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			<title>Martins Blog - Sponsored</title>
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			<description>Verschiedenes vom LifeCoach. Beratung, Leben, Coach, Lifecoach, Hilfe, Entwicklung, Mediation, pers&#xf6;nliche Entwicklung, Pers&#xf6;nlichkeitsentwicklung, psychologische Beratung, Orientierung, Lebensberatung, Konflikte, Konfliktbew&#xe4;ltigung, Selbstfindung, Entscheidungshilfe, Strategiefindung, Angstbew&#xe4;ltigung, Vergangenheitsbew&#xe4;ltigung, pers&#xf6;nliche Aufarbeitung</description>
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			<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 23:07:30 +0200</pubDate>
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				<title>Netvoting - eine Voyeur- und Profilierungswebsite? Oder nur eine Community-Site?</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/11/16/Netvoting---eine-Voyeur--und-Profilierungswebsite_-Oder-nur-eine-Community-Site_</link>
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				&lt;a href=&quot;http://www.trigami.com/info/?blog=http://www.orientierungshilfe.biz/blog&quot; title=&apos;Mehr Informationen&apos; target=&apos;_blank&apos; rel=&apos;nofollow&apos;&gt;&lt;img alt=&quot;Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag&quot; border=&quot;0&quot; src=&quot;http://www.trigami.com/disclaimer.png&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Hinweis:&lt;/strong&gt; Dies ist ein von &lt;a href=&quot;http://www.trigami.com/info/?blog=http://www.orientierungshilfe.biz/blog&quot; title=&apos;Mehr Informationen&apos; target=&apos;_blank&apos; rel=&apos;nofollow&apos;&gt;trigami&lt;/a&gt; vermittelter bezahlter Eintrag.&lt;/em&gt;

Web 2.0, so nennt sich ja nun fast alles. Es haben sich schon gescheitere Leute dar&#xfc;ber ge&#xe4;ussert, was denn Web 2.0 sei. Die in M&#xfc;nchen basierte Community-Site &lt;a href=&quot;http://www.netvoting.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Netvoting.com&lt;/a&gt; meint jedenfalls, eine Web 2.0 Site zu sein.

Netvoting ist eine Plattform, die sich derzeit im Beta-Test befindet und die allen angemeldeten Benutzern die M&#xf6;glichkeit bietet, Umfragen zu beliebigen Themen zu ver&#xf6;ffentlichen.

&lt;br&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./netvoting_1.jpg&quot;&gt;&lt;br&gt;
&lt;br&gt;

Die Kategorien werden offenbar von netvoting selbst angelegt, aber es hat ja genug davon, so kann man wohl &#xfc;berall die eigenen Umfragen platzieren.

&lt;br&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./netvoting_2.jpg&quot;&gt;&lt;br&gt;
&lt;br&gt;

Die Umfrage kann selbst erstellt werden, ebenso nat&#xfc;rlich die m&#xf6;glichen Antworten. Die Auswertung der Umfrage sieht dann beispielsweise so aus:

&lt;br&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./netvoting_3.jpg&quot;&gt;&lt;br&gt;
&lt;br&gt;

Da es noch Beta ist, ist zumindest mir nicht ganz klar, ob man voll anonym seine Stimme abgeben kann. Mir gelang das nur als Beta-Tester und dazu musste ich mich ja registrieren.

Abgesehen vom Feature, dass man seine eigenen Umfragen nat&#xfc;rlich als Code-Snippet in die eigene Homepage, seinen eigenen Blog einbauen kann, ist es nat&#xfc;rlich ein h&#xfc;bsches Spielzeug, mal einfach seine Neugier spielen zu lassen, um zu erfahren, was andere so denken &#xfc;ber etwas, was einen selbst besch&#xe4;ftigt - sei es nun belanglos oder &quot;weltbewegend&quot;. Wobei man netvoting nicht f&#xfc;r professionelle oder kommerzielle Umfragen brauchen darf. Nur Privates sei erlaubt.

Das ist die eine Seite. Wenn aber die Registration zur Abstimmung notwendig sein wird in der finalen Fassung, dann haben die Site-Betreiber nat&#xfc;rlich mit der Zeit wunderbare Profile ihrer Nutzer. Das ist f&#xfc;r die wohl viel spannender als die Umfragerei an sich.

Die Benutzerdaten werden gem&#xe4;ss ihren Worten nicht anders verwendet. Tats&#xe4;chlich sind diese Profildaten aber Begehrlichkeiten f&#xfc;r professionelle Adressensammler. Und was in Datenbanken erst mal drin ist ...

In der Datenschutzerkl&#xe4;rung finden sich dann so interessante S&#xe4;tze wie die:

&lt;div style=&quot;background-color:#ffe0e0;padding: 10px&quot;&gt;
netvoting weist den Teilnehmer ausdr&#xfc;cklich darauf hin, dass der Datenschutz und die Datensicherheit f&#xfc;r Daten&#xfc;bertragungen in offenen Netzen wie dem Internet nach dem derzeitigen Stand der Technik nicht 100%ig gew&#xe4;hrleistet werden kann. 

Der Teilnehmer kann die von ihm bei der netvoting gespeicherten pers&#xf6;nlichen Daten jederzeit einsehen und ausschlie&#xdf;lich nur durch einen Supportmitarbeiter von netvoting &#xe4;ndern lassen.
 
S&#xe4;mtliche weiteren freiwilligen Angaben zur Person, kann der Teilnehmer selbst jederzeit korrigieren, &#xe4;ndern und oder nach eigenem Ermessen auf der Webseite ver&#xf6;ffentlichen lassen. 

Eine komplette L&#xf6;schung erfolgt ausschlie&#xdf;lich auf schriftliche Anforderung des Teilnehmers an die netvoting und nach &#xdc;berpr&#xfc;fung seiner Identit&#xe4;t.
&lt;/div&gt;

Nun denn, also, wenn ich mal meine Daten drin habe, wird&apos;s also m&#xf6;glicherweise schwierig, sie wieder rauszul&#xf6;sen. Und f&#xfc;r die Daten&#xfc;bertragung g&#xe4;b&apos;s ja SSL.

An sich ist die Idee von netvoting wohl gerichtet auf die Kids oder Blog-Betreiber, die Umfragen publizieren m&#xf6;chten, ohne selbst etwas programmieren oder ein anderes Umfragemodul nutzen zu m&#xfc;ssen. Das Publikum, das solche Umfragen dann beantworten soll, sind wohl auch dieselben.

Ob das Ding seinen Erfolg haben wird, keine Ahnung, denn ich geh&#xf6;re grad nicht zu denen, die Daten zur Profilierung leichtsinnig f&#xfc;r etwas Voyeurismus oder Neugier abgeben. Zudem habe ich auch keinen Geltungstrieb, um mich exponieren zu m&#xfc;ssen. 

Ob sich damit auch relevante Erhebungen durchf&#xfc;hren lassen, bezweifle ich - aufgrund der Teilnahmebedingungen.

