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			<title>Martins Blog - Gedankenspiele</title>
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			<description>Verschiedenes vom LifeCoach. Beratung, Leben, Coach, Lifecoach, Hilfe, Entwicklung, Mediation, pers&#xf6;nliche Entwicklung, Pers&#xf6;nlichkeitsentwicklung, psychologische Beratung, Orientierung, Lebensberatung, Konflikte, Konfliktbew&#xe4;ltigung, Selbstfindung, Entscheidungshilfe, Strategiefindung, Angstbew&#xe4;ltigung, Vergangenheitsbew&#xe4;ltigung, pers&#xf6;nliche Aufarbeitung</description>
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			<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 23:44:57 +0200</pubDate>
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				<title>Todesstrafe - Wiedereinf&#xfc;hrung in der Schweiz?</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2010/8/23/Todesstrafe--Wiedereinfhrung-in-der-Schweiz</link>
				<description>
				
				Es mag ja schon merkw&#xfc;rdig anmuten, dass gerade in der Schweiz die Todesstrafe wieder eingef&#xfc;hrt werden m&#xf6;ge, geht es dem Ansinnen einiger Leute nach. Ok, nur die, die sexuelle Straftaten mit Todesfolge betreffen. Sind wohl solche, die ihre eigene Verletzung nicht losgelassen haben. Rachs&#xfc;chtige, die nur niemanden gefunden haben, um die Rache abzureagieren. Anders kann man den R&#xf6;hrenblick auf dieses sexuelle Thema ja nicht einordnen. Massenm&#xf6;rder sonstiger Art, also einfach normale Psychopathen geh&#xf6;ren da also nicht rein ... so verstehe ich es.

Schon sehr merkw&#xfc;rdig und eigentlich sofort alle Argumentationen der Initianten entwaffnend. Wie kann man die T&#xf6;tung eines Menschen kategorisieren und nur bei einer bestimmten Form dessen die Bestrafung des T&#xe4;ters durch ebensolche T&#xf6;tung fordern?

Dies l&#xe4;sst sofort erkennen, dass hier eigene tiefe und ungekl&#xe4;rte Verletzungen die Motivation sind. Also sehr spezifische und &#xfc;berhaupt nicht &#xfc;bertrag- und objektivierbare Erlebnisse in der Historie einer Pers&#xf6;nlichkeit. Also im Kant&apos;schen Sinne auch nicht als f&#xfc;r eine ganze Gesellschaft geltende Richtlinie postulierbar.

Gut, es mag Ausl&#xe4;ndern merkw&#xfc;rdig erscheinen, dass man sowas bei uns fordern kann. Ich bin der Meinung, dass es im formalen Zulassungsprozess schon noch eine Macke hat. Denn interessanterweise wird die Pr&#xfc;fung des Inhalts vom Staat erst dann vorgenommen, wenn die n&#xf6;tigen 100&apos;000 Bef&#xfc;rworter zur Eingabe der Initiative erreicht sind. Um diese Anzahl zu finden, muss man schon recht auf die emotionale Dr&#xfc;se dr&#xfc;cken. Und das finde ich schon mal schlecht.

Auf der anderen Seite finde ich das System m&#xe4;chtig, das so etwas als Fragestellung zul&#xe4;sst und der Bev&#xf6;lkerung zur Beantwortung vorlegt. Denn Diskussionen &#xfc;ber solche Themen sind an sich sinnvoll f&#xfc;r diejenigen, die sich noch nie damit befasst haben. Das Dumme ist nur, dass &#xfc;blicherweise nicht diskutiert und zur Selbstreflexion angeregt, sondern emotionalisiert wird. Ob sich die Initianten jemals Gedanken dar&#xfc;ber gemacht haben, ob es ihnen auch nur ansatzweise besser geht, wenn der T&#xe4;ter tot ist? Ich denke, nein. Er ist im Himmelreich und ihr Geist martert sie nach wie vor - bis auch sie sterben. Toll.

Es wird ja angenommen, dass auch eine erfolgreich zustande kommende Initiative abgelehnt w&#xfc;rde. Ich hoffe doch, dass es auch so k&#xe4;me. In der Bibel steht: Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein. Ob Stein oder Kugelgeschoss, das System, die Argumentation ist dieselbe. Einer f&#xe4;llt ein Urteil und die Wirkung soll nun Tod heissen. Das Urteilsprechen ist bereits da, es geht also nur noch um die Wirkung der Strafe. In dieser Ebene kann keiner ein t&#xf6;dliches Versehen ungeschehen machen. Keiner ist frei von Fehlern, erst recht nicht emotionalisierte Leute, die solches fordern. Gerade bei diesen ist es eigentlich klar, dass sie niemals urteilen d&#xfc;rfen, weil sie befangen sind. Diesen Grundsatz kennt das Gerichtswesen ja zum Gl&#xfc;ck. Aber nun zu verlangen, dass andere, die Richter, diese Last der Verurteilung tragen m&#xfc;ssen, ist eine Vergewaltigung anderer Personen. So liegt dann halt die Rolle von Opfer und (sp&#xe4;terem) T&#xe4;ter sehr, sehr nahe beieinander. Da muss man eigentlich schon sehr gel&#xe4;utert sein, um dies zu erkennen.

Und da liegt m&#xf6;glicherweise auch ein Versehen vor: Wer sagt denn, dass der Tod eine Strafe ist? Ist denn hier das Himmelsreich? Ist es eventuell hier nicht die H&#xf6;lle auf Erden? Worin besteht denn eigentlich die m&#xf6;gliche Abschreckung der Todesstrafe? Abgesehen davon, dass man ja weiss, dass Abschreckungen nicht reichen, um verkehrtes Verhalten zu verhindern.

Haben die, die den Tod fordern, nicht genau am meisten Angst vor dem Tod? Es ist doch klar, dass sie die f&#xfc;r sie schrecklichste Sache dem andern an den Hals w&#xfc;nschen. Wenn ich also nichts so sehr f&#xfc;rchte wie den Tod, dann w&#xfc;nsche ich als R&#xe4;cher den auch f&#xfc;r meinen Feind.

Dabei: Jahrelang in seinem Wirkungskreis beschr&#xe4;nkt auf einige hundert Quadratmeter zu sein, ist nicht das eine wirkliche Strafe in dieser r&#xe4;umlichen Ebene? Einen Geist zu haben, der sich vorstellen kann, wie sch&#xf6;n es w&#xe4;re, den Duft  bl&#xfc;hender Fr&#xfc;hlingsblumen zu atmen, das Rauschen der Meeresbrandung bei Sonnenuntergang zu h&#xf6;ren, die freudige Umarmung eines Kindes nach dem Auspacken seines Geburtstagsgeschenks zu sp&#xfc;ren? Wieviel h&#xe4;rter ist es f&#xfc;r den, dieses jahrelang nicht erleben zu d&#xfc;rfen?

Ich halte dies f&#xfc;r die gr&#xf6;ssere Strafe. &#xdc;ber den Tod wissen gerade die Initianten einer solchen Idee &#xfc;berhaupt nichts. Das disqualifizierte sie eigentlich sofort, aber wir anderen wissen - mit Ausnahmen - auch nicht viel mehr. Wer weiss, vielleicht ist der Tod gar nicht schlimm, keine Bestrafung, sondern Erl&#xf6;sung? Der Hinaustreten ins wirkliche Leben nach dem Besuch eines Horrorfilms? Na, dann d&#xfc;rften die Verurteilten ja dankbar sein. Doch sie geh&#xf6;ren wohl auch zu den Unwissenden. Oder auch nicht ...

Wie dem auch sei: Da wir alle mehr oder weniger unwissend sind diesbez&#xfc;glich, ist es eine Arroganz, sich &#xfc;ber andere stellen und diese t&#xf6;ten zu wollen. Egal, was als Recht-Fertigung vorgebracht wird. 
				</description>
				
				<category>Gedankenspiele</category>
				
				<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 00:16:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2010/8/23/Todesstrafe--Wiedereinfhrung-in-der-Schweiz</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Zischtigsclub zum Tag des Krebses</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2009/2/3/Zischtigsclub-zum-Tag-des-Krebses</link>
				<description>
				
				Interessanter Zischtigsclub zum Thema Krebs. Eric Baumann, Krebspatient und Autor, der mit seinem Gehirntumor vor wenigen Jahren mit niederschmetternder Prognose in seine Therapie ging, habe offenbar eingebracht, dass herk&#xf6;mmliche &#xc4;rzte erst auf seinen Input hin den Patienten einen Psychologen andienten.

Also, wenn das wirklich wahr ist, dann w&#xe4;re das ja wohl schon ein Armutszeugnis f&#xfc;r die klassische Medizin. Sollte es tats&#xe4;chlich noch verbreitet sein, dass man durch Rausschnippeln irgendwelchen Gewebeklumpen oder durch Zerst&#xf6;rung mittles Chemo- oder Strahlentherapie alleine einen Krebs loswerden kann und dass danach alles beim Alten bleiben kann?

Der  Krebs-Arzt Gerd Nagel, der selbst Leuk&#xe4;mie an sich diagnostizierte und diese erfolgreich behandelte, hat Einsichten eingebracht, die eigentlich jedem selbst klar sein k&#xf6;nnten. Fast jeder Krebspatient hat eigene Erkl&#xe4;rungen, wieso gerade er denn Krebs bekomme. W&#xe4;hrenddessen sich wohl keiner fragt, wieso die Grippe ihn erwischt, oder genauer &quot;wieos gerade mich&quot;, so setzt sich jeder diese Frage aus, wenn&apos;s um Krebs geht. Wieso das denn? Alle &quot;schweren&quot; Krankheiten haben doch dieses Problem, MS, Alzheimer, Parkinson, wie sie auch alle heissen. 

Man stirbt an vielen dieser Krankheiten, nicht grad bei allen in ein paar Wochen, aber selbst bei Krebs nicht unbedingt immer. Daf&#xfc;r rafft die Grippe auch jeweils immer Leute hin. Und keiner fragt danach. Woher kommt das? Weil Krebskrankengeschichten immer t&#xf6;dlich enden? Offenbar meinen das viele. Stimmt ja gar nicht, sagen die Experten. &#xdc;berlebt alle die Grippe? Stimmt ja gar nicht, es gibt immer ein paar Tote. Doch scheinen die kursierenden Horrorstories in jedermanns Kopf sofort mit Abgrenzung, Stigmatisierung und unausweichlichem Tod verbunden zu sein.

Nagel sagte, dass sich die Leute einmischen wollen in ihre Heilung, nachdem die Medizin ihr Werk getan habe. Ja himmel, ist das wirklich so, dass das NEU ist in der Medizin? Wenn ja, grad nochmals Kopfsch&#xfc;tteln. Es hat doch immer mit mir zu tun, wenn ich krank werde. Wie &quot;neu&quot; ist denn diese Erkenntis f&#xfc;r die Mediziner? 

Jeder sollte sich doch eigentlich immer mit sich besch&#xe4;ftigen, in allen Lebenslagen. Nicht nur bei Krankheiten, sondern immer: Beobachten, was einem so widerf&#xe4;hrt und was man daraus lernen kann. Dieses Beobachten ist nicht Gr&#xfc;blen. Sondern einfach beobachten, ohne sich selbst zu ver- oder beurteilen. Die Einsichten kommen dann schon von selbst. Und dann kann man ja was &#xe4;ndern an Lebensweise, Kommunikationsart, Verbindungen zu Personen und Situationen, etc. etc.

Nagel habe offenbar drei Assistenz&#xe4;rzte entlassen, die mit Statistiken Patienten lehrerhaft vordozierten, sie h&#xe4;tten noch xy Monate zu leben. Er verbiete sich, dass man einem Patienten mit einer Statistik dessen eigenen Fall quasi vorspure. Er sage jedem Patienten, dass man nun mit dem Therapieset beginne - und es werde klappen oder auch nicht. Wissen tue man das nicht, nicht mal ansatzweise, denn jeder ist sein eigener Fall.

Was f&#xfc;r eine Einsicht - doch bin ich nat&#xfc;rlich dankbar daf&#xfc;r. Jeder ist ein Einzelfall und jeder sollte sich mit sich selbst besch&#xe4;ftigen, denn wer sagt denn, dass ein Krebs nicht verhindert, gemildert, ja sogar aufgel&#xf6;st werden k&#xf6;nnte, h&#xe4;tte man sich selbst mit dem eigenen Fall besch&#xe4;ftigt?

