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			<title>Martins Blog - Umwelt</title>
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			<description>Verschiedenes vom LifeCoach. Beratung, Leben, Coach, Lifecoach, Hilfe, Entwicklung, Mediation, pers&#xf6;nliche Entwicklung, Pers&#xf6;nlichkeitsentwicklung, psychologische Beratung, Orientierung, Lebensberatung, Konflikte, Konfliktbew&#xe4;ltigung, Selbstfindung, Entscheidungshilfe, Strategiefindung, Angstbew&#xe4;ltigung, Vergangenheitsbew&#xe4;ltigung, pers&#xf6;nliche Aufarbeitung</description>
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			<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 23:41:57 +0200</pubDate>
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				<title>Meine Swiss Views</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2010/8/31/Meine-Swiss-Views</link>
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				Ich liebe es, ohne grosse Ziele durchs Land zu fahren, egal welches Land. Ich komme halt nicht sooo weit rum, weil mir derzeit dazu die Kohle fehlt, aber manchmal sind Blicke aus den Fenstern der eigenen Wohnung ja schon auch bemerkenswert.&lt;br&gt;
&lt;br&gt; 
Da ich heute wieder mal einige Speicherkarten der Fotokameras aufr&#xe4;umte, dachte ich, ich zeige diese Sujets doch auch m&#xf6;glichen Zuschauern. Ich hoffe, sie gefallen ...  [More]
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				<category>Umwelt</category>
				
				<category>Fotos</category>
				
				<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 01:08:42 +0200</pubDate>
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				<title>Viermal so gross wie die BRD ist er, der</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2010/8/7/Viermal-so-gross-wie-die-BRD-ist-er-der</link>
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				Plastikteppich, der irgendwo im Pazifik oder im indischen Ozean rumschwimmt. Obwohl auch das unfassbar sein d&#xfc;rfte, sagt es doch mehr als 1.5 Millionen Quadratkilometer aus. Das ist dann gut 36x die Gr&#xf6;sse der Schweiz. Zum ersten Mal habe ich das vor einigen Jahren geh&#xf6;rt, konnte es jedoch kaum glauben. Kein Wunder, ich hatte mir nie &#xfc;berlegt, wie das zustande kommt. Bis mir vor gut zwei Jahren eine Freundin erz&#xe4;hlte, was sie an Eindr&#xfc;cken aus den Ferienresorts aus dem indischen Ozean nach hause brachte.

Sie war auf so einer Touri-Insel zum Tauschen. Sie ist Tiefseetaucherin und hatte sich so eine Insel zusammen mit einem ebenfalls tauchenden Kollegen ausgesucht. Sie erz&#xe4;hlte mir von der Insel, auf die alles, aber wirklich alles ingebracht werden muss. Und die Touris sind ja nicht anspruchslos. Also werden dort tonnenweise Getr&#xe4;nke hingeschifft. Und wie sind die verpackt? Nat&#xfc;rlich, PET und dann noch mit Folien zu grossen Paketen bandagiert. Alles Plastik.

Ich war noch nie an solchen Orten. Aber aus ihrer Erz&#xe4;hlung und den sofort erschienen Bildern, die ich von einem FReund vor noch viel mehr Jahren &#xfc;ber so eine Urlaubsinsel geh&#xf6;rt habe, fiel es mir nat&#xfc;rlich wie Schuppen aus den Haaren, dass diese Inseln, &#xfc;berhaupt &#xe4;rmere L&#xe4;nder mit K&#xfc;stenanstoss, wohl noch keine ausgefeilten PET-Sammlungen machen wie hierzulande.

Was machen die also mit dem Plastik? Oder wenn wir - karitativ wie wir sind - Wasser in PET-Flaschen in katastrophengeplagte Regionen schicken, wo man dann sogar im TV sieht, wie Wasser plastifiziert gereicht wird, wo bettelarme Leute Plastikt&#xfc;ten haben, wo in lokalen L&#xe4;den zwar Wichtiges verkauft wird, alles nat&#xfc;rlich plastifiert verpackt, wo aber sofort bezweifelt werden darf, dass da nur ansatzweise Entsorgungskonzepte bestehen - was machen die also mit dem Plastik? Wohl irgendwohin schmeissen, aus den Augen aus dem Sinn. Irgendwann wird&apos;s der Regen oder ein Fluss ins Meer schleppen und dann ... tja, dann schwebt es dort, weil Plastik ja sehr leicht ist.

Offenbar k&#xf6;nnen die Sonne und das Salzwasser Plastik mechanisch zerkleinern, so dass es mit der Zeit derart Kleingehacktes gibt, dass Tiere es schlucken, weil&apos;s ja wie Plankton ausschaut. Und daran verrecken.

Weiterhin soll dieser Teppich auch die Sonnenenergie derart schlucken, dass darunter zuwenig f&#xfc;r die Algen ankommt. Und wenn die nicht mehr Energie bekommen, produzieren sie weniger Sauerstoff. Aus den Meeren komme die H&#xe4;flte des Sauerstoffs der Erde. Da wir schon gut im Abholzen der gr&#xfc;nen Lungen sind, beantwortet dies meine bereits als Kind gestellte Frage: Wird uns der Sauerstoff jemals ausgehen?

Es ist schon erb&#xe4;rmlich, wie wir meinen, aus den Augen aus dem Sinn hiesse: Aus den Augen und eliminiert. Nehmen wir als Touris, wenn&apos;s denn in die &#xe4;rmeren L&#xe4;ndern geht, unseren Dreck wieder mit nach Hause, wo wir die Entsorgungstechniken haben? Wer macht das? Ich mache es im Kleinen immer, ich nehme meinen M&#xfc;ll wieder mit, lasse nichts im Wald oder am Seeufer liegen, nur weil ich zu faul, zu gedankenlos, zu gleichg&#xfc;ltig w&#xe4;re.

Nun ja, gibt es eine Sauerei vor der Haust&#xfc;r der USA, gibt es grosses Brimborium. Klar, ist auch w&#xfc;st, ist aber auch reines verlorenes Geld. Das schmerzt halt. Die Resourcen dieser Welt sind aber nicht das Zeug, was wir aus dem Boden holen, sondern das, was unmittelbar erlebbar ist. Und weil es so gew&#xf6;hnlich ist, weil es immer um uns herum ist, geben wir keinerlei Aufmerksamkeit auf dessen Zustand. Luft, Wasser, Boden - all das sind die Dinge, auf deren Basis die K&#xf6;rper leben, die man als Lebensqualit&#xe4;t sucht, sobald man etwas Kohle hat. Zum Wohnen, zum Erholen etc.

Aber eben, der Mensch benimmt sich meistens daneben. 

Wie gesagt, es sei noch nicht raus, ob wir das System derart aus dem Rhythmus, aus der Balance bringen, dass es diesen K&#xf6;rpern keine Lebensgrundlage mehr bieten kann. Tja, die von Euch, die Kinder haben, k&#xf6;nnen sich ja mal &#xfc;berlegen, was sie denen als Mitgift geben wollen. Kohle wird sie eventuell nicht wirklich am Leben erhalten k&#xf6;nnen ...

Wie auch immer ... es ist einfach erschreckend, wo unsere S&#xfc;nden bleiben, und wie sie langsam aber sicher in unser Hauptaugenmerk gelangen. Die n&#xe4;chsten Generationen werden sich wohl nur schon darum vom Geld abkehren m&#xfc;ssen ... egal, wo auf der Welt sie leben. Denn die S&#xfc;nden k&#xf6;nnen diesen Planeten halt nicht verlassen. Vorderhand.

