionierende Fritzbox verkaufen und die eben erw&#xe4;hnte CH-Version kaufen.

Zum Gl&#xfc;ck hat die doch einige Funktionen der aktuellen 7270 Firmware schon mitbekomen. So gefiel mir auf Anhieb, dass die Kindersicherung nun einen Default &quot;alles erlaubt&quot; und neu einen &quot;alles verboten&quot; hat. Dass man Outbound-Traffic nach wie vor nicht anders filtern kann, schon gar nicht mit echten Firewall-Regeln, finde ich immer noch schwach. Von meinen anderen, schon mal erw&#xe4;hnten Querelen ist wenig bis gar nichts ver&#xe4;ndert worden.

R&#xfc;ckschritte erlebe ich in der folgenden Art und Weise: Offenbar mussten die 4 GUI-Sprachen f&#xfc;r die Schweiz andere Funktionen verdr&#xe4;gen: Eine Frechheit finde ich, dass einfach das FirtzMINI, das WLAN-Telefonhandy, einfach stillschweigend &lt;b&gt;nicht mehr funktioniert&lt;/b&gt;! AVM-Support hat das best&#xe4;tigt. Weiter unsch&#xf6;n ist, dass der Firmware-Update nicht einfach sagt, es gebe keine neue, sondern einen Fehler ansagt. So weiss man ja nie, ob es eine neue Firmware gibt.

Und noch ein Punkt: Die Funktion, die &#xfc;ber den Monitor erlaubt, zum Beispiel tel.search.ch aufzurufen bei einem Anruf, die scheint auch nicht mehr zu funktionieren. Und die Wahlhilfe f&#xfc;r ein angeschlossenes Telefon scheint mir auch nicht mehr so zu funktionieren wie bei der alten 7270: Konnte ich vorher auf eine Nummer klicken und kurz danach das Telefon abnehmen, um in die gew&#xe4;hlte Leitung zu kommen, klappt das bei der CH-Version praktisch nie mehr.

Also Leute, passt auf, wenn Ihr die CH-Version der 7270 kauft. Wer nicht von der Swisscom weg geht und schon ISDN hat, kann mit der normalen 7270 wunderbar und meiner Erfahrung nach fehlerfreier arbeiten als mit der 7270 CH-Edition.

Wie auch immer, ich finde die Box neben all den Unzul&#xe4;nglichkeiten halt doch sehr gut brauchtbar f&#xfc;r den Alltag, denn da gibt es fast kein idiotensichereres Ger&#xe4;t als die Fritzbox. 
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				<category>&#xc4;rger</category>
				
				<category>Internet</category>
				
				<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 02:38:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2009/3/7/AVM-Fritzbox-7270-CHEdition</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Wir, der Staat, die Banken und das Geld</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2009/2/9/Wir-der-Staat-die-Banken-und-das-Geld</link>
				<description>
				
				Wir sind der Staat, der die Banken zurzeit aufp&#xe4;ppelt. Wir sind die Unternehmer, die Geld von den Banken brauchen, um unsere Ideen umzusetzen. Die Bankenn mach(t)en ihr Gesch&#xe4;ft mit Krediten - fr&#xfc;her. Wie&apos;s scheint. Heute verwalten sie lieber Geld von potenten Einlegern, oder handeln mit Papieren, an dem sie vor allem verdienen, egal, ob das Papier Wert hat oder nicht.

Jetzt stopft der Staat - also wir - den Banken die Kohle hinten rein, in der Absicht, dass eben diese Banken uns das Geld weitergeben. Uns, den Unternehmern, den Steuerzahlern, die es teilweise f&#xfc;r neuen Aufbau brauchen, im Gegensatz zum Niedergang der Gesch&#xe4;ftsobjekte der Banken. 

Und was machen die Banken? Sie horten es. Wie einfach war das doch vorauszusehen. Der Interbanken-Transfer sei vom Vertrauensverlust niedergedr&#xfc;ckt. Und dann hilft ihnen der Staat. Ja, wenn die Banken ihre Aufgabe nicht subito wahrnehmen und die Kohle wieder rauslassen, tja, dann ist das St&#xfc;tzen derselben eine lachhafte, ja in k&#xf6;chstem Masse unvolkswirtschaftliche Massnahme, ich w&#xfc;rde sogar sagen, das ist Betrug am Steuerzahler.

Dann also lieber wie in der USA, wo die Unternehmer direkt bei der FED Geldkredite bekommen k&#xf6;nnen, womit die morbiden und l&#xf6;chrigen Bankgullis umgangen werden k&#xf6;nnen.

Bei uns gehe das nat&#xfc;rlich gar nicht. Da schoppen wir lieber den Banken die Kohle oben und unten rein, damit die fast platzen, und verlangen nicht mal nachhaltig, dass die ihren Job tun. N&#xe4;mlich Geld fliessen lassen.