Ich will nicht den Eindruch erwecken, dass ich die traditionelle Krebgeschichten und deren Behandlung falsch halte. Aber die Gedankenwolken um das Thema herum, die sofort jeder Betroffene anzieht, die darf man sich mal durchleuchten und am besten mit viel Puste vom eigenen Kopf wegblasen. Denn das bringt eventuell die klare Sicht auf den eigenen Fall ... oder l&#xe4;sst zumindest mal den Fall als den eigenen erkennen ... und was sich dann ergibt, das weiss keiner und kein Arzt kann das wirklich behandeln. 

Arzt und die Medizin k&#xf6;nnen mich gerne unterst&#xfc;tzen, wenn ich mich behandle ... denn f&#xfc;r mich zumindest geht Heilung nur auf diese Weise ... 
				</description>
				
				<category>Gedankenspiele</category>
				
				<category>Gesundheit</category>
				
				<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 23:38:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2009/2/3/Zischtigsclub-zum-Tag-des-Krebses</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Winternachtswende - Stonehenge immer noch nicht gekl&#xe4;rt</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/12/21/Winternachtswende--Stonehenge-immer-noch-nicht-geklrt</link>
				<description>
				
				P&#xfc;nktlich zum Tag der Winternachtswende hat das TV eine Dokumentation &quot;Stonehenge - das ultimative Experiment&quot; ausgestrahlt. Eine sehr spannende Sache, denn ein Brite hat mit einem Team nicht nur Stonehenge arch&#xe4;ologisch und astronomisch analysiert, sondern es einfach grad mit Styropor nachgebaut und in wenigen Kilometern Abstand zum echten Stonehenge hingestellt.

Es ist ja bekannt, dass Stonehenge den Astronomen Eindruck macht, weil einige aus seinen Formen ableitbare Linien einige astrononimische Punkte wie Sonnenaufgang und -untergang am Horizont markieren etc.

Nebenbei ist Stonehenge ja auch eine architektonische Meisterleistung, denn wenn so ein nachgebauter Styroporblock nur wenige Kilo wog im Vergleich zu 45 Tonnen eines Kreissteins, auch die mussten angeliefert und aufgerichtet werden.

Die Dokumentation zeigte, wie man vor 4000 Jahren nach unserer heutigen Meinung diese Steine hatte anliefern k&#xf6;nnen, wo doch einige Steine &#xfc;ber mehr als 50 km rangeschafft werden mussten. Die experimentellen Versuche, wie das h&#xe4;tte geschehen k&#xf6;nnen, zeigten, dass es zwar prinzipiell ginge, aber ein grosser &lt;i&gt;Chrampf&lt;/i&gt; gewesen sein musste. Denn nach dem reinen Anliefern musste man die Steine ja auch noch aufrichten. Alle bisherigen Experimente dazu scheinen nach wie vor reine Spekulationen zu sein, denn offenbar hat man keinerlei Hinweise gefunden, ob technische Ger&#xe4;te wie Hebelkraft-Verst&#xe4;rker etc. wirklich vorhanden waren.

Nachdem der Styropor-Nachbau stand, durften nun alle Interessierten ihre visuellen und akustischen Ideen nachpr&#xfc;fen. Offenbar hatte Stonehenge eine akustische Besonderheit, dass die T&#xf6;ne einer Schallquelle in dessen Mitte sich entlang des Einganges verst&#xe4;rkten, andernorts fast ausl&#xf6;schten.

Beeindruckend fand ich an der Dokumentation, dass diese Leute, die sich teilweise mehrere Dekaden mit der britischen Geschichte und Stonehenge besch&#xe4;ftigten, sehr ehrf&#xfc;rchtig vor der Leistung der Ahnen wurden, nachdem sie im nachgebauten Rund des Steinkreises die schiere Gr&#xf6;sse und Wirkung auf sich hatten einwirken lassen konnten.

Es steht f&#xfc;r sie fest, dass die Menschen vor 4000 Jahren dort sehr viel wussten &#xfc;ber Astronomie, Mechanik, Akustik, Psychologie etc. Dass sie also keinesweg &quot;primitiv&quot; waren, sondern sehr fachkundig - aus heutiger Sicht. Wir meinen ja oft, der aktuelle Stand der Entwicklung des Menschen sei der h&#xf6;chste. 

Tja, da m&#xfc;sste man zuerst mal definieren, woran sich das messen liesse. Wenn ich sehe, dass unsere Experten heute weder bei Stonehenge noch bei den Pyramiden wirklich wissen, wie die Ahnen diese tonnenschweren Steine bewegten, geschweige denn hochhievten, denke ich, wir haben absolut keinen Anspruch darauf zu meinen, wir seien die h&#xf6;chstentwickelte Spezies, die je den Planeten bewohnte. Abgesehen davon, k&#xf6;nnte man ja die aktuelle Lage der Menschen anschauen, umherauszufinden, dass jeder Termitenh&#xfc;gel mehr erreicht hat als wir.

Alles vor uns Dagewesene als weniger entwickelt anzusehen, ist also reiner Hochmut, Arroganz und Blindheit. Wer weiss denn schon, ob die Leute in der Zeit geistige Konzepte besser kannten als wir, und im konkreten Fall die Gravitationskraft eventeull ganz anders, eventuell gar geistig &#xfc;berwunden hatten - dies w&#xfc;rde ja erkl&#xe4;ren, wieso so wenige Hinweise auf den Bau der klassichen Weltwunder gibt - bzw. gefunden wurden. 

Denn die Erbauer des Styroporkreises entdeckten erst beim Tun, dass sie noch viel zu wenig wissen und wussten. Dies steigerte dann auch das Staunen vor der Leistung ihrer Vorderen.

F&#xfc;r mich das Bewegendste, dass diese Leute es zwar mit &quot;modernster Technik&quot; innert weniger Monate schafften, den weltber&#xfc;htem Steinkreis nachzubauen, dass sie aber eigentlich kein einziges Geheimnis des Monuments wirklich enth&#xfc;llen konnten.

Wer sich diese Doku auch mal noch anschauen m&#xf6;chte, SF zeigt sie in einer &lt;a href=&quot;http://tvprogramm.sf.tv/detail.php?slotid=98497253-8560-42b8-8937-1dd7f680cea4&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wiederholung&lt;/a&gt;. 
				</description>
				
				<category>Gedankenspiele</category>
				
				<category>Beobachtungen</category>
				
				<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 16:32:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/12/21/Winternachtswende--Stonehenge-immer-noch-nicht-geklrt</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Sexuelle Unverj&#xe4;hrbarkeit - Mord verj&#xe4;hrt - welches Verbrechen ist schlimmer?</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/12/1/Sexuelle-Unverjhrbarkeit--Mord-verjhrt--welches-Verbrechen-ist-schlimmer</link>
				<description>
				
				Die Schweiz hat nun entschieden - emotional getrieben von Horror-Vorstellungen und Moral -, dass sexuell motivierte Verbrechen nicht mehr verj&#xe4;hren k&#xf6;nnen, Mord und andere Dinge jedoch nach wie vor.

Die Rechtswissenschaftler finden nun, dass sich die Rechtslage in einer Schiefen befinde. Weil doch &quot;schlimmere Verbrechen&quot; wie Mord nach wie vor verj&#xe4;hren.

Man k&#xf6;nnte es jedoch durchaus anders sehen: Wie lange erleidet ein Opfer in dieser Ebene die Tat? Ein Mordopfer hat es &#xfc;berstanden. Ein vergewaltigtes M&#xe4;dchen erduldet diese Szene ein ganzes Leben lang.

Was ist also schlimmer? Aus meiner Sicht ist das auf die K&#xf6;rperebene bezogen durchaus leichter zu sagen: Die &quot;lebenden&quot; Opfer haben sicher eine h&#xe4;rtere Zeit vor sich. Vor allem haben sie eben eine Zeit vor sich, die sie hier in dieser materiellen Ebene absitzen m&#xfc;ssen. Der Ermordete hingegen ist auf einer Ebene, die wir alle erst nach unserem Tod voll erkennen werden.

Auf der anderen Seite, ein Opfer ist der emelaigen Tat nicht ausgeliefert. Es kann selbst entscheiden und entsprechend handeln, wenn es die emotionale Ladung dieses Ereignisses loswerden m&#xf6;chte. Und danach sind die Tage auf dieser Welt durchaus wieder lebenswert.

Aus diesem Blickwinkel k&#xf6;nnte ich auch sagen, es ist nicht lebensgem&#xe4;ss, etwas unverj&#xe4;hrlich sein zu lassen. Denn Leben auf dieser Ebene ist das, was einem Menschen passiert von Geburt bis zum Tod. Egal, was es ist. Niemand hat gesagt, was ein &quot;gutes&quot; oder &quot;schlechtes&quot; Leben ist. Es ist einfach Leben.

Soll man den T&#xe4;ter nach 40 Jahren noch aus dem Altersheim vors Gericht zerren k&#xf6;nnen? Wo dann Aussage gegen Aussage steht, weil die Beweise und die Erinnerung und m&#xf6;gliche Zeugen eventuell gar nicht mehr vorhanden sind?

T&#xe4;ter sollen ihre Taten rechtfertigen m&#xfc;ssen. Wie wir alle ja die Konsequenzen unserer Gedanken und Taten jede Sekunde erleben. Soll ihm statt des Lebens ein Gericht die Verantwortung aufs Auge dr&#xfc;cken? Ja, so ist es in der Gesellschaft derzeit.

Ich h&#xe4;tte einfach die Verj&#xe4;hrung auf sagen wir mal 30 Jahre wie beim Mord gesetzt. Wenn ein Opfer seine Verletzung nicht innert eines Drittels seines Lebens irgendwie ins sein Leben integrieren kann, so kann man deswegen nicht die T&#xe4;ter beliebig lange belangen.

Schliesslich geh&#xf6;rt zum Leben eben, dass Opfer wie T&#xe4;ter dieses Ereignis bearbeiten, so dass die restlichen zwei Drittel wieder lebenswert sind. Egal, ob von den unvollkommenen Nachbetrachtungen entschieden wird, wer &quot;Schuld&quot; hatte.

Denn es darf klar sein, der K&#xf6;rper hat es schon am Tage nach dem Ereignis &#xfc;berlebt, wenn Wunden da waren, innert ein paar Monaten. Nur der Geist, der will sich dem Leben verschliessen, indem er sich an diesem Ereignis festh&#xe4;lt. Und damit im Fluss des Lebens nicht mehr zu neuen Gestaden geleitet werden kann. 
				</description>
				
				<category>Gedankenspiele</category>
				
				<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 12:58:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/12/1/Sexuelle-Unverjhrbarkeit--Mord-verjhrt--welches-Verbrechen-ist-schlimmer</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>China Bashing provoziert die China-Hackers</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/8/21/China-Bashing-provoziert-die-ChinaHackers</link>
				<description>
				
				Sie m&#xf6;gen&apos;s also nicht, dass man ihr Land oder sagen wir besser, ihre Regierung andauernd bem&#xe4;kelt, der Menschenrechte wegen, des Umweltschutzes wegen, weswegen auch immer.

Da wollen sich nun die patriotischen Computer-Freaks nicht mehr gefallen lassen und drohen mit Cyber-Terror gegen die westlichen Websites. CNN haben sie offenbar schon mal gehackt.

Solange es nur mehr oder weniger &quot;spasseshalber&quot; ist, mag das noch nicht so schlimm sein, doch in diesem Fahrwasser werden sich auch ein paar richtige Haie tummeln.

Das hat man halt davon, wenn man andere provoziert. Wie w&#xe4;re das, w&#xe4;ren wir andauernd kritisiert worden anl&#xe4;sslich der EM 2008 wegen irgendwas, wo wir hintendrein sind? Wie w&#xfc;rden wir reagieren?

Wenn ich mir so die TV-&#xdc;bertragung der Olympia anschaue, sehe ich viele freudige Chinesen, die diesen gr&#xf6;ssten Anlass eines Jahres geniessen, finde ich es richtig und gar wichtig, dass die Chinesen diesen Anlass, der europ&#xe4;ische Werte transportiert, durchf&#xfc;hren kann und konnte.