Ceterum censeo: Think globally, act locally 
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				<category>Umwelt</category>
				
				<category>Reisen</category>
				
				<category>&#xc4;rger</category>
				
				<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 02:46:00 +0200</pubDate>
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				<title>Euro- und Erd&#xf6;lkrise, Kreativit&#xe4;t, Ausbildung, Gewohnheiten</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2010/6/2/Euro-und-Erdlkrise-Kreativitt-Ausbildung-Gewohnheiten</link>
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				Der Zischtigs-Club von heute diskutierte die BP-Problematik im Golf von Mexiko. Der CEO der BP Schweiz war anwesend, einer der Erd&#xf6;lvereinigung Schweiz, ein Energieforscher, eine Ozeanografin, ein GreenPeaceler und ein Geophysiker und R&#xf6;bi Koller.

Sehr emotional, die ganze Sache. Logisch, denn wie &#xfc;blich, sind es unsere Gewohnheiten, die das Problem darstellen, oder, wie es der Energieforscher sagte: &quot;Ein Gespr&#xe4;ch unter S&#xfc;chtigen&quot;.

Damit ist der Ausgang der Sache schon umschrieben: Die Hauptfrage latuet &quot;Wann h&#xf6;rt der S&#xfc;chtige auf, nach neuem Stoff zu fragen?&quot;. Wenn jemand nun meint, es g&#xe4;be immer wieder Leute die aufh&#xf6;ren k&#xf6;nnen. Richtig, aber ich werfe ein: Wechselt nur das Objekt der Sucht oder endet die Sucht wirklich? L&#xf6;st sich die Gewohnheit auf? Selbst wenn wir die Objektwechsler dazuz&#xe4;hlen, so sind diejenigen, die die Sucht beenden k&#xf6;nnen, wenige.  [More]
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				<category>Umwelt</category>
				
				<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 01:07:45 +0200</pubDate>
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				<title>Ich danke dem Vulkan, der Idiotien enth&#xfc;llt</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2010/4/23/Ich-danke-dem-Vulkan-der-Idiotien-enthllt</link>
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				Es ist schon krass: Ein Vulkan muss mal husten, damit Idiotien sichtbar werden. Die Idiotie ist der Mobilit&#xe4;tswahnsinn. In der knappen Woche, wo der Flugbetrieb in Teileuropa flach lag, seien 300&apos;000 Fl&#xfc;ge nicht durchgef&#xfc;hrt worden. Klingelt&apos;s da? Bewegt diese Zahl etwas im Grosshirn? Oder wenigestens in der Amygdala?

50&apos;000 Fl&#xfc;ge jeden Tag, und das wie gesagt in nur Teileuropa! 50&apos;000 mal eine Jet-Tankf&#xfc;llung, die ja ein paar Tausend Kilo Kerosin sein kann. 50&apos;000 mal L&#xe4;rm, 50&apos;000 mal Abgase, Gestank, Kerosin, Dreck in hohen Luftschichten - gespart! Der Erde, der Umwelt, der Natur erspart!

Aber was machen die Leute? Sie beklagen sich &#xfc;ber einige Tage Versp&#xe4;tung statt &#xfc;ber diese schon l&#xe4;ngst zur Gewohnheit gewordene Vollidiotie mal nachzudenken. Mal zu &#xfc;berlegen, was sie f&#xfc;r ihre Kinder wollen. Und wenn sie schon das nicht k&#xf6;nnen, was sie f&#xfc;r sich wollen, denn im Schnitt hat ja jeder noch ca. 40 Jahre vor sich. Da will jeder in unber&#xfc;hrter Natur wohnen oder sich zumindest ausspannen k&#xf6;nnen, aber nat&#xfc;rlich nicht ohne jederzeit mit dem Flugi hirnlos an den Sandstrand jetten zu k&#xf6;nnen, um sich dort von der Sonne braten zu lassen. Ah, eventuell ist die nicht vorhandene Denkf&#xe4;higkeit ja ein Schaden des Ferntourismus: Ausgetrocknete Gehirnmasse.  [More]
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				<category>Umwelt</category>
				
				<category>&#xc4;rger</category>
				
				<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 02:03:00 +0200</pubDate>
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			<item>
				<title>Nachtrag zum Kopenhagen-Artikel</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2009/12/29/Nachtrag-zum-KopenhagenArtikel</link>
				<description>
				
				Es erreichte mich ein Kommentar, ob ich denn wirklich nicht entt&#xe4;uscht gewesen sei vom Ausgang des Gipfels. Nat&#xfc;rlich, ich war entt&#xe4;uscht, als die ersten Gerinsel von Schw&#xe4;che aus der Gedankenmasse der Kongressteilnehmer in die &#xd6;ffentlichkeit tr&#xe4;ufelten.

Nachdem ich &#xfc;ber die Jahre soviel gelesen und gesehen hatte an Argumenten vornehmlich aus der Wissenschaftsszene, die auch belegte, dass die Staatenlenker, zumindest die der westilchen grossen Verursacher, schon w&#xfc;ssten, was die Stunde geschlagen hat, war ich erstaunt, dass diese Lenker dann doch nicht so handelten, wie sie es wohl w&#xfc;ssten. Also nichts von &quot;nach bestem Wissen und Gewissen&quot;. Wohl eher nach &quot;wes Brot ich ess, des Lied ich sing&quot;.

Wie soll ein Obama gegen die Kr&#xe4;fte im eigenen Land ankommen? Ich stecke nicht in seiner Haut, doch in Kopenhagen h&#xe4;tte man Mut zeigen k&#xf6;nnen und die Fesseln der Lobbyisten sprengen. Welches Land k&#xf6;nnte sich nach R&#xfc;ckkehr seines Helden denn dessen W&#xfc;nschen wirklich unter dem Licht der weltweiten Presse widersprechen? Kann man nach Hause kommen, den Leuten dort sagen &quot;Sorry, deine Kindern und Enkel werden um Wasser kriegen und vor Hitze schmachten, denn wir sind zu faul und feige, f&#xfc;r euch alles, was wir k&#xf6;nnen, zu machen. Wir machen nur das, was uns nicht belastet.&quot;.

Figura zeigte, dass man das kann. R&#xfc;ckkehr in das G&#xfc;llenloch der eigenen Classe politique. Nat&#xfc;rlich, der Argumente gibt es viele ... doch wie ich eben letztens schrieb, klingen die halt f&#xfc;r mich immer nach Ausreden des St. Florians Prinzips. Ein Vertreter der afrikanischen Delegationen wollte doch die Amis bei der Ehre packen: Kennedy h&#xe4;tte es ja auch geschafft, seine Nation innert sieben Jahren auf den Mond zu bringen.

Es klappte nicht mehr. Obwohl das Ziel nun wohl wichtiger und auswirkungsreicher ist. Nope. No way. Our economy would suffer from ... you name it.

Bundesrat Leuenberger argumentiere ja auch so: &quot;Wir bieten 20%, k&#xf6;nnen aber mehr, doch das tun wir nur, wenn die anderen auch ... &quot;. Was ist das denn anderes als St. Florian? Jeder weiss doch, dass alle L&#xe4;nder wohl irgendwann in der n&#xe4;heren Zukunft &lt;i&gt;&lt;b&gt;m&#xfc;ssen&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;? Und so fahren wieder alle mal mit 600km/h auf ne Mauer zu und schauen nur auf die Nachbarn, wann die bremsen. Da das alle tun, wird der Aufprall auf die Mauer ungebremst sein. Die Crashdriver sind dann alle tot, aufr&#xe4;umen m&#xfc;ssen die nachfolgenden Generationen.

Wie w&#xe4;re denn der Gedanke, dass ein Land - und sei es noch so klein wie die Schweiz - durchaus vorpreschen k&#xf6;nnte, um wieder mal einen Knowhow-Vorsprung zu erreichen? Gerade solches hat doch die Schweiz reich gemacht, gutes bist bestens Knowhow. Will die Schweiz nachhecheln? F&#xfc;hrungsqualit&#xe4;t hat sie ja schon oft abgegeben, gerade in der Energieproduktion. Nun ja. In 20 Jahren k&#xf6;nnen die dannzumaligen Schweizer dann wohl nur seufzend den Kopf sch&#xfc;tteln, wie weit der R&#xfc;ckstand zu Deutschland etc. geworden sein wird. Dem deutschen Geschwister der hierzulande zu schonenden Wirtschaft wird es m&#xf6;glicherweise dannzumal einiges besser gehen als unserer.

