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			<title>Martins Blog - Arbeit</title>
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			<description>Verschiedenes vom LifeCoach. Beratung, Leben, Coach, Lifecoach, Hilfe, Entwicklung, Mediation, pers&#xf6;nliche Entwicklung, Pers&#xf6;nlichkeitsentwicklung, psychologische Beratung, Orientierung, Lebensberatung, Konflikte, Konfliktbew&#xe4;ltigung, Selbstfindung, Entscheidungshilfe, Strategiefindung, Angstbew&#xe4;ltigung, Vergangenheitsbew&#xe4;ltigung, pers&#xf6;nliche Aufarbeitung</description>
			<language>de-ch</language>
			<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 23:43:15 +0200</pubDate>
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				<title>ColdFusion und die vermaledeite Java Null Pointer Exception (NPE)</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2010/4/27/ColdFusion-und-die-vermaledeite-Java-Null-Pointer-Exception-NPE</link>
				<description>
				
				Den Blog, den ich da benutze, ist der BlogCFC von Ray Camden. Basierend auf Adobes ziemlich genialen ColdFusion Applikationsserver erzeugt der Blog mir seit langer Zeit eine Java Null Pointer Exception. Ich schrieb kurz dar&#xfc;ber, weil der mich hindert, meine Schreiblust auszuleben.

Gestern habe ich wieder mal eine ganze Nacht um die Ohren geschlagen, um rauszufinden, wieso das bei mir passiert. Und nun schreibe ich davon, damit eventuelle Zufallsleser - oder auch andere nat&#xfc;rlich - mir eventuell den erl&#xf6;senden Tipp geben k&#xf6;nnen.

Also, der BlogCFC ist Opensource, er unterst&#xfc;tzt MySQL, MSSQL, Orcale und MA Access. Da wir als Datenbank nur ein System nutzen wollen, ist generell eine Sybase SQL Anywhere Version 11.1 am Werken. Eine fr&#xfc;here Version untermauerte schon lange den Blog, den ich ja seit anfangs 2007 betreibe.

Der Java Null Pointer Exception taucht ausschliesslich im BlogCFC auf, in keiner anderen CF-Applikation, die ich auf dem Server hoste.

Das aktuelle Setup ist hier also wie folgt:

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;JRUN4 based ColdFusion 9 mit HotFix 1&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;SQL Anywhere 11.1 Build 2355&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;jConn4 Java Connector f&#xfc;r die Datenbankanbindung in CF9&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

Damit es grad klar ist, ich benutze den BlogCFC mit dem Datenbanktyp MSSQL, zu dem SQL Anywhere sourcelevel-kompatibel ist. Und wie gesagt, die Datenbank dieses Blogs lief auf der Version SQL Anywhere 9.0.2 problemlos, mit eben diesem MSSQL Datenbanktyp eingestellt.

Das Problem ist unabh&#xe4;ngig von der jConn und ColdFusion Version. Es tauchte bereits mit CF8 und wie gesagt SQL Anywhere 9.0.2 auf, welches noch mit jConn3 angebunden war.

Hier passiert es, dass eine Datenbankquery, die einen neuen Eintrag erzeugt, eine Null Pointer Exception erzeugt. Das SQL Statement wird aber noch ausgef&#xfc;hrt, denn sonst k&#xf6;nntet Ihr gar keine Artikel mehr lesen. Doch die Query erzeugt die Exception, das erste Statement nach der Query wird schon nicht mehr ausgef&#xfc;hrt.

Da man bei der Query ja das vom Blog dynamisch erzeugte SQL-Statement mit all seinen Parametern und Varianten abfragen kann, habe ich das nat&#xfc;rlich gemacht, aber nicht mal dies wurde fertig, die Query selbst erzeugte die NPE, obwohl das SQL-Statement korrekt ausgef&#xfc;hrt wurde.

Ray Camden, mit dem ich &#xfc;ber Wochen &#xfc;ber das Problem konferierte, ist absolut ratlos &amp;ndash; so wie ich.

Wer mir hier also einen Tipp geben k&#xf6;nnte, der endlich dieses Problem behebt, hat zumindest eine &quot;Honorable Mention&quot; verdient.

Ich danke sehr im voraus. 
				</description>
				
				<category>Arbeit</category>
				
				<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 01:28:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2010/4/27/ColdFusion-und-die-vermaledeite-Java-Null-Pointer-Exception-NPE</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>M&#xfc;hsame Arbeitsuche - arrogante Arbeitsvermittler</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2010/4/25/Mhsame-Arbeitsuche--arrogante-Arbeitsvermittler</link>
				<description>
				
				Ich schrieb ja schon mal, dass ich einen Job brauche, eigentlich fast egal, was. Mittlerweile wird es langsam existenziell ... sprich, ich brauche innert der n&#xe4;chsten beiden Monate einfach einen Job oder irgendwas, was die Miete bezahlt. Ich bin ja selbst&#xe4;ndig und daher kann ich nicht irgendwo Geld abholen. Also, wer etwas w&#xfc;sste, ich schrieb &lt;a href=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2009/8/29/Suche-TeilzeitJob-in-IT-oder-Beratung-Untersttzung-oder-Tierbetreuung&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;, was es alles sein k&#xf6;nnte, der m&#xf6;ge sich doch melden. Darf auch in Deutschland oder &#xd6;sterreich sein.