W&#xe4;ren die Spiele boykottiert worden, h&#xe4;tte das das Unverst&#xe4;ndnis der Bev&#xf6;lkerung hervorgerufen, die ja wohl von den Machtspielen ihrer Regierung wenig bis nichts weiss. Sehr wohl h&#xe4;tte sie aber aufs Brot geschmiert bekommen, dass das Ausland &#xfc;ber sie die Nase r&#xfc;mpfe. Da w&#xfc;rden Schweizer wohl gleich wie die Chinesen reagieren.

Mit dem Einzug der &#xfc;ber 10&apos;000 Athleten und ihren Spielen, den Werten, die sie vertreten, kommt auch die Schwingung der &quot;edlen Vergleichs&quot; als olympische Idee ins Land, an die Bev&#xf6;lkerung. Selbst wenn diese f&#xfc;r ihre eigenen Leute schw&#xe4;rmt, so sp&#xfc;ren sie den Spass der Anspannung, der Emotion, beispielsweise bei den Beach Volleyballerinnen. 

Jedes Land putzt sich heraus, wenn die Welt zu Gast kommt. Kann man wissen, was dies China brachte? Der Idee, wie China die anderen L&#xe4;nder sieht? Was bleibt haften? Ich hoffe, sehr viel. F&#xfc;r die Bev&#xf6;lkerung, nicht f&#xfc;r die B&#xfc;rokraten. K&#xf6;nnen sich die olympischen Werte halten? Auch wenn die Athleten alle wieder weg sind? Das ist das Spannende, was mich interessiert zu erfahren.

S&#xfc;dafrika wird sich auch herausputzen, um die Fussball-WM durchzuf&#xfc;hren. Obwohl diese Mentalit&#xe4;t &#xfc;berhaupt nicht der chinesischen entspricht, werden auch die sich einen stecken, um das Ziel zu erreichen.

Wozu das alles? Wohl, weil jeder doch schon irgendwie einen Funken Stolz f&#xfc;r das eigene Land hat. Egal, wie schlecht es einem geht. Und wenn man diesen kleinen Funken Feuer mit Kritik ausbl&#xe4;st oder zerst&#xf6;rt, so zerst&#xf6;rt man all die Funken der &quot;kleinen&quot; Leute. Sie werden eventuell patriotisch, nationalistisch, fremdenfeindlich. Sobald Menschen in diesen Bahnen zu denken beginnen, schaden sie dann auch dem eigenen Land, der eigenen Bev&#xf6;lkerung - unwissentlich anf&#xe4;nglich, auf jeden Fall denken sie negativ. Und diese Negativit&#xe4;t schadet ihnen auch selbst.

Ich lasse den Chinesen gerne die Freude, den Stolz auf ihr Land, das diese Spiele durchf&#xfc;hrt. Denn lieber einen selbstbewussten, sich gut f&#xfc;hlenden Chinesen als einen, der mich f&#xfc;r einen arroganten kapitalistischen Besserwisser h&#xe4;lt. Und wenn ich die Gabe habe, mit an der Freude der anderen zu freuen, g&#xf6;nne ich ihnen diese Anerkennung um so mehr. So sollte es doch sein, freuen wir uns &#xfc;ber die Freude der anderen. Denn nur im gel&#xf6;sten Umfeld kann man anderen &#xfc;berhaupt neue Blickwinkel auf Herausforderungen zur Beleuchtung anbieten.

Oder kann jeder von Euch Rat&quot;schl&#xe4;ge&quot; nachvollziehen, nachdem ihm/ihr zuvor die moralischen Leviten gelesen wurden? Na also ... 
				</description>
				
				<category>Gedankenspiele</category>
				
				<category>Beobachtungen</category>
				
				<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 21:07:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/8/21/China-Bashing-provoziert-die-ChinaHackers</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Schwarze L&#xf6;cher in CERN - Untergang oder Aufstieg der Welt?</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/8/3/Schwarze-Lcher-in-CERN--Untergang-oder-Aufstieg-der-Welt</link>
				<description>
				
				Im Oktober sollen die Forscher am LHC in CERN zum ersten Mal kleine, wirklich mikroskopisch kleine Schwarze L&#xf6;cher erzeugen wollen und nun eben auch k&#xf6;nnen.

Bekanntlich ist ein &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzes_Loch&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Schwarzes Loch&lt;/a&gt; nach Meinung der g&#xe4;ngigen astronomischen Lehre ein wahrer Staubsauger, der Materie wie der Ablauf das Wasser in der Badewanne verschlingt.

Sobald Materie in seinen Einfluss ger&#xe4;t, beginnt sie zu kreisen, kommt dem Ereignishorizont immer n&#xe4;her und verschwindet hinter ihm. Von aller Materie, die dahinter gelangt ist, erfahren die vor dem Horizont nichts mehr, denn nicht mal mehr Licht abgesandt von einem Planetoiden w&#xfc;rde der Schwerkraft des Schwarzen Loches entkommen. Deshalb ist es den Kosmologen nicht m&#xf6;glich, wirklich zu sagen, was hinter dem Ereignishorizont wirklich geschieht.

So, bis anhin ist die Gef&#xe4;hrlichkeit eines Schwarzen Loches eine theoretische Sache, da wir weit weg von solchen sind. Selbst wenn ein Grosses im Zentrum unserer Galaxis vermutet wird, bedeutet es keine Gefahr, denn die Gravitationswirkung, die ja die Saugkraft bestimmt, ist ja gleich wie die eines Sterns. Unser Sonnensystem wird gravitationsm&#xe4;ssig von der Sonne bestimmt, die nur 8 Lichtminuten von uns weg ist. Das galaktische Zentrum mit ca. 30&apos;000 Lichtjahren also zu weit weg, obwohl es als Gravitationszentrum immerhin auch unser Sonnensystem um sich kreisen l&#xe4;sst.

Das &quot;Dumme&quot; ist nun, dass man nicht weiss, was passiert, wenn ein Schwarzes Loch in der N&#xe4;he von Materie erzeugt wird, nur in Position gehalten von starken Magnetfeldern. W&#xfc;sste man&apos;s, m&#xfc;sste man die Experimente ja nicht mehr machen.

Es gibt nun Leute, die machen auf Panik, dass diese Schwarzen L&#xf6;cher beginnen k&#xf6;nnten, die Materie um sie herum aufzusaugen. Klar, im Hochvakuum des LHC drin gibt es wohl keine Materie, die dem Loch grad ins Maul fl&#xf6;ge, zudem sollten quantenmechanische Effekte diese Minil&#xf6;cher innert k&#xfc;rzester Zeit zerfallen lassen (nach einer Theorie von &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_Hawking&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Stephen Hawking&lt;/a&gt;). Ein Schwarzes Loch muss ja seine Gravitationskraft aufgrund von etwas entwickeln. Die Masse dieser k&#xfc;nstlichen L&#xf6;cher ist ja so gigantisch winzig, dass sie nicht die Kraft entwickeln, irgendwelche Aussenwirkungen zu haben. Das sagen die Leute vom CERN und eine extra zur Risikoberechnung zusammengestellte, anonyme Expertenrunde.

Andere tragen Bedenken vor, dass die Schwarzen Minil&#xf6;cher ausser Kontrolle geraten k&#xf6;nnten. In jeder Zeitschrift sind bisher Artikel dazu erschienen, die diesen Bedenken Raum gaben. Die Bef&#xfc;rchtungen sind, dass die Minil&#xf6;cher ausser Kontrolle geraten und anfangen, Materie um sie herum zu verschlingen. Nach Berechnungen einiger w&#xfc;rde ein solches Loch in 50 Monaten die ganze Erde verschlingen. Es w&#xfc;rde nat&#xfc;rlich langsam beginnen, mit jeder verschlungenen Masse w&#xfc;rde das Loch gefr&#xe4;ssiger und um so mehr einsaugen. Interessanterweise w&#xfc;rde das grad mit dem magischen Jahresdatum 2012 zusammentreffen, in welches ja die Esoteriker sowieso viel Erwartungen stecken. Andere sagen, dass die Vorhersage von 50 Monate genauso genau sei wie eine von 50 Millionen Jahre. Dies deshalb, weil die Zeit am Rande des Ereginishorizontes fast still st&#xfc;nde.

Der Bedenken sind viele. &#xc4;ngste wie auch Hoffnungen werden gesch&#xfc;rt, denn stabile Schwarze L&#xf6;cher w&#xe4;ren auch als grenzenlose Energiequellen nutzbar. Die Auswirkungen beider Szenarien sind nat&#xfc;rlich global, wobei die unkontrollierte Art des Staubsaugers sofort und umgehend alle Menschen, die ganze Welt betreffen w&#xfc;rden, denn es w&#xfc;rde alle Materie vernichtet, alle K&#xf6;rper, alle Tiere, alle Pflanzen, die Welt eben. Die Folge w&#xe4;re wohl eine gigantische Emotionswolke voller Angst, Panik, Todesangst - und das 4 Jahre lang, je nachdem, wie weit man von Genf entfernt ist.

Die Bef&#xfc;rworter der Experimente versichern, dass nichts passieren kann, dass es diese Art von Beschuss in den oberen Atmosph&#xe4;reschichten andauernd g&#xe4;be, dass dort genauso Minil&#xf6;cher entst&#xfc;nden, die sofort wieder zerfallen.

Nun, die Wissenschaftler k&#xf6;nnen nat&#xfc;rlich keine Sicherheit bieten, denn Wissenschaft ist per definitionem eine empirische Sache.

In den esoterischen Kreisen zirkulieren nat&#xfc;rlich auch Meinungen dar&#xfc;ber.

Eine davon setze ich hier rein, damit man sich auch mal aus einer anderen Ebene Gedanken dazu machen kann. Eine, die ihre Glaubw&#xfc;rdigkeit aus dem Herzen holt, denn der Verstand, der kann&apos;s nicht. Die Physiker sind diesbez&#xfc;glich uns Normalen eh haushoch &#xfc;berlegen. Was bleibt uns also? Verstandesm&#xe4;ssig k&#xf6;nnen wir nicht Stellung beziehen, aber wir k&#xf6;nnen uns einf&#xfc;hlen, wie f&#xfc;hlt es sich an, das Menschen so an der Materie rumdoktern? Und aus meiner Sicht: Wozu?

Wie auch immer, viel Spass beim Lesen ... und wer mehr wissen m&#xf6;chte, findet noch ein paar Links dazu am Schluss.

&lt;br&gt;

&lt;div style=&quot;margin:0px 30px 20px 30px;border:1px solid #aaaaaa; padding: 5px 15px 5px 15px; background-color:#ffeebb&quot;&gt;&lt;b&gt;Metatron &#xfc;ber Experimente mit Teilchenbeschleuniger&lt;/b&gt;
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;

Antworten Metatrons auf die Experimente des Teilchenbeschleunigers bei der Institution CERN in Genf, die im Oktober 2008 beginnen sollen.

&lt;i&gt;Frage: Ist die Gefahr so gro&#xdf;, wie es scheint?&lt;/i&gt;

Metatron: Die Tendenz ist sehr besorgniserregend. Euren Wissenschaftlern fehlt das notwendige Hintergrundwissen. Sie sind wie kleine Kinder, die ein neues Spielzeug ausprobieren und sind sich nicht der Gefahr und den Auswirkungen dieses Experimentes bewusst.

Sie sind nicht b&#xf6;se, nur fasziniert von der Idee neue Dinge zu erforschen. Sie bekommen mehrere Hinweise &#xfc;ber m&#xf6;gliche Gefahren, f&#xfc;hlen und verhalten sich jedoch wie kleine Kinder, denen das geliebte Spielzeug weggenommen wird.

&lt;i&gt;Frage: Welche Gefahren k&#xf6;nnen auf uns zu kommen?&lt;/i&gt;

Metatron: Die Materie, der Raum und die Zeit k&#xf6;nnen aus dem Gleichgewicht geraten, d.h., die Materie ver&#xe4;ndert ihre Struktur, wird entweder noch dichter, sprich sie zieht sich zusammen, die Struktur der Erde wird zusammen gepresst und unbeweglich, der Sauerstoff wird heraus gepresst, Wasser verdunstet durch die enorme Energie. Alles Lebendige stirbt.

Oder aber die Materie l&#xf6;st sich auf, wird wieder zu Energie und euer bisheriges Leben und aller Lebewesen l&#xf6;st sich in Energie auf.