Dass es immer noch so ist wie vor 50 Jahren, die Banken n&#xe4;mlich dem, der Geld dringend braucht, keines geben und dem, der&apos;s gar nicht mehr so n&#xf6;tig hat, nachwerfen. Das ist nicht nur meine Erfahrung als Kleinstunternehmer, sondern auch die eines sehr erfolgreichen und nun abtretenden Schweizer Patrons.

Der folgende Video zeigt das sch&#xf6;n und wohl unanfechtbar. Es spricht der abtretende Chef der Schweizer Unternehmung FineTools, Fritz B&#xf6;sch:


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				<category>&#xc4;rger</category>
				
				<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 00:17:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2009/2/9/Wir-der-Staat-die-Banken-und-das-Geld</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Greenpeace gegen die Atomlobby</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/9/10/Greenpeace-gegen-die-Atomlobby</link>
				<description>
				
				Heute hat Greenpeace offenbar grosse Plakate aufgestellt bei einigen KKW-Standorten und nebenbei aufgedeckt oder zumindest klargemacht, dass die Preiserh&#xf6;hungen, die ja auch grossen Firmen wie SwissSteel unerkl&#xe4;rlich scheinen, in die Transport-Firma SwissGrid fliessen, weil dort dieselben Leute wie in den Stromerzeugungsfirmen stecken - und die wollen offenbar - v&#xf6;llig demokratisch - von allen, aber - v&#xf6;llig undemokratisch - ohne Volksentscheid bereis jetzt Geld absahnen und auf die Halde legen, um k&#xfc;nftige AKWs zu bauen.

Das w&#xfc;rd&apos;s erkl&#xe4;ren, wieso der reine Transport bis zu 20% teurer werden soll - ohne ersichtliche und belegbare Gr&#xfc;nde. Sollen hiermit also im vorauseilenden Gehorsam die AKWs vorbereitet werden. Gehorsam kann&apos;s an sich nicht sein, wem gegen&#xfc;ber auch, es scheint mir eher so zu sein, dass hier die Macht des Faktischen vorbereitet wird. 

Werden AKWs dann doch spruchreif, hat die Industrie die Kriegskasse so voll, dass sie die AKWs in Nullzeit hinstellen kann. Und wir haben das bezahlt, ohne etwas dagegen unternommen zu haben.

Oder doch? Der Widerstand regt sich - kommt er nicht aus der Basis, dann wenigstens von den grossen Stromabnehmern wie eben SwissSteel. Nur, die k&#xf6;nnen spezielle Deals aushandeln, wir Kleine k&#xf6;nnen das nicht.

Unter diesem Blickwinkel ist es doch eigentlich Betrug, Geld f&#xfc;r etwas unter einem Titel zu verlangen, aber anders zu verwenden, wenn das Geld doch zweckgebunden ist.

Also wehren. Wie? Bei der &lt;a href=&quot;http://www.greenpeace.ch/de/themen/atom/atomeinsprache/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Einspracheseite von Greenpeace&lt;/a&gt; zum Beispiel.

Wohlgemerkt, es geht nicht um die Diskussion, ob Energie zu billig ist oder nicht. Es geht um versteckte, &#xf6;ffentliche Finanzierung von privatwirtschaftlichen Projekten - und dann erst noch von AKWs. 
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				<category>Kommerz</category>
				
				<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 22:13:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/9/10/Greenpeace-gegen-die-Atomlobby</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Krass - Mann/Frau darf nicht mal mehr gegen Alkoholexzesse sein ...</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/9/1/Krass--MannFrau-darf-nicht-mal-mehr-gegen-Alkoholexzesse-sein-</link>
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				Frau Maurer wird nun von den anonymen und wohl gr&#xf6;sstenteils feigen Facebook-Community gemobbt. Wieso eigentlich darf man nicht mehr gegen Alkohol-Exzesse sein, wenn man ja nachweislich genau das erlebt, was man im Vorfeld - eben auch aus Erfahrung - hatte voraussehen k&#xf6;nnen?

Jetzt gibt sich die Internet-Community der Hasstirade hin und schiesst sich auf Frau Maurer ein. Und das nur, weil sie sich davor &#xe4;usserte, was sie nicht will. Und hatte sie nicht recht?

Das Internet, speziell die sog. Social Networks, wird immer deutlicher ein Ozean f&#xfc;r Mobbingwellen - mit hoffentlich nur virtuellen Wirkungen. Denn, nur weil die Masse etwas geil findet und Stimmungsmachern folgt wie ein Heer von Lemmingen, hat das noch gar nichts mit irgendwas wie Berechtigung zum Aufheulen zu tun.