Nat&#xfc;rlich h&#xe4;tte ich es auch besser gefunden, wenn es keinen Winkelried ben&#xf6;tigte. Doch nun nach dem Flopp scheint es halt doch sowas zu brauchen, damit die anderen endlich s&#xe4;mtliche H&#xe4;nde aus den eigenen und anderen Hintern ziehen um vorw&#xe4;rts zu machen, egal, wie laut die Hintern &quot;Aua&quot; schreien.

Doch selbst dann: Wie ich schon erw&#xe4;hnte, sind es ja nicht die Wirtschaften per se, die sich str&#xe4;uben, sondern die Gewohnheiten aller Menschen, die was zu sagen haben. Und da halt derzeit die Welle der Verlustangst grassiert, wird sich das eben nicht &#xe4;ndern, bis ein Winkelried &#xe0; la Galileo schreit und mit Tatbeweis belegt: &quot;Und es geht doch!&quot;

F&#xfc;r ich bleibt es also beim Think globally, act locally. Eine der gr&#xf6;ssten Auswirkungen, die der Klimawandel wohl haben wird, ist die Zerst&#xf6;rung des bisherigen Arbeitssystems. Denn wenn wir es nicht schaffen, die Idiotie zu beenden, dass am Morgen die H&#xe4;lfte der Bev&#xf6;lkerung sich gleichzeitig an einen Arbeitsplatz bewegen muss - der ja schon lange nicht mehr wirklich die Kraft der Arbeiterh&#xe4;nde braucht - und abends wieder zur&#xfc;ck, dann werden Reduktionen wohl zu klein bleiben. Man denke an Chinas und Indiens Verkehrsaufkommen.

Und nat&#xfc;rlich braucht es dann die Einsicht, dass das Gute nahe liegt. Denn man darf den Teufel nat&#xfc;rlich nicht mit dem Beelzebub &quot;Freizeitverkehr&quot; austreiben. Es ist also wiederum die Einsicht verlangt, die eines jeden einzelnen. Also schon wieder: Think globally, act locally. Wir werden es wohl noch knapp erleben. 
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				<category>Umwelt</category>
				
				<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 03:01:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2009/12/29/Nachtrag-zum-KopenhagenArtikel</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Kopenhagen - ein &#xfc;bersch&#xe4;tztes St. Florian-Event</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2009/12/24/Kopenhagen--ein-berschtztes-St-FlorianEvent</link>
				<description>
				
				Mit etwas distanzierter Beobachtung habe ich den Verlauf von Kopenhagen verfolgt. Einge gewaltige, emotionale und - nota bene - energieverschwendende Veranstaltung, geeignet, um sich darzustellen, den Wichtigen zu markieren, sich aber auch mit vielen Leuten zu treffen, die sich sonst wohl nie kennenlernen w&#xfc;rden. Die ehrlich Bem&#xfc;hten treffen auf Zaghafte, Realit&#xe4;tsverweigerer und Machtusurpatoren. Und das in den Variationen aller 192 L&#xe4;nder. Konnte das &#xfc;berhaupt klappen?

Ich h&#xe4;tte gew&#xfc;nscht, es kommt mehr raus. Und das nicht unbedingt, um das CO2-Ziel zu erreichen, sondern um den Puls zu erkennen, der die Gedankenwelt der F&#xfc;hrer bestimmt. Der zeigt nun also an, dass man sich nicht festlegen will, dass man aus R&#xfc;cksicht auf zuhause - oder der eigenen Verflechtung in Abh&#xe4;ngigkeiten - keine Schritte raus aus denselben machen kann oder will.

Aber wir: Wieso sind wir denn entt&#xe4;uscht? H&#xe4;tte ein Vertrag irgendwas an der eigenen Verschwendung von Resourcen irgendwas ge&#xe4;ndert? H&#xe4;tten wir nicht eigentlich nur darauf gehofft, dass wir &quot;dank&quot; Gesetzen einfach gezwungen werden, etwas an den eigenen Gewohnheiten zu &#xe4;ndern? So m&#xfc;ssten wir nicht die Hand aus dem Hintern nehmen und selbst was tun, sondern k&#xf6;nnten wie gewohnt als unwillig bl&#xf6;kende L&#xe4;mmer hinter dem T&#xe4;tschmeister nachtrotten.

Dass es darum ginge und dass dies dem einen leicht, dem anderen schwer f&#xe4;llt, zeigte ein beeindruckender Dok-Film &#xfc;ber ein finnisches Ehepar, das sich vornahm, ein ganzes Jahr lang auf alles mit Plastik zu verzichten, so wenig wie m&#xf6;glich &#xd6;l zu verbrauchen, CO2 zu produzieren.  [More]
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				<category>Umwelt</category>
				
				<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 13:48:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2009/12/24/Kopenhagen--ein-berschtztes-St-FlorianEvent</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Abwrack-Pr&#xe4;mie ist wohl eher selbst schon Schrott</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2009/3/19/AbwrackPrmie-ist-wohl-eher-selbst-schon-Schrott</link>
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				Nun soll auch in der Schweiz eine Abwrackpr&#xe4;mie kommen. Dass wir als Letzte so was in geanu der Zeit bekommen, ist ein untr&#xfc;gliches Zeichen, dass es um die Wirtschaft geht, nicht um den Umweltschutz.

Gestern war ich mit einem Freund weg, der in seinem Land einen Hummer f&#xe4;hrt. Hierzulande ist es immerhin noch ein Jeep. Wir diskutierten diese Methoden zur CO2-B&#xe4;ndigung.

Wenn nun jeder sein altes Auto schrottet, dann ist das ja nicht automatisch gleichzusetzen mit &quot;ein positiver Schritt f&#xfc;r die Umwelt&quot;, ausser, er kauft kein neues mehr. Das ist jedoch unwahrscheinlich, und dann g&#xe4;b&apos;s ja auch die Pr&#xe4;mie nicht.

Ist das alte Auto gar ein sch&#xf6;n Metallisches, dann darf man ja mal heutige Autos heranziehen: Viel Kunststoff, viel Elektronik, viel mehr Gift, gerade in der Elektronik.

Die Ressourcen werden durch das Abwracken nicht weniger, sondern mehr belastet. Gerade das, was die neuen Autos auszeichnet, Batterien im Falle von Elektro- oder Hybridfahrzeugen, sind weder &quot;gratis&quot; herzustellen noch halten sie so lange, noch sind sie problemlos zu entsorgen. Dass Stromproduktion dann auch noch Resourcen kostet, ist ja wohl klar, scheint mir aber manchmal den Leuten nicht (mehr) bewusst zu sein.

Ich hatte andernorts schon die Information weitergeleitet, dass f&#xfc;r die Umwelt das alte Auto unter dem Strich sehr wohl freundlicher aussehen kann als ein neues. Denn nur Metall kann wohl fast unendlich viele Male wieder rezykliert werden. Ihm Gewichtssparen-Wahn der &#xd6;ko-Leute ist es jedoch wenig gelitten, denn es gelte ja: Weniger Gewicht = weniger Treibstoff-Verbrauch = weniger CO2-Ausstoss. Wie aber werden dann die Stoffe erzeugt, die rezykliertes Metall ersetzen sollen?

Wenn ein Toyota Prius, den ich ja schon toll finde, entsorgt werden muss, fallen all die Gift- und Spezialstoffe (wieder) als Sonderm&#xfc;ll an - solche Autos sind ja fast eher fahrende Computer und Roboer. Ob sich das dann lohnt f&#xfc;r die Umwelt ... wenn die Entsorgungs- und Recyclingtechnologien sich genauso schnell weiterentwickeln wie der jetzige Boom der &quot;umweltfreundlicheren&quot; Autos, dann mag es sein, dass der Prius in 20 Jahren wirklcih umweltfreundlich entsorgt werden kann. Das ist nicht nur zu hoffen, sondern gar zu fordern.