Nat&#xfc;rlich schaue ich auf den g&#xe4;ngigen Job-Seiten nach und benutze die angebotenen Services. Da erlebt man schon interessante Dinge ...

Die Portalseiten der Jobb&#xf6;rsen haben einige Timesavers eingebaut, doch die Anfragen gehen dann nat&#xfc;rlich oft direkt an andere Firmen, Bodyleaser oder Fleischverk&#xe4;ufer, wie wir (als ich noch Freelancer war) sie nannten.

Da habe ich mich also &#xfc;ber so ein Jobportal beworben, habe gesehen, dass diese Bewerbungen dann doch an dieselbe Firma gingen, hab&apos;s zur Kenntnis genommen und wartete.

Dann irgendwann kam die &quot;Leider nein&quot; Mail, aber worauf bezog sich die? Meint Ihr, die h&#xe4;tten in der Mail geschrieben, auf welche meiner Bewerbungen sich das &quot;Leider Nein&quot; bezogen h&#xe4;tte? Nat&#xfc;rlich nicht.

Da musste ich nat&#xfc;rlich anrufen, um das halt herauszufinden. Die Tussi am Telefon: &quot;So, es steht nicht in der Mail, worauf sich die Abzsage bezog?&quot;, &quot;Ne&quot;. Ein Schlachtrind wird besser gemanaged als ein Arbeitsbewerber, das Rind kriegt einen RFID-Knopf ins Ohr und bleibt bis als Filet in die Tiefk&#xfc;hltruhe verfolgbar. Aber einem Arbeitsbewerber k&#xf6;nnen die nicht mal sagen, worauf sich die Absage bezieht. Und das im Computerzeitalter. Ich musste schon recht an mich halten, um der nicht alle Schande zu sagen.

Es ist offensichtlich, dass man als Arbeitssuchender Commoditiy ist, also Handelsware. Denn das Frechste ist ja eigentlich, dass der Job, f&#xfc;r den ich mich bewarb, bei der Firma Yellowshark immer noch ausgeschrieben ist, obwohl meine Bewerbung und die Absage nun bereits ca. 1.5 Monate zur&#xfc;ckliegen. Was ist das denn f&#xfc;r ein Gesch&#xe4;ftsgebahren?

Yellowshark ist aber nicht allein mit dieser Masche. Mich nimmt Wunder, wie deren Gesch&#xe4;ftsmodell ist gegen&#xfc;ber ihren Kunden. Wie bei der ALV? Kriegen die Kohle, wenn sie die Bem&#xfc;hungen - sprich Anzahl Bewerber - vorweisen k&#xf6;nnen, auch wenn sie sie abweisen? &#xc4;usserst merkw&#xfc;rdig.

Ich war kurzzeitig vor x Jahren ja selbst Freelance-Vermittler. Mir hatte dabei gefallen, Zeit f&#xfc;r den Kandidaten zu haben, ihn kennenzulernen, damit ich ein Bild seiner Pers&#xf6;nlichkeit gewinnen und ihn so vor dem Kunden zu 100% bewerben zu k&#xf6;nnen. Heute jedoch scheint es so zu sein, dass die Arbeitssuchenden wirklich nur Boxmover-Ware sind, die eine eigene Gilde bewirtschaftet. Der es egal zu sein scheint, ob sie sich f&#xfc;r die Kandidaten einsetzen oder nicht. Wohl eher nicht.

Aus vielen Jahren Erfahrung weiss ich, dass ich nicht viel Chancen habe, wenn ich mich nicht pers&#xf6;nlich vorstellen kann. Gerade in der IT. Denn hier fehlen mir Zettel - sprich Zertifikate -, f&#xfc;r welche ich fr&#xfc;her Leute ausbildete. Denn fr&#xfc;her gab es diese Geschichten halt noch nicht in dem Umfang. Und sorry, all diesen K&#xe4;se nachzuholen, das macht mich gar nicht an. Mea culpa, scio. Leute mit breiten Kenntnissen, viel &#xdc;bersicht und grosser Erfahrung sind in der IT offenbar nicht mehr gesucht, lieber Fachidioten.

Nat&#xfc;rlich gibt es in meinem beruflichen Umfeld sicher besser geeignete Leute, das ist unbestritten. Doch ich denke, dass es kaum stimmt, dass &lt;b&gt;&lt;i&gt;immer&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; nur besser geeignete Leute f&#xfc;r etwas gefunden werden, von dem ich denke, dass es eigentlich fast ideal f&#xfc;r mich w&#xe4;re. Und der Job dann doch noch ausgeschrieben bleibt. Ich habe da einige Stories erlebt, die belegbar sind. Doch ich will ja nicht spekulieren, es k&#xf6;nnte ja auch sein, dass ich mich irre, deshalb erw&#xe4;hnte ich keine weiteren Firmen, die Leute such(t)en. Es geht hier nur um die Fleischh&#xe4;ndler.

Nun denn, in dem Artikel kommt ein Thema von mir zum Ausdruck, das ich Zeit meines Lebens habe: Ich werde w&#xfc;tend, wenn ich ohnm&#xe4;chtig irgendwelchen desinteressierten Leuten ausgeliefert bin. Hat sich &#xfc;ber die letzten Jahre zwar zu 97% aufgel&#xf6;st, doch es sticht ab und an immer noch.