Nat&#xfc;rlich, unverbesserliche Hetzer gibt es &#xfc;berall. Auch wenn es immer Gr&#xfc;nde gibt, wieso einer zu sowas wird, so gilt das nicht als Rechtfertigung, auch so zu sein. Ein-, zweimal vielleicht, doch dann sollte sich ein Erkenntnisprozess einstellen. Und wer sich dagegen wehrt, der muss merken, dass eine Kiste voller guter Apfel einen faulen nicht lange aushalten darf, sonst werden alle anfaulen.

Frau Maurer tat aus meiner Sicht etwas f&#xfc;r die Gesellschaft, die virtuellen P&#xf6;bler nicht. Statt zu motzen, sollten die ihren &#xc4;rger auf dem Vita Parcours loswerden und danach den geleerten Kopf mit etwas Reflexion besch&#xe4;ftigen. Doch vielleicht sind sie ja nicht nur zu faul, das Gehirn einzuschalten, sondern auch den Arsch aus dem eigenen gewohnheitlichen Morast zu heben.

Wohlgemerkt, ich bin nicht gegen den Event als solchen, aber ich habe was gegen Alkoholexzesse, denn es ist doch eine Jahrzehnte alte Geschichte, dass Alkohol nicht einfach nur brave, im Suff dahind&#xf6;sende Schnapsleichen generiert, sondern auch randalierende Gewaltt&#xe4;ter. 

Wenn Hemmungen fallen, wird es nicht nur lustig. Und, wenn einer etwas initiiert, das so deutlich projizierte, was kommen wird, muss er mit den klaren Konsequenzen umgehen - f&#xfc;r sich und f&#xfc;r die anderen. Nur, f&#xfc;r die anderen, dieses solidarische Denken geht offenbar immer mehr fl&#xf6;ten. Garantiert jedoch, wenn der Alkohol die Birne h&#xf6;hlt.

H&#xe4;tte der Initiator aufgerufen, Getr&#xe4;nke nur in Plastikflaschen mitzunehmen, h&#xe4;tte der zuhause wohl noch etwas rationalere Trinker sich eventuell tats&#xe4;chlich &#xfc;berlegt, seinen Stoff in Pet-Flaschen mitzunehmen. Denn die Glasscherbensauerei ist etwas vom M&#xfc;hsamsten, was man mit einer Flasche anstellen kann. Ich verstehe nicht, wieso im Suff eine Flasche kaputtgemacht werden muss. Der K&#xf6;rper tut das nicht, das sind die Leichen im Keller, die sich dann enthemmt darstellen. Die sollte man mal hochholen und enthemmt loswerden. Danach ist Ruhe im Geist und dann braucht es keine Zerst&#xf6;rungen mehr, die anderen das Leben schwer machen. 
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				<category>&#xc4;rger</category>
				
				<category>Internet</category>
				
				<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 19:06:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/9/1/Krass--MannFrau-darf-nicht-mal-mehr-gegen-Alkoholexzesse-sein-</guid>
				
				
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				<title>Bottellon - Freundlicher Umtrunk oder r&#xfc;cksichtsloses Sauereibes&#xe4;ufnis?</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/8/30/Bottellon--Freundlicher-Umtrunk-oder-rcksichtsloses-Sauereibesufnis</link>
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				In Z&#xfc;rich ist es nun vorbei und hinterliess eine 6-Tonnen-Sauerei. Aufr&#xe4;umen muss das die &#xf6;ffentliche Hand. Einem Organistor kann man es ja nicht aufladen, denn den gibt&apos;s nicht. Es gibt nur den Initiator, jenen 17-J&#xe4;hrigen ... und ob man dem bzw. seinen Eltern das aufladen kann ...

Eigentlich sollte man. Denn es geh&#xf6;rt zum Erlernen von Selbstverantwortung, dass man die Konsequenzen der eigenen Entscheidungen auf tragen kann.

Die Blatterwiese sei mit Scherben &#xfc;bers&#xe4;ht, die man nur manuell wieder rausbringe, die Wiese sei heute bei dem sch&#xf6;nen Wetter gesperrt, weil die Scherben nicht nur Menschen, sondern nat&#xfc;rlich auch Tiere gef&#xe4;hrden.

Das Aufr&#xe4;umen soll mehrere CHF 10&apos;000 kosten. Einen signifikaten Anteil davon sollte der Initiator schon &#xfc;bernehmen m&#xfc;ssen, denn es geht nicht an, dass man Sauerei erzeugt, und die nicht aufr&#xe4;umt. Bzw. wenn man sie nicht aufr&#xe4;umen will, muss man daf&#xfc;r halt jemanden bezahlen, der das tut.

Es w&#xe4;re l&#xe4;cherlich, wenn man dies einfach durchgehen liesse. Es spielt dabei keine Rolle, wer sie verursacht, da gibt es keinen &quot;Jugendbonus&quot; etc. 

