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			<title>Martins Blog - Reisen</title>
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			<description>Verschiedenes vom LifeCoach. Beratung, Leben, Coach, Lifecoach, Hilfe, Entwicklung, Mediation, pers&#xf6;nliche Entwicklung, Pers&#xf6;nlichkeitsentwicklung, psychologische Beratung, Orientierung, Lebensberatung, Konflikte, Konfliktbew&#xe4;ltigung, Selbstfindung, Entscheidungshilfe, Strategiefindung, Angstbew&#xe4;ltigung, Vergangenheitsbew&#xe4;ltigung, pers&#xf6;nliche Aufarbeitung</description>
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			<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 23:08:11 +0200</pubDate>
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				<title>Viermal so gross wie die BRD ist er, der</title>
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				Plastikteppich, der irgendwo im Pazifik oder im indischen Ozean rumschwimmt. Obwohl auch das unfassbar sein d&#xfc;rfte, sagt es doch mehr als 1.5 Millionen Quadratkilometer aus. Das ist dann gut 36x die Gr&#xf6;sse der Schweiz. Zum ersten Mal habe ich das vor einigen Jahren geh&#xf6;rt, konnte es jedoch kaum glauben. Kein Wunder, ich hatte mir nie &#xfc;berlegt, wie das zustande kommt. Bis mir vor gut zwei Jahren eine Freundin erz&#xe4;hlte, was sie an Eindr&#xfc;cken aus den Ferienresorts aus dem indischen Ozean nach hause brachte.

Sie war auf so einer Touri-Insel zum Tauschen. Sie ist Tiefseetaucherin und hatte sich so eine Insel zusammen mit einem ebenfalls tauchenden Kollegen ausgesucht. Sie erz&#xe4;hlte mir von der Insel, auf die alles, aber wirklich alles ingebracht werden muss. Und die Touris sind ja nicht anspruchslos. Also werden dort tonnenweise Getr&#xe4;nke hingeschifft. Und wie sind die verpackt? Nat&#xfc;rlich, PET und dann noch mit Folien zu grossen Paketen bandagiert. Alles Plastik.

Ich war noch nie an solchen Orten. Aber aus ihrer Erz&#xe4;hlung und den sofort erschienen Bildern, die ich von einem FReund vor noch viel mehr Jahren &#xfc;ber so eine Urlaubsinsel geh&#xf6;rt habe, fiel es mir nat&#xfc;rlich wie Schuppen aus den Haaren, dass diese Inseln, &#xfc;berhaupt &#xe4;rmere L&#xe4;nder mit K&#xfc;stenanstoss, wohl noch keine ausgefeilten PET-Sammlungen machen wie hierzulande.

Was machen die also mit dem Plastik? Oder wenn wir - karitativ wie wir sind - Wasser in PET-Flaschen in katastrophengeplagte Regionen schicken, wo man dann sogar im TV sieht, wie Wasser plastifiziert gereicht wird, wo bettelarme Leute Plastikt&#xfc;ten haben, wo in lokalen L&#xe4;den zwar Wichtiges verkauft wird, alles nat&#xfc;rlich plastifiert verpackt, wo aber sofort bezweifelt werden darf, dass da nur ansatzweise Entsorgungskonzepte bestehen - was machen die also mit dem Plastik? Wohl irgendwohin schmeissen, aus den Augen aus dem Sinn. Irgendwann wird&apos;s der Regen oder ein Fluss ins Meer schleppen und dann ... tja, dann schwebt es dort, weil Plastik ja sehr leicht ist.

Offenbar k&#xf6;nnen die Sonne und das Salzwasser Plastik mechanisch zerkleinern, so dass es mit der Zeit derart Kleingehacktes gibt, dass Tiere es schlucken, weil&apos;s ja wie Plankton ausschaut. Und daran verrecken.