Ver&#xe4;ndert sich das Raum/Zeit-Gef&#xfc;ge, k&#xf6;nnen sich mehrere Zeitepochen r&#xe4;umlich wie zeitlich gleichzeitig abspielen. Das passiert auch jetzt, nur wird es dann f&#xfc;r euch sichtbar.

Ihr werdet eure Realit&#xe4;t und auch eure Identit&#xe4;t verlieren. Ihr seid dann dem Geschehen ausgeliefert und habt keinen Einfluss darauf.

Habt ihr in einem Moment eine Familie mit 2 Kindern, k&#xf6;nnt ihr euch im n&#xe4;chsten Moment in der gleichen Zeit als Single wiederfinden - dies ist nur ein Beispiel.

Euer Verstand wird diese st&#xe4;ndige Ver&#xe4;nderung nicht begreifen k&#xf6;nnen und ihr werdet irrsinnig.

Das, was in einem Moment noch G&#xfc;ltigkeit hatte, wird im n&#xe4;chsten Moment nicht mehr existieren.

&lt;i&gt;Frage: Was passiert, wenn in kleinem Rahmen experimentiert wird?&lt;/i&gt;

Metatron: Eure Wissenschaftler sprechen von einem Experiment, dass, so denken sie, abgeschirmt ist von der Au&#xdf;enwelt. Tats&#xe4;chlich wird jedoch jedes mal eine Energie frei gesetzt - und ihr wisst, Energie durchdringt alles, auch die dickste Mauer.

Diese Form der Energie ver&#xe4;ndert das Energiefeld der Erde.

Das Energiefeld der Erde ist elektro-magnetischer Natur und befindet sich gerade auf dem Weg in den Aufstieg in die n&#xe4;chste Dimension, d.h., die Energie der Erde wird in ihrer Frequenz gleichm&#xe4;&#xdf;ig erh&#xf6;ht durch diverse Gitternetze.

Trifft eine andere Energiefrequenz auf dieses Gitter, kann es L&#xf6;cher verursachen.

Stellt euch eine Apfelsine vor, die mit Pfeilen beschossen wird. Ihre &#xe4;u&#xdf;ere Form wird verletzt und bildet keinen komplexen Halt mehr, die Elastizit&#xe4;t und Festigkeit geht verloren, kurz die Apfelsine verliert ihre urspr&#xfc;ngliche Form. Saft tritt heraus, das Innere geht nach au&#xdf;en, weil es keinen Schutzmantel mehr hat - man k&#xf6;nnte auch sagen, sie blutet aus. Wird diese Apfelsine immer weiter beschossen, l&#xf6;st sich die Schale und das Innere zerf&#xe4;llt.

&lt;i&gt;Frage: Nette Aussichten. Was k&#xf6;nnen wir tun?&lt;/i&gt;

Metatron: Wie ihr schon erkannt habt ist &#xd6;ffentlichkeitsarbeit eine Notwendigkeit. Ihr werdet alle fremd bestimmt, andere treffen f&#xfc;r euch Entscheidungen und ihr &#xfc;bernehmt keine Verantwortung.

Die wenigsten Menschen wissen was passiert, der Rest der Menschen hat durch pers&#xf6;nliche Krisen und Existenzk&#xe4;mpfen auch nicht den Kopf daf&#xfc;r frei und auch nicht die Kraft aus sich heraus Ver&#xe4;nderungen zu schaffen .Noch ein weiteres Dilemma und sie versinken in absolute Bewegungslosigkeit oder Aggression, die sich jedoch nicht gegen die Verursacher, sondern gegen ihre Mitmenschen richtet.

Dieses, euer Wirtschaftssystem und der Zusammenbruch sind von langer Hand geplant. Die Menschen werden so in den Schlaf gesetzt und so manipuliert, dass sie diese Tatsachen zur Kenntnis nehmen und dulden. Die Menschen zu informieren und wach zu r&#xfc;tteln ist sehr wichtig. Doch es wird zeitlich immer knapper auf eurem Planeten - die Atomkraft, Haarp, Ausbeutung der Erde, Gewalt, Kriege, Armut und vor allen Dingen negatives Denken.

&lt;i&gt;Frage: Was k&#xf6;nnen wir tun?&lt;/i&gt;

Metatron: Ihr k&#xf6;nnt ein gro&#xdf;es Energiefeld der Liebe (Hohe Frequenz) erschaffen. Verbindet euch, so k&#xf6;nnt ihr die L&#xf6;cher in eurer Gitterstruktur schlie&#xdf;en.

Liebe entspricht der h&#xf6;chsten Frequenz und l&#xe4;sst niedere Energien verschwinden. Errichtet weltweit Zentren mit hoher Energie ein.

Damit meine ich: Erschafft Lichts&#xe4;ulen, die die Liebe von Gottvater/Gottmutter speisen und speist auch ihr diese Lichts&#xe4;ulen mit Liebe. Trefft euch w&#xf6;chentlich in Gruppen und sendet Gebet und Liebe zu diesen Lichts&#xe4;ulen. Es ist nicht wichtig, dass alle wissen, wo sie stehen - die Energie folgt der Aufmerksamkeit.

&lt;i&gt;Frage: Was ist mit den Menschen, die noch in einer niederen Frequenz schwingen?&lt;/i&gt;

Metatron: Sie werden durch ihre Schutzengel gesch&#xfc;tzt und langsam in die h&#xf6;here Energie gef&#xfc;hrt.

Diszipliniert euch und eure Gedanken, meidet jegliche Negativit&#xe4;t, sei es durch Menschen, Medien, Literatur, etc.

Fokussiert euch ausschlie&#xdf;lich auf Liebe - suchet sie und die Sch&#xf6;nheit von allem. Gebt allem anderen keinen Raum mehr.

Dies hei&#xdf;t jedoch nicht, dass ihr euch zur&#xfc;ck zieht und im stillen K&#xe4;mmerlein sitzt. Dies hei&#xdf;t vielmehr: Geht mit eurer Liebe in die Welt heraus. Geht weiter euren T&#xe4;tigkeiten nach und gebt den Menschen Liebe, Hoffnung, Zuversicht und den Mut zu handeln. Helft allen anderen ihre Negativit&#xe4;t zu besiegen. Fangt heute noch an.&lt;/div&gt;

Wenn ein Miniloch uns wirklich schadet, dann h&#xe4;tte die Menschheit f&#xfc;r die ihr verbleibenden Tage noch eine sch&#xf6;ne Aufgabe: Sich endlich zu vers&#xf6;hnen und sich auf die Aufl&#xf6;sung der Materie vorzubereiten.

Denn was ich aus eigener Erfahrung und Wissen best&#xe4;tigen kann: Es ist wirklich sehr f&#xf6;rderlich, negative Gedanken endlich sein zu lassen. Denn es wird wohl jeder zustimmen: Es beginnt alles im Kleinen, also aus Gedanken. Sollte uns ein negativer Gedanke durchfliessen, so k&#xf6;nnen wir ihn best&#xe4;tigen und sogleich den Gegenpol aktivieren, eine f&#xf6;rderliche Vorstellung, oder einfach Lachen. So heben sich die Wirkungen vom negativen und vom positiven Gedanken auf und es ist nichts passiert ...

Einige Links zu Thema:

&lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27624/1.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Telepolis&lt;/a&gt;, 
&lt;a href=&quot;http://satundkabel.magnus.de/buntes/artikel/weltgroesster-teilchenbeschleuniger-am-cern-erstmals-kaelter-als-das-weltall.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Magnus.de&lt;/a&gt;, 
&lt;a href=&quot;http://www-zeuthen.desy.de/technisches_seminar/texte/blind/CERN-deutsch.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Desy.de&lt;/a&gt;, 
&lt;a href=&quot;http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/artikel_id2869.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;PM (mit Video)&lt;/a&gt; 
				</description>
				
				<category>Gedankenspiele</category>
				
				<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 00:31:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/8/3/Schwarze-Lcher-in-CERN--Untergang-oder-Aufstieg-der-Welt</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>GTA - Grand Theft Auto - Killerspiele weg?</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/5/28/GTA--Grand-Theft-Auto--Killerspiele-weg</link>
				<description>
				
				Zurzeit l&#xe4;uft ein Prozess, in dem ein Kantonsberner den lokalen Media Markt (MM) verklagt, weil der die brutalen Spiele Stranglehold, GTA und andere f&#xfc;hrt.

In diesen und anderen Spielen wird bedenkenlos gekillt, und zwar teilweise ohne dies f&#xfc;r das Spielziel &#xfc;berhaupt umgehen zu k&#xf6;nnen. Moderne Spiele bieten ja meistens mehrere Spieltaktiken, um das Ziel zu erreichen. Wenn das Spiel jedoch so eint&#xf6;nig aufs Killen reduziert, so ist es ganz sicher &#xe4;usserst bedenklich.

Der MM-Leiter meint, diese Spielthemen d&#xfc;rfen f&#xfc;r Erwachsene nicht gesetzlich verboten werden, denn die k&#xf6;nnten gut unterscheiden zwischen Realit&#xe4;t und Fiction. Zudem seien diese Spiele ein geringer Prozentsatz, ca. 7%, aller verkauften Spiele. Er meint, dass es nat&#xfc;rlich n&#xf6;tig ist, die Alterskontrollen einzuhalten.

Die Teenies finden diese Spiele normal. Sie meinen, Leute umzunieten geh&#xf6;re halt zum Spiel. Sie denken sich nichts (mehr) dabei, im Game einen Polizisten, der einen aufh&#xe4;lt, einfach mit einer Kanone zu killen. Da gibt es bereits keine emotionale Regung mehr, keine Sekunde des &#xdc;berlegens, wie man der Polizei ohne Blutbad entkommen k&#xf6;nnte. Sie haben gelernt, dass Killen eine einfache Methode ist, um ein Problem zu &quot;l&#xf6;sen&quot;. Sie meinen auch zu wissen, dass es ja ur virtuell ist, dass zwei Stunden virtuelles Abschlachten halt so ist, wie zwei Stunden lang Schwarzenegger, Stallone oder Herr der Ringe sehen.

Soweit so gut. Ich selbst hatte - allerdings mit weit mehr als 20 Jahren - die ersten PC Egoshooters miterlebt. Ich fand es ebenfalls anregend, in Doom, Nuk&apos;em oder Quake den Willen zur Vollendung des Levels mit rohester Gewalt durchzusetzen. Ich fand dazu auch jeweils Cheats, um die Spielfigur unverletztlich zu machen und mit unendlich viel Waffenpower auszustatten, damit ich sogar die kleinsten Gegner der Einfachheit halber mit der BFG atomisieren konnte.

Ich f&#xfc;r meinen Teil sage auch, dass jetzige Erwachsene den Unterschied zwischen Realit&#xe4;t und Virtualit&#xe4;t wohl noch machen k&#xf6;nnen. Aber nicht, weil sie erwachsen sind, sondern weil die Games in ihrer Jugend noch ganz offensichtlich v&#xf6;llig jenseits jedes Anscheins von Realit&#xe4;t waren. 

Wenn ich mich erinnere, wie wir teilweise noch auf dem C64 schon Schloss Wolfenstein spielten, oder dann eben Doom auf dem PC, da war ja wirklich nichts realistisches dabei.

Heute aber, wo die Spiele Realit&#xe4;tsanschein haben, passiert etwas ganz Perfides: Der Geist wird im Spiel trainiert, in gewissen Situationen (= Bilder, Menschen, Emotionen) die M&#xf6;rderl&#xf6;sung zu nutzen. Diese Situationen sind mittlerweile dank Rechenpower derart realistisch geworden im Spiel, dass der Unterschied vom Spiel zur Realit&#xe4;t denkbar gering geworden ist - zumindest nat&#xfc;rlich, was Akustik und Visualisierung anbelangt.

Es ist wohl nachzuvollziehen, dass angelernte Gewohnheiten immer leichter zur Anwendung gelangen, wenn die sie ausl&#xf6;senden Umst&#xe4;nde einander immer mehr gleichen.

Jetzt kommt noch hinzu, dass ich solche Spiele - als Erwachsener f&#xfc;r Erwachsene - nicht verteufeln will. Doch, wenn Kinder von desinteressierten oder &#xfc;berlasteten Eltern mit dem Computer und solchen Spielen allein gelassen werden, trainieren sie sich diese Erfolgsstrategien an, ohne von den Eltern in der Rolle als Ethik-Richtlinie eine andere Sicht der Probleml&#xf6;sung gelehrt zu bekommen.