Mir ist es v&#xf6;llig egal, wenn jemand meint, sich den Verstand zu ers&#xe4;ufen und die Leber zu killen. Die Auswirkungen wird er dann selbst haben. Aber wenn er meint, die Ausfl&#xfc;sse seines Tuns sei dann nicht mehr sein Problem, der sollte lernen, dass dies nicht stimmt. Es sollte lernen, Konsequenzen seiner Taten vorauszusehen. Klar, das gelingt nicht immer, aber bei einem Bottellon braucht man dazu kein indischer Seher zu sein. Und ein 17-J&#xe4;hriger, der offenbar selbst s&#xe4;uft, weiss das auch schon.

Ich finde das schade, dass der Egoismus auch schon einiger Jugendlicher solche &#xc4;rgernisse hinterl&#xe4;sst, denn es ist doch klar, dass selbst die S&#xe4;ufer, die ihre Sauerei m&#xf6;glicherweise aufr&#xe4;umten oder es gar nicht zu so einer kommen liessen, zusammen mit vielen anderen Jugendlichen, die m&#xf6;glicherweise andere Arten von Grossevents organisieren m&#xf6;chten, bestraft werden, weil solche und andere Anl&#xe4;sse wohl restriktiver behandelt werden.

Aus einem anderen Blickwinkel finde ich es grad nochmals Schade, dass keine R&#xfc;cksicht auf die Umgebung genommen wird: Es ist kein Respekt f&#xfc;r die Natur, die Sch&#xf6;nheit eines Anblickes von Wiesen, B&#xe4;umen und Wasser da. Es wird genommen und verdreckt hinterlassen. Es ist zu hoffen, dass diese Menschen in ihren Leben mal erkennen, wie sch&#xf6;n die Welt doch ist ... doch dazu m&#xfc;ssen sie auch bewusst erkennen, welche Sauereien sie ihr antun. 
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				<category>&#xc4;rger</category>
				
				<category>Beobachtungen</category>
				
				<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 18:08:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/8/30/Bottellon--Freundlicher-Umtrunk-oder-rcksichtsloses-Sauereibesufnis</guid>
				
				
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			<item>
				<title>Die Nationen r&#xfc;sten auf ...f&#xfc;r k&#xfc;nftige Kriege um die Ressourcen?</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/6/13/Die-Nationen-rsten-auf-fr-knftige-Kriege-um-die-Ressourcen</link>
				<description>
				
				Einer Studie zufolge r&#xfc;steten fast alle Staaten dieser Welt im letzten Jahr wieder gewaltig auf, sprich, ihre Milit&#xe4;rbudgets steigerten sich um zweistellige Prozentzahlen.

Anachronistisch, wenn man bedenkt, dass die Erde nicht gr&#xf6;sser wird, Nahrungsmittel sich nicht vermehren, die Luft zum Atmen, das Meer f&#xfc;r die Fische nicht reiner werden, die Umwelts&#xfc;nden gr&#xf6;sser werden.

Was wollen die denn erreichen mit ihren Flugis und P&#xe4;nzerlis? Nat&#xfc;rlich, die Ressourcen eines Nachbarn usurpieren, sollte es soweit kommen k&#xf6;nnen. Denn wenn &#xd6;l, sauberes Wasser, Bodensch&#xe4;tze knapp werden, der Nachbar aber noch welche hat, wieso nicht mal eben unter dem Gartenzaun durch fressen?

Dass man dieses Geld besser investieren k&#xf6;nnte, gerade in Ausbildung, Forschung, Umweltschutz, neue Konzeptionen f&#xfc;r das staatliche Selbstverst&#xe4;ndnis, ist wohl klar.

Aber in fast allen K&#xf6;pfen vernebeln halt alte Geschichtsvorstellungen und was man doch sei die Sicht auf die Zukunft. Und wenn man aus Erfahrungen der Vergangenheit argumentiert, dupliziert man diese ja nur in der Zukunft. Das l&#xe4;sst sich ja auch jederzeit leicht beweisen. Und es ist bei jedem Menschen so. Aber solange der Mensch nicht beginnt, sich das klarzumachen und sich von Altem zu trennen, so wird es halt so bleiben.

Auf jeden Fall ist es betr&#xfc;blich zu sehen, dass immer mehr Geld ins Milit&#xe4;r fliessen, statt in F&#xf6;rderliches. Dass andere dabei weniger oder fast gar nichts mehr zu fressen haben, ist den Betonk&#xf6;pfen total egal, denn ihre geistige Reichweite scheint nur bis zu den Bodensch&#xe4;tzen des Nachbarn zu gehen - und um da ran zu kommen, braucht es nat&#xfc;rlich die optimale Killing Machine.

So ist diese Welt, auf der wir doch alle leben. 
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				<category>&#xc4;rger</category>
				
				<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 09:14:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/6/13/Die-Nationen-rsten-auf-fr-knftige-Kriege-um-die-Ressourcen</guid>
				
				
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			<item>
				<title>Wieso beschneiden Erwachsene ihre Kinder?</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/6/12/Wieso-beschneiden-Erwachsene-ihre-Kinder</link>
				<description>
				
				Die einfache Antwort w&#xe4;re wohl: Weil Eltern, Grosseltern und deren Vorg&#xe4;nger das halt schon immer so taten, also &quot;Weil es schon immer so war&quot;.