Weiterhin soll dieser Teppich auch die Sonnenenergie derart schlucken, dass darunter zuwenig f&#xfc;r die Algen ankommt. Und wenn die nicht mehr Energie bekommen, produzieren sie weniger Sauerstoff. Aus den Meeren komme die H&#xe4;flte des Sauerstoffs der Erde. Da wir schon gut im Abholzen der gr&#xfc;nen Lungen sind, beantwortet dies meine bereits als Kind gestellte Frage: Wird uns der Sauerstoff jemals ausgehen?

Es ist schon erb&#xe4;rmlich, wie wir meinen, aus den Augen aus dem Sinn hiesse: Aus den Augen und eliminiert. Nehmen wir als Touris, wenn&apos;s denn in die &#xe4;rmeren L&#xe4;ndern geht, unseren Dreck wieder mit nach Hause, wo wir die Entsorgungstechniken haben? Wer macht das? Ich mache es im Kleinen immer, ich nehme meinen M&#xfc;ll wieder mit, lasse nichts im Wald oder am Seeufer liegen, nur weil ich zu faul, zu gedankenlos, zu gleichg&#xfc;ltig w&#xe4;re.

Nun ja, gibt es eine Sauerei vor der Haust&#xfc;r der USA, gibt es grosses Brimborium. Klar, ist auch w&#xfc;st, ist aber auch reines verlorenes Geld. Das schmerzt halt. Die Resourcen dieser Welt sind aber nicht das Zeug, was wir aus dem Boden holen, sondern das, was unmittelbar erlebbar ist. Und weil es so gew&#xf6;hnlich ist, weil es immer um uns herum ist, geben wir keinerlei Aufmerksamkeit auf dessen Zustand. Luft, Wasser, Boden - all das sind die Dinge, auf deren Basis die K&#xf6;rper leben, die man als Lebensqualit&#xe4;t sucht, sobald man etwas Kohle hat. Zum Wohnen, zum Erholen etc.

Aber eben, der Mensch benimmt sich meistens daneben. 

Wie gesagt, es sei noch nicht raus, ob wir das System derart aus dem Rhythmus, aus der Balance bringen, dass es diesen K&#xf6;rpern keine Lebensgrundlage mehr bieten kann. Tja, die von Euch, die Kinder haben, k&#xf6;nnen sich ja mal &#xfc;berlegen, was sie denen als Mitgift geben wollen. Kohle wird sie eventuell nicht wirklich am Leben erhalten k&#xf6;nnen ...

Wie auch immer ... es ist einfach erschreckend, wo unsere S&#xfc;nden bleiben, und wie sie langsam aber sicher in unser Hauptaugenmerk gelangen. Die n&#xe4;chsten Generationen werden sich wohl nur schon darum vom Geld abkehren m&#xfc;ssen ... egal, wo auf der Welt sie leben. Denn die S&#xfc;nden k&#xf6;nnen diesen Planeten halt nicht verlassen. Vorderhand.

Ceterum censeo: Think globally, act locally 
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				<category>Umwelt</category>
				
				<category>Reisen</category>
				
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				<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 02:46:00 +0200</pubDate>
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				<title>So viel Wasser rund um Berlin und Potsdam - ein Lieblingsort</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/7/12/So-viel-Wasser-rund-um-Berlin-und-Potsdam--ein-Lieblingsort</link>
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				So, nun bin ich zur&#xfc;ck vom dritten Trip nach Berlin dieses Jahr. Genauer war ich eine Woche lang in Liebenberg im L&#xf6;wenberger Land und danach eine Woche in Potsdam.

W&#xe4;hrend die erste Woche die eines Seminars war, lebt ich in der zweiten Woche in dem gerade in der Renovation befindlichen Altbau eines Freundes. Der machte die Arbeit selbst, so dass ich eigentlich in einer Baustelle lebet. Im dreist&#xf6;ckigen Haus war die unterste Wohnung grad mal mit wenigstens einem funktionierenden Klo ausgestattet. Dusche klappte noch gar nicht. Daf&#xfc;r durfte ich jeweils am Morgen zuerst 1&apos;100 Meter spazieren, um in Alt Nowawes in einer Werkstatt duschen zu k&#xf6;nnen. Nat&#xfc;rlich gab&apos;s genau kein Internet. 