Die &#xd6;kobilanz eines Produktes wie eines Autos ist wohl sehr schwierig kompetent und umfassend zu erstellen. Obwohl ich auch grunds&#xe4;tzlich daf&#xfc;r bin, dass alte, belastende Technologien so schnell wie m&#xf6;glich abgel&#xf6;st werden, bin ich kein Umweltbilanz-Experte. Wir alle wissen wohl viel zuwenig &#xfc;ber den Herstellungsprozess und die Entsorgung unserer Alltagsprodukte. Hier k&#xf6;nnten wir uns weiterbilden, damit wir all die (sinnlosen) Produkte zumindest etwas besser auf die Umweltvertr&#xe4;glichkeit absch&#xe4;tzen k&#xf6;nnen.

Die Abwrackpr&#xe4;mie in der Schweiz jedoch ist nur ein Belebungsmittel f&#xfc;r die Autoindustrie. CHF 3&apos;000.- zu bekommen, ist ja heute mit etwas Feilschen ohnehin m&#xf6;glich. 

Mit Umweltschutz hat diese Pr&#xe4;mie nicht viel zu tun. 
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				<category>Umwelt</category>
				
				<category>&#xc4;rger</category>
				
				<category>Beobachtungen</category>
				
				<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 10:44:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2009/3/19/AbwrackPrmie-ist-wohl-eher-selbst-schon-Schrott</guid>
				
				
			</item>
			
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				<title>Interessante Zukunft</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/11/23/Interessante-Zukunft</link>
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				Letztens sah ich einen Thementag auf Arte zur Zukunft der Gesellschaft, des Wohnens, der Technik, der Umwelt. Der Thementag befasste sich mit dem Leben in der Zukunft, wie werden die Menschen leben, wo und in welchem Kontext.

Nach der aktuellen Krise scheint die Realit&#xe4;t zu lernen, dass dier Globalisierung ein Fehler war, zumindest teilweise. Das Herumkarren von Resourcen ist einfach eine Idiotie sondergleichen, erst recht unter dem Aspekt der Energieverschwendung. Wenn ein Nahrungsmittel nicht in der unmittelbaren N&#xe4;he seiner Verbraucher angebaut oder gez&#xfc;chtet wird, schluckt sein Transport Energie, die die Menschen in der Zukunft sich wohl nicht mehr leisten k&#xf6;nnen.

Dies ist leicht einsehbar, wenn man mal bedenkt, wieviel Energie aufgewendet wird, um eine Megacity von ca. 5 Millionen Einwohner &#xfc;berhaupt t&#xe4;glich mit Nahrung und Wasser zu versorgen.

Die Zukunftsforscher kamen daher auf meinen Lieblingsspruch &quot;Think globally, act locally&quot;. Um den Globus zu erhalten, m&#xfc;ssen die L&#xf6;sungen lokal funktionieren.

Was ich bisher nicht wusste, und was mich sehr freute, war die Tatsache, dass offenbar doch schon recht viele Leute als St&#xe4;dteplaner arbeiten, die sich die neuen Wohn- und Lebensumgebungen vision&#xe4;r entwickeln.

So sind St&#xe4;dte geplant f&#xfc;r die W&#xfc;stenregionen, die 500&apos;000 Menschen Platz geben, ihre eigenen Nahrungsmittel in der Stadt erzeugen und die Abfallstoffe in Kreisl&#xe4;ufen wieder aufbereiten. Elektrizit&#xe4;t wird aus all den Kreisl&#xe4;ufen und nat&#xfc;rlich der Sonne erzeugt, die die Stadt voll versorgen kann.

Andere Modelle sehen in unseren Breitengraden turmhohe Wohnzylinder vor, die alles bieten, was eine Stadt in der Fl&#xe4;che bereith&#xe4;lt, einfach in der H&#xf6;he. Sie b&#xf6;ten Platz f&#xfc;r viele tausend Menschen. Da sie nur wenig Fl&#xe4;che beanspruchen, ist das unmitellbare Umland die Nahrungsquelle. Grosses Pendeln der LAndbewohner in die Stadt entf&#xe4;llt, da die Stadt quasi vor der T&#xfc;r steht. Wenn man aktuellerweise die Projekte im &#xf6;lreichen nahen Osten anschaut, sieht man, dass zumindest die Technik schon soweit ist.

Die afrikanischen wie auch die arabischen Staaten w&#xfc;rden die neuen Energiequellen sein, denn viele der vision&#xe4;ren Energiekraftwerke funktionieren nur mit viel Sonne und grossen Fl&#xe4;chen, wie zum Beispiel das Heissluftkaminktraftwerk, das nur aus Glas besteht. Es besteht aus einer ca. 7-10 km durchmessenden, etwa 3 Meter &#xfc;ber dem Boden schwebenden Glasscheibe, in deren Mitte ein 1 km hoher Kamin steht, in dem eine Luftturbine den Aufwind, der sich aus dem Hitzeunterschied unter der Glasscheibe und dem Kaminende ergibt, in Strom umwandelt. Wenn im Boden unter der Scheibe Wasserleitungen verlegt werden, kann das Kraftwark auch ohne Sonne Strom produzieren, da tagspber die Sonne nicht nur die Luft, sondern auch das Wasser erhitzt, das die gespeicherte Hitze in der Nacht wieder abstrahlt und den Luftstrom im Kamin so aufrecht erh&#xe4;lt.

Elektrizit&#xe4;t nach Europa zu transportieren, sei offenbar kein Problem, es w&#xfc;rden nur 10% Verluste auftreten. Ich hoffe, dass auch Politiker endlich einsehen, dass es Rollen&#xe4;nderungen geben wird, dass Europa massiv Geld investieren k&#xf6;nnte - in Energieproduktionsanlagen in Afrika oder Arabien - statt in Kohlekraftwerkde oder doch wieder nur Atommeiler in Europa. Doch ob Politiker wirklich global denken k&#xf6;nnen?

Viele dieser Projekte sind schon realiserbar, einige schon realisiert. In Bedfordshire, England, zum Beispiel gibt es eine Musterstadt, die keine CO2-Emissionen habe, die ihre Nahrung und Energie selbst erzeuge. H&#xe4;user haben dort eine raffinierte Bel&#xfc;ftung, die ohne Elektrizit&#xe4;t auskommt, weil der Luftzuug &#xfc;ber die D&#xe4;cher die Kamine wie Windr&#xe4;der dreht: Luft wird in die H&#xe4;user gedr&#xfc;ckt, die Abluft wird im Windschatten abgegeben, nicht ohne zuvor &#xfc;ber einen W&#xe4;rmetauscher seine W&#xe4;rme an die Frischluft abzugeben.

Es ist toll zu sehen, was interessierte Leute entwickeln k&#xf6;nnen, wenn sie konsequent global denken d&#xfc;rfen. Es ist zu hoffen, dass deren Denkweise auch bei uns ankommt, damit diese neuen Konzepte in unseren Alltag einfliessen. So subversiv halt, wie die derzeit aktuellen Denkweisen wie Globablisieunrg, freie M&#xe4;rkte etc. quasi die Basis unseres Selbstverst&#xe4;ndnisses der &quot;zivilisierten&quot; Welt darstellen.