Die Filmdokumentationen, die ich &#xfc;ber dieses Thema &#xfc;ber die Zeit gesehen habe, zeigen nie ein M&#xe4;dchen, das bei der Beschneidung lacht, im Gegenteil: Es ist immer sichtbar gewesen, dass diese Sache schmerzt, sehr sogar. Und dass die seelischen Nachwirkungen noch lange halten werden, weil dem die Eltern liebenden Kind vieleicht zum ersten Mal brutal beigebracht wird, dass die eigenen Eltern es bewusst und mit Zwang verletzen.

Jetzt hat in der Schweiz in Fribourg zwar eine eine bedingte Halbjahres-Strafe bekommen, weil sie ein M&#xe4;dchen, ihre Schwester offenbar, in den Sudan brachte, mit der einzigen Absicht, dass diese dort beschnitten wird.

Beschnitten werde auch in der Schweiz, man kann die &quot;Beschneidungsfachkraft&quot; ja auch zu Besuch einladen; so geschieht es dann auch bei uns, unerkannt.

Es gebe die Ausrede der Eltern, sie h&#xe4;tten nicht gewusst, dass sie die Beschneidung in der Schweiz nicht druchf&#xfc;hren d&#xfc;rften.

Keinerlei Reflektion dar&#xfc;ber, dass sie ihre M&#xe4;dchen physisch und vor allem psychisch verletzen. Hirnloses Repetieren alter &#xdc;berlieferungen, keinerlei Bewusstsein bei der Aktion. Rein mechanisches Abspielen eingepr&#xe4;gter Gewohnheiten.

Und das Perfide daran: Die Opfer werden als Eltern zu T&#xe4;tern, wenn sie nicht endlich mal ihr Bewusstsein wenigstens f&#xfc;r ein paar Sekundenbruchteile aufblitzen lassen und sich einf&#xfc;hlen in ihre Kinder. Das Krasse ist jeweils, das selbst beschnittene Frauen sich sehr vehement daf&#xfc;r einsetzen, dass ihre Tochter auch beschnitten werde. V&#xf6;llig unmenschlich, aber halt normal.

Es ist klar, dass dies etwas schwierig ist f&#xfc;r Leute, die Traditionen - und seien sie auch noch so bireweich - unbedacht repetieren. Selbst wenn Zweifel k&#xe4;men: haben die Eltern das selbst so als Opfer erlebt, ist der emotionale Druck derart gross, dass sie es sich nicht zugeben k&#xf6;nnen, dass es falsch war, dass sie selbst Opfer einer falschen Tradition waren. Da kommt die Rechtfertigungsmaschine sofort ins Laufen und liefert Milliarden von Gr&#xfc;nden, wieso es f&#xfc;r die eigenen Kinder nun doch auch noch so geh&#xf6;re.

Gut finde ich, dass den hier lebenden Anh&#xe4;ngern dieser Praktik per Gesetz ein Denkanstoss verpasst wird: In unserem Teil der Welt gibt es dies nicht. So werden sie wohl st&#xe4;nkern &#xfc;ber das Gesetz ... einige m&#xf6;gen aber hoffentlich endlich mal menschlich werden und ihre f&#xfc;r andere sch&#xe4;dlichen Gewohnheiten zu hinterfragen beginnen. 
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				<category>&#xc4;rger</category>
				
				<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 08:45:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/6/12/Wieso-beschneiden-Erwachsene-ihre-Kinder</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Wieso bloss stellt sich das Parlament gegen Parallelimporte?</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/6/5/Wieso-bloss-stellt-sich-das-Parlament-gegen-Parallelimporte</link>
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				Heute hat der Nationalrat erneut gegen den Parallelimport von patentbehafteten Artikeln gesprochen.

Ich habe mich &lt;a href=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/11/7/ParallelImporte--Schutz-geistigen-Eigentums-oder-doch-nur-Protektionismus&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;andernorts&lt;/a&gt; schon dar&#xfc;ber ausgelassen. Ich verstehe es nicht. Alles Hergestellte ist doch mit Patenten gesch&#xfc;tzt. 

Im Nationalrat haben wohl die Lobbyisten gut gearbeitet, bzw. es hocken dort ja viele Verwaltungsr&#xe4;te grosser Firmen, auch grosser Generalimporteure, denen ein freier Import wohl gegen den Strich gehen d&#xfc;rfte.