Zum Gl&#xfc;ck hatte ich grad f&#xfc;r meinen neuen Laptop eine neue WAN-Karte mit HSDPA gekauft ... die bescherte mir sogar Video &#xfc;ber Zattoo. Dass ich damit aber auch wieder eine Ladung Dreck gefischt habe, nicht an Hardware, aber an Software dazu, das ist eine andere sehr &#xe4;rgerliche Geschichte gewesen. Gemerkt habe ich es nat&#xfc;rlich erst in Potsdam, der Test bei mir zuhause ging (nat&#xfc;rlich) gut.

In Potsdam selbst durfte ich mit dem Wagen meines Freundes, netterweise ein US BMW Cabrio mit Automat, in der Gegend rumfahren. Es ist sch&#xf6;n toll, all die Alleen in der Gegend. Erst recht in den Ostgebieten, s&#xfc;d&#xf6;stlich von Berlin. Dort f&#xfc;hlte man sich selbst mit dem Auto in den grossen W&#xe4;ldern fast verloren oder einsam ... denn die Deutschen rasen auf den Autobahnen, ich cruiste &#xfc;ber Landstrassen ... die Impulse der Natur str&#xf6;mten intensiv ein. Ich liebe das, es gibt nichts Sch&#xf6;neres f&#xfc;r mich als in Ruhe und Gelassenheit durch die Natur zu fahren, halten zu k&#xf6;nnen, wann und wo ich will.


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC04984.JPG&quot;&gt;

Denn frei von Zeitdruck finden sich sch&#xf6;ne Pl&#xe4;tze, hier an irgend einem Fluss ...


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC04977.JPG&quot;&gt;

Bin ich selbst in Ruhe und Stille, erlauben mir die Tiere, sie nah zu beobachten und ab und an ein Foto zu machen.


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC04979.JPG&quot;&gt;

Gr&#xfc;n ist es aber nicht nur auf dem Land, sondern in der Stadt selbst. Potsdam gilt als die gr&#xfc;nste Stadt Europas - glaub ich sofort, wenn ich Stadt-Wohnh&#xe4;user im &quot;Wald&quot; sehe:


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC04949.JPG&quot;&gt;

In Alt Nowawes, so sagte mir mein Freund, habe der Kaiser ehedem mal holl&#xe4;ndische Weber angesiedelt, was zum dort typischen Strassenbild f&#xfc;hrte.


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC05016.JPG&quot;&gt;

Der Strasse angrenzend ist eine ca 6 Meter breite Wiesenzone, auf der die Weber damals die Stoffe zum Gerben unter die Sonne legten. Heute bieten diese Zonen Platz f&#xfc;r sch&#xf6;ne kleine Kneipen. Zum Gl&#xfc;ck auch unter B&#xe4;umen, denn zum Gerben heiss wurde es unter der prallen Sonne.

Heiss war es in Berlin, grausam im Stau sp&#xfc;rbar, weil doch grad die letzten 200 Meter vor dem Brandenburger Tor umgeleitet waren - der Empfang der Deutschen Nationalmannschaft war grad tags zuvor. So standen alle Autors f&#xfc;r ca. 400 Meter fast 45 Minuten. Daf&#xfc;r gab&apos;s dann Blicke in die Arbeitszukunft in Berlin ...


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC05058.JPG&quot;&gt;

Unerwarteterweise fand ich sogar Schweizer Relikte in der Gegend um Babelsberg ... 


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC05104.JPG&quot;&gt;

Andere Fabeltiere wie den Moby Dick erwartete ich hingegen nicht zu finden in den Kan&#xe4;len und Seen rund um Potsdam. Trotzdem gab&apos;s da einen:


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC05050.JPG&quot;&gt;

Zum Abschluss meines Aufenthalts war eine Bootsfahrt auf dem Schnellboot meines Freundes angesagt. Zuvor genehmigten wir uns noch ein paar gute Kuchenst&#xfc;cke in einem Strassenkaffee im Herzen Potsdams. Dass es dort Gutes gibt, haben die Spatzen offenbar auch schon l&#xe4;ngst geschnallt, so dass sie mir relativ leicht Modell standen, w&#xe4;hrend wir am Fr&#xfc;hst&#xfc;cken waren.