Nun ja, mal sehen, was geschehen wird. Vielleicht sollte ich mir schon mal die Br&#xfc;cke meiner Wahl finden gehen ... 
				</description>
				
				<category>Arbeit</category>
				
				<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 11:59:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2010/4/25/Mhsame-Arbeitsuche--arrogante-Arbeitsvermittler</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Suche Teilzeit-Job, in IT oder Beratung, Unterst&#xfc;tzung oder Tierbetreuung</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2009/8/29/Suche-TeilzeitJob-in-IT-oder-Beratung-Untersttzung-oder-Tierbetreuung</link>
				<description>
				
				So, lange ist&apos;s her seit meinem letzten Blog-Eintrag. Nicht, dass es nichts zu erz&#xe4;hlen g&#xe4;be, doch was w&#xe4;re das und w&#xe4;r&apos;s auch interessant f&#xfc;r die &#xd6;ffentlichkeit?

Nach bewegenden Ferien in der Steiermark und in W&#xfc;rzburg bin ich zur&#xfc;ck in der Schweiz und plane die n&#xe4;chste Zeit meines Lebens.

So entschied ich mich, es &#xf6;ffentlich zu machen, dass ich einen Job suche. Diesmal nicht den Inseraten und Online-Job-Portalen nachrennend, sondern in meinem eigenen Blog. In einem Blogeintrag ist es ja netterweise m&#xf6;glich, abseits von einengenden Bewerbungsformularen darzulegen, was man will und was nicht. Nat&#xfc;rlich, ein CV steht auch zur Verf&#xfc;gung, das auch jede und jeder bekommt, wenn ein konkretes Angebot besteht.

So schreib ich mal hin, was ich m&#xf6;chte. Es sind zwei Ausrichtungen: die eine traditionell, meinem Werdegang entsprechend, die andere alternativ, meinen W&#xfc;nschen entsprechend:

&lt;b&gt;1. Traditionell: IT und Internet&lt;/b&gt;

Bereich: Integration, Beratung, Schulung, Redaktion, Entwicklung.
Teilzeit: 60% bis 80%.
Ort: Deutschschweiz, S&#xfc;ddeutschland, Berlin, allgemein reisend.

IT ist mein Startberuf, den mache ich nun seit 25 Jahren, direkt nach dem Informatik-Studium an der ETH Z&#xfc;rich. Darin war und bin ich Berater und Entwickler bis heute. Es entspricht meiner Art, dass ich Computer und Software-Technologien immer vom Grund auf erlerne. So kann ich auf allen von mir benutzten Rechnern deren CPU-Sprache (Assembly Language). Als ETH-Abg&#xe4;nger bin ich nat&#xfc;rlich Wirthsche Sprachen gewohnt und liebe sie auch, also Pascal in der Variante Delphi. Modula-2 hat es leider nicht geschafft, obwohl es mein Liebling geblieben ist. F&#xfc;r die Alltagsarbeit ist Internet-Entwicklung zur Standard-Besch&#xe4;ftigung geworden. Das mache ich am liebsten mit Adobes ColdFusion 8 und 9, angereichert mit den JavaScript-Frameworks Spry und jQuery. Sind dabei Datenbanken involviert, setze ich seit mehr als 15 Jahren auf das aktuell SQL Anywhere genannte RDBMS von Sybase. Nat&#xfc;rlich komme ich auch mit MySQL, MSSQL, ProgresSQL und Oracle klar. Die Datenbankplanung ist eine meiner liebsten T&#xe4;tigkeiten. PHP verwende ich ebenso wie ASP, wenn es gefordert wird. Alle diese Erfahrungen f&#xfc;llen meinen IT-Rucksack. Da ich selbst&#xe4;ndig bin, ist meine Kommunikationsf&#xe4;higkeit sehr n&#xfc;tzlich, denn ich bin ja direkt am Kunden, muss diesen wirklich verstehen und ihm die W&#xfc;rmer aus der Nase ziehen. Hierbei hilft meine lange Erfahrung dann genau das zu ersp&#xfc;ren, was der Kunde nicht sagt oder was er einfach vergisst, wo versteckte Komplexit&#xe4;ten lauern etc. So kann ich auch Interface zwischen Kunden und IT-Entwickler-Abteilungen spielen, denn ich spreche beide &quot;Sprachen&quot;. Da war ich oft auch einfach als Software-Prototyper t&#xe4;tig, d.h. ich habe ein Projekt vorbereitet, realisiert, das dann von einer internen IT-Abteilung &#xfc;bernommen und finalisiert wurde. Am liebsten jedoch ist mir die IT-Schulung, mit der ich bereits 1983 als Jugendlicher begann, denn da kann ich all das Gelernte weitergeben. Dies tat ich auch &#xfc;ber die Jahre in vielen Schulungsfirmen wie GlobuData, Digicomp, ZFI, KSC, etc.

&lt;b&gt;2. Neue Ausrichtung: Mehr Kontakt zu Mensch, Natur und Tier&lt;/b&gt;

Nach soviel Jahren mit Computern ist mir zwar die Lust am Umgang mit ihnen nicht vergangen, doch bieten sie keine Herausforderungen mehr f&#xfc;r mich.