Nun werde eine Volksinitiative in Angriff genommen, um den Import per Stimme des Souver&#xe4;ns, des Volkes, durchzusetzen. Meine Stimme hat sie, auch wenn ich gar kein grosser Profiteur von Parallelimporten w&#xe4;re, denn ich bin ein Minimalist bez&#xfc;glich Chemie f&#xfc;r Gesundheit und Duft oder Gebrauchselektronik etc. Aber ich sehe da nur Protektionismus.

Ich hoffe, dass sich das Parlament doch mal kundenfreundlicher zeigt, denn nicht alle haben das Einkommen, wie die dortigen Neinsager. 
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				<category>&#xc4;rger</category>
				
				<category>Kommerz</category>
				
				<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 19:52:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/6/5/Wieso-bloss-stellt-sich-das-Parlament-gegen-Parallelimporte</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>G&#xfc;nter Wallraff undercover bei Weinzheimer, LIDL Br&#xf6;tchenb&#xe4;cker</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/5/13/Gnter-Wallraff-undercover-bei-Weinzheimer-LIDL-Brtchenbcker</link>
				<description>
				
				G&#xfc;nter Wallraff hat wieder zugeschlagen ... oder andersrum, er hat aufgechlagen, wie andere niederschlagen.

Er hat sich als Mitarbeiter bei Weinzheimer beworben und hat den Job bekommen. Der Grund sei gewesen, dass es seinem Verstand nicht erkl&#xe4;rlich war, wie man 10 Aufbackbr&#xf6;tchen herstellen kann, die dann f&#xfc;r EUR 1.05 im LIDL verkauft werden. Also wollte er es herausfinden.

Es sei eine schwere und harte Arbeit gewesen, sogar junge Mitarbeiter seien an ihre Grenzen gelangt, weil sie teilweise 30 Tage ohne Unterbruch arbeiten mussten. Nach Wallraff habe ein Mitarbeiter zynisch geklagt &quot;er arbeite doch bei einer Firma und nicht im Konzentrationslager&quot;.

Nun, LIDL habe diese B&#xe4;ckerei immer weiter runtergedr&#xfc;ckt im Preis. Weil Weinzheimer offenbar abh&#xe4;ngig war von LIDL, dr&#xfc;ckte der die L&#xf6;hne, quetschte seine Leute aus, nur um den Grossabnehmer nicht zu verlieren.

&quot;Geiz ist geil&quot;, so hiess es doch immer noch. Wir alle rennen zu den Billigjakobs. Will niemand wissen, was f&#xfc;r einen Junk er frisst. Ist ja wohl nicht nur die Arbeitskraft, deren Qualit&#xe4;t vermindert ist, sondern auch die Rohstoffe. Vielleicht ist aufgebl&#xe4;hte Watte bald nahrhafter als solcher Billigjunk.

Oder wie stellt man sich denn vor, werde qualitativ hochwertige(re) Ware produziert?

In Amerika gebe es die meisten Massiv&#xfc;bergewichtigen, die sich von all diesen nahrungstechnischen Verirrungen jahrelang ern&#xe4;hrten. Es ist heute erwiesen, dass diese modernen Nahrungsmittel kontraproduktiv wirken. Gescheite Leute wie &lt;a href=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/9/8/Ernhrungswissenschaft-oder-Aberglaube-Ich-bin-Fan-von-Udo-Pollmer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Udo Pollmer&lt;/a&gt; haben sich schon weit und breit dar&#xfc;ber ausgelassen.

Was bedeutet denn Lebensqualit&#xe4;t, nach der alle schreien? Mit dem Flieger f&#xfc;r saubillig &#xfc;berall hin zu reisen, dort seine nicht der Gegend angepassten Launen auszulassen, sich unbeliebt zu machen, dann nach hause zu reisen und rumzun&#xf6;len, wie Scheisse es zuhause sei?

Heute habe ich im Radio geh&#xf6;rt, dass da doch einer meinte &quot;man habe nun endlich den Graben zwischen Wohlstandsvermehrung und Resourcen&#xfc;bernutzung endlich &#xfc;berwunden und verstehe nun, dass Wohlstandsvermehrung nicht zulasten der Umwelt gehen &lt;b&gt;m&#xfc;sse&lt;/b&gt;&quot;. 

Ja Herrgottnochmal, konnte man jemals mit gesundem Verstand und/oder Einf&#xfc;hlungsverm&#xf6;gen vertreten, dass der Wohlstand zu vermehren sei und dass dadurch halt die Umwelt den Bach runter gehen soll? Wusste gar nicht, dass wir schon in der Lage w&#xe4;ren, auf einen erd&#xe4;hnlichen, sch&#xf6;nen Planeten auszuwandern - zu eigenen Lebzeiten wohlgemerkt.

Wallraff zeigte wieder mal, dass man nicht nach China etc. schauen muss, um Misst&#xe4;nde zu finden. Die sind mitten unter uns. Weil wir es so wollen und weil wir nicht oder zumindest nur selten den Mut haben, diese machiavellistischen Zyklen zu durchbrechen. Ok, dieser Job wird &#xfc;blicherweise den Gewerkschaften zugeschanzt. Und wenn die motzen, dann &#xfc;berlegen wir mal wieder, wie das eigentlich alles funktioniert und erkennen, wie es ausgeglichener sein kann.