Treffen sich dann solche trainierten Kids auf der Strasse, erschaffen irgendeine aus den Spielen bekannte Situation, so werden sie wohl wie im Spiel reagieren.

Es darf uns doch allen klar sein: Wir sind alles extreme Gewohnheitstiere. Wie stark das ist, k&#xf6;nnte jeder an sich selbst entdecken, wenn er denn wollte.

Der Geist ist eine lernf&#xe4;higer Automat. Und wann ist die Lernf&#xe4;higkeit dieses Automaten am besten? Als (Klein)kind. 

Wenn diesem Automaten also keine anderen L&#xf6;sungsmethoden als das Killen beigebracht werden, so wird dieser Automat in der wie gesagt immer mehr der Realit&#xe4;t gleichenden Situation diese im Spiel gelernten L&#xf6;sungen anbieten. Und wenn die Situation emotional wird, das Bewusstsein also sehr getr&#xfc;bt ist, wird der Automat diese L&#xf6;sung auch realisieren.

Solche Spiele zu verbieten, bringt nat&#xfc;rlich nichts, denn Unterdr&#xfc;cktes - im Geist -, findet immer einen Ausweg - denn das Unterdr&#xfc;ckte ist ja da, eben im Geist. Ist oder wird der emotionale Druck zu gross, realisieren sich diese Gedanken in einer vollautomatischen, bewusstseinslose Art.

Ich pers&#xf6;nlich w&#xfc;nsche mir auch, dass sie genau dort nicht hink&#xe4;men, wo die ethische, ausbildende Richtlinie nicht vorhanden ist. Doch das scheint der verh&#xe4;ngnisvolle Teufelskreis zu sein. Emotion sch&#xfc;rt weitere Emotion, und die wird von solchen Spielen gen&#xe4;hrt und aufgewiegelt.

Da kann man nur hoffen, dass der K&#xf6;rper immer noch jedem weist, wo und wie diese Realit&#xe4;t ist. 
				</description>
				
				<category>Gedankenspiele</category>
				
				<pubDate>Wed, 28 May 2008 21:25:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/5/28/GTA--Grand-Theft-Auto--Killerspiele-weg</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Zu hohe Anspr&#xfc;che - oder einfach stringent aufs Ziel los?</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/1/31/Zu-hohe-Ansprche--oder-einfach-stringent-aufs-Ziel-los</link>
				<description>
				
				Heute war ich wieder einmal eine m&#xf6;gliche neue Wohnung f&#xfc;r mich anschauen. Sie ist in Kaltbrunn, mitten im Dorf - sie ist nett, modern, gleich wie viele andere, dennoch mit etwas eigenem Grundriss, gross, eigentlich v&#xf6;llig gen&#xfc;gend f&#xfc;r mich. Dennoch, schon als ich an das Haus heranfuhr, kippte irgendwas in mir, das schon vorweg nahm, wie meine Entscheidung lauten w&#xfc;rde.

Mir wurde dann eine grossz&#xfc;gige Wohnung gezeigt, 3 mittelgrosse Zimmer (14-18 qm) und eine grosse Stube mit abgetrennter aber nicht abgeschlossener K&#xfc;che. Ein h&#xfc;bsches Entree, zwei mal WC, kleiner Balkon raus auf einen einbetonierten sp&#xe4;rlichen Dorfbach.

Ich habe ja immer meine Fledermaus dabei, einen Ultraschall-Distanzmesser, und wenn man fotografieren darf, eine Kamera. Dies deshalb, weil leere Wohnungen eine andere Gr&#xf6;sse vort&#xe4;uschen, wenn man nur immer die eigene, voll gestellte Wohnung im Kopf hat. So wirken dann leere R&#xe4;ume sehr gross, da hilft mir dann die Fledermaus, Realit&#xe4;t zu schaffen.

Nun ja, alles war sch&#xfc;n und toll, aber es fehlte der Kick, ein Anflug von Begeisterung f&#xfc;r das Objekt. Als ich dann wegfuhr dort, war ich mir sicher, dass ich absagen werde.

Da muss ihc mir dann ab und an sagen lassen, ich h&#xe4;tte halt zuviele und zu hohe Anspr&#xfc;che, und da ich ja kein Million&#xe4;r bin, m&#xfc;sse ich eben endlich realistisch werden, und meine W&#xfc;nsche zusammenstreichen.

Nun, ich h&#xf6;re mir zwar solche Texte an, aber ich belasse sie bei dem, der so denkt. Ich f&#xfc;r meinen Teil m&#xf6;chte das finden, was mir passt, wo ich ran- und reinmarschiere und nur noch merke &quot;Genau, DAS ist es&quot;.

Bin ich nun zielstrebig oder borniert, festgerannt? Ich denke, die in mir sp&#xfc;rbare Zuversicht, dass es das gibt, was genau zu mir passt, ist keine utopische Fixierung. Es ist wohl eher etwsa, was wie ein Leuchtturm die Richtung vorgibt. Das Ziel mag noch einige Zeit in der Zukunft liegen, doch es leuchtet, so dass ich mich nicht vom Weg ablenken lasse.

So sehe ich es und es scheint mir richtig so zu sein. Denn ein sogenannter &quot;Traum&quot; hat was mit Erf&#xfc;llung gesetzter Wunschbilder f&#xfc;r dieses Leben zu tun. Denn man k&#xf6;nnte sich ja fragen, woher denn bei jedem Menschen so tief verwurzelte Wunschbilder stammen, ja, wieso solche &#xfc;berhaupt vorhanden sind. Die kommen ja nicht von ungef&#xe4;hr, denn wenn doch, w&#xe4;re das grausamste Folter f&#xfc;r die Menschen. 

Ich k&#xf6;nnte ja sagen, dass es durchaus erreichbare Dinge sind. Allerdings gibt es keine Garantie, dass man dieses Traumbild ohne Anstrengung erreicht. Anstrengung heisst aber auch nicht automatisch nur Rackern, es heisst einfach, immer in kleinen Schritten aufs Ziel hin zu gehen.

Ich brauche daher nur immer den Leuchtturm anzustreben und Schritte auf ihn hin zu machen, um das Ziel zu erreichen, auch wenn es mich manchmal eher seitw&#xe4;rts treibt. So sehe ich es. So ist es also f&#xfc;r mich. 
				</description>
				
				<category>Gedankenspiele</category>
				
				<pubDate>Thu, 31 Jan 2008 20:42:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/1/31/Zu-hohe-Ansprche--oder-einfach-stringent-aufs-Ziel-los</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Das M&#xe4;dchen Lakshmi - 4 Arme, 4 Beine, doppelte Organe - doppeltes Ich? Ersatzteillager?</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/11/6/Das-Mdchen-Lakshmi--4-Arme-4-Beine-doppelte-Organe--doppeltes-Ich-Ersatzteillager</link>
				<description>
				
				Lakshmi werde nun operiert, 36 &#xc4;rzte st&#xfc;nden bereit, diesem K&#xf6;rper alles Doppelte abzuschneiden. Sie sei im Mutterk&#xf6;rper mit einem Zwilling verwachsen, der sich gleich entwickelt, aber keinen Kopf hat, sondern am Unterleib des bekopften K&#xf6;rpers angewachsen ist.

Weil sie dies hat und sie in Indien auf die Welt kam, h&#xe4;tte sie nun nicht nur ein m&#xf6;gliches Schicksal in einer &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Freak&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Freak&lt;/a&gt;-Show, sondern auch als inkarnierte &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Lakshmi&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;G&#xf6;ttin Lakshmi&lt;/a&gt; - zweifelhaft, ob dies toller w&#xe4;re. Begafft und entw&#xfc;rdigt w&#xfc;rde sie in beiden Szenarien.

Die &#xc4;rzte sollen gesagt haben, dass sie ohne Operation nicht mehr lange leben w&#xfc;rde. Interessant, obwohl doch alles doppelt vorhanden sei, ihr fehlt ja nichts, sie hat von allem zuviel im K&#xf6;rper. Wieso soll der also sterben? Die &#xc4;rzte sagen es halt.

Man k&#xf6;nnte ja sagen, dass man ihren Restk&#xf6;rper separat am Leben halten k&#xf6;nnte, diesen Zellverbund, der ihre Genetik hat. Wannimmer sie im sp&#xe4;teren Leben am K&#xf6;rper Probleme h&#xe4;tte, st&#xfc;nde ihr ihr kompatibles und ureigenstes Ersatzteillager zur Verf&#xfc;gung. Lakshmi hat hier etwas, was Stammzellengenetiker doch letztendlich wollen: den Clone des eigenen K&#xf6;rpers, eben f&#xfc;r den Fall der F&#xe4;lle.

Angenommen, das ginge nun, ihr Restk&#xf6;rper k&#xf6;nnte weiterleben. Ohne Kopf? Ich denke, das w&#xfc;rde sehr wohl gehen. Aber, wo ist das Wesen, das &#xfc;blicherweise in einem K&#xf6;rper ist, das diesen Zellverbund zusammenh&#xe4;lt durch seine geistige &#xdc;berzeugung, dass es ein K&#xf6;rper sei? 

Ich denke, dass deshalb der Restk&#xf6;rper nicht &#xfc;berleben wird, weil er von keinem Bewusstsein beseelt ist, weil die geistige Konzeption eines K&#xf6;rpers da nicht in die Form &#xfc;bergeht, schlichtweg weil eben keine Seele darin Platz nimmt. Ihr Restk&#xf6;rper w&#xfc;rde ev. wie eine zerfliessende Butter seine Form verlieren.

Es ist nicht der Kopf, das Gehirn also, das dem Restk&#xf6;rper fehlt, sondern die Seele, die dem K&#xf6;rper die Form f&#xfc;r die 70-100 Jahre Lebenszeit vorgibt.

Oder auch mal andersrum: Wieso darf man diesem vollwertigen Zellverband eigentlich die Lebensberechtigung entziehen, indem man ihn abschneidet und den K&#xf6;rper mit dem Kopf als lebenswert befindet? Nur weil ihm eben das Gehirn fehlt? H&#xe4;tte er dieses, w&#xe4;re es ja ein Siamesischer Zwilling. Und dann w&#xfc;rde man von Trennung sprechen.

Scheint so, als w&#xfc;sste die Seele schon, welche Zellverb&#xe4;nde es nutzen kann und welche nicht.

Ich w&#xfc;nsche der Lakshmi, dass die Entfernung der &#xfc;berfl&#xfc;ssigen Teile ihrer Entwicklung im menschlichen K&#xf6;rper nicht schadet, sondern ihr vielleicht sogar irgendwann mal etwas hilft, herauszufinden, was sie ist - wenn sie das will. 
				</description>
				
				<category>Gedankenspiele</category>
				
				<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 22:47:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/11/6/Das-Mdchen-Lakshmi--4-Arme-4-Beine-doppelte-Organe--doppeltes-Ich-Ersatzteillager</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Frauen in Kaderpositionen in der Schweiz - wo hapert&apos;s? Lohnt es sich &#xfc;berhaupt?</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/10/29/Frauen-in-Kaderpositionen-in-der-Schweiz--wo-haperts-Lohnt-es-sich-berhaupt</link>
				<description>
				
				Wieder mal wurde dieses Thema durchgekaut, weshalb denn so wenig Frauen im Top-Management zu finden sind. In der Politik nehme ihr Anteil zwar doch langsam zu, in der Wirtschaft tue sich aber weniger, Eliane Canepa bleibt also doch eine Galeonsfigur.

Da werden Motivationsseminare gemacht, und wer kommt von den Frauen? Solche aus der Finanzindustrie und lassen sich von einer &quot;We will rock you&quot; Musical-S&#xe4;ngerin aufheizen.

Sogar Bundesr&#xe4;tinmg Doris Leuthard setzt sich ein und aktiviert die CEOs der grossen Firmen - ob die nur kommen, weil es eben eine Bundesr&#xe4;tin ist, die ruft? Also reine Gesellschaftliche Pr&#xe4;senz?

Wieso tun sich Frauen denn schwer, in die absoluten Machth&#xf6;hen zu gelangen? Es g&#xe4;be meines Erachtens wohl mehrals genug f&#xe4;hige Managerinnen, sprich Frauen, die ein Ziel zum Wohle der Beteiligten verfolgen k&#xf6;nnen. Macht das nicht jede Mutter ohnehin?