Da ich seit 17 Jahren Bewusstseinstraining mache, worunter auch alle Arten von Kommunikationstrainings geh&#xf6;ren, m&#xf6;chte ich gerne etwas finden, dass mir den Menschen als Gegen&#xfc;ber einbringt. Das k&#xf6;nnte also Beratung, Hilfestellung - eben Orientierungshilfe - sein, f&#xfc;r Jugendliche, Erwachsene, in einer &#xf6;ffentlichen oder privaten Institution. Da ich keine Tabus mehr habe, k&#xf6;nnte das in der Sexual-, Straf- wie auch Sterbe-Begleitung sein, denn nichts Menschliches ist mir mehr fremd.

Oder dann ist es ganz simpel die Betreung von Tieren, bei mir die &#xfc;blichen halt: Hund, Pferd, Katz, Tiere aus der Landwirtschaft etc. In einem entsprechenden Heim oder einer Auffangstation, sogar im Zoo. Denn Tiere haben meistens eine Eigenschaft, die vielen Menschen leider abgeht ... habe dazu ja auch schon Artikel geschrieben hier.

Es ist mir ein Anliegen, meine gemachten Erfahrungen, Lehren, Ausbildungen, egal welcher Art, anderen zu ihrem Nutzen anbieten zu d&#xfc;rfen. Unterst&#xfc;tzend, beratend, begleitend. Nicht als Besserwisser oder &lt;i&gt;T&#xe4;tschmeister&lt;/i&gt;, sondern als Coach. So dass der Austausch zwischen mir und dem Gegen&#xfc;ber zur gemeinsamen Freude und Bereicherung wird.

Es ist klar, dass ich f&#xfc;r das Gew&#xfc;nschte noch keine ganz klaren Vorstellungen habe. Das Thema ist auch nicht das Zentrale, mir ist wichtig der f&#xf6;rderliche Umgang mit Menschen, die befruchtende und abwechslungsreiche Umgebung, Gegenwartsbezug, Heiterkeit und Zukunftsorientierung.

Wenn also jemand bis hierher gelesen oder geh&#xf6;rt hat und mir etwas w&#xfc;sste, mich empfehlen oder gar selbst besch&#xe4;ftigen k&#xf6;nnte ... es w&#xfc;rde mich sehr freuen, mit dem/der in Kontakt zu kommen, um sich mal einander auch real vorzustellen. Die Box rechts oben l&#xe4;sst euch schnell mal eine Notiz loswerden am mich ...

Vielen Dank f&#xfc;r Euer Wohlwollen. 
				</description>
				
				<category>Arbeit</category>
				
				<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 14:35:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2009/8/29/Suche-TeilzeitJob-in-IT-oder-Beratung-Untersttzung-oder-Tierbetreuung</guid>
				
				
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			</item>
			
			<item>
				<title>Von der Gefahr der Entsolidarisierung</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/11/21/Von-der-Gefahr-der-Entsolidarisierung</link>
				<description>
				
				Die Manager haben sich wie fast alle Jahre wieder kr&#xe4;ftig Lohnerh&#xf6;hungen genehmigt. Ich habe anderswo schon dar&#xfc;ber geschrieben, dass ich das &#xfc;berhaupt nicht gutheisse.

Was mir jedoch viel wichtiger ist, ist der Verlust der Solidarisierung, der schleichend einhergeht damit.

Die Schweiz hatte einen fast garantierten Arbeitsfrieden, wohl auch deshalb, weil die Schere zwischen Arbeitern und Chefs sich auftut, und weil die Chefs auch mittlerweile nicht mehr unbedingt aus der Linie der aufgestiegenen Arbeiter stammen, sondern teilweise v&#xf6;llig branchenfremde KAderleute sind. Oder noch schlimmer, ganz einfach Investoren, Hasardeure, Ruhms&#xfc;chtige.

Schon Marx sagte, dass die Entfremdung von der Arbeit ein Problem sei. Damit hatte er wohl recht, siehe den Zustand von (Ex-)Russland und China.

Die Sorgfalt f&#xfc;r das Objekt der Arbeit ist halt nur dann gegeben, wenn irgendetwas da ist, an dem das Herz h&#xe4;ngen kann. Wenn ich in einer Firma arbeitete, die zu einem reinen Gewinnmaximierungsobjekt eines Gamblers geworden ist, die die Wertsch&#xe4;tzung der Mitarbeiter zwar in den Hochglanz-Brosch&#xfc;ren anpreist, in der Realit&#xe4;t aber nicht beweist, dann fliesst keine Energie mehr von mir in das, was ich w&#xe4;hrend der Pr&#xe4;senzzeit bei der Firma tue.

Und wenn das geschieht, kann die Identifikation mit der Firma nicht mehr die Geringsch&#xe4;tzung meiner Arbeitskraft aufwiegen. Da setzt manch einer die rosa Brille ab und schaut sich die Oberen und ihr Tun mal genauer an.

Dies wird fast sicher zu Unzufriedenheit f&#xfc;hren, aus welchen Emotionen auch immer. Und im Feedback auf sich selbst dann auch zu gr&#xf6;sser werdenden Egoismen, Ellb&#xf6;geleien, Frust, eben wieder Emotionen. Dies ist dann eine klassische Mitkoppelung.