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC04939.JPG&quot;&gt;


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC04941.JPG&quot;&gt;

Dann endlich aufs Wasser. In den Kan&#xe4;len herrschte reichlich Bootsverkehr, so dass man sich schon wie im Stau auf der Autobahn f&#xfc;hlte ...


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC05124.JPG&quot;&gt;

So d&#xfc;mpelten wir denen halt nach ... immerhin konnte mein Freund und Kapit&#xe4;n sich dann auch mal einen genehmigen.


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC05119.JPG&quot;&gt;

Etwas erstaunt war ich dann noch, dass er meinte, wir f&#xfc;hren noch kurz bei Adli ein. Die haben doch tats&#xe4;chlich einen Anlegeplatz nur f&#xfc;r Aldi Kunden. So kann der Obermacker angeben, er fahre mit dem Schiff zum Aldi. Gestimmt hat&apos;s, aber der Aldi war auch per Auto erreichbar, keine grosse Show, mit dem Kahn anzulegen ... zumal da gr&#xf6;ssere P&#xf6;tte schon die Anfahrt versperrten ...


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC05100.JPG&quot;&gt;

Daf&#xfc;r erlaubt das langsame Fahren auf den Kan&#xe4;len Blicke an tolle Stellen, &#xf6;ffentliche ...


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... wie auch private, solche der wohl oberen Zehntausend ...


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC05134.JPG&quot;&gt;

Nat&#xfc;rlich kreuzte der Moby Dick auch wieder unseren Kurs ...


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC05128.JPG&quot;&gt;

Ob die hier aber wirklich soweit gerudert sind, bezweifle ich ... auf jeden Fall mussten wir sch&#xf6;n langsam dahinkuttern, solange solche in der N&#xe4;he waren ...


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC05132.JPG&quot;&gt;

... denn immerhin, wenn mein Freund Gas gab und der 6.5 Liter Motor das Wasser aufw&#xfc;hlte, war die Heckwelle doch beeindruckend und h&#xe4;tte einige kleine Boote in Bedr&#xe4;ngnis gebracht.


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC05113.JPG&quot;&gt;

Doch statt den Abend mit den Freunden so zu beenden ...


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC05130.JPG&quot;&gt;

galt es f&#xfc;r mich, um knapp 20h00 auf dem Flugplatz zu sein. So wurde ich vom Vater meines Freundes am Steg wieder empfangen und nach Tegel gefahren. Es fiel mir schon sehr schwer, diese Stimmung, dieses Erlebnis, diese sch&#xf6;ne Gegend zu verlassen ...

Ich liebe diese Gegend. Ich w&#xfc;rde viel drum geben, an diesen Wassern ein kleines H&#xe4;uschen mit etwas Land zum Leben nutzen zu d&#xfc;rfen. 

Wer also etwas w&#xfc;sste ... sofort anrufen ... ne Provision g&#xe4;b&apos;s schon ... :-) 
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				<category>Umwelt</category>
				
				<category>Reisen</category>
				
				<category>Fotos</category>
				
				<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 02:28:00 +0200</pubDate>
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				<title>Shark School - oder wie man auf Haie zugeht</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/1/2/Shark-School--oder-wie-man-auf-Haie-zugeht</link>
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				Der Schweizer Erich Ritter gr&#xfc;ndete vor 10 Jahren die &lt;a href=&quot;http://www.sharkschool.com&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Shark School&lt;/a&gt;, die privaten und professionellen Tauchern zeigt, wie man sich verh&#xe4;lt, sollte ein Hai einem beim Schnorcheln beobachten.

Denn genau das tut ein Hai, wenn er n&#xe4;herkommt. Er beobachtet, denn wissen, dass Mensch nichts zum Fressen ist, das tut er schon. Er ist halt auch neugierig. Wie auch Katzen und Hunde. So kommt er halt n&#xe4;her und will seine Sensoren benutzen.