Ob netvoting die Neugier auf Belangloses f&#xf6;rdern und eine dies favorisiernde Community finden wird - ich denke schon. Denn wenn die Fragen das Niveau haben wie in den Bildern, so bin ich sicher kein Besucher von netvoting. 
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				<pubDate>Fri, 16 Nov 2007 02:00:00 +0200</pubDate>
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				<title>Hanf via Internet</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/9/21/Hanf-via-Internet</link>
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				&lt;a href=&quot;http://www.trigami.com/info/&quot; title=&apos;Mehr Informationen&apos; target=&apos;_blank&apos; rel=&apos;nofollow&apos;&gt;&lt;img alt=&quot;Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag&quot; border=&quot;0&quot; src=&quot;http://www.trigami.com/disclaimer.png&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Hinweis:&lt;/strong&gt; Dies ist ein von &lt;a href=&quot;http://www.trigami.com/info/&quot; title=&apos;Mehr Informationen&apos; target=&apos;_blank&apos; rel=&apos;nofollow&apos;&gt;trigami&lt;/a&gt; vermittelter bezahlter Eintrag.&lt;/em&gt;

Wie ich schon in meinem Artikel &#xfc;ber den &lt;a href=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/8/30/Der-CannabisWahnsinn&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Cannabis-Wahnsinn&lt;/a&gt; schrieb, verstehe ich nicht, wieso Hanfprodukte nicht legal sein sollen.

Deshalb hat es mich interessiert, wie der Breakshop es schafft, welche Hanfprodukte zu verkaufen. Es gibt diesen Shop nicht nur im Internet, sondern auch real in St. Gallen.

Der Besuch auf der &lt;a href=&quot;http://www.breakshop.ch/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Website Breakshop&lt;/a&gt; macht grad klar, was sie alles bieten. Das Men&#xfc; zur Linken bietet grad alle Kategorieren von Produkten mitsamt der jeweils vorhandenen Artikelzahl an. Wer also weiss, was er braucht oder sucht, ist sofort beim Ziel. Das Sortiment reicht von Blunts &#xfc;ber B&#xfc;cher zum Thema, Tabak, Wasserpfeifen bis sogar Waagen. Alles also, was der Raucher f&#xfc;r sein Hobby braucht. Nett ist, dass zu jeder Kategorie eine kleine aber ausreichende Erkl&#xe4;rung vorhanden ist.

Das Layout des Shops dreispaltig, links eben das Sortiment, darunter Administratives und rechts der Login, der Warenkorb, die Newsletter-Anmeldung und die Topseller. Es ist aber im Hauptbereich nicht grad &#xfc;bersichtlich, variabel grosse Produktfotos vermitteln einen unruhigen Eindruck. Einige optische Elemente k&#xf6;nnten die Augen besser f&#xfc;hren.

&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./breakshop1.jpg&quot;&gt;

Die gew&#xe4;hlten Artikel k&#xf6;nnen auch vergr&#xf6;ssert dargestellt werden, was allerdings nicht angeboten wird, nur das versehentliche Klicken auf das Foto &#xf6;ffnet die Grossversion.

Da ich kein Raucher bin, entschied ich mich f&#xfc;r etwas Duftendes, R&#xe4;ucherst&#xe4;bchen, Glimmkegel etc. - konkret f&#xfc;r &lt;a href=&quot;http://www.breakshop.ch/Raeucherstaebchen/Raeucherkegel/Cannabis-Raeucherkegel::1555.html?XTCsid=9d1042dcaaae4397f27d975bfe562512&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Cannabis R&#xe4;ucherkegel&lt;/a&gt;.

Die von anderen Personen gekauften Artikel zeigen lustige Exemplare, zum Beispiel das Geheimfach, das sich als Batterie tarnt, oder die Dollarnoten, die man zum Rollen und Rauchen brauchen kann.

Also, ich legte die Duftkegel in den Warenkorb und schaute mich noch etwas um. Dabei verlor ich den Warenkorb ziemlich schnell, weil offenbar die Session-Zeit sehr kurz ist. Ich musste die Ware wieder bestellen.

Gefallen hat mir, dass ich beim Checkout einen Gast-Eink&#xe4;ufer spielen kann: Dabei werden gem&#xe4;ss Shop keine Daten gespeichert. Sch&#xf6;n, man weiss ja nie, ob so ein Shop mal durchsucht w&#xfc;rde vom Staat. Da kann ich mir schon einigen &#xc4;rger vom Hals halten.

Nach Angaben der Adresse inklusive Geburtsdatum (inklusive der Unsitte, dass man 1.2. als 01.02. eingeben muss) kann man unter vier Zahlungsmethoden w&#xe4;hlen: Vorauszahlung, Debit Direct, Paypal und Nachnahme.

Die AGB werden als akzeptiert vorausgesetzt, aber diese rote Markierung ist leider nicht verlinkt, so dass ich erst &#xfc;berall nachschauen musste, um den Link zu den AGB zu finden.

Ich klickte also weiter und wurde mit der Abrechnung konfrontiert, die f&#xfc;r Nachnahme sogar noch eine Geb&#xfc;hr von CHF 15.- aufaddiert. Also zur&#xfc;ck zur Zahlungsart und Vorkasse w&#xe4;hlen.

Ah, ein Tippfehler in meiner Adresse. Scheint kein Problem zu sein, gibt ja einen &quot;Bearbeiten&quot;-Link. Aber oh weh, der Shop zeigt mir meine Adresse oben rechts an, aber ich muss in den Eingabefeldern alles neu tippen. Schlecht. Nach erfolgreichem Abschluss der Bestellung erhielt ich die Best&#xe4;tigungsmail erstaunlicherweise erst viel sp&#xe4;ter.

Die Lieferung kam daf&#xfc;r prompt, schon innert 48 Stunden traf das Paket sein. F&#xfc;r meinen Geschmack war alles etwas zu gut gemeint verpackt. 

&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./breakshop2.jpg&quot;&gt;

Dies befand sich alles im Paket, das hinten sichtbare Verpackte ist das Bestellte: Eine tassengrosse B&#xfc;chse mit den R&#xe4;ucherkegeln. Auch diese nochmals verpackt, die Kegel nat&#xfc;rlich ebenfalls nochmals.

&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./breakshop3.jpg&quot;&gt;

Nat&#xfc;rlich duftete schon alles angenehm beim Auspacken, dann den ersten Kegel anz&#xfc;nden und riechen: F&#xfc;r etwa 10 Minuten roch es sehr angenehm, sehr deutlich nach Cannabis. Dann ist so ein Kegelchen schon runtergebrannt. Damit es dies tun kann, ist diese etwa f&#xfc;nflibergrosse und doppelt so dicke Scheibe mit einer Vertiefung versehen, in die man den Kegel nach dem Gl&#xfc;hbeginn stellen kann.

Nach einigen verbrannten Kegeln stelle ich fest, dass die Kegel regelm&#xe4;ssig nicht ganz abbrennen. Es bleibt immer ein ca. 2-3 Millimeter hoher Kegelfuss &#xfc;brig, der definitiv nicht verbrannt wurde. Bei einer H&#xf6;he von ca. 2 cm ist das doch schon 10% der H&#xf6;he, vom Volumen gar nicht gesprochen, das seinen Duft nicht abgeben kann.