Nur, daran sollten wir uns auch wieder erinnern, wenn wir Schweizer lieber teures Benzin verbraten, um jenseits der Grenze kofferraumweise Billigware bei Aldi und LIDL reinzuholen. Dann n&#xe4;mlich scheint mir das alles schon wieder vergessen zu sein.

Fr&#xfc;her hiess das &quot;nach uns die Sintflut&quot;. Heute ist das werbetechnisch nat&#xfc;rlich &quot;besser&quot; verpackt. 
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				<category>&#xc4;rger</category>
				
				<category>Beobachtungen</category>
				
				<pubDate>Tue, 13 May 2008 23:21:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/5/13/Gnter-Wallraff-undercover-bei-Weinzheimer-LIDL-Brtchenbcker</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Spekulation mit Nahrungsmitteln, nur f&#xfc;r schnellen, finanziellen Gewinn</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/4/18/Spekulation-mit-Nahrungsmitteln-nur-fr-schnellen-finanziellen-Gewinn</link>
				<description>
				
				Der Kapitalismus regle sich selbst, die M&#xe4;rkte w&#xfc;rden sich selbst b&#xe4;ndigen, regeln etc. So ein Quatsch.

Gem&#xe4;ss einer Wirtschaftskennerin war es bisher schon so, dass Spekulationen da waren, weil die Warenterminb&#xf6;rsen f&#xfc;r reale Produzenten wichtig waren. Also f&#xfc;r die Leute, die wirklich mit den Waren zu handeln haben. Schliesslich ist es einem Weizenproduzenten ja nicht abhzuschlagen, dass er vor der Ernte an der B&#xf6;rse einen optimalen Preis fixieren kann.

Leute, die da nichts mehr produzieren, sondern nur mit den Geldern jonglieren, die Differenzen ausnutzen und erzeugen, um wiederum bei anderen auf diese Differenzen zu wetten.

Die Fachfrau sagte, dass sich in den letzten Jahren die Balance der Realit&#xe4;tenh&#xe4;ndler und der Finanzhaie zur Seite der Haie verschoben hat.

Es sei an der &#xe4;ltesten amerikanischen Weizenb&#xf6;rse schon so, dass sich bereits 40% Finanzhaie tummeln.

Produzenten von realen Gegenst&#xe4;nden kommen unter die R&#xe4;der der der Finanzspekulanten. Erst recht jetzt, wo die Nahrungsmittel zur Treibstoffproduktion eingesetzt werden k&#xf6;nnen - unter dem oft scheinheiligen Deckel der &#xd6;kologievertr&#xe4;glichkeit, der nachhaltigen Nutzung.

Schon 37 L&#xe4;ndern h&#xe4;tten durch die Spekulation mit Nahrungsmitteln Preiserh&#xf6;hungen erlebt, die soziale Unruhen heraufbeschworen. Wenn das so weiter geht, gibt es garantiert gewaltt&#xe4;tige Auseinandersetzungen um grundlegendste Nahrungsmitteln - nicht unbedingt, weil sie knapp w&#xe4;ren, sondern weil sie dem Moloch der &quot;Energieerzeugung&quot; geopfert werden. Oder eben genauer gesagt, durch die Gier auf Spekulationsgewinne.

Da die Marktwirtschaft das nicht richtet, oder sagen wir mal, erst nachdem es einige Tote gekostet hat, braucht es ein Gegengewicht.

Der Staat ist es an sich schon, doch wer ist das? Wir sind das bekanntlich. Und wir sind aber auch die, die die M&#xe4;rkte am Leben erhalten. Wollen wir als Staat immer mehr ausbaden, was die Marktwirtschaft verbockt? Siehe UBS, Swissair, SBB? Wollen wir immer diejenigen sein, die den Schwarzpeter am Schluss in der Hand halten? Wo wir zuvor gem &apos;Geiz ist geil&apos; huldigten?

Es braucht meiner Meinung nach viel mehr Bewusstheit im Alltag beim Umgang mit der Marktmacht. Und netterweise haben wir in der Schweiz doch noch etwas mehr Macht als Volk, als Souver&#xe4;n. Aber nur, wenn wir sie auch bewusst nutzen. Und das ist ein unaufh&#xf6;rlicher Prozess zu beobachten, welche Auskwirkung das eigene Handeln haben k&#xf6;nnte.

In diesem Sinne ist es sch&#xf6;n zu sehen, wie der Schuss der CS mit den Pakistan-Kinder-Fussb&#xe4;lle nach hinten losging. Offenbar soll die CS gewusst haben - durch simples Rechnen, was die Banken doch wohl k&#xf6;nnen -, dass ihr Auftragnehmer wohl kaum nach unserer Ethik produzieren kann.