&quot;Freie M&#xe4;rkte&quot;, das sei ohnehin eine L&#xfc;ge, denn eine Studie hat ergeben, dass alle heute reichen L&#xe4;nder, die das predigen, nur reich wurden, weil sie in der Vergangenheit eine Phase der starken Abschottung und des Protektionsmus durchgingen - also genau das, was sie anderen, noch nicht reichen Staaten verbieten m&#xf6;chten. Tja, vor allem afrikanischen Staaten. Und siehe da, sie bleiben arm, weil sie unter dem Druck der Weltbank-Ideologie ihre M&#xe4;rkte nicht sch&#xfc;tzen d&#xfc;rfen. Und deshalb werden sie nicht reich, im Gegenteil, der Import von billigem ausl&#xe4;ndischen Zeug vernichtet die lokale Landwirtschaft, verhindert die Industrialisierung und f&#xfc;hrt zu Abh&#xe4;ngigkeiten, nicht nur kommerzieller Art. Bildungsschw&#xe4;che, Arbeitslosigkeit, Aussichtslosigkeit sind Konsequenzen.

Wie auch immer. Der TV-Abend hat mir gut gefallen, es hat mir gezeigt, dass immer mehr Leute an den notwendigen &#xc4;nderungen arbeiten, um die Zukunft gelassener zu sehen, denn nur diejenigen, die sich nicht damit besch&#xe4;ftigen, m&#xfc;ssen wohl Schiss vor ihr haben. 
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				<category>Umwelt</category>
				
				<category>Beobachtungen</category>
				
				<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 15:24:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/11/23/Interessante-Zukunft</guid>
				
				
			</item>
			
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				<title>Ecoman - der sexy Funkstromschalter</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/10/16/Ecoman--der-sexy-Stromschalter</link>
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				Die EKZ feiert heuer das 100 J&#xe4;hrige, f&#xe4;hrt dazu offenbar im Land herum, stellt aus und bietet sogar ein gesponsertes Theaterst&#xfc;ck.

&quot;Click - der Standby-Killer&quot;, wie das Teil offiziell heisst, wurde in der Ausstellung mir als Ecoman vorgestellt. Ebenfalls an der Ausstellung gibt es einen kr&#xe4;ftigen Rabatt. Damit kostet das Teil nur noch knapp CHF 25.- 

Dies war g&#xfc;nstig genug, dass ich mir sofort einen kaufte. Das Ding sieht tats&#xe4;chlich neckisch aus, einfach und sinnvoll, denn es verreint funkgesteuertes Stromschalten mit Verbrauchsmessung. Und so sieht das Teil von ca. 8cm Durchmesser von vorne aus:


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./ecoman_vorn.jpg&quot;&gt;

Es hat eine LCD-Anzeige, die hier grad dar&#xfc;ber Auskunft gibt, wieviel mein Handy-Loader grad braucht, wenn das Handy geladen auf ihm steckt. Das Geh&#xe4;use ist durchsichtig, spiegelt viel und man sieht auch sofort jeden Fingerabdruck, Fettfleck etc. Ich w&#xfc;rde mir einen matten Kunststoff w&#xfc;nschen, das ist aber auch grad das einzige, was ich &#xe4;ndern w&#xfc;rde. 

Die beiden Solarpanels sorgen f&#xfc;r den Strom, den Ecoman f&#xfc;r sich selbst braucht f&#xfc;r Funk und LCD. Allerdings ist mir nicht ganz klar, wieso es doch noch eine Knopfzelle hat, die wohl kein Akku ist:

&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./ecoman_hinten.jpg&quot;&gt;

Das effektive Schaltst&#xfc;ck ist ein gleich grosser Diskus in undurchsichtigem Schwarz, mit zwei ca. 30cm langen Kabelst&#xfc;cken, mit welchen man den Ecoman einfach vor ein Ger&#xe4;t oder eine Steckdose einschleift.

Der Ecoman funkt im 2.4 GHz Band, wie die WLANs. Er &#xfc;bermittelt einen Druck auf seine obere H&#xe4;lfte als Schaltbefehl an den Sklavendiskus, der dann mit einem Relais den Strom h&#xf6;rbar ein- oder ausschaltet. 

Ist der Strom an, erh&#xe4;lt er vom Sklaven andauernd mitgeteilt, wieviele Watt sich die angeschlossenen Ger&#xe4;te jetzt gerade genehmigen.

Was er nicht ist, und das finde ich sehr schade, das ist eine Art Schwellenschalter, der bei Absinken des Leistungsverbrauchs unter eine einmalig einzustellende Schwelle selbst automatisch abschaltet. Dann k&#xf6;nnte ich n&#xe4;mlich alle angeschlossenen Standby-Ger&#xe4;te mal anschliessen, alle auf Standby gehen lassen und diesen Wert dann als Schwelle einstellen. So k&#xf6;nnte der Ecoman dann automatisch komplett abschalten, wenn er merkt, dass alle Ger&#xe4;te auf Standby sind. Denn automatisch abschalten, das tut der Ecoman nicht. Es fehlt ihm auch eine Zeitsteuerung, oder eine lichtabh&#xe4;ngige Steuerung, die dank der ja vorhandenen Solarpanels durchaus vorstellbar gewesen w&#xe4;re.

Dennoch, es ist ein h&#xfc;bscher Schalter mit dem Zusatz der Leistunganzeige. Damit kann nun keiner mehr sagen, er wisse nicht, was seine Ger&#xe4;te verbrauchen.

In den Einsatz ist es sehr schnell und &#xe4;usserst einfach gebracht: Auspacken, anschliessen, fertig. Es funktionieren mehrere Ecomans im selben Raum, da jeder offenbar kodierte Signale verschickt, so dass nur der passende Sklave darauf reagiert. Es ist nichts einzustellen, der Ecoman ist ein Teil, das nun wirklich jeder brauchen kann und soll.

Alles in allem, sehr h&#xfc;bsch und n&#xfc;tzlich. Sehr empfehlenswert. &lt;a href=&quot;http://www.ekz.ch/internet/ekz/de/ueberuns/100_jahre_ekz/click/informationen.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Weitere Informationen&lt;/a&gt; beim EKZ. 
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				<category>Umwelt</category>
				
				<category>Tips</category>
				
				<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 08:48:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/10/16/Ecoman--der-sexy-Stromschalter</guid>
				
				
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				<title>Jean Ziegler - ein Vulkan voller Informationen</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/8/14/Jean-Ziegler--ein-Vulkan-voller-Informationen</link>
				<description>
				
				Ich liebe ihn, den Jean Ziegler. Weil er ein Vulkan mit scheinbar unbegrenzter Energie ist. Allerdings ist er auch genau deswegen etwas m&#xfc;hsam, denn sein Informationsdruck ist gewaltig, da kommen nur gute Info-Grabber mit. Er will soviel loswerden, den Leuten einbleuen, dass der Durchschnitt sich wohl doch etwas gedr&#xe4;ngt f&#xfc;hlen d&#xfc;rfte.

Zudem ist seine Botschaft meist sehr niederschmetternd. Im TV hat er heute zum Thema Spekulation um Nahrungsmittel dargelegt, dass f&#xfc;r einen 50 Liter Tank eines &quot;modernen&quot; Ethanolautos 385 kg Mais verbrannt werden m&#xfc;ssen - eine Menge, mit der ein Kind in den &#xe4;rmsten L&#xe4;ndern dieser Welt ein Jahr lang leben kann. Gem&#xe4;ss Ziegler sei an der Preisexplosion der Nahrungsmitteln zu 52% die Spekulation mit ihnen verantwortlich. 

Kein Wunder, so habe doch die UBS selbst in ihren Anlegerdokumentationen offengelegt, dass man seit Januar bis Mitte diesen Jahres 35% Profit machen konnte, wenn man in Nahrungsmittelgesch&#xe4;ften anlegte. Tja, trifft&apos;s halt derzeit doch die Richtigen?

Tja, Jean will einem diese Zusammenh&#xe4;nge alle regelrecht in die Ohren stopfen ... an sich zurecht, denn der grosse Blick fehlt den meisten Leuten. Wobei das kein Wunder ist, denn wie agiert man in seinem kleinen t&#xe4;glichen Aktionsradius angesichts dieser grossen Spiele? In Anbetracht der eigenen Ohnmacht ist es dann f&#xfc;r den einzelnen etwas entmutigend, all die Fakten von Jean zu integrieren. Das schlechte Gewissen nagt wohl ...