Ich w&#xfc;rde eigentlich lieber fragen: Wollen die das denn &#xfc;berhaupt? Ist es denn so erstrebenswert, ein Top-Manager zu sein? Was sind denn die neudeutsch Incentives, die da locken? 

Geld - sicher, Macht - wohl auch, Ansehen - heute wohl eher kritisch beurteilt. Und gleichzeitig nat&#xfc;rlich die Schattenseiten: Gier, Unterdr&#xfc;ckung, Neid, Selbstentwertung.

Was ist der Einsatz? Krampfen bis zum Umfallen? &quot;Hart sein&quot; in verschiedener Beziehung: Sozial, egoistisch. &quot;Zeit haben&quot; ist ja bekanntlich der Luxus der Manager, den sie sich auch nicht kaufen k&#xf6;nnen.

Da ich gelegentlich als Freelancer in der UBS arbeite, sehe ich dort einen sehr sympathischen Herrn, der jedesmal eine Leitersprosse h&#xf6;her geklettert ist. Ich erkenne das jedesmal an seiner neuen Visitenkarte. Er ist da, bevor ich komme (ist allerdings leicht) und er ist noch da, wenn ich gehe. Und das immer so, Ferien ausgenommen.

Es ist bekannt, dass er zuhause Frau und Kind in einer tollen H&#xfc;tte habe. Sie habe auch viel zu tun. Aber wo ist er? Was hat seine Familie von ihm? Wie lange soll das kleine Sozialsystem der Familie sich erhalten, wenn der Mann zwar die Kohle anschafft, aber als Person wenig anwesend ist? Ist es vermessen anzunehmen, dass so ein System irgendwann gravierende Ersch&#xfc;tterungen erleben wird?

Soll so ein Verhalten den Frauen als erstrebenswert erscheinen? Ihnen, denen solche M&#xe4;nner oft ihre Abwesenheit mit dem Spruch &quot;Ich mach das ja nur f&#xfc;r Dich&quot; sch&#xf6;nreden wollen? Ihnen, die wohl als Frauen andere Werte haben, die rein genetisch vom Frauenprogramm her wohl auch andere Werte haben m&#xfc;ssen, damit ihre Brut, die Kinder, optimale Bedingungen zum Aufwachsen haben. 

Benehmen sich M&#xe4;nner nur so, weil sie viel weniger direkt miterleben, wie das Investieren in die biologischen Ziele (Kinder) sie befriedigt? Weil sie eben aus ihren K&#xf6;rpern heraus keine neuen K&#xf6;rper schaffen k&#xf6;nnen und die Verbundenheit mit pers&#xf6;nlichen, real gewordenen materiellen Dingen in Firmen, H&#xe4;usern, Autos, Luxus finden m&#xfc;ssen?

Es ist doch hinl&#xe4;nglich bekannt, dass M&#xe4;nner und Frauen unterschiedliche Gehirnstrukturen, Werte und Gl&#xfc;cksempfindungen haben. Das beklagen die M&#xe4;nner doch grade im sexuellen Bereich immer so klischeehaft.

Man k&#xf6;nnte sich gar versteigen und fragen, wie s&#xe4;he die Welt aus, w&#xe4;ren Frauen an der Macht. Wie w&#xe4;re ihre Machtaus&#xfc;bung? Zum Nutzen der Gemeinschaft oder zum Nutzen einer konkurrierenden, k&#xe4;mpferischen Hackordnung, Gewinnoptimierung, Selbsterhaltung?

Sind Typen wie Putin, Bush, Mobuto, Kim Jong Il, Muammar el Gaddafi, Fidel Castro auch als Frauen denkbar? Ich weiss es nicht, denke nein.

Frauen sind sicher nicht bessere Menschen, denn auch die haben Streit und m&#xfc;ssen ihre emotionalen Effekte handhaben. Auch bei ihnen gibt es Geltungstrieb, Egoismus und R&#xfc;cksichtslosigkeit.

W&#xe4;ren nur Frauen an der Macht, wie w&#xfc;rde sich ihre Bew&#xe4;ltigung der Probleme in einer Gesellschaft auf diesem Planeten darstellen?

W&#xe4;re es anders als bei den aktuellen m&#xe4;nnlichen Strategien? Wenn ja, erkl&#xe4;rt das nicht, wieso man offenbar Frauen in die Kaderpositionen pr&#xfc;geln muss? Beweist sich damit nicht, dass die M&#xe4;nnerstrategien eine Sackgasse sind, wenn die H&#xe4;lfte der Bev&#xf6;lkerung da nicht mitmacht?

Es w&#xfc;rde mich freuen, Kommentare zu dieser Sicht lesen zu d&#xfc;rfen. 
				</description>
				
				<category>Gedankenspiele</category>
				
				<category>Beobachtungen</category>
				
				<pubDate>Mon, 29 Oct 2007 22:57:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/10/29/Frauen-in-Kaderpositionen-in-der-Schweiz--wo-haperts-Lohnt-es-sich-berhaupt</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Wir br&#xe4;uchten also 1.3 Erden ...</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/10/19/Wir-bruchten-also-13-Erden-</link>
				<description>
				
				... wenn wir so weitermachen. Der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Club_of_Rome&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Club of Rome&lt;/a&gt; hat sich gemeldet und mitgeteilt, dass wir derzeit 1.3 Erden br&#xe4;uchten, wenn wir weiterhin so mit den Ressourcen umgehen. 

Der Club of Rome hatte schon vor 20 Jahren mitgeteilt, dass es so kommen w&#xfc;rde. Damals wurde er bel&#xe4;chelt, angesichts fehlender Gegenmassnahmen der Erde gegen ihren Missbrauch.

Man k&#xf6;nnte sagen, sie war halt bisher geduldig, aber ich mag es nicht, Dinge, Tiere, Pflanzen und Abl&#xe4;ufe per se zu personifizieren. Denn dies erweckt sofort die eigenen Werte und Vorstellungen.

Ich nenne die Erde lieber das grosse System, in dem wir leben. Dieses schl&#xe4;gt nun halt aus, nicht im Sinn eines Pferds, sondern wie ein Pendel. Es schwingt nun nicht mehr von uns weg, sondern kommt auf uns zu ... wir merken das.

Trotzdem wird die Erforschung neuer Erd&#xf6;lvorkommen immer noch erweitert, die hohen &#xd6;lpreise werden manch bisher verschonte Region der Erde zu Zielen der Probebohrer und bei Erfolg der mehr oder weniger zerst&#xf6;rerischen Erd&#xf6;lindustrie machen. Es ist anzunehmen, dass auch die beiden Polregionen dieser Welt verschandelt werden, nur um noch mehr &#xd6;l zu produzieren. Dabei k&#xf6;nnte man diese Energie ja wirklich in die ebenfalls boomende Umelttechnologie buttern. Da k&#xe4;me bestimmt das Besseres raus.

Manche sagen, dass die armen L&#xe4;nder jetzt die ungerecht leidenden werden, denn sie d&#xfc;rfen nun nicht mehr machen, was wir &quot;Zivilisierten&quot; machten, n&#xe4;mlich in Saus und Braus leben. Nun, man kann das auch anders sehen: Viele der sogenannt armen L&#xe4;nder w&#xe4;ren es ja nicht, h&#xe4;tten sie es endlich geschafft, ihre sozialen Strukturen zu ordnen und so den Aufbau eines funktionierenden Staates zu erm&#xf6;glichen. Damit h&#xe4;tten sie ihren Lebensstandard schon fr&#xfc;her heben k&#xf6;nnen und m&#xfc;ssten nun nicht die Opferrolle spielen wollen.

So oder so, keiner hat mehr Zeit und Rechtfertigung, sich als Opfer oder so zu f&#xfc;hlen. Auch denen sollte es dann mit der Zeit aufgehen, dass lokale Kriegereien ihren B&#xfc;rgern, und bei diesen ihren Kindern nur schaden wird, denn die Resourcen gehen langsam aus. 

Ok, aus esoterischen Kreisen h&#xf6;rt man schon lang, dass die Zeit des Stromes ausgehe und von der Zeit der Photonik ersetzt w&#xfc;rde, das auch bedeuten k&#xf6;nnte, dass die Atomstromtechnik abgel&#xf6;st und durch etwas Harmloseres ersetzt w&#xfc;rde.

Aus noch anderer Sicht k&#xf6;nnte man sagen: Der Mensch strebt ins All, zumindest mal zum Mond. Und siehe, die Chinesen und Inder haben ihre eigenen Weltraumprogramme ... scheint also eher dieser Ausweg aufzugehen? Muss der Mensch sich aus &#xf6;kologischen Gr&#xfc;nden ins All wagen? Ist die Flucht wirklich m&#xf6;glich?

Ich denke nicht, denn wie ich &lt;a href=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/10/5/50-Jahre-Sputnik--Wie-weiter-Und-wozu&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;andernorts&lt;/a&gt; sagte, ist das immer noch viel zu geldintensiv und vor allem hilft es ja niemandem.

Selbst wenn der Ritt ins Weltall gel&#xe4;nge - und ich w&#xe4;re ja wirlich der erste, der sich einen Weltraumflug w&#xfc;nscht -, wollen wir die Erde als Abfallhalde zur&#xfc;cklassen? Wollen wir nicht zur ihr zur&#xfc;ckkehren? Bisher wollte das jeder Astronaut, egal wie sehr ihn das All lockte. 

Unsere K&#xf6;rper sind auf sie ausgerichtet, sie brauchen diese Umgebung, auch wenn die Anpassungsf&#xe4;higkeit vielleicht innert 2-3 Generationen einen Homo astronauticus hervorbringen k&#xf6;nnte, der ohne Gravitation gut auskommt. Aber wie gesagt, in den n&#xe4;chsten 50 Jahren w&#xfc;rden solche Fortschritte nicht der Masse zugute kommen.

Also sollten wir schon sorgen, dass wir mit einer Erde auskommen. Und dazu sollten gerade die &quot;Zivilisierten&quot; ihre Technologien gegen jeden Widerstand der Politikerkaste, der Lobbyisten und anderer Verhinderer adaptieren an ein naturschonendes und -bewahrendes Verhalten.

Fossile Brennstoffe sollten immer weniger werden. In der Schweiz sei das ja beim Heiz&#xf6;l schon gelungen, weil immer mehr H&#xe4;user energiebewusst isoliert werden. 

Aber bei den individuellen S&#xfc;nden scheint mir nicht viel zu passieren. Die Wirtschaft boomt ... und was macht diese denn eigentlich? Sie erzeugt &#xdc;berflussgegenst&#xe4;nde - wozu ich teilweise auch den Computerei und das Internet z&#xe4;hle.

Der Club of Rome sagt, dass ein Wirtschaftswachstum zwar durchaus erw&#xfc;nscht ist, damit die sozialen und &#xf6;konomischen Spannungen nicht ins Chaos f&#xfc;hren, aber er sagt, dass dieser durchaus moderater sein kann oder gar sollte.

Ich m&#xf6;chte noch bis zum Ende dieses physischen Lebens in einer sch&#xf6;nen Welt leben, einer, die f&#xfc;r alle reicht, weil wir endlich &#xfc;ber alle Nationen hinweg ihren Wert erkennen.

Ceterum censeo: Think globally, act locally. 
				</description>
				
				<category>Umwelt</category>
				
				<category>Gedankenspiele</category>
				
				<pubDate>Fri, 19 Oct 2007 18:35:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/10/19/Wir-bruchten-also-13-Erden-</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>50 Jahre Sputnik - Wie weiter? Und wozu?</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/10/5/50-Jahre-Sputnik--Wie-weiter-Und-wozu</link>
				<description>
				
				Der ZDF zeigte eine lange Nacht zu den 50 Jahre Sputnik. Anregend, wenn verkleidete Trekkies den zwei Deutschen Astronauten Fragen stellen wie &quot;In unseren Universum ist es ja recht bequem zu reisen, wie ist es in euer Kapsel gewesen?&quot;. 

Auf der einen Seite die Fantasiereisen und auf der anderen die realen Erlebnisse.

Es ist sch&#xf6;n zu sehen, dass einige Leute nach wie vor Fan der Raumfahrt sind, auch wenn es bisher ja nicht raus ist, ob die Nationalismen, die das irdische Leben versauen, angesichts des Raums endlich entschwinden und wahrer Kooperation weichen.