Was soll man also tun, n&#xe4;hert sich die Flosse? Einfach ruhig und gelassen bleiben. &quot;Bewegungen stoppen, in die vertikale Haltung gehen und dem Hai in die Augen schauen&quot;, so bezeichnet Ritter die optimale Reaktion. Er nennt auch das Geniessen des Augenblicks als Ziel.

Ich verstehe das sehr gut. Auch wenn ich noch nie einem Hai begegnet bin, so ist doch das Heranst&#xfc;rmen eines Hundes manchmal schon schlimm genug. Ich bleibe halt auch bei denen stehen und f&#xfc;hle mich eigentlich nie unwohl dabei. Und siehe da, jeder Hund wollte dann einfach an mir rumschn&#xfc;ffeln, mich beobachten, kennenlernen und das war&apos;s ja dann meistens schon. Wieso soll das bei einem Tier im Wasser anders sein als bei einem Tier auf dem Land? Auch wenn es beide Raubtiere sind mit uralten Instinkten, so sind es keine tumben Maschinen. 

Klar, wenn Tiere Hunger haben, k?nnte es eventuell etwas anders sein, doch Tiere haben ein Beuteschema-Programm, da kommt der Mensch nicht vor. Wenn ich also gestresst tue, hektisch umherschwadere, erzeuge ich Ger&#xe4;usche und Muster, die den Beutetieren entstprechen k&#xf6;nnen, Kein Wunder, probiert ein neugieriges Tier dann mal aus, ob das an sich neue und unbekannte Tier doch auch fressbar ist wie die bekannten Opfer. 

Ritter sagt, dass er an der Wunde eines der wenigen Angriffe erkennt, was wirklich vorgegangen sei. Er achte erst dananch auf die Beschreibung des Verletzten.

Ritter m&#xf6;chte seine Faszination, seine Freude und vor allem auch sein Wissen weitergeben. Und das ist auch mein Interesse, obwohl ich ja so gar nichts mit Meer und Haien zu tun habe. Mein Interesse ist es, dass &#xc4;ngste neutralen Informationen weichen, dass angelerntes, nie gepr&#xfc;ftes Zeug aus den K&#xf6;pfen verschwindet und eigenen realen Erkenntnissen, und damit Wissen, platz macht. 

Und wenn endlich neutrales Wissen da ist, kriegt der Hai auch eine Lobby, so dass Ungeheuerlichkeiten wie Haifischflossen und Haifischsuppen ge&#xe4;chtet werden k&#xf6;nnen. Denn nur ein Verst&#xe4;ndnis der Rolle eines Tieres wie dem Hai in der &#xd6;kologie bringt ihm ein Image als wichtiges Glied in der inakten Umweld. &#xc4;ngste sind immer nur Blockierer, Verhinderer.

Also, wenn Ihr Taucher seid und vor Haien Angst habt, geht doch mal bei ihm in den Kurs. Ritter meint, er bringt jeden am zweiten Tag ins Wasser.

Aber Achtung, er sei undiplomatisch direkt. Also nichts f&#xfc;r Weicheier, der Umgang - nein, nicht mit den Haien, mit ihm! 
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				<category>Umwelt</category>
				
				<category>Reisen</category>
				
				<category>Tips</category>
				
				<pubDate>Thu, 03 Jan 2008 00:01:00 +0200</pubDate>
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				<title>Das Wohnmobil, die optimale Ferienvariante?</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/8/26/Das-Wohnmobil-die-optimale-Ferienvariante</link>
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				Als ich in der Grossregion Berlins war, hat sich bei mir endlich gekl&#xe4;rt, wie ich in der n&#xe4;heren Zukunft Ferien machen m&#xf6;chte. Ich bin ja an sich passionierter Cabriolet-Fahrer, der gerne das Land erforscht, indem er einfach der Nase nach und ohne Zeitdruck durch die Gegend f&#xe4;hrt. 