Der Breakshop als Gesch&#xe4;ft hat mit der schnellen Lieferung einen guten Eindruck gemacht. Der Online-Shop ist informativ und bietet die &#xfc;blichen Features wie &quot;&#xe4;hnliche Angebote&quot;, Topsellers, Bilder mit Vergr&#xf6;sserungen, allerlei Querverweise - dennoch finde ich, t&#xe4;te ihm ein besseres Design, ein klareres Layout gut. 
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				<pubDate>Fri, 21 Sep 2007 01:14:00 +0200</pubDate>
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			</item>
			
			<item>
				<title>Reales f&#xfc;r Virtuelles?</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/5/16/Reales-fr-Virtuelles</link>
				<description>
				
				&lt;a href=&quot;http://www.trigami.com/info/?blog=http://www.orientierungshilfe.biz/blog&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&apos;nofollow&apos;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.trigami.com/disclaimer.png&quot; alt=&quot;Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;em&gt;Hinweis: Dies ist ein von &lt;a href=&quot;http://www.trigami.com/info/?blog=http://www.orientierungshilfe.biz/blog&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&apos;nofollow&apos;&gt;trigami&lt;/a&gt; vermittelter bezahlter Eintrag.&lt;/em&gt;
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Was meine Meinung &#xfc;ber Virtuelles, Scheinbares habe ich ja schon andernorts angedeutet, so dass mir etwas Sackgeld f&#xfc;r einen Text &#xfc;ber &lt;a href=&quot;http://www.gamegoods.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gamegoods&lt;/a&gt; grad rechtkommt, um es nochmals oder anders zu thematisieren.

Auf Gamegoods kann man nun effektiv f&#xfc;r die Spiele World Of Warcraft, Guild Wars, Lord of the Rings, Vanguard und EVE Resourcen einkaufen f&#xfc;r reales Geld. Paypal und andere erledigen das Abkassieren der realen Kohle, und somit ist alles gegeben f&#xfc;r einen realen Web-Shop.

&lt;br&gt;
&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./wow_gold.png&quot;&gt;&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;

F&#xfc;r World of Warcraft kann man zum Beispiel Gold kaufen oder einen Upgrade seines Characters erwerben. Netterweise kann man bis auf eine Email-Adresse beim Kauf anonym bleiben, was mir - wenn man schon Virtuelles macht - eigentlich ein Muss zu sein scheint.

Ich bin kein WoW Spieler, ich war fr&#xfc;her Spieler. Es gibt ja eigentlich schon seit den Brotkisten (Apple, C64 etc) Adventure-Spiele mit strategischem Charakter, in welchen Resourcen eine Rolle spielen. Wer fr&#xfc;her in Elite mehr Kohle hatte, war besser dran. Damals gab es allerdings keine M&#xf6;glichkeiten, solche Betriebsmittel zu beschaffen, ausser nat&#xfc;rlich Hacks, also das machbare aber an sich nicht erlaubte Herumbasteln an den Programm-Resourcen. 

Diese Spiele waren nat&#xfc;rlich auch keine Online-Spiele. Diese Art von Spielen gibt es ja auch schon seit 30 Jahren, damals nat&#xfc;rlich sehr rudiment&#xe4;r, es kam wohl keinem in den Sinn, sein reales Leben so stark mit dem virtuellen zu verbinden, dass er das virtuelle aus dem realen heraus beeinflussen m&#xf6;chte.

Dass man das heute tun m&#xf6;chte, ist f&#xfc;r mich das Spannende an der ganzen Sache. Wieso will einer die Hauptidee eines Spiels, n&#xe4;mlich den Aufbau einer Spielfigur, nicht &lt;i&gt;im&lt;/i&gt; Spiel, sondern &lt;i&gt;ausserhalb&lt;/i&gt; dessen erreichen?

Klar, es herrscht in den heutigen Online-Spielen Konkurrenz. Damit n&#xe4;hern sich die Spiele trotz fantastischen Umwelten der realen Umwelt an - und in der sind diese Konkurrenzsituationen der Alltag eines jeden - also auch die Strategien, wie man weiterkommen m&#xf6;chte.

Ich war Fan von Microsofts Freelancer, ich mag diese Art von Spiele und ich war sehr verf&#xfc;hrt, einen Crack zu benutzen, um das All von Freelancer zu erforschen, die Ideen der Spieleentwickler durchspielen zu d&#xfc;rfen und mich an deren Ideen, deren Story zu erfreuen. Ich habe den Crack benutzt, denn ich bin kein so guter und geduldiger Spieler, der das wirklich alles durchspielte. Da gab es andere, die in unserem damaligen Computerclub verbl&#xfc;fften durch Aussagen wie &quot;Ich habs mal durchgespielt, so musst du das machen ...&quot;. Zu diesen geh&#xf6;rte ich nie, bis auf ganz wenige Spiele.

Ich pers&#xf6;nlich w&#xfc;rde nie Geld ausgeben, um eine Resource in einem Spiel zu erwerben. Schon gar nicht, um andere zu &#xfc;berholen. Klar, als ich &lt;a href=&quot;http://www.astrowars.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Astrowars&lt;/a&gt; spielte, merkte ich auch, dass man ohne Allianzen nicht weit kommt, denn man hat einfach zuwenig Zeit in den eng besiedelten Galaxienkernen, um genug schnell entweder zu Geld oder zu Macht zu gelangen. F&#xfc;r mich war das dann jeweils das fr&#xfc;he Aus, denn diese Spiele f&#xf6;rdern die Allianzen. Im klassischen Sinne einfach den Kontakt zu realen Menschen, auch wenn man die nie zu Gesicht bekommt. Es &lt;i&gt;menschelet&lt;/i&gt; also auch in der virtuellen Welt. Denn nicht nur Spass entsteht in diesen Allianzen, sondern auch Verpflichtung, Zwang. Das hat man ja im realen Leben auch, wieso sieht man denn dieses nicht auch als Spiel?

Die virtuelle Welt ist also auch in diesen Spielen nur eine Metapher, eine hoffentlch vergn&#xfc;gliche Methode des Kontaktaufbaus zu und die Kooperation mit anderen Menschen, die real irgendwo existieren auf diesem Planeten.

Kann man da ver&#xfc;beln, dass sich die Leute Geld aus der Tasche leiern lassen f&#xfc;r Virtuelles, wenn sie es doch auch f&#xfc;r Kontaktb&#xf6;rsen oder Communities ausgeben? Was ist der Unterschied, Geld f&#xfc;r Virtuelles oder f&#xfc;r Reales wie Billlard, Kino, Essen, Dating-Agenturen auszugeben, um in Kontakt mit anderen Menschen zu kommen? Ist wohl nicht zu finden.

Ich allerdings finde es eben ablenkend, wenn man seine Thematiken im Internet l&#xf6;sen will. Kann ich in World of Warcraft meine pers&#xf6;nlichen Kontaktdefiziete, meine Minderwertigkeitskonplexe, meine Fantasien meistern?

Ich denke, selbstbewusste Leute, Personen mit Realit&#xe4;tsbewusstsein werden diese Spiele auch gern spielen, aber sie werden wohl immer trennen k&#xf6;nnen, wohin sie ihre real erarbeitete Energie (=Geld) hintragen m&#xf6;chten und vor allem wozu. Denn schliesslich sind Online-Games nichts anderes als die Spiele in Brot und Spiele.

Denn mit Energie kann man in der realen Welt viel tun, auch f&#xfc;r andere, wenn man m&#xf6;chte. Spass und vor allem reale Befriedigung sind auch hier erreichbar. Zudem gibt es genug Hilfebed&#xfc;rftige, denen man h&#xf6;chst real helfen kann, damit sie ihren K&#xf6;rper am Leben halten k&#xf6;nnen.