Dabei kann nat&#xfc;rlich schon jeder etwas machen, aber dann muss er wohl den emotionalen Druck dieser Themen erstmals akzeptieren und dann Strategien entwickeln, wie er im Alltag diesen kapitalistischen und nat&#xfc;rlich menschenunw&#xfc;rdigen Taktiken der multinationalen Konzerne und Finanzjongleure entgegenwirken oder zumindest nicht verschlimmernd handeln kann.

Und nat&#xfc;rlich ist es so, dass des einzelnen Reichweite halt nur bis zum Kopf und Herz des n&#xe4;chsten langt. Doch auch der reicht ja weiter ... und so weiter. Jedesmal sollte es halt gelingen, Gewohnheiten zu wandeln, denn nur dadurch entstehen beobachtbare &#xc4;nderungen.

&#xdc;berlege ich mir beim Einkauf, beim Meeting mit Gesch&#xe4;ftsleuten, beim Umgang mit der Familie, was ich vermitteln will, dann geschieht die &#xc4;nderung. Im Kleinen, doch vielleicht merken die Beteiligten ja, dass ich mich &#xe4;ndere, worauf ich achte, sodass auch sein Wesen merkt, dass Dinge auch anders gemacht und gesehen werden k&#xf6;nnen. Denn es ist klar, alles beginnt im Kleinen. Jeder K&#xf6;rper entstand aus dem Kleinsten. Ohne das Kleine gibt es kein Grosses. Man darf also r&#xfc;ckw&#xe4;rtsrechnen ... all das, was jetzt gross wirkt, musste zuerst einmal in ganz kleinen Strukturen, Gewohnheiten, Gedanken entwickelt worden sein. Dies beobachtend, sollte es einem klar sein, dass die n&#xe4;chsten &#xc4;nderungen auch wieder nur aus dem Kleinen kommen k&#xf6;nnen. So sind wir wieder bei uns Kleinen. Da, wo jeder f&#xfc;r sich &#xe4;ndern kann.

Und damit die Gewohnheits&#xe4;nderungen Informtionen bekommen, daf&#xfc;r ist Jean Ziegler immer gern willkommen. 
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				<category>Umwelt</category>
				
				<category>Beobachtungen</category>
				
				<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 19:54:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/8/14/Jean-Ziegler--ein-Vulkan-voller-Informationen</guid>
				
				
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				<title>So viel Wasser rund um Berlin und Potsdam - ein Lieblingsort</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/7/12/So-viel-Wasser-rund-um-Berlin-und-Potsdam--ein-Lieblingsort</link>
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				So, nun bin ich zur&#xfc;ck vom dritten Trip nach Berlin dieses Jahr. Genauer war ich eine Woche lang in Liebenberg im L&#xf6;wenberger Land und danach eine Woche in Potsdam.

W&#xe4;hrend die erste Woche die eines Seminars war, lebt ich in der zweiten Woche in dem gerade in der Renovation befindlichen Altbau eines Freundes. Der machte die Arbeit selbst, so dass ich eigentlich in einer Baustelle lebet. Im dreist&#xf6;ckigen Haus war die unterste Wohnung grad mal mit wenigstens einem funktionierenden Klo ausgestattet. Dusche klappte noch gar nicht. Daf&#xfc;r durfte ich jeweils am Morgen zuerst 1&apos;100 Meter spazieren, um in Alt Nowawes in einer Werkstatt duschen zu k&#xf6;nnen. Nat&#xfc;rlich gab&apos;s genau kein Internet. 

Zum Gl&#xfc;ck hatte ich grad f&#xfc;r meinen neuen Laptop eine neue WAN-Karte mit HSDPA gekauft ... die bescherte mir sogar Video &#xfc;ber Zattoo. Dass ich damit aber auch wieder eine Ladung Dreck gefischt habe, nicht an Hardware, aber an Software dazu, das ist eine andere sehr &#xe4;rgerliche Geschichte gewesen. Gemerkt habe ich es nat&#xfc;rlich erst in Potsdam, der Test bei mir zuhause ging (nat&#xfc;rlich) gut.

In Potsdam selbst durfte ich mit dem Wagen meines Freundes, netterweise ein US BMW Cabrio mit Automat, in der Gegend rumfahren. Es ist sch&#xf6;n toll, all die Alleen in der Gegend. Erst recht in den Ostgebieten, s&#xfc;d&#xf6;stlich von Berlin. Dort f&#xfc;hlte man sich selbst mit dem Auto in den grossen W&#xe4;ldern fast verloren oder einsam ... denn die Deutschen rasen auf den Autobahnen, ich cruiste &#xfc;ber Landstrassen ... die Impulse der Natur str&#xf6;mten intensiv ein. Ich liebe das, es gibt nichts Sch&#xf6;neres f&#xfc;r mich als in Ruhe und Gelassenheit durch die Natur zu fahren, halten zu k&#xf6;nnen, wann und wo ich will.


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC04984.JPG&quot;&gt;

Denn frei von Zeitdruck finden sich sch&#xf6;ne Pl&#xe4;tze, hier an irgend einem Fluss ...


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC04977.JPG&quot;&gt;

Bin ich selbst in Ruhe und Stille, erlauben mir die Tiere, sie nah zu beobachten und ab und an ein Foto zu machen.


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC04979.JPG&quot;&gt;

Gr&#xfc;n ist es aber nicht nur auf dem Land, sondern in der Stadt selbst. Potsdam gilt als die gr&#xfc;nste Stadt Europas - glaub ich sofort, wenn ich Stadt-Wohnh&#xe4;user im &quot;Wald&quot; sehe:


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC04949.JPG&quot;&gt;

In Alt Nowawes, so sagte mir mein Freund, habe der Kaiser ehedem mal holl&#xe4;ndische Weber angesiedelt, was zum dort typischen Strassenbild f&#xfc;hrte.


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC05016.JPG&quot;&gt;

Der Strasse angrenzend ist eine ca 6 Meter breite Wiesenzone, auf der die Weber damals die Stoffe zum Gerben unter die Sonne legten. Heute bieten diese Zonen Platz f&#xfc;r sch&#xf6;ne kleine Kneipen. Zum Gl&#xfc;ck auch unter B&#xe4;umen, denn zum Gerben heiss wurde es unter der prallen Sonne.

Heiss war es in Berlin, grausam im Stau sp&#xfc;rbar, weil doch grad die letzten 200 Meter vor dem Brandenburger Tor umgeleitet waren - der Empfang der Deutschen Nationalmannschaft war grad tags zuvor. So standen alle Autors f&#xfc;r ca. 400 Meter fast 45 Minuten. Daf&#xfc;r gab&apos;s dann Blicke in die Arbeitszukunft in Berlin ...


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC05058.JPG&quot;&gt;

Unerwarteterweise fand ich sogar Schweizer Relikte in der Gegend um Babelsberg ... 


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC05104.JPG&quot;&gt;

Andere Fabeltiere wie den Moby Dick erwartete ich hingegen nicht zu finden in den Kan&#xe4;len und Seen rund um Potsdam. Trotzdem gab&apos;s da einen:


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC05050.JPG&quot;&gt;

Zum Abschluss meines Aufenthalts war eine Bootsfahrt auf dem Schnellboot meines Freundes angesagt. Zuvor genehmigten wir uns noch ein paar gute Kuchenst&#xfc;cke in einem Strassenkaffee im Herzen Potsdams. Dass es dort Gutes gibt, haben die Spatzen offenbar auch schon l&#xe4;ngst geschnallt, so dass sie mir relativ leicht Modell standen, w&#xe4;hrend wir am Fr&#xfc;hst&#xfc;cken waren.