Ich finde es bedenkenswert, ob unsere Gesellschaft diesen Weg gehen soll. Ich m&#xf6;chte pers&#xf6;nlich viel eher, dass das Bewusstsein der abgehobenen Manager sich auch mal dieser Problematik ann&#xe4;hert, denn die Unteren sind die Leute, die in der Gesamtheit dann f&#xfc;r ein rauheres, allt&#xe4;glich erfahrbares Klima sorgen werden. 

Und am schnellsten werden das wohl die zugewanderten Leute sp&#xfc;ren und auch wieder ausleben, denn bis wir angepasste Schweizer trotz oberster Markierung unseres emotionalen Dampfkochtopfes mal explodieren, geht es wohl schon noch recht lange. Aber das wird sich auch &#xe4;ndern - wenn die Entsolidarisierung so weiter geht. Auch wenn wir geradezu da hineingetrieben werden, auch unter &quot;hehren&quot; Absichten wie Geboten, Geld zu sparen durch Krankenkassenpr&#xe4;mienvergleiche etc.

Ceterum censeo: Think globally, act locally. 
				</description>
				
				<category>Arbeit</category>
				
				<category>Beobachtungen</category>
				
				<pubDate>Wed, 21 Nov 2007 16:38:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/11/21/Von-der-Gefahr-der-Entsolidarisierung</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Gedankenlosigkeit - die Quelle vielen &#xdc;bels</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/10/11/Gedankenlosigkeit--die-Quelle-vielen-bels</link>
				<description>
				
				Gestern hat mir mein Freund wieder mal sein Leid geklagt. Der Umgang mit seinen Mitarbeitern macht ihm gr&#xf6;sste M&#xfc;he, weil die Leute keinen Millimiter &#xfc;ber die eigene Nase hinaus denken.

Ich war auch davon betroffen, von seinem &#xc4;rger, genauer, von dessen Ursachen. Ich sollte in sienem Auftrag eine Website anpassen. Das Material dazu hatte er mir relativ ungesichtet weitergereicht. So fragte ich nach, wie das nun mit den x Varianten an Fotos sei, ob ich da Ausw&#xe4;hlen k&#xf6;nnte. Nein, es m&#xfc;ssten alle eingesetzt werden. Na danke.

Recht hatte er. Der Job ist, eine Darstellung des Teams des Auftragebers zu entwickeln. Dabei sollen alle Fotos pro Person eingesetzt werden. Doch die Fotos wurden angeliefert im Riesenformat, wurden netterweise von meinem Freund verkleinert. Doch was f&#xfc;r Fotos! Adresse Damen und Herren, teilweise in schwarzen Blazers, vor teilweise schwarzem Hintergrund. Ja, wie soll man das denn freistellen, was ja immerhin gew&#xfc;nscht ist.

Die Fotos seien von einem Profi gemacht werden. Das kann ja wohl kaum sein, oder der wurde nicht richtig instruiert. Der Auftraggeber verlangt von uns, dass die Personen freigestellt werden, sagt dies dem Fotografen nicht oder der scherte sich nicht darum.

Es ist nun an uns, die Fotos aufzubereiten. H&#xe4;tte der Fotograf dies getan oder f&#xfc;r passende Hintergr&#xfc;nde gesorgt, m&#xfc;ssten wir das nicht tun. Nat&#xfc;rlich kriegen wir keine zus&#xe4;tzliche Zeit gesprochen, um die knapp 150 Fotos zu bearbeiten.

Er erz&#xe4;hlte mir also, was f&#xfc;r Art Leute das sind, mit denen er zusammenarbeiten muss. Wie sie seine Mails - er ist immerhin IT-Direktor bei der Firma - unbeachtet lassen, ihn daf&#xfc;r ebenfalls per Mail oder gar per Telefon Tage danach nerven mit Fragen, die genau alle in seinem Mail vorweggenommen und erkl&#xe4;rt worden sind. Oder ihn dann zusammenscheissen, weil etwas nicht mehr so tut wie gewohnt - was auch in jenem Mail gestanden h&#xe4;tte.

Kurz, er war fast vor dem Zusammenbruch. Ich kann ihn verstehen, ich sehe diese Gedankenlosigkeit fast &#xfc;berall. Die Leute schauen vermehrt nur f&#xfc;r sich, nehmen sich keine Zeit oder haben kein Interesse, sich in die Arbeit des anderen kurz reinzudenken, um diese Zusammenarbeit zu vereinfachen. 

Der Job wurde ja vom gemeinsamen Chef aufgetragen, also sollte man sich doch etwas &#xfc;pberlegen, wie man am optimalsten miteinander die Arbeit aufteilen kann. 

Es ist verst&#xe4;ndlich in der heutigen Erziehung der Business-Managers, die getrimmt werden auf Business-Erfolg, statt Umgang mit den Mitarbeitern. Allt&#xe4;gliche Abl&#xe4;ufe, die eine Firma zu Hunderten hat, werden zwar definiert, aber die Ausf&#xfc;hrung derselben ist teilweise miserabel.