Was auch gut kommt seit Erfindung der GPS-Systeme, ist die Zielplanung unter Auslassng der Autobahnen. So lernt man auch Gegenden kennen, die man bisher oft nur um- oder durchfuhr. Wer einen guten Orientierungssinn hat, braucht nat&#xfc;rlich auch kein GPS, doch wenn die Gegend gross ist, finde ich es schon sch&#xf6;n, dass der Rechenknecht ohne Murren jederzeit einen neuen Zielweg berechnet, weil ich seine letzte Offerte gnadenlos ignoriere.

Das Kartenmaterial sollte allerdings aktuell sein. Als ich im Osten Deutschlands hoch nach R&#xfc;gen fuhr, wusste mein System oft nur zu berichten &quot;Sie befinden sich auf nicht befahrbarem Gel&#xe4;nde&quot;. Dabei fuhr ich auf einer sch&#xf6;nen, neuen Autobahn ... klar, ich war mir dessen bewusst, dass mich die Euro 120 reuten, die ein Kartenupdate kosten w&#xfc;rden f&#xfc;r mein Saugnapf-GPS.

Wie auch immer, was mich limitierte an den Ausfl&#xfc;gen, waren halt die &#xdc;bernachtungen. Mein Auto ist nicht gerade bequem f&#xfc;r einen guten und gesunden Schlaf. Also denke ich, dass f&#xfc;r meine Art des Erkundens das Wohnmobil eigentlich das passende Fahrzeug ist. 

Vor allem, wenn man wie ich in Meerh&#xe4;fen beim Anblick grosser Schiffe und F&#xe4;hren jedesmal das fast unz&#xe4;hmbare Verlangen sp&#xfc;re, einfach mitzufahren, das Auto einzustellen und mir an der Reeling den salzigen Wind in die Kleider rauschen zu lassen, scheiss drauf, was f&#xfc;r Termine ich zuhause h&#xe4;tte ...

Ich habe noch &#xfc;berhaupt keine Erfahrugen mit Wohnmobilen. Ich merke nur, dass es eben genau das richtige ist, wenn man nun doch zu weit zu ziellos herumf&#xe4;hrt. 

Ich finde es attraktiv in der Vorstellung, an einem sch&#xf6;nen Platz einfach bleiben, den Abend ohne Hast und Suche nach einer &#xdc;bernachtungsm&#xf6;glichkeit verbringen zu k&#xf6;nnen. Ich bin ja sehr naturverbunden und mag es eigentlich nicht, in Kernzonen von St&#xe4;dten sein zu m&#xfc;ssen, lieber etwas ausserhalb. Etwas gelassener, etwas gr&#xfc;ner.

Vorderhand bin ich alleine, der f&#xfc;r die n&#xe4;chsten Ferien plant. Zwar m&#xf6;chte ich gerne zu zweit reisen, einfach f&#xfc;r den Austausch der Eindr&#xfc;cke und f&#xfc;r die Gemeinsamkeit &#xe4;hnlicher Erfahrungsw&#xfc;nsche, aber diese Person ist noch nicht erschienen.

Deshalb fruee ich mich, wenn Ihr, die Ihr vielleicht schon viel Erfahrungen mit Wohnmobil, Mobile Home Ferien gemacht habt, mir einige wichtige Insider-Tips rund um dieses Thema anbieten w&#xfc;rdet. The Dos and Donts.

Mein Zielgebiet ist f&#xfc;r die n&#xe4;chsten Ferien der Norden, also Norddeutschland, D&#xe4;nemark, Norwegen, Schweden, eventuell auch Polen oder Weissrussland.

Auch hierzu danke ich f&#xfc;r Tips, die mich die &#xfc;blichen Fettn&#xe4;pfchen oder Fehler vermeiden lassen. Schliesslich gibt es ja fast nichts Wertvolleres als Erfahrungen und deren Austausch. 
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				<category>Reisen</category>
				
				<pubDate>Mon, 27 Aug 2007 00:39:00 +0200</pubDate>
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