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC04939.JPG&quot;&gt;


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC04941.JPG&quot;&gt;

Dann endlich aufs Wasser. In den Kan&#xe4;len herrschte reichlich Bootsverkehr, so dass man sich schon wie im Stau auf der Autobahn f&#xfc;hlte ...


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC05124.JPG&quot;&gt;

So d&#xfc;mpelten wir denen halt nach ... immerhin konnte mein Freund und Kapit&#xe4;n sich dann auch mal einen genehmigen.


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC05119.JPG&quot;&gt;

Etwas erstaunt war ich dann noch, dass er meinte, wir f&#xfc;hren noch kurz bei Adli ein. Die haben doch tats&#xe4;chlich einen Anlegeplatz nur f&#xfc;r Aldi Kunden. So kann der Obermacker angeben, er fahre mit dem Schiff zum Aldi. Gestimmt hat&apos;s, aber der Aldi war auch per Auto erreichbar, keine grosse Show, mit dem Kahn anzulegen ... zumal da gr&#xf6;ssere P&#xf6;tte schon die Anfahrt versperrten ...


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC05100.JPG&quot;&gt;

Daf&#xfc;r erlaubt das langsame Fahren auf den Kan&#xe4;len Blicke an tolle Stellen, &#xf6;ffentliche ...


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC05125.JPG&quot;&gt;


... wie auch private, solche der wohl oberen Zehntausend ...


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC05134.JPG&quot;&gt;

Nat&#xfc;rlich kreuzte der Moby Dick auch wieder unseren Kurs ...


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC05128.JPG&quot;&gt;

Ob die hier aber wirklich soweit gerudert sind, bezweifle ich ... auf jeden Fall mussten wir sch&#xf6;n langsam dahinkuttern, solange solche in der N&#xe4;he waren ...


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC05132.JPG&quot;&gt;

... denn immerhin, wenn mein Freund Gas gab und der 6.5 Liter Motor das Wasser aufw&#xfc;hlte, war die Heckwelle doch beeindruckend und h&#xe4;tte einige kleine Boote in Bedr&#xe4;ngnis gebracht.


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC05113.JPG&quot;&gt;

Doch statt den Abend mit den Freunden so zu beenden ...


&lt;img src=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/images/./DSC05130.JPG&quot;&gt;

galt es f&#xfc;r mich, um knapp 20h00 auf dem Flugplatz zu sein. So wurde ich vom Vater meines Freundes am Steg wieder empfangen und nach Tegel gefahren. Es fiel mir schon sehr schwer, diese Stimmung, dieses Erlebnis, diese sch&#xf6;ne Gegend zu verlassen ...

Ich liebe diese Gegend. Ich w&#xfc;rde viel drum geben, an diesen Wassern ein kleines H&#xe4;uschen mit etwas Land zum Leben nutzen zu d&#xfc;rfen. 

Wer also etwas w&#xfc;sste ... sofort anrufen ... ne Provision g&#xe4;b&apos;s schon ... :-) 
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				<category>Umwelt</category>
				
				<category>Reisen</category>
				
				<category>Fotos</category>
				
				<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 02:28:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/7/12/So-viel-Wasser-rund-um-Berlin-und-Potsdam--ein-Lieblingsort</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Grund f&#xfc;rs Bienensterben nun (eventuell) gekl&#xe4;rt</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/6/18/Grund-fs-Bienensterben-nun-eventuell-geklrt</link>
				<description>
				
				Aus Slovenien komme die Erkenntnis, wieso die Bienenv&#xf6;lker zu sterben begannen vor einigen Jahren, und wieso deren Bestand bald schon kritisch ist, wenn man bedenkt, dass viele Fr&#xfc;chte ohne die Bienen nicht unsere Gaumen erfreuen k&#xf6;nnen.

Keine Bienen, keine Befruchtung, keine Fr&#xfc;chte, keine k&#xf6;stlichen Erdbeeren und Himbeeren etc.

In Slovenien habe man nun herausgefunden, dass die Pflanzenschutzstoffe f&#xfc;r Raps und Mais die Bienen langsam vergiften.

Imker dieser Gegend entfernen nun ihre V&#xf6;lker aus den Rapsfeldern und sie bef&#xfc;rchten noch mehr Unterg&#xe4;nge von Bienenv&#xf6;lkern, wenn der Mais kommt.

Es zeigt sich halt wieder: Der Mensch greift immer viel zu fr&#xfc;h und mit h&#xf6;chstens Halbwissen in Millionen Jahre alte fein abgestimmte Zyklen ein und setzt Ursachen, die ihn dann selbst treffen. &#xdc;bel ist es halt, dass er meistens meint, er k&#xf6;nne es schon besser als die Natur (D&#xfc;nger, Pflanen&quot;schutz&quot;mittel, GVO etc.)

So ist es halt hier. 
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				<category>Umwelt</category>
				
				<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 03:53:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/6/18/Grund-fs-Bienensterben-nun-eventuell-geklrt</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Die Gefahr des hohen Erd&#xf6;lpreises f&#xfc;rs Klima und die Gemeinschaft</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/5/30/Die-Gefahr-des-hohen-Erdlpreises-frs-Klima-und-die-Gemeinschaft</link>
				<description>
				
				Eigentlich denkt man ja, dass der hohe Preis gut f&#xfc;r die Welt ist, denn so wird endlich gespart. Alternative Energiekonzepte bekommen eine Chance, ihre Investitionsaufw&#xe4;nde bezahlt zu bekommen, neue Energiesparmassnahmen werden (sich) verordnet, mehr Gehirnschmalz wird endlich in die Energiegewinnung und/oder -wiederverwendung gesteckt etc. etc.

Dass einige negative Auswirkungen dieser Suche bereits hier sind, d&#xfc;rfte allen klar sein: Die sozial extrem gef&#xe4;hrliche Konkurrenz von Nahrungsmitteln, die zu Biotreibstoffen verarbeitet werden k&#xf6;nnten.

Aber auch dies: Weil die Klimaerw&#xe4;rmung die Polkappen abschmilzt, buhlen die Nordpol-Anrainer bereits um die Ressourcen, die sich darunter voraussichtlich in grossem Ausmass befinden, darunter auch gesch&#xe4;tzt 25% der noch unentdeckten Erdolreserven.

Groteskerweise erlaubt der hohe Olpreis auch, bisher als unrentabel deklarierte Erd&#xf6;lvorkommen auszubeuten. Wieso? Weil der hohe Preis auch die Balance von Aufwand und Ertrag solcher Projekte zugunsten des Ertrags verschiebt. Das heisst, dass bisher unber&#xfc;hrte, aber als &#xf6;lreich bekannte Landstriche bald zerst&#xf6;rt werden. Und so lohnt sich auch bald der Aufwand f&#xfc;r polare &#xd6;lgewinnung. 

So wird die idiotische Spirale immer enger: Obwohl die Erw&#xe4;rmung wegen des CO2-Ausstosses zunimmt und man ja nicht mehr &#xd6;l nutzen sollte, sorgt der hohe &#xd6;lpreis daf&#xfc;r, dass noch mehr &#xd6;l geholt wird - was die Erw&#xe4;rmung weiter erh&#xf6;ht, was die Polarkappen noch d&#xfc;nner werden l&#xe4;sst, was es noch leichter macht, dort &#xd6;l zu f&#xf6;rdern, was es ebenfalls erleichtert zu argumentieren, dass man jenen Wald oder jenes Wattenmeer doch auch noch f&#xfc;r die paar Liter &#xd6;l ersch&#xf6;pfen kann.

Der hohe &#xd6;lpreis ist nur dann ein Segen, wenn die Einsicht sich bei Politkern, Wirtschaftlern und Geldgeilen breit macht, dass man die dannzumalig erschwingliche und machbare &#xd6;lf&#xf6;rderung links liegen l&#xe4;sst und die Investitionen wirklich in neue Energien steckt.