Eine Bank, die ein Leuchtfeuer des Kapitalismus ist, hat&apos;s getroffen. Gut so, dass das jemand aufgedeckt hat, Kudos. Dann noch etwas TV nachgeschoben und CS hat das Debakel. Die Bank also zeigt in Konsequenz, dass der Kapitalismus niemals menschenw&#xfc;rdig sein kann, weil die Menschen, die ihn nutzen, es eben selbst nicht sind. Es macht also durchaus Sinn, dass die Polis, das Staatswesen, stark sein muss, um die ausufernde Gier des Kapitalismus zur&#xfc;ckbinden zu k&#xf6;nnen. Der Staat m&#xfc;sste es an sich nicht sein, sondern die Macht der Einzelnen, doch die l&#xe4;sst sich besser b&#xfc;ndeln in der Form des Staats, des Gemeinwesens.

In diesem Sinne haben wir eine grosse Macht, denn wir bilden das Gemeinwesen. Doch eben nicht nur jeweils beim Abstimmen, sondern jeden Tag, beim Einkauf, beim Reisen, beim Geniessen, beim Anders-Sein-Wollen, bei der Freizeitgestaltung, bei den eigenen Anspr&#xfc;chen.

Ceterum censeo: Think globally, act locally. 
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				<category>&#xc4;rger</category>
				
				<category>Beobachtungen</category>
				
				<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 22:37:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/4/18/Spekulation-mit-Nahrungsmitteln-nur-fr-schnellen-finanziellen-Gewinn</guid>
				
				
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			<item>
				<title>Wie Pauschalisierung sinnvolle &#xd6;kozyklen zerst&#xf6;rt</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/4/6/Wie-Pauschalisierung-sinnvolle-kozyklen-zerstrt</link>
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				Heute sah ich eine Sendung, in der herausgearbeitet wurde, wie der Deutsche Fiskus durch Pauschalisierung &#xf6;kologische und &#xf6;konomische Kleinanwendungen schon im Keim erstickt.

Es geht darum, dass Raps&#xf6;l, das als Beimischung zu Diesel offenbar sogar gesetzlich gefordert wird, nun mit 10 Eurocents besteuert wird, nachdem es einige Jahre steuerfrei war. Jetzt ist lokal erzeugter Biodiesel wieder teurer als konventioneller Diesel.

Das hat nun den Effekt, dass ein &#xf6;kologisch sehr sinnvoller, lokaler Zyklus zerst&#xf6;rt wird.

Die Produzenten von Raps&#xf6;l konnten n&#xe4;mlich den Bauern, die den Raps anlieferten, sowohl &#xd6;l als auch Nahrung f&#xfc;r die Tiere grad wieder mit nach Hause geben: Der ausgepresste Raps, Rapskuchen genannt, sei ein eiweissreiches Nahrungsmittel f&#xfc;r Tiere. Die Rapsm&#xfc;hlen erf&#xfc;llen also einen sehr sinnvollen Aspekt, sie f&#xfc;llen Tank und Tisch.

Nat&#xfc;rlich gibt es auch keine unn&#xf6;tigen Transportaufw&#xe4;nde, kein Soja aus Brasilien oder Amerika zur Nahrungserg&#xe4;nzung zu importieren.

Weil die Regierung nun halt meint, Steuer auf &#xd6;l abzocken zu wollen, erstickt sie diesen &#xd6;ko-&#xd6;l-Zyklus schon wieder, nachdem sie ihn ja selbst gef&#xf6;rdert hatte. Nat&#xfc;rlich, dies ist nur eine Methode von vielen, doch die erscheint sinnvoll zu sein.

Es zeigt sich wieder mal, dass mein Lieblingssatz &quot;Think globally, act locally&quot; mit F&#xfc;ssen getreten wird. Denn global gedacht ist dieser Zyklus ein CO2-neutraler Produktionszyklus, der lokal Gewerbe schafft, der Natur und Mensch dient und Transportverpestungen vermeidet.

Es ist ja offenbar noch nicht raus, ob die Regierung das Besteuern wieder losl&#xe4;sst. Es w&#xe4;re schon sehr zu w&#xfc;nschen, denn solche innovativen lokalen Methoden sind doch genau das, was hilft. Kleinvieh macht auch Mist. 

Zumindest fiskal sollte sich die Regierung aber zur&#xfc;ckhalten, statt schon wieder zugreifen zu wollen. Sonst klingen ihre &#xd6;kof&#xf6;rderungsparolen schon etwas verlogen, oder zumindest scheinheilig. 
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				<category>Umwelt</category>
				
				<category>&#xc4;rger</category>
				
				<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 13:46:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/4/6/Wie-Pauschalisierung-sinnvolle-kozyklen-zerstrt</guid>
				
				
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