Das F&#xfc;ttern eines Web-Shops, um in einem Spiel ohne Eigenleistung weiter zu kommen, scheint mir der Wunsch zu sein, eine Abk&#xfc;rzung zu finden, eine die es im realen Leben nicht gibt, denn dessen Spielregeln sind bisher nicht umgehbar. Wer&apos;s probierte, scheiterte soviel man weiss. So wurde die Leidensphase nur verl&#xe4;ngert, &#xfc;ber ein einzelnes Leben hinaus. Womit also die scheinbare Zeit verbrignen? Mit den Herausforderungen des realen Lebens oder diese ignorierend in der virtuellen Welt, die ja - siehe Second Life - profan &#xe4;hnlich zur realen ist?

Nun denn, wer also bescheissen will, soll&apos;s tun. Es ist nicht Meins. Ob er daf&#xfc;r sein reales Geld in eine virtuelle Welt vaporisieren will, sei ihm &#xfc;berlassen. Erfolge in jener Welt kann er nicht in die reale herausholen. Oder dann halt nur wieder die Besten der Besten. Es gibt ja bekanntlich schon real bezahlte Top-Spieler. Ob es mit Spielern des Genres WoW auch so geschehen kann, scheint mir fraglich. 
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				<pubDate>Wed, 16 May 2007 22:21:00 +0200</pubDate>
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				<title>Wer kennt die Probleme beim Schenken? Ich!</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/4/5/Wer-kennt-die-Probleme-beim-Schenken-Ich</link>
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&lt;br&gt;
Heute erhalte ich die Anfrage, etwas &#xfc;ber &lt;a href=&quot;http://www.geschenkidee.ch/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Geschenkidee.ch&lt;/a&gt; zu schreiben &amp;ndash; genau am Tag des Geburtstages meines j&#xfc;ngeren Bruders.

Es geh&#xf6;rt wohl zu meinem Charakter, dass ich materielle Gegenst&#xe4;nde selten als Geschenk bezeichne, sondern sie danach einteile, wie n&#xfc;tzlich und passend sie mir gerade kommen. Deshalb habe ich auch immer sofort Probleme, wenn ich jemandem etwas schenken soll, der von mir aus gesehen schon alles N&#xf6;tige hat.

Ich erinnere mich, dass ich das schon mal in einem Aufsatz im Gymnasium er&#xf6;rtern musste, also schon seeeehr lange her. Es ist mir allerdings auch geblieben, offenbar hatte ich viel gedacht damals.

&lt;b&gt;Was ist denn ein Geschenk &#xfc;berhaupt?&lt;/b&gt;

Ich erachte ein Geschenk entsprechend meiner eingangs erw&#xe4;hnten Bewertung als etwas, was ich &lt;b&gt;&lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; brauche, was auch nicht auf meiner Wunschliste ist, das mir dann noch einen Freudeschwall &#xfc;bers Gem&#xfc;t rauschen l&#xe4;sst, wenn ich es erhalte. Denn wenn es auf meiner Wunschliste drauf st&#xfc;nde, w&#xe4;re ein Geschenk nichts Unerwartetes mehr, sondern eine Gef&#xe4;lligkeit, eine Beschaffung, eine Vorfinanzierung, ein fr&#xfc;hzeitiges Erhalten, das Erreichen eines geplanten Ziels. F&#xfc;r mich soll also ein Geschenk etwas sein, dass mich aus v&#xf6;llig unerwarteter Ecke tr&#xe4;fe.

Zum Gl&#xfc;ck kann ich heutzutage Ausw&#xe4;rtigen doch eine Ecke nennen, aus der ich mich immer gern treffen lasse ... :-) Als Schenkender hatte ich bis anhin mehr Gl&#xfc;ck mit irgendwas, was ich selbst bastelte, eine wirklich zugeschnittene kleine Story, eine Fotomontage etc. Schenken bleibt halt schwierig, weil man sich voll auf den Beschenkten einlassen muss, um aus den Millionen von Ideen diejenigne zu fischen, die wirklich passt - zum Beschenkten. Mal schauen, ob mir geschenkidee.ch dabei hilft.

&lt;b&gt;Angebot und Darstellung&lt;/b&gt;

Nach diesen &#xdc;berlegungen schaute mein rationaler Geist dann auf der Website vorbei und bemerkte schon, dass ich dort in vielen Bereichen schm&#xf6;kern kann, wenn ich aktuellerweise etwas f&#xfc;r meinen Bruder finden m&#xf6;chte. Schliesslich lasse ich mich auch gern verf&#xfc;hren zum Rumschauen, &lt;i&gt;kost ja nix&lt;/i&gt;. Leider kommt das Angebot gerade heute sooo langsam rein, dass es eine Qual ist zu Schm&#xf6;kern, denn so schnell wie das Bl&#xe4;ttern in einem Papierkatalog kann die Website den Inhalt nicht mal im Ansatz anliefern.

Von A wie Aussergew&#xf6;hnliches bis Z wie Zigarren gibt es zahlreiche Rubriken, die ihr Angebot auff&#xe4;chern. Jedes Angebot kann verg&#xf6;ssert angezeigt werden, dennoch gelang mir nie eine wirklich grosse Anzeige, in der ich letztlich gewisse Artikeldetails ausreichend begutachten k&#xf6;nnte. Es gibt nur ein Bild pro Artikel und die Vergr&#xf6;sserung ist genau dieses Bild, eben einfach gross - keine andere Ansicht, keine R&#xfc;ckansicht o.&#xe4;.

Es sollen Erweiterungen geplant sein, die deutlich mehr Komfort bei der Artikelauswahl bescheren sollen. Nat&#xfc;rlich ist je nach Artikelgruppe auch bei bester Dokumentationsqualit&#xe4;t Vertrauen n&#xf6;tig, so gerade bei Str&#xe4;ussen. Ob die dann wirklich so aussehen, frisch sind, schonend geliefert werden ...

&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./geschenkidee_blumen.png&quot;&gt;

Die neue Sektion Events &amp; Ereignisse liefert die &#xfc;blichen Verd&#xe4;chtigen. Auch unter der Rubrik Aussergew&#xf6;hnliches fand ich nichts, dass ich pers&#xf6;nlich darunter einstufen w&#xfc;rde. Gut, den Knigge-Kurs h&#xe4;tte ich wohl anderswo nicht sofort gefunden, aber die diversen Fotoshootings sind nun wohl sicher nichts aussergew&#xf6;hnliches mehr.

&lt;h3&gt;Fazit&lt;/h3&gt;

Die Website geschenkidee.ch ist so gestaltet, dass die auf grossen Desktops den zus&#xe4;tzlichen Platz nicht ausnutzt. Das Layout ist konsequent auf nicht mehr zeitgem&#xe4;sse 800 Pixel Breite ausgerichtet, besser beschr&#xe4;nkt.

Zum Testzeitpunkt hatte der Server reichlich Lieferschwierigkeiten, ich musste praktisch jede Seite mehrfach nachladen, damit sie komplett war.

Schenken ist sehr impulstgesteuert, da finde ich es schade, dass die Website diese emotionalen Aspekte in keiner Weise anspricht, anregt oder verst&#xe4;rkt, sondern in n&#xfc;chterner, spr&#xf6;der allgemeiner Web-Shop-Stilistik daherkommt. F&#xfc;r mich also auch in der K&#xfc;r eher entt&#xe4;uschend.