Solche Reibungen wie ich hier nur eine kleine dargelegt habe, sorgen daf&#xfc;r, dass gute arbeitswillige Leute ausbrennen, innerlich k&#xfc;ndigen, schlechter arbeiten und eventuell auch wirklich k&#xfc;ndigen. 

Und wenn diese Leute dann irgendwann doch dem Druck nachgeben undzusammenbrechen, ist dann das grosse Heulen, weil m&#xf6;glicherweise einige Dinge nur dank solchen Leuten &#xfc;berhaupt funktioniert haben.

Es ist nur zu hoffen, dass so ein Zusammenbruch ohne Kollateralsch&#xe4;den ausgeht. Noch besser, indem die Mitarbeiterbetreuung eben Chefsache wird. Es ist zu hoffen, dass der Chef diese Sensitivit&#xe4;t habe ... 
				</description>
				
				<category>&#xc4;rger</category>
				
				<category>Arbeit</category>
				
				<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 19:23:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/10/11/Gedankenlosigkeit--die-Quelle-vielen-bels</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Mattel und die Chinesen</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/9/5/Mattel-und-die-Chinesen</link>
				<description>
				
				Mattel muss schon wieder Spielzeug-Schrott zur&#xfc;ckziehen vom Markt, weil auch in diesen Plastik-Accessoires giftiges Zeug drin ist.

Mich wundert das nicht. Den Chinesen sowas anzulasten mag zu kurz treffen. Es mag sein, dass die dort in ihrem gigantischen Wirtschaftsboom - angeheizt durch die nach Profit geifernden Europ&#xe4;er- oder Ami-Buden - keine R&#xfc;cksicht auf Umwelt und Menschen nehmen. Es fehlt ihnen sicher noch etwas Umweltsbewusstsein, geschweige denn Menschenw&#xfc;rde ... kein Wunder, wenn man soviele billige Arbeitskr&#xe4;fte hat ... der Millionste Li, der Tausendste Yang, who cares wenn einer drauf geht?

Nur wollen die Chinesen denn &#xfc;berhaupt so arbeiten? M&#xfc;ssen die das nicht einfach, wenn die Westler zwar Arbeit und Kapital bringen, aber Leistungen nicht ad&#xe4;quat bezahlen wollen?

H&#xe4;tte der Zulieferant f&#xfc;r Mattel bessere Untervertragsnehmer finden k&#xf6;nnen? Solche, die saubere Ware liefern? Durfte er eventuell nicht, weil Mattel finanzielle Daumenschrauben anlegte?

Hier in der Schweiz wollen auch alle nach China. Produzieren wohl nur, denn nur das ist doch interessant f&#xfc;r die Gewinnspanne. Denn nur so kann man das West-Ost-Gef&#xe4;lle ausnutzen f&#xfc;rs eigene Portemonnaie.

Und uns als Konsument ist es meistens wohl auch egal, wie die Dinge produziert werden, die wir im allt&#xe4;glichen Gebrauch beachtungslos nutzen. Ist uns doch egal, ob deren Fl&#xfc;sse verseucht sind, die Arbeiter stumpfsinnige Idiotenarbeit w&#xe4;hrend 6x14 Stunden in unw&#xfc;rdiger Umgebung machen m&#xfc;ssen.

Hmmm, die Skrupel melden sich ... und vergehen wohl sofort wieder, wenn das Spielzeug aus dem Regal f&#xfc;r die Kids nur wenig kosten darf. Da hat das andere Schweizer Spielzeug von Pastorini oder &#xe4;hnlichen dann keinen Stich, wenn es doppelt so teuer ist, daf&#xfc;r nach unseren Bestimmungen hergestellt wurde.

Aus China stammt wohl auch die Ursache, wieso in Japan derzeit die riesigen Numura-Quallen zur Plage werden. Wer weiss davon? Der Chinese? Nein. Der Japaner? Nein. Der Europ&#xe4;er? Viellecht, weil er sich gut bilder kann, wenn er will. 

Es braucht das vernetzte Denken, das weite Interessensgebiet, denn nur so lassen sich wirkliche Ursachen erkennen, die dann kurzfristigen Aktionismus verhindern k&#xf6;nnen. Der japanische Fischer weiss von alledem eventuell nichts, und dann dr&#xe4;ngt er auf sinnlose Behelfsmassnahmen. Ist es ihm zu verdenken? Schliesslich wird er durch die Auswirkung in China effektiv brotlos.

Nun, brotlos wird er so oder so. W&#xfc;rde es ihm helfen zu wissen, wieso ihm das widerf&#xe4;hrt? Ich denke schon, denn dann n&#xe4;hme er sein Schicksal eventuell weniger pers&#xf6;nlich - und kann sich gelassener nach einer neuen Arbeit umsehen. Diese Gelassenheit wird ihm dann wohl bei der Lebensumstellung gut n&#xfc;tzen k&#xf6;nnen. Es ist nur eines von ihm verlangt: Er muss sich f&#xfc;r Zusammenh&#xe4;nge interessieren.

PS: Gleiches gilt nat&#xfc;rlich auch f&#xfc;r uns, f&#xfc;r Leute, die ihre Arbeit verlieren aufgrund von Auswirkungen, die von ganz anderswo her kommen. Und f&#xfc;r Unternehmer, die ihr Gesch&#xe4;ft nur noch deshalb durchbringen k&#xf6;nnen, weil es dieses wirtschaftliche Gef&#xe4;lle gibt. Denn eigentlich m&#xfc;sste man ja sonst die Arbeit, den Gesch&#xe4;ftsbereich wechseln.