Will China den starken Mann spielen? Ist Bush wirklich so arrogant, das All als &quot;our economical region&quot; zu bezeichnen?

Zum Gl&#xfc;ck ist die bisherige Raumfahrt enorm geldintensiv, so dass man sich um dieses S&#xe4;belrasseln noch nicht viel Gedanken machen muss.

Ich selbst bin seit kleinauf ein Sehns&#xfc;chtiger nach dem Raum, nach der M&#xf6;glichkeit, in diesem Universum zu reisen, Dinge zu sehen  &quot;wo noch nie ein Mensch war&quot;.

Ein Trekkie bin ich zwar nicht, oder zumindest nicht &#xe4;usserlich. Diese Erdn&#xe4;he habe ich noch, dass ich nicht in den Kleidern der TV-Stars rumrenne.

Science-Fiction war jedoch fr&#xfc;her das einzige an Belletristik, was ich lesen wollte. Als Jugendlicher fuhr ich oft in der Nacht auf einen H&#xfc;gel, nur um da in den mondlosen Sternenhimmel zu schauen und zu sp&#xfc;ren, wie sich in mir eine Sehnsucht aufbaute, die eine mir damals unerkl&#xe4;rliche und enorme Kraft aus&#xfc;bte.

&#xdc;ber die Jahre hat sich das drastisch entleert, dennoch: Es ist mir offenbar immer noch m&#xf6;glich, eine tr&#xe4;nentreibende Sehnsucht zu aktivieren, die mich dann wirklich kr&#xe4;ftig r&#xfc;ttelt. Fr&#xfc;her kam dies fast automatisch bei der Ansicht von Galaxien, Sternennebeln, Kugelhaufen. 

Jetzt flaut diese Brise nur noch kurz auf und wird von mir dann gehandelt.

Wieso gibt es Science-Fiction Serien, die &#xfc;ber 40-50 Jahre lang laufen? Star Trek, Perry Rhodan? Wieso gibt es diese Trekkies? Ist es allen diesen Leuten gemein, dass sie sich in den Raum w&#xfc;nschen? Wie kommt das denn? Erinnern die sich an etwas, was die sehr irdischen Leute schon vergessen haben? Eventuell an eine geistige Heimat, in der es dieses futterneidige, nationalistische, konkurrierende, kapitalistische, dieses Rassen- und Religionen trennende Ich-bin-besser-als-Du nicht mehr gibt? Wo zumindest alle Menschen gleich w&#xe4;ren und als Einheit den Raum erforschen?

Wieso sitzen Verliebte gerne unter dem Sternenhimmel und schauen da hoch? Welche Emotionen werden von dem geweckt?

&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC02062.JPG&quot;&gt;

Ich finde es toll, wenn man da mal hochschaut und sich die existenziellen Fragen stellt: Wie wichtig bin ich angesichts des offenbar grossen Universums, wo sogar unsere Galaxis nur eine unter Hunderten von Milliarden anderen sei. Wozu ist das alles da? Sind meine Probleme - nur schon vom Mond aus betrachtet - eigentlich wirklich bedeutend? Sieht man mich von dort oben &#xfc;berhaupt? Sieht man mein Haus, meine Stadt &#xfc;berhaupt?

Ist es daher wert, auf diesem Planeten &#xfc;berhaupt Probleme haben zu wollen? Oder gerade deswegen, weil ohne Probleme ein einzelner Mensch an dem Sinn seiner eigenen Existenz verzweifeln k&#xf6;nnte? Da ist ein Streit mit dem Lebenspartner, ein Hass auf eine alte Geschichte nat&#xfc;rlich existenzgebend. 

&quot;Fremdenfeindlichkeit&quot; .. auf einem Planeten, wo es nun wirklich keine physischen Fremde gibt? Absolut lachhaft, auf einem Stammbaum zu beharren, wenn alles hiesige, physische Leben als Stammbaum die explodierten Sterne des Universums hat? Besteht nicht jeder K&#xf6;rper aus denselben Arten von Atomen? Interessiert es die, ob sie einen Nazik&#xf6;rper formen oder einen Kommunisten? Einen weissen oder schwarzen K&#xf6;rper?

Und dennoch, die Leute schauen hoch und es wird ihnen wohl allen ganz anders ... so soll es wohl sein, denn eventuell ist dort ja ein Ausgang aus dem irdischen Hamsterrad. Nicht physisch, aber geistig ... und wer das schafft, hat dann vielleicht auch physisch ein anderes k&#xfc;nftiges Leben.

M&#xfc;ssen wir also physisch auf den Mond, den Mars und weiter? Ich denke schon, denn wenn auch spirituelle Erfahrungen unabh&#xe4;gngig sind vom Aufenthaltsort des K&#xf6;rper, den in dieser Hinsicht nicht mal brauchen, so hilft es eben schon, den K&#xf6;rper dorthin zu verschieben, denn wir haben ihn halt nun und nur durch ihn machen wir Erfahrungen. Unmittelbare (siehe die Bekundungen aller Astronauten).

So soll es also weiterhin heissen: Per aspera ad astra! 
				</description>
				
				<category>Gedankenspiele</category>
				
				<category>Fotos</category>
				
				<pubDate>Fri, 05 Oct 2007 02:40:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/10/5/50-Jahre-Sputnik--Wie-weiter-Und-wozu</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Darwin oder Intelligent Design?</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/9/17/Darwin-oder-Intelligent-Design</link>
				<description>
				
				Heute kam im Schweizer TV ein DOK &#xfc;ber den in der USA stark wachsenden Gedanken, dass Darwin mit seiner Evolutionstheorie falsch liege und dass es einen Plan gebe, von Gott nat&#xfc;rlich. Dies wird allgemein als Intelligent Design (ID) benannt.

Michael Behe, Verfechter des ID, fand ein Tierchen, ein Flagellum, das aus 50 Teilchen bestehe. Wenn man nur einen Teil an dieser biomechanischen Maschine entferne, sei es nicht mehr lebenf&#xe4;hig. Dies w&#xfc;rde bedeuten, dass es eben nicht entwicklungstheoretisch entstanden sein k&#xf6;nnte, denn dann m&#xfc;sste sich das Flagellum ja aus irgendwas entwickelt haben, etwas einfacherem. Behe sagte daher, dass diese Grenze der nicht weiter reduzierbaren Komplexit&#xe4;t ein Beweis sei, dass es einen Plan geben m&#xfc;sste, denn wie sonst h&#xe4;tte ein Tierchen entstehen k&#xf6;nnen, das bereits auf 50 Teilen besteht, das bei Fehlen nur eines Teilchens nicht mehr funktioniert, das also nicht aus etwas Primitiverem entstand?

Diese nicht mehr reduzierbare Komplexit&#xe4;t sei auch ein Thema gewesen, das Darwin selbst als Stolperstein in seiner Theorie gesehen habe. Er meinte, dass das Auftauchen eines solchen Organismus seine Theorie vernichtet h&#xe4;tte.

Diese ID-Theorie sei allerdings widerlegt worden, so dass dem ID der Boden entzogen wurde, wenigstens teilweise: Dsa genannte Flagellum k&#xf6;nnte bis zu 80% seiner Maschinenteilchen verlieren und dennoch funktionieren. Ok, dann ist die nicht mehr reduzierbare Komplexit&#xe4;t statt bei 50 halt bei 10 Teilchen. So, what&apos;s the point?

Klar, wenn sich ID im Revier der Wissenschaft behaupten muss, hat sie es schwer. Umgekehrt wagt die Wissenschaft ja nicht mal eine Fussspitze ins Revier des &quot;Glaubens&quot;. Sie hat ja schon Ber&#xfc;hrungs&#xe4;ngste mit dem sogenannt &#xdc;bersinnlichen und Dingen, die jeder Mensch im Alltag schon x mal erlebt hat. Siehe das 7. Experimente-Projekt von &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Rupert_Sheldrake&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; Rupert Sheldrake&lt;/a&gt;. Ich habe bisher noch nie geh&#xf6;rt, dass die Wissenschaft eine Theorie f&#xfc;r Empathie, Telepathie, Uri Geller etc. etc. anzubieten h&#xe4;tte.

Es ist klar, dass die arrivierte Wissenschaft v&#xf6;llig dagegen ist. Denn sie graben ja aus, was sie finden wollen in den Gesteinsschichten. Ihre Beweislage - oder besser, ihr Anspruch darauf, dass sie richtig vorgehe - ist die Beobachtbarkeit und die Voraussage. Letztere gewinnt man durch Bildung einer Theorie, die eine Beobachtung erkl&#xe4;ren soll. Solange nichts und niemand eine Theorie &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Falsifizieren&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;falsifiziert&lt;/a&gt;, gilt sie eben als wissenschaftlich &quot;gute&quot; Theorie. 

Bisher sind alle mir bekannten Wissenschaften &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Empirisch&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;empirisch&lt;/a&gt;. Das heisst, sie sind nicht bewiesen im Sinne eines mathematischen Beweises, sondern sie erh&#xe4;rten sich in der Schleife von Beobachtung und Voraussage. Solange die Voraussagen stimmen, gilt die Theorie als richtig, und damit als wissenschaftlich fundiert.

Dumm nur, dass die Evolutionstheorie selbst gem&#xe4;ss ihrer Verfechter nur 99% des Lebens erkl&#xe4;ren kann. Das eine Prozent wisse man halt noch nicht. Es ist auch f&#xfc;r sie erstaunlich, dass eine Motte eine DNS habe, die aus Millionen von Sequenzen besteht ... f&#xfc;r so ein &quot;einfaches&quot; Tier.

Die Verfechter der ID beobachten auch - deshalb kommen sie ja auf die Idee eines Sch&#xf6;pfers - haben aber keine Voraussagen, die man nachpr&#xfc;fen k&#xf6;nne. Gem&#xe4;ss ihren Feinden erkl&#xe4;rt sie 0% des Lebens. Deshalb k&#xf6;nne sie nichts taugen.

Das ist die Basis des Streits. In der USA ist es deshalb so emotional, weil dieses Volk verbl&#xfc;ffenderweise doch sehr religi&#xf6;s ist, und die ID-Fans diese Geschichte eben auch lehren wollen und ja auch schon tun. Das materialistische und rationale Amerika f&#xfc;rchtet sich um seinen Ruf als wissenschaftliche Grossnation.

Wer erinnert sich noch an die Bibel? Wer hat noch gespeichert, was da so &#xfc;ber die Sch&#xf6;pfung stand und was seine Gedanken dabei waren? 

ID wird vor allem von sehr bibeltreuen Leuten bevorzugt. Deshalb bekam das ID auch den Namen Kreationismus, eine religi&#xf6;se Weltanschauung. F&#xfc;r mich ist ID aber unabh&#xe4;ngig von religi&#xf6;sen Wunschtr&#xe4;umen diskutierbar. Dem ID wird jedoch auch eine subversive, soziopolitische F&#xe4;rbung unterstellt - dies kann ich nicht beurteilen. Ich denke, dass ID nur deshalb so emotional behandelt wird, weil sie eben Religion ins Spiel bringt. Und das ber&#xfc;hrt die Menschen eben tiefer, denn mit dem Glauben ist jeder Mensch irgendwann mal konfrontiert - bei der Wissenschaft kann er sich raushalten.

Die Wissenschaft war bisher noch nie in der Lage, Leben herzustellen. Sie kann also nicht beweisen, dass ihre Theorie reicht, um das Leben zu erkl&#xe4;ren. Die Kosmologie kann nicht erkl&#xe4;ren, wie das Universum entstanden ist. Sogar der Big Bang steht ja zur Disposition. Wer sich hier mal schlau machen will, dem empfehle ich das am&#xfc;sante und breitbandige &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/kiosk/special/tp/07/02/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Telepolis Spezialheft Kosmologie&lt;/a&gt;. Man kann es meiner Meinung nach ohne grosse Vorkenntnisse lesen. Es ist eine Sammlung von Artikeln zum Thema Univerum, Entstehen und Vergehen. Es ist da spannend zu beobachten, dass die hellsten K&#xf6;pfe nur spekulieren k&#xf6;nnen, wie das Universum aufgebaut ist, wie es entstand und wie es sich entwickeln wird.

Diesbez&#xfc;glich ist diese hochtechnische Wissenschaft der Kosmologie ein reiner Fantasiespielplatz. Genauso wenig gesichert wie das Postulat eines Sch&#xf6;pfers, eines Planes in der ID.