Ich frage mich daher auch, ob es nicht einfach nur ein Web-Shop ist, denn schliesslich kann man derzeit nur audiovisuelle Eindr&#xfc;cke &#xfc;bermitteln, haptische und geschmackliche Empfindungen bleiben aus, so dass eine Abteilung zum Parfum mit der Geschenkauswahl nichts mehr zu tun hat. Gerade ein Parfum muss ich also im voraus kennen, um es zu kaufen. Wieso dann nicht gerade im Internet beim billigsten Discounter? Denn wie gesagt, f&#xfc;r mich ist das Schenken ein v&#xf6;llig emotionaler, verstandfreier Ablauf. Ein Geschenk muss mir fast so gut gefallen wie dem Beschenkten, dass ich auf die Idee komme, ihn damit erfreuen zu wollen. Dann spielt der Preis auch weniger eine Rolle.

Diese Ansprache aller 5 Sinne kann kein Web-Shop leisten. Deshalb frage ich mich: Was also macht geschenkidee.ch im Vergleich zu einem beliebigen Web-Shop aus? Das Vorhandeinsein von &#xfc;berdruchschnittlich vielen, nutzlosen Gegenst&#xe4;nden - die man kaufen kann. 

Und wann? Eben, wenn man unter Zeitdruck etwas &#xfc;berdurchschnittlich Sinnloses aus einem weiten Produktebereich zum Schenken finden will oder muss. Also, ich schm&#xf6;kere noch was, um vielleicht f&#xfc;r meinen Bruder etwas zu finden, was ich absolut sinnlos finde, ihm hoffentlich Spass machen m&#xf6;ge.

Ich denke, unter dieser Absicht werde ich hier Dinge beachten, die ich schon tausende Male gesehen aber nicht als f&#xfc;r ein Geschenk in Frage kommend betrachtet h&#xe4;tte, wie dieser Wecker, den man nur kippen muss zum Abschalten, oder den Picknick-K&#xfc;hlrucksack, damit er seinen Wein auf Wanderpausen gek&#xfc;hlt schl&#xfc;rfen kann ...

geschenkidee.ch ist ein Gemischtwarenladen im Internet. Gerade im Internet kann ich jedoch Dutzende mehr bietende Shops bequem vom Sessel aus abgrasen und das gesamte Sortiment von geschenkidee.ch mit Leichtigkeit finden. Dass die Poststellen im realen Leben zu solchen mir widerw&#xe4;rtigen Ramschl&#xe4;den geworden sind und es dort offenbar aufgeht, scheint mir daran zu liegen, dass der faule Mensch in der realen Welt sehr wohl gern konzentrierte Angebote hat. Aber ob das f&#xfc;rs Internet auch gilt? Es wird sich ja weisen. 
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				<category>Sponsored</category>
				
				<category>Kommerz</category>
				
				<pubDate>Thu, 05 Apr 2007 21:26:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/4/5/Wer-kennt-die-Probleme-beim-Schenken-Ich</guid>
				
				
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				<title>Bookfactory - der Weg von Vapourware zu Paperware</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/3/30/Bookfactory--der-Weg-von-Vapourware-zu-Paperware</link>
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				&lt;a href=&quot;http://www.trigami.com/info/?blog=http://www.orientierungshilfe.biz/blog&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&apos;nofollow&apos;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.trigami.com/disclaimer.png&quot; alt=&quot;Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;em&gt;Hinweis: Dies ist ein von &lt;a href=&quot;http://www.trigami.com/info/?blog=http://www.orientierungshilfe.biz/blog&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&apos;nofollow&apos;&gt;trigami&lt;/a&gt; vermittelter bezahlter Eintrag.&lt;/em&gt;
&lt;br&gt;

Ich arbeite seit ca. 9 Jahren mit digitalen Fotokameras. Meine erste war eine Olympus Camedia mit der tollen H&#xf6;chstaufl&#xf6;sung von 1024x768. Danach kamen Canon Powershot, Olympus E-Serie, Fuji, Canon und Sony. So war ich auch mal professionell an einer Fotografenkarriere am Aufbauen, damals mit einer begabten Choreographin zusammen. Wir hatten damals professionelle Fotostrecken gemacht. Mit wenig Geld, ihren Ideen, meine Fototechnik bildeten wir zusammen ein Team, das weitum bis nach Deutschland Beachtung fand.

Ich habe seither mehrere Tausend Fotos gemacht, die zwar nun nicht mehr in einer Schuhschachtel dahinvegetieren, daf&#xfc;r als x GigaBytes auf meinem Server nach immer gr&#xf6;sseren Harddisks verlangen. Es spielt keine Rolle, ob die Fotos noch traditionell oder digital aufgenommen wurden, wenn sie nachher nur ungeachtet rumliegen, erfreuen sie niemanden. Nat&#xfc;rlich habe ich mir eine Best-Of Sammlung gemacht und schaue die mir als zuf&#xe4;llig wechselnde Wallpapers an. Aber anderen k&#xf6;nnen meine Fotos keine Freude machen, weil ich sie nicht weitergeben kann in einer computerfreien Art.

Seit die Digitalfotografie boomt, ist es leichter die Fotos zu Fotob&#xfc;chern zusammenzustellen. Nicht nur einkleben in nackten weissen oder schwarzen Fotoalben, sondern kommentieren mit Text, beschnitten nach W&#xfc;nschen etc. Diese Errungenschaft darf ich nun endlich auch mal ausnutzen und mit einem Test eines Produktes verbinden.

&lt;a href=&quot;http://www.bookfactory.ch/fotobuch/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bookfactory&lt;/a&gt; bietet diesen Service an, mit einer zuerst herunterzuladenden Software Bilder so am PC vorzubereiten, wie man sie nachher in einem der verschieden grossen Fotob&#xfc;cher gedruckt geliefert bekommen m&#xf6;chte.

Dazu lade ich also die 16 MByte grosse viersprachige Datei f&#xfc;r Windows herunter und installiere sie in einem beliebigen Verzeichnis.

Nach dem Start erscheint ein dreigeteiltes Fenster, das zur Linken eine Verzeichnis-Liste und darunter die Vorschaubilder der im Verzeichnis gefundenen Bilder anzeigt. Diese Bilder k&#xf6;nnen zwar in der Gr&#xf6;sse in drei Schritten ver&#xe4;ndert werden, aber weder lassen sie sich anders sortieren noch werden sie gecached. Auch eine Ansicht in Originalgr&#xf6;sse ist nicht m&#xf6;glich. Ein Verzeichnis mit Hunderten von eventuell gar &#xe4;hnlichen Bildern ist also nicht gerade bequem oder schnell zu handhaben. Wenn man mit der Maus &#xfc;ber einem Foto verharrt, erscheinen die Informationen wie Dateinamen, -gr&#xf6;sse und -datum und die Aufl&#xf6;sung. Es lohnt sich also, wenn man die Bild-Selektion mit einem anderen Werkzeug macht, denn man kann immerhin per Drag&amp;Drop Fotodateien hineinziehen. Gut wiederum ist, dass ein Vorschaubild eine Markierung tr&#xe4;gt, wo das Bild im Fotobuch verwendet wird.

Der Beginn gestaltet sich durch die Auswahl des gew&#xfc;nschten Fotobuch-Formates und dessen Speicherung auf dem PC. Bookfactory bietet derzeit zwei hochformatige B&#xfc;cher an, das gr&#xf6;sste mit 20.5 x 27cm etwas weniger hoch als A4. Dann noch zwei Breitformatige, wobei das breitere mit 20.5 x 15cm etwas gr&#xf6;sser als A5 ist.