Ceterum censeo: Think globally, act locally. 
				</description>
				
				<category>Umwelt</category>
				
				<category>Arbeit</category>
				
				<category>Beobachtungen</category>
				
				<pubDate>Wed, 05 Sep 2007 20:18:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/9/5/Mattel-und-die-Chinesen</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Bore Out Syndrom - Feedback - Tips</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/8/30/Bore-Out-Syndrom--Feedback--Tips</link>
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				Interessant und sehr erfreulich f&#xfc;r mich ist, dass zu meinem Blog-Eintrag &lt;a href=&quot;http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/6/18/Jetzt-hat-das-Ding-einen-Namen-BoreOutSyndrom&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Jetzt-hat-das-Ding-einen-Namen-BoreOutSyndrom&lt;/a&gt; doch einige Kommentare privat an mich gelangten. Es ist also schon so, wie die &quot;Entdecker&quot; dieses Ph&#xe4;nomens wohl auch dachten, dass es viel, viel verbreiterter ist, als wir wohl denken.

Ich danke allen, die mir in einigen Zeilen ihre Situation schilderten.

Da gibt es Leute, die sehr stark leiden unter ihrer Job-Situation. Leute, die mir schreiben, dass sie in der Regel ab 14h00 darauf warten, dass der Tag vor&#xfc;ber gehe, weil sie so unterfordert sind.

Nun, den Job zu wechseln, das steht jedem offen. Es gibt wohl wirklich nie nur eine M&#xf6;glichkeit. Die Unterforderung des einen ist nicht dem Job, den Vorgesetzten etc. anzulasten. 

Vielleicht erledigt man die Arbeit auch eher im Stile eines Autisten statt eines Mitarbeiters, der eine regen Kommunikation zu seinen Arbeitsgenossen pflegt? Ist wirklich die Arbeit das Erm&#xfc;dende oder die Umgebung?

Es ist die eigene Einstellung, die zu hinterfragen ist: Was tue ich, um meinen Job interessant zu machen? Welche noch nie begangenen Wege k&#xf6;nnte ich meinen Vorgesetzten anbieten? Welche Kooperationen, welche Verbesserungen k&#xf6;nnte ich mit meinen Mitarbeitern realisieren wollen? Bin ich nur zu faul oder zu mutlos, um den Job zu verlassen und mich der Neuorientation zu stellen? Lieber das goldene K&#xe4;fig als den rauhen Wind im Gesicht?

Die innere K&#xfc;ndigung, die Isolation, die Resignation sind innere geistige Zust&#xe4;nde, die sich im &#xe4;usseren darstellen in der Form der Langeweile, der z&#xe4;hen Arbeit, der freudlosen Mitarbeiter, der inkompetenten Vorgesetzten.

Wer sich bewusst geworden ist, dass er sich nicht mehr ausgef&#xfc;llt f&#xfc;hlt, der kann daher keinem &#xe4;usseren Umstand mehr die Verschuldung der eigenen Lage zuweisen.

Gerade in diesem Bereich gibt es viele M&#xf6;glichkeiten zur Sch&#xfc;pfung neuer Motivation. Gerne bin ich dabei mit Rat und neuen Blickwinkeln behilflich. 
				</description>
				
				<category>Tips</category>
				
				<category>Arbeit</category>
				
				<pubDate>Fri, 31 Aug 2007 00:07:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/8/30/Bore-Out-Syndrom--Feedback--Tips</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Nichts ist wirklich verl&#xe4;sslich planbar in der EDV</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/8/1/Nichts-ist-wirklich-verlsslich-planbar-in-der-EDV</link>
				<description>
				
				Man kann machen, was man will, etwas geht immer irgendwie anders als es sollte. Und man kann nichts dagegen tun, es ist einfach so. Seltsam.

Da ich diese und n&#xe4;chste Woche in Berlin, genauer Liebenberg, bin, hatte ich unseren Gesch&#xe4;fts-Webserver auf Herz und Nieren gepr&#xfc;ft, die Maschine lief wunderbar, so, wie sie es seit 15 Monaten tat. 2 Disks mussten gewechselt werden, aber das beeintr&#xe4;chtigte den Service nicht. Damit das so ist, wurde ja auch ein Profiger&#xe4;t gekauft mit Wartungsoptionen. Also nicht mal da, wo die Disks ausfielen, merkte der Service-Benutzer etwas. Es erzeugte nur Arbeit und etwas Hektik f&#xfc;r mich. Also alles in bester Ordnung aus der Sicht des Service.

So fuhr ich also am Samstag nach Berlin. Bei der Hotelbuchung wurde mir zugesagt, dass ich dort WLAN oder LAN Zugriff f&#xfc;r meinen Laptop habe. Somit wusste ich, wenn irgendwas ist, kann ich ja locker mit dem Laptop auf dem Server nachschauen.

Eigentlich also f&#xfc;hlte ich mich sicher und konnte die Anreise gelassen erledigen. Meine Vorbereitungen waren gut, ich war zuversichtlich, dass sicher nichts passiert w&#xe4;hrend des Seminars, denn ich bin nicht f&#xfc;r Ferien hier.