Wie ich andernorts schon mal schrieb, k&#xf6;nnten alle Staaten Geld an die Saharastaaten liefern, zweckgebunden, damit die dort die gigantische Sonnenfl&#xe4;che der W&#xfc;ste in Energie umsetzen, elektrische, saubere.

Dies w&#xe4;re so einfach, und die armen Staaten k&#xe4;men wie ehemals die Saudis zu einem enormen Einkommen und k&#xf6;nnten sich dabei grad auch noch entwickeln, denn pl&#xf6;tzlich h&#xe4;tten sie die begehrteste Ressource: elektrischen Strom.

Ich habe derzeit keine Ahnung, wieso diese gigantischen Potentiale der Sonnenenergie in diesen L&#xe4;ndern nicht genutzt werden, und zwar in grossem Massstab.

Wollen wir lieber das Geld in politisch genehmen L&#xe4;ndern und Technologien verlochen, nur weil diese nordafrikantischen Staaten uns nicht koscher sind? Oder, weil wir (den ev. berechtigten) Schiss haben, dass diese dann zu den Goldgr&#xe4;berstaaten werden, und wir zu den Absteigern?

Die Staatengemeinschaft k&#xf6;nnte nat&#xfc;rlich auch den Spekulanten gesetzlich den Riegel schieben, aber bevor jemand wohl wirklich ernsthaft gegen dieses Kapitalismus-Schema einschreitet, geht wohl ein Kamel durchs Nadel&#xf6;hr. 
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				<category>Umwelt</category>
				
				<category>Beobachtungen</category>
				
				<pubDate>Fri, 30 May 2008 01:30:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/5/30/Die-Gefahr-des-hohen-Erdlpreises-frs-Klima-und-die-Gemeinschaft</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Peter Brabeck wird mir ja grad sympathisch ...</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/4/24/Peter-Brabeck-wird-mir-ja-grad-sympathisch-</link>
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				... weil er sich sehr deutlich gegen den Einsatz von Mais als Biotreibstoff ausspricht. Chapeau. Das h&#xe4;tte ich ehrlicherweise nicht erwartet ... b&#xf6;se Zungen k&#xf6;nnten behaupten, dass Nestle nur nichts daran verdiene. Das kann ich nicht beurteilen, ist auch nicht wichtig.

Wichtig ist, dass sich der VR-Pr&#xe4;sident des wohl gr&#xf6;ssten Nahrungsmittelkonzerns so deutlich positioniert, indem er die Konkurrenzierung von Nahrungsmitteln und Treibstoffen als unsinnig erkl&#xe4;rt.

Solange Bioethanol aus Nahrungsmitteln erzeugt wird, ist das der Same, der Regierungen wegwischen wird, wenn er voll ausw&#xe4;chst.

Und das nur, weil die verw&#xf6;hnte westliche Welt ja nur noch 10-15% des Einkommens f&#xfc;r Nahrungsmitteln aufwenden muss, daf&#xfc;r die restliche Kohle in Freizeit- und Mobilit&#xe4;tswahn, also auch Autos, reinschiebt. 

Nicht sparen oder endlich echte Treibstoffalternativen fordern, sondern einfach des hehren Ziels des Klimaschutzes wegen ums Verrecken Biotreibstoffe produzieren. Wo doch eigentlich noch nicht raus ist, ob die in der Gesamtbilanz wirklich besser, sprich f&#xf6;rderlicher, f&#xfc;rs Klima sind. Es gibt ja schon Studien, die dem Bioethanol sogar schlechtere Noten ausstellen als den Mineral&#xf6;len, wenn man wirklich alles, eben auch Anbau, Pflege, Chemieeinsatz etc. miteinberechnet.

In der Schweiz werde Bioethanol aus dem Holz gewonnen, also keinem Nahrungsmittelkonkurrent. Immerhin. Aber die USA mit ihren gigantischen Monokulturen reitet nat&#xfc;rlich auf dem Mais rum. Und da die nie genug bekommen, heizt das die Preise an. Und Bush erz&#xe4;hlt dann noch was von &quot;bis 2010 sind 50% der Autos Bioethanol-S&#xe4;ufer&quot;. Wird Zeit, das der weg ist. Doch solche markigen populistischen Ideologien verankern sich halt, wenn man sie nur genug oft und intensiv wiederholt.

Naja, Syngenta und andere GVO-Erzeuger wird&apos;s freuen, denn wenn die einen Supermais bringen k&#xf6;nnen, klingelt ihre Lizenzkasse und verschluckt sich noch am Geldfluss.

Auf jeden Fall f&#xfc;r mich eine erfreuliche Information heute, dass Brabeck so deutlich Stellung bezieht.

Ceterum censeo: Think globally, act locally. 
				</description>
				
				<category>Umwelt</category>
				
				<category>Beobachtungen</category>
				
				<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 02:52:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/4/24/Peter-Brabeck-wird-mir-ja-grad-sympathisch-</guid>
				
				
			</item>
			
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				<title>Wie Pauschalisierung sinnvolle &#xd6;kozyklen zerst&#xf6;rt</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2008/4/6/Wie-Pauschalisierung-sinnvolle-kozyklen-zerstrt</link>
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				Heute sah ich eine Sendung, in der herausgearbeitet wurde, wie der Deutsche Fiskus durch Pauschalisierung &#xf6;kologische und &#xf6;konomische Kleinanwendungen schon im Keim erstickt.

Es geht darum, dass Raps&#xf6;l, das als Beimischung zu Diesel offenbar sogar gesetzlich gefordert wird, nun mit 10 Eurocents besteuert wird, nachdem es einige Jahre steuerfrei war. Jetzt ist lokal erzeugter Biodiesel wieder teurer als konventioneller Diesel.

Das hat nun den Effekt, dass ein &#xf6;kologisch sehr sinnvoller, lokaler Zyklus zerst&#xf6;rt wird.

Die Produzenten von Raps&#xf6;l konnten n&#xe4;mlich den Bauern, die den Raps anlieferten, sowohl &#xd6;l als auch Nahrung f&#xfc;r die Tiere grad wieder mit nach Hause geben: Der ausgepresste Raps, Rapskuchen genannt, sei ein eiweissreiches Nahrungsmittel f&#xfc;r Tiere. Die Rapsm&#xfc;hlen erf&#xfc;llen also einen sehr sinnvollen Aspekt, sie f&#xfc;llen Tank und Tisch.

Nat&#xfc;rlich gibt es auch keine unn&#xf6;tigen Transportaufw&#xe4;nde, kein Soja aus Brasilien oder Amerika zur Nahrungserg&#xe4;nzung zu importieren.

Weil die Regierung nun halt meint, Steuer auf &#xd6;l abzocken zu wollen, erstickt sie diesen &#xd6;ko-&#xd6;l-Zyklus schon wieder, nachdem sie ihn ja selbst gef&#xf6;rdert hatte. Nat&#xfc;rlich, dies ist nur eine Methode von vielen, doch die erscheint sinnvoll zu sein.

Es zeigt sich wieder mal, dass mein Lieblingssatz &quot;Think globally, act locally&quot; mit F&#xfc;ssen getreten wird. Denn global gedacht ist dieser Zyklus ein CO2-neutraler Produktionszyklus, der lokal Gewerbe schafft, der Natur und Mensch dient und Transportverpestungen vermeidet.

Es ist ja offenbar noch nicht raus, ob die Regierung das Besteuern wieder losl&#xe4;sst. Es w&#xe4;re schon sehr zu w&#xfc;nschen, denn solche innovativen lokalen Methoden sind doch genau das, was hilft. Kleinvieh macht auch Mist. 

Zumindest fiskal sollte sich die Regierung aber zur&#xfc;ckhalten, statt schon wieder zugreifen zu wollen. Sonst klingen ihre &#xd6;kof&#xf6;rderungsparolen schon etwas verlogen, oder zumindest scheinheilig. 
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				<category>Umwelt</category>
				
				<category>&#xc4;rger</category>
				
				<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 13:46:00 +0200</pubDate>
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