&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/bookfactory1.jpg&quot; border=&quot;0&quot;&gt;&lt;/div&gt;

Danach zeigt das Programm im Hauptbereich die jeweils einander gegen&#xfc;berliegenden Seiten an mit Platzhaltern f&#xfc;r Grafiken und Text. Diese Platzhalter kann man in beliebiger Menge auf einer Seite platzieren, positionieren, drehen und stapeln. Leider sind Textbl&#xf6;cke immer vor allen Bildern. Zudem wird der Alpha-Kanal eines PNG-Bilder nicht beachtet, so dass Transparenz-Effekte nicht machbar sind. 

Einfache Bildbearbeitung ist m&#xf6;glich, es steht als Automatik eine nicht weiter spezifizierte Bildoptimierung zur Verf&#xfc;gung. Gegen die roten Augen hilft ein Halbautomat, der von mir verlangt, die Augen mit einem Fadenkreuz zutreffen. Weiterhin gibt es immer auf das ganze Bild wirkende Filter f&#xfc;r Farbs&#xe4;ttigung, Sch&#xe4;rfe, Kontrast, Helligkeit, Farbtemperatur, Spiegelungen und Drehung. Diese Filter haben keine numerischen Angaben, so dass man gleiche Anpassungen an mehreren Bilder nicht genau hinbekommt. Eine Gamma-Korrektur fehlt oder ist in der erw&#xe4;hnten Bildoptimierung drin. Sets von Korrekturen lassen sich nicht speichern, um sie wieder anzuwenden.

Stimmungsfilter f&#xfc;r Sepia, Selen oder Graustufen wandeln das Foto automatisch in diese T&#xf6;nungen um. Eine Wertemanipulaiton &#xfc;ber Kurven oder gar eine Separation nach Farbkan&#xe4;len gibt es nicht. &#xdc;bereinander liegende Bilder k&#xf6;nnen ebenfalls nicht beeinflusst werden. Solche Dinge bleiben also nach wie vor PhotoShop und Co. vorbehalten.

Die R&#xfc;ckg&#xe4;ngig-Funktion ist zum Gl&#xfc;ck mehrstufig, so dass zu sp&#xe4;t bemerkte Fehler ebenfalls noch revidiert werden k&#xf6;nnen.

Rechts findet sich ein Turm, Design-Center genannt, der Hintergrundfarben und Hintergrundsujets verschiedener Art anbietet, die man auf eine Seite ziehen oder f&#xfc;r alle Doppelseiten anwenden lassen kann. Die Layoutabteilung bietet verschiedene Aufteilungen der Seite in Bild- und Textbl&#xf6;cke. Scheinbar ist es nicht m&#xf6;glich, diese Vorlagen oder Layout zu &#xe4;ndern oder zu erweitern. &#xc4;nderungen am Layout einer Doppelseite, die durch Verschieben von Bl&#xf6;cken entstehen, werden automatisch in eine Rubrik &quot;Meine Layouts&quot; festgehalten, bleiben jedoch auch dort nicht &#xe4;nderbar. G&#xe4;be es nicht ein zuschaltbares Raster, w&#xe4;ren gewisse Layouts nur schwer zu arrangieren.

Texte, die in mehrere Bl&#xf6;cke fliessen sollen, muss man von Hand aufteilen, einen automatischen Textfluss wie in verketteten Textbl&#xf6;cken eines Desktop-Publishing-Programmes gibt es nicht.

Unter der aktuellen Doppelseite finden sich eine Leiste kleiner Bilder aller Doppelseiten des Fotobuchs - zur Navigation, aber auch zur &#xc4;nderung der Reihenfolge der Doppelseiten. Man kann sogar Bilder aus der Vorschau oder Hintergr&#xfc;nde oder Layouts aus dem Design-Center auf die kleinen Platzhalter auf den Doppelseiten ziehen. Die Leiste offenbart auch, dass man die beiden Innenseiten der Buchdeckel nicht nutzen kann.

Textbl&#xf6;cke k&#xf6;nnen nicht direkt auf der Seite erfasst werden, sondern sie bef&#xfc;llt man in einem aufpoppenden Texteditor, der die Einstellung von Schrift, Farbe und Gr&#xf6;sse erlaubt. Leider erlaubt das Programm nur die vorgebebenen Farben und noch schlimmer, nur die ebenfalls vorgebenenen 7 Schriftgr&#xf6;ssen, die von 10 bis 24 laufen (die Masseinheit bleibt ein R&#xe4;tsel). Auszeichnungen und Ausrichtungen im Block sind ebenfalls m&#xf6;glich. Schade ist, dass nur eine sehr begrenzte Anzahl Schriften zur Verf&#xfc;gung steht. Meine zahlreichen installierten Schriften hat das Programm ignoriert und bietet nur 15 an, leider praktisch keine Edelschrift, wie man sie eventuell aus B&#xfc;chern der Kunstdruck-Klasse kennt.

Nett ist das Vorhandensein einer kleinen, nicht erweiterbaren Gedichte- und Zitat-Sammlung, so dass man nicht erst lange nach dem passenden Spruch graben muss - in den Hirnzellen, einer Spruchsammlung oder im Internet.

Das Wichtigste sind nun die Bild-Bl&#xf6;cke auf der Doppelseite. Beim Dr&#xfc;berfahren zeigen sie die Gr&#xf6;sse in Millimetern, die empfohlene Punktdichte und die dazu notwendige Aufl&#xf6;sung an f&#xfc;r ein Foto, das hier reinpassen w&#xfc;rde. Zieht man nun ein Foto auf so einen Platzhalter, das die geforderte Mindestpunktedichte nicht aufweist, zeigt der Platzhalter die derzeitige Aufl&#xf6;sung mit der Warnung, dass dies beim Druck zu Unsch&#xe4;rfe f&#xfc;hren k&#xf6;nnte, an.

&lt;div style=&quot;float:right;padding:0px 0px 0px 10px;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./bookfactory2_buch.png&quot; height=&quot;50%&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;span style=&quot;font-size:10px&quot;&gt;Der gr&#xfc;ne Rand ist nur w&#xe4;hrend der Erfassung&lt;br&gt;
sichtbar, im Buch nicht mehr.&lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;Schade ist das Fehlen jeglicher Randgestaltung f&#xfc;r die Bilder. Das st&#xf6;rt so lange nicht gross, wie man Bilder nicht &#xfc;bereinander legt. Hat man ein Bild, auf welches kleinere (zum Beispiel Detailbilder) legen m&#xf6;chte, so muss man selbst um eine klare Abgrenzung k&#xfc;mmern. Also weder abgerundete Ecken, noch Schattenwurf, noch 3D-Effekte, noch Bilderrahmen etc. (siehe Bild).

Eine Vorschau-Funktion steht jederzeit zur Verf&#xfc;gung, die allerdings nicht viel taugt, sie bietet nur die Zoomstufen 50%. 75%, 100%, 120% und Optimal, was auch immer letzteres bedeuten soll, denn optimal ist einfach die Zoomfenster f&#xfc;llende Ansicht. Immerhin ist sie die einzige brauchbare Kontrollm&#xf6;glichkeit.