Ich finde diesen Streit belustigend. Obwohl ich seit kleinauf sehr wissenschaftlich interessiert war und alles las, was mir in die H&#xe4;nde kam, war ich mir doch nie sicher, dass es so ist, wie es erkl&#xe4;rt wird. Ich erinnere mich an einem Schulausflug ins CERN, wo ich den F&#xfc;hrer in Verlegenheit brachte, weil ich Fragen nach Gluonen oder Gravitonen stellte.

Als Naivling stellte ich nat&#xfc;rlich auch die Frage, was war vor dem Big Bang, ahnend, dass diese Frage schon damals nicht beantwortbar ist.

Es ist f&#xfc;r mich also klar, dass weder die Wissenschaft die Wahrheit gepachtet hat (man erinnere sich, dass die Wissenschaft auch mal sagte, die Erde sei eine Scheibe, oder dass die W&#xe4;lder st&#xfc;rben etc) noch das ID. 

Das ID erlaubt sich jedoch einfach, sich wie ein staunender unbedarfter Mensch hinzustellen und festzustellen, dass es nichts weiss. Doch auch die Wissenschaft weiss nichts. Sie kann auch heute noch unz&#xe4;hlig viele Effekte nicht erkl&#xe4;ren.

Was ist da also so schlimm? Esoterische Kreise sagten ja eh voraus, dass sich Amerika mal spirituell erneuern m&#xfc;sse. Ich denke, wir wissen schon wieso. Die knallharte Doktrin des Kapitalismus, das Selbstverst&#xe4;ndnis des guten Weltpolizisten, den Pace-Maker des westlichen Life-Style - all das geh&#xf6;rt auf die M&#xfc;llhalde.

Was w&#xe4;re denn so schlimm daran, das ID als gleichwertig anzuerkennen? Dass sie weder wahrer oder falscher ist als Einstein, Darwin, Hawking meine ich dargelegt haben zu k&#xf6;nnen. Klar, es w&#xfc;rde den Bankrott des ewigen Suchers (= der &quot;Wissenschaftler&quot;) eingestehen. Denn was m&#xfc;sste man dann akzeptieren? Dass alles Wissen nur Glaube an eine Theorie ist? Genau. Und ID ist auch Glaube an eine Theorie.

Und was kann der normale Mensch nun &#xfc;berhaupt nicht aushalten? Dass vermeintlich Sicheres nicht so ist, wie es lange geglaubt wurde? Was die Wissenschaft ja schon selbst einige Male durchlebt hat.

So ist es.

PS: 

Auch mein Liebling Harald Lesch kann nicht festlegen, ob es Zufall ist, dass wir in diesem Universum leben oder ob das Universum extra so gebaut ist, dass wir darin leben k&#xf6;nnen. W&#xfc;rde er das tun, w&#xe4;re er sofort beim ID oder nicht. 
				</description>
				
				<category>Gedankenspiele</category>
				
				<pubDate>Tue, 18 Sep 2007 00:36:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/9/17/Darwin-oder-Intelligent-Design</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Was ist real? Was zeigt einem Second Life?</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/7/17/Was-ist-real-Was-zeigt-einem-Second-Life</link>
				<description>
				
				Was ist der Mensch? Viele w&#xfc;rden sicher sagen, dass zu ihm zumindest die Emotion geh&#xf6;rt, denn was w&#xe4;re das Leben ohne diese? Egal, ob negative oder positive.

Gut, wenn dies so sei, dann ist wohl Second Life real. Denn einige Leute erzeugen in der Virtuellen Realit&#xe4;t (VR) reichlich Emotionen.

Kann man Emotionen unterscheiden, ob man sie im Leben oder in der VR erzeugt und auslebt? Nein, kann man nicht.

Tja, wenn Emotionen einen Menschen ausmachen, dann ist VR Realit&#xe4;t, wenn sich Emotionen entwicklen und ausleben in der VR. 

Kann man VR wirklich mit der Realit&#xe4;t gleichsetzen? Tja, wenn Emotion das Leben ausmacht? Offenbar. Ab wann wird die VR die Realit&#xe4;t erreichen und eventuell ersetzen? Sobald die VR so nat&#xfc;rlich ausschaut wie die Natur draussen, die Geb&#xe4;ude, die St&#xe4;dte, die Menschen. Einige der aktuellsten Spiele sind schon enorm realistisch, was die Darstellung der Natur und Geb&#xe4;ude anbetrifft. Visuell halt erst, aber eben. In 3-5 Jahren ist es wohl real zum Verwechseln.

Angenommen, die Geruchssynthesizer werden allt&#xe4;glich, so dass jeder so einen am Computer hat. Dann noch eine VR-Brille, einen 3D-Kopfh&#xf6;rer und Programme, die die Kopfbewegungen auswerten. Alles Dinge, die es bereits gibt. Dann in so einer VR einen Strandausflug, einen Gang durch eine Blumenwiese machen. T&#xe4;uschend echt.

Was ist dann Realit&#xe4;t? Nun, Realit&#xe4;t ist dort, wo der K&#xf6;rper ist. Zumindest diese Realit&#xe4;t, in der sich wohl die allermeisten Leute zu sein w&#xe4;hnen. Solange sie sich mit dem K&#xf6;rper identifizieren.

Eine interessante Sache, nicht wahr? Was ist der Mensch?

Wenn der Mensch nur die Emotionen ist, dann gibt es keinen Unterschied zwischen Realit&#xe4;t und VR. Vielleicht gibt es ja gar keine einzige echte Realit&#xe4;t, sondern nur Vorstellungen, von denen wir mehr oder weniger &#xfc;berzeugt sind.

Und was w&#xe4;re, wenn wir von der Realit&#xe4;t, wo der K&#xf6;rper ist, einfach nur am meisten &#xfc;berzeugt sind? Dann w&#xe4;ren wir ja jetzt auch nur in einer VR? Und wenn das so sein k&#xf6;nnte, was hiesse denn das f&#xfc;r die Frage: Was ist der Mensch? 

Die Emotionen, nein, haben wir schon gekl&#xe4;rt. Der K&#xf6;rper? Naja, wer&apos;s meint? Weshalb schl&#xe4;ft der Mensch denn dann? Der K&#xf6;rper braucht keine 8 Stunden Schlaf, der K&#xf6;rper braucht eine halbe Stunde. Zudem arbeiten gerade die Organe ja fast am intensivsten in der Nacht. Wo ist also der Mensch? Offenbar gibt&apos;s den ja gar nicht im Schlaf, denn es fehlt ihm die Erinnerung an die paar Stunden. W&#xe4;re der Mensch der K&#xf6;rper, der ja nicht aufh&#xf6;rt zu arbeiten im Schlaf, dann m&#xfc;sste er sich ja erinnern, da kein einziges Organ aufh&#xf6;rt zu arbeiten, auch das Gehirn nicht, von dem die meisten Menschen wohl meinen, dass dort Erinnerungen gespeichert w&#xfc;rden.

Was ist also der Mensch? Nicht Emotionen, nicht K&#xf6;rper ... was dann?

:-) 
				</description>
				
				<category>Gedankenspiele</category>
				
				<pubDate>Tue, 17 Jul 2007 02:00:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/7/17/Was-ist-real-Was-zeigt-einem-Second-Life</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>The Butterfly Effect - bei jedem m&#xf6;glich?</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/7/11/The-Butterfly-Effect--bei-jedem-mglich</link>
				<description>
				
				Heute sah ich im TV den mir bis dato unbekannten Film &quot;The Butterfly Effect&quot;. Ich wusste nat&#xfc;rlich, was man mit dem Begriff &quot;Butterfly Effect&quot; meint, deswegen hatte ich den Film auf meine Watchlist gesetzt.

Eine spannende Sache, diese &#xc4;nderungen der Realit&#xe4;ten, die Evan da bewerkstelligen kann. V&#xf6;llige Fiktion? Nun, wer w&#xfc;rde bestreiten, er sei heute die Summe seiner Erfahrungen, seiner Entwicklung, seiner Entscheide? Wir meinen doch immer, dass wir so sind, weil wir das wollten. Sicher? Keine Reue, kein &quot;wenn ich damals anders ...&quot;? Und wenn wir mal anders gewollt h&#xe4;tten in der Vergangenheit?

Evan hat die F&#xe4;higkeit, einen einschneidenden Ausgangspunkt einer Ereigniskette zu finden und zu &#xe4;ndern. Die &#xc4;nderung ist 100%, so dass er sofort in eine andere Realit&#xe4;t springt. Er beh&#xe4;lt jedoch seine Erinnerung an die anderen Realit&#xe4;ten, so dass er sich immer wieder neu entscheiden kann, ob er diese Realit&#xe4;t mag. Wenn er mit seiner geistigen Kraft an den Ursprungszeitpunkt zur&#xfc;ckgeht und etwas im Ablauf &#xe4;ndert - sich also anders entscheidet zu handeln -, erlebt er, wie sich in seinem Kopf die Erinnerungen im Zeitraffer umbauen, denn sein K&#xf6;rper beh&#xe4;lt sein Alter, allerdings erlebt er die aus der Ereigniskette resultierenden Effekte am K&#xf6;rper, in einer der Realit&#xe4;ten mit amputierten H&#xe4;nden. In allen Realit&#xe4;ten tauchen seine Kindesfreunde und seine Geliebte auf, mit der er eigentlich ein sch&#xf6;nes Leben f&#xfc;hren m&#xf6;chte. Selbst als er eine fast perfekte Realit&#xe4;t f&#xfc;r sich und seine Geliebte fand, wurde diese zerst&#xf6;rt durch eine Auswirkung, in der er seinen Jungendfreund t&#xf6;tet. War also auch nichts.

Was hindert uns eigentlich, radikal zu &#xe4;ndern? Haben wir nicht alle schon von Leuten gelesen, die nach einem besonderen Ereignis ihr Leben umstellten und danach anders lebten, andere Werte verfolgten? Konnten diese Leute eventuell etwas &#xe4;hnliches wie Evan machen, halt erst f&#xfc;r ihre Zukunft?

Wer schon mal seine eigene Vergangenheit beleuchtet hat, ernsthaft, &#xfc;ber l&#xe4;ngere Zeit, der wird einige Einsichten gemacht haben. Manchmal gibt es solche, die effektiv direkt auf das aktuelle Leben einwirken. Wer dies schon mal erlebt hat, wie sich dann eventuell Freundeskreis, Bekannte, Lebensumst&#xf6;nde &#xe4;ndern, wie sich Dinge ergeben, f&#xfc;gen, der weiss doch eigentlich selbst, dass es sowas gibt.

Wie weit ist da die Story des Films noch weg? Ist es sogar m&#xf6;glich, dass es eine reale Beschreibung ist? Sind wir nicht auch nur der &#xdc;berzeugung, dass unser Leben die einzige Realit&#xe4;t ist? Wenn wir uns doch schon aufgrund der oben erw&#xe4;hnten &#xdc;berlegungen andere Realit&#xe4;ten vorstellen k&#xf6;nnten?

Multiple Pers&#xf6;nlichkeiten und Border-Line-Leute zeigen doch oft fast &#xe4;hnlich konsequente und beobachtbare Realit&#xe4;tswechsel.

Ist die &#xdc;berzeugung, dass es so ist, wie es scheint, derart stark, dass wir andauernd nur meinen, dass wir immer in derselben Realit&#xe4;t leben? Wissen wir doch schon mal nicht, wo wir eigentlich im Schlaf sind ...

H&#xe4;lt uns eventuell nur diese &#xdc;berzeugng davon ab, ebenso starke Effekte zu erleben wie Evan?

Wer diesen Film mochte, der kennt sicher auch diesen &lt;a href=&quot;http://www.bleep.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;What the bleep do we know&lt;/a&gt;, den es auch auf Deutsch gibt. Sehr am&#xfc;sant und .... vielleicht sehr wahr? Und wozu f&#xfc;hrt das? Nun, das ist jedem selbst &#xfc;berlassen, denn nur jeder selbst kann eventuell Bekanntes in Relation zu seinem Leben finden. 
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				<category>Gedankenspiele</category>
				
				<category>Film</category>
				
				<pubDate>Thu, 12 Jul 2007 00:49:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/7/11/The-Butterfly-Effect--bei-jedem-mglich</guid>
				
				
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