Wenn alles arrangiert ist, kann man das Fotobuch nun zur Bestellung aufgeben. Der Assistent pr&#xfc;ft alles zuerst: Er testet, ob Umschlag und alle Inhaltsseiten belegt sind, ob der Buchr&#xfc;cken beschriftet ist und ob die Bilder und die Textbl&#xf6;cke korrekt und vollst&#xe4;ndig dargestellt werden k&#xf6;nnen. Zu einer Rechtschreibpr&#xfc;fung r&#xe4;t das Programm zwar, aber es selbst bietet keine an. Nach Eingabe der Adresse und Abnicken des Preises kann man das Fotobuch fertigstellen und per Internet oder via CD zu Bookfactory senden lassen. Bei meinem 64-seitigen Fotobuch ergab das eine Buchdatei von 71 MByte. Man sollte also eine stabile Internet-Verbindung haben, denn das dauert.

&lt;b&gt;Nutzung der PC-Resourcen&lt;/b&gt;

Das Programm habe ich auf einem Athlon 64 mit 1.5 GB RAM unter Windows XP gestestet. Die Bildschirmaufl&#xf6;sung von 1920x1200 kam der Arbeit definitiv entgegen, denn der Hauptbereich der aktuellen Doppelseite passt sich immer der Fenstergr&#xf6;sse an. Auf einem PC mit nur 1024x768 Pixel Aufl&#xf6;sung ist dieser Bereich arg klein. Die Vorschau bietet hier zwar eine Abhilfe, da sie die Anzeige rollen kann, aber in ihr sind ja keine &#xc4;nderungen m&#xf6;glich und sie ist modal, das heisst, man muss sie schliessen, um im Programm wieder etwas machen zu k&#xf6;nnen.

Leider sind weder die linke Verzeichnisliste mit den Vorschaubildern noch das Design-Center noch die untere Navigationsleiste ausblend- oder verschiebbar. Ihre Gr&#xf6;sse bestimmt also den Platz f&#xfc;r den Hauptbereich.

Etwas irritierend, wenn wohl auch verst&#xe4;ndlich, dass man das Fotobuch nicht drucken kann. Nicht mal in einer minderen Qualit&#xe4;t, einfach so f&#xfc;rs Korrekturlesen, zur Begutachtung der Platzausnutzung, der Seitengestaltung, Einholung von Meinungen von Freunden etc. Sehr schade.

&lt;b&gt;Das Buch&lt;/b&gt;

Nach 5 Arbeitstagen kam das Buch, und ich war sehr gespannt, wie es im Vergleich zu den Audrucken der Fotos auf meinem Phaser aussieht. Ich erwartete nat&#xfc;rlich besser, denn der Phaser mit seinem Wachs ist zwar schon gut, aber eben noch nicht sooo gut wie ein Foto. Ich wurde nicht entt&#xe4;uscht, das Buch ist toll geworden. Satte kr&#xe4;ftige Farben auf edlem, schweren Papier, matt gedruckt. Die Fotos sehen daher wirklich toll aus, sie sind gerade bei den Farbstimmungen so, wie ich sie auch erwartete. Der Farbauftrag macht es m&#xf6;glich, dass die Fotoso so kr&#xe4;ftig erscheinen wie auf dem Monitor. Einige kleine Farbkorrekturen wurden offenbar gemacht - zum Besseren in meinem Fall.

&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./bookfactory_buch.jpg&quot;&gt;&lt;/div&gt;

&lt;h3&gt;Fazit&lt;/h3&gt;

Mein Eindruck zur Software ist etwas gemischt: Einerseits ist die Komposition recht einfach und intuitiv, aber der Texteditor ist unzureichend. Der Stapelfehler mit Textbl&#xf6;cken und die f&#xfc;r eine genaue Layout-Kontrolle ebenfalls nicht ausreichende Vorschau-Funktion und die fehlende Unterst&#xfc;tzung f&#xfc;r Alphakan&#xe4;le in PNGs zeigen, dass der Textdruck und die Kompositionsm&#xf6;glichkeiten nicht mit gleicher Gewichtung unterst&#xfc;tzt werden wie die Handhabung der Bilder. Geschmacksvoll illustrierte Gedichtb&#xe4;nde sind sicher nicht der Anwendungszweck dieses Programmes von Bookfactory. Aufwendige Bildkompositionen m&#xfc;ssen vor Import in Bookfactory in gestandenen Bildbearbeitern wie PaintShop, PhotoPaint oder PhotoShop gemacht werden. Dann sollte die Arbeitsfl&#xe4;che vom Benutzer selbst flexibler gestaltet, Fotos sollten in Rahmen gesetzt und Schriften des Benutzer-PCs ins Buch eingebettet werden k&#xf6;nnen.

Das Buch belohnt dann mit sch&#xf6;nen Farben, wie man es eben aus Fotob&#xfc;chern kennt. Dieses Buch kann ich nun rumzeigen und mich und andere daran erfreuen. Es hat sich gelohnt und ist wohl auch die CHF 107.- inklusive Porto f&#xfc;r die 64 Seiten wert. Denn dies ist nun ein Buch mit den Lieblingsfotos von mir, kein Ramsch, kein Ausschuss, nur das Beste. 
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				<category>Sponsored</category>
				
				<category>Fotos</category>
				
				<pubDate>Fri, 30 Mar 2007 01:40:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/3/30/Bookfactory--der-Weg-von-Vapourware-zu-Paperware</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>JAM - wieder so ein Gutmensch-Konzept f&#xfc;r Afrika?</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/3/8/JAM--wieder-so-ein-GutmenschKonzept-fuer-Afrika</link>
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				&lt;a href=&quot;http://www.trigami.com/info/?blog=http://www.orientierungshilfe.biz/blog&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&apos;nofollow&apos;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.trigami.com/disclaimer.png&quot; alt=&quot;Dieser Beitrag wurde gesponsert von trigami.com&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;em&gt;Hinweis: Dieser Eintrag wurde von &lt;a href=&quot;http://www.trigami.com/info/?blog=http://www.orientierungshilfe.biz/blog&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&apos;nofollow&apos;&gt;trigami&lt;/a&gt; gesponsert.&lt;/em&gt;

Dieser Artikel besch&#xe4;ftigt sich, obwohl f&#xfc;r die Verlinkung gesponert, mit einem Thema, das mir schon auch sehr am Herzen liegt. Es geht um die Unterst&#xfc;tzung oder &quot;wie hilft man angemessen und nachhaltig&quot;.

JAM Schweiz ist seit der Gr&#xfc;ndung 2006 ein junges Fund-Raising-Projekt einer Einzelperson, das in S&#xfc;dafrika ans&#xe4;ssige Personen, die JAM Begr&#xfc;nder, finanzieren hilft. Die genannten Personen sollen in verschiedenen Projekten Kinder ern&#xe4;hren, sie ausbilden, Projekte mit Mikrokrediten f&#xf6;rdern - und das nat&#xfc;rlich mit dme Geld von ausw&#xe4;rts, sprich von uns. Laut der publizierten Rechnung erhalten CHF 66 ein Kind dort unten am physischen Leben. Deshalb die Aufforderung von JAM Schweiz, ihnen die CHF 66 zu &#xfc;bermitteln.

Dies ist die Ausgangslage, zu der ich mir einige Gedanken machte, bevor ich es &#xfc;berhaupt akzeptierte, eine Rezension dar&#xfc;ber zu schreiben.

Im Kern ist JAM einfach einer von vielen Versuchen, mit externem Geld zu glauben, Afrika in irgendeiner Art und Weise zu helfen. Da wohl keiner der Spender zu den JAM-Gr&#xfc;ndern runterfliegt und den Einsatz seiner Spende kontrolliert, ist es also wieder mal Glaubenssache, ob man denkt, dass das Geld m&#xf6;glichst verlustfrei eingesetzt wird. Ein anerkanntes Zertifizierungslabel ist auf der Website nicht zu finden.

Auf der &lt;a href=&quot;http://www.jam-schweiz.org/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Website des JAM-Projektes&lt;/a&gt; werden einem die &#xfc;blichen Allgemeinpl&#xe4;tze serviert, dass wir in einer &#xdc;berflussgesellschaft leben (was ja auch nicht f&#xfc;r alle stimmt, siehe &quot;Randst&#xe4;ndige&quot;), dass es Nahrungsmittel zur Gen&#xfc;ge gibt (was sicherlicher stimmt, siehe jeweils Migros und Coop vor Ladenschluss oder Jean Zieglers UNO-Ern&#xe4;hrungsbericht) und dass es uns wenig kostet, jemanden mit Geld zu unterst&#xfc;tzen (womit die arme Seele beruhigt schla(raf)fen kann).

Wohlgemerkt, ich unterst&#xfc;tze Projekte in verschiedenen Regionen der Welt genauso &quot;nur mit Geld von hier aus&quot;, sie m&#xf6;gen vielleicht von der sicher auch nicht schwindsuchtfreien Unesco aus gehen und im armen Osten wie Rum&#xe4;nien, Bulgarien statt des phanstasietreibenden Afrika durchgef&#xfc;hrt werden, und sie sind genauso wenig konkret dargestellt. WENN sie klappen, DANN ist es ja wunderbar. Die Frage ist halt, ob es angemessen und vor allem nachhaltig ist, ob sie Lernprozesse anst&#xf6;sst oder die Stagnation einfach am Leben erh&#xe4;lt.

Mir scheint wichtig, dass das Lokalit&#xe4;tsprinzip befolgt wird. Also lokal helfen, sich zu helfen. Was JAM macht, ist Entwicklungshilfe. Und zu der sagte letztens sogar ein Afrikaner - ich glaub anl&#xe4;sslich des WEF - &quot;Stop that. It doens&apos;t help us. On the contrary&quot;. Im Gegenteil. Es musste wohl ein Schwarzer sein, der das sagten durfte, ohne grad in der Luft zerrissen zu werden, einem Weissen w&#xe4;re wohl &#xfc;belster Rassismus oder Apartheid vorgeworfen worden. Ich stimme ihm zu und freue mich, dass sich so eine Stimme mal aus Afrika selbst erhebt.

Im Schweizer TV kam letztens eine Dokumentation &#xfc;ber die Folgen der Land-Enteignung in Zimbabwe, die von Mugabe zum Wahlerfolg genutzt wurde, nach seiner Ernennung allerdings versackte in profanem Klandenken, &lt;i&gt;Vetterliwirtschaft&lt;/i&gt; halt. Die gut funktionierenden, von Weissen betriebenen Landwirtschaften wurden in seine Familie verteilt und die wirklich gut arbeitenden und ausgebildeten schwarzen Angestellten gefeuert, teilweise gefoltert, gar ermordet unter dem Vorwurf des Fraternisieren, so dass sie nun zwar im eigenen Land von den Weissen befreit leben, daf&#xfc;r keine Arbeit und auch keine Perspektive mehr haben. Desmond Tutu sagte im TV sehr bedr&#xfc;ckt, dass Zimbabwe von einem wirtschaftlichen Paradies in eine H&#xf6;lle abrutschte.

So, auch wenn das ein Einzelfall sein mag, es gibt Literatur, die halt nicht so angepasst romantisch ist, die sich besch&#xe4;ftigt damit, wieso Afrika auch Jahrzente nach den sicherlich in vielen Hinsichten entm&#xfc;ndigenden Kolonisationszeiten nicht vom Fleck kommt. Da werden die hausgemachten Probleme erw&#xe4;hnt, die von keinen anderen als von den Einwohnern &#xfc;berwunden werden k&#xf6;nnen. Da hilft kein Geld, kein guter Wille.

Wie also hilft man am besten? Ist ein Projekt wie JAM wirklich sinnvoll? Nat&#xfc;rlich kann man wieder Mutter Theresa zitieren mit ihrem leicht moralisierenden Spruch. Der mag ja auch stimmen, aber solange man nur Einzelschicksale adressiert, werden strukturelle Probleme nicht gel&#xf6;st. Und Afrika leidet meiner Meinung nur darunter. Afrika sei ja der fruchtbarste aller Kontinente.

Es ist weiterhin meines Erachtens typisch f&#xfc;r die sogenannt erste Welt, dass sie gerne die lokalen Herausforderungen &#xfc;bersieht und ihr Wohlwollen fremden Kulturen aufdr&#xe4;ngen will (Entwicklungshilfe, Irak-Krieg, Importz&#xf6;lle, Handelsbeschr&#xe4;nkungen, Handelssubventionen etc.)

Wenn man jemandem helfen will, wieso nicht Pfarrer Sieber was vorbeibringen? Der kann&apos;s auch brauchen und - hey! - man kann den Erfolg erstens pr&#xfc;fen und eventuell kommt der Dank vom Unterst&#xfc;tzten direkt zur&#xfc;ck, denn der ist in Z&#xfc;rich, den kann man treffen! Ist das nicht sch&#xf6;ner f&#xfc;r die Seele als irgendwohin Geld zu schicken und so das Gewissen zu beruhigen?

Es gibt in der Schweiz genug Projekte und Leute, die Hilfe und Unterst&#xfc;tzung mindestens genau so n&#xf6;tig haben wie Leute in Afrika, Rum&#xe4;nien, Turkmenistan etc. etc. Nur, damit ist halt f&#xfc;r die eigene Seele kein Blumentopf zu gewinnen.

Die entlarvende Frage darf daher lauten: Was tue ich f&#xfc;r meine unmittelbaren Mitmenschen? Und wenn&apos;s da d&#xfc;ster aussieht, was ist also das finanzielle Engagement f&#xfc;rs entfernte Afrika wirklich?

Es ist meiner Meinung immer dieselbe Story: &lt;a href=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/3/3/Think-globally-act-locally-Denken-schon-aber-handeln&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gobal denken, aber hoffentlich lokal handeln&lt;/a&gt;. Oder landl&#xe4;ufig &lt;i&gt;zerscht mal vor d&#xe4; eigene T&#xfc;re w&#xfc;sche&lt;/i&gt;.

Ob JAM Schweiz das Geld wert ist, kann ich nicht beurteilen. Ich hoffe es, denn nat&#xfc;rlich finde ich es l&#xf6;blich, wenn sich dort unten Leute um ihre lokalen Mitmenschen k&#xfc;mmern. Wenn ich dort unten lebte, w&#xfc;rde ich es wohl auch unterst&#xfc;tzen, aber nicht mit Geld, sondern mit Mitarbeit. Dies ist meine Art.

So darf also wie immer jeder selbst entscheiden, welche Art der Unterst&#xfc;tzung er/sie leisten kann. 
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				<category>Diverses</category>
				
				<pubDate>Thu, 08 Mar 2007 22:53:00 +0200</pubDate>
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