Als ich ankam und den Laptop hochfuhr, schon mal die erste Irritation: Was denn, google.ch geht, aber google.de nicht? google.com auch nicht? Meine Gesch&#xe4;ftswebsites sind .com und .net, diese hier eine .biz. Nichts davon ging. Also den Hotelsupport fragen. &quot;Tja wir haben das alles ganz neu und der Lieferant h&#xe4;tte irgendein Teil noch nicht geliefert.&quot; Merkw&#xfc;rdig, denn einige Domains funktionierten ja.

Nicht weiter schlimm, die sagten ja an, dass das Ger&#xe4;t bis Mitte Woche da sei. Denkste. Ich benutzte mein altes GPRS-Funkmodem im Laptop und checkte meine Mail. Das ging zwar stinklangsam, aber ich entdeckte schon genug fr&#xfc;h, dass offenbar der Server stehengeblieben ist. Feuer im Dach!

Ich konnte also wegen des fehlenden Ger&#xe4;tes nicht auf dem Server nachschauen, weil ja die Domain nicht mal gefunden wurde. Ich konnte also platt nichts machen. Einfach nichts.

Mein einziger technisch versierter und mit unserem Setup vertrauter Partner war idealerweise weder per SMS, IM noch Telefon zu erreichen, weil er wohl grad von S&#xfc;dafrika in die Schweiz flog.

Das einzige, was ich nun tun konnte, war &#xfc;ber das GPRS-Modem nach dem Rechten zu sehen. Das ging zum Gl&#xfc;ck, war jedoch nochmals eine Qual, weil die Bytes im Sekundentakt eintrafen - und so eine Computerfernsteuerung, auch wemn es ein Top-Produkt ist - schauffelt halt gerne viel &#xfc;ber die Leitung.

Ich entdeckte eigentlich gar nichts Abartiges auf dem Server. Ausser, dass halt der Web-Server nicht anwortete, obwohl er als laufend markiert war.

Die Langsamkeit der GPRS-&#xdc;bertragung machte mich nun fast n&#xe4;rrisch, denn ich musste ja nun suchen gehen, was denn los sein k&#xf6;nnte, oder ob ich den Server grad neu starten solle.

Nat&#xfc;rlich habe ich dann auch auf dem Server immer wieder getestet, ob ich mit dem Browser unseren Service abrufen konnte. Zun&#xe4;chst blieb auch der blank. Dann, ohne dass ich gewusst oder bewusst bemerkt h&#xe4;tte wieso, kam der Service zur Anzeige und alles lief, wie wenn gar nichts passiert w&#xe4;re. Der Unterbruch war aber da, und er dauerte fast 2 Stunden, was die Logb&#xfc;cher danach belegten.

Es fand sich ebenfalls nichts in den &#xfc;blichen Protokollen. Der Server hatte einfach 2 Stunden lang nicht arbeiten wollen. Erst, als ich mit der Fernsteuerung auf ihm rumfuhrwerkte, geneigte sich der Server den Betrieb wieder aufzunehmen. Was seinen Meinungsumschwung hervorrief, ist mir bis jetzt nicht klar. Aber ich danke ihm, dass er mich in Berlin nicht verhungern liess.

Man kann einfach nicht sicher sein, in der EDV-Branche. Computer sind halt auch nur Menschen ...

Nun scheint alles wieder so zu funktionieren, wie es die letzten 15 Monate auch war. Dar&#xfc;ber bin ich sehr froh. Denn ob ich nur der Technik wegen mein Seminar geschmissen h&#xe4;tte, das war noch nicht raus ...

Das Seltsame blieb jedoch, dass es einfach genau an meinem ersten Seminartag passieren musste. Wieso, weiss keiner. Dass es glimpflich ablief, daf&#xfc;r bin ich den Gigahertz-Geistern sehr dankbar ... 
				</description>
				
				<category>Arbeit</category>
				
				<pubDate>Wed, 01 Aug 2007 01:17:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/8/1/Nichts-ist-wirklich-verlsslich-planbar-in-der-EDV</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>19% Lohnerh&#xf6;hung f&#xfc;r Schweizer Manager</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/6/26/19-Lohnerhhung-fr-Schweizer-Manager</link>
				<description>
				
				Die Statistiker belegen: Schweizer Manager haben sich letztes Jahr durchschnittlich 19% mehr Lohn genehmigt - 20 mal mehr als f&#xfc;r Arbeiter. Und die Schere zwischen diesen und jenen &#xf6;ffne sich. Dies sagt eine Studie der Gewerkschaft &lt;a href=&quot;http://www.travailsuisse.ch/index.php?id=441&amp;type=1&amp;backPID=441&amp;tt_news=645&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Travail Suisse&lt;/a&gt;.

Ist schon krass, wann hat sich ein &lt;i&gt;B&#xfc;ezer&lt;/i&gt; letztes mal eine Lohnerh&#xf6;hung von - sagen wir mal - einem F&#xfc;nftel dessen, also knapp 4%, angedeihen lassen d&#xfc;rfen? Bei der Arbeitsbelastung sicher, aber bei der Arbeitsentl&#xf6;hnung?

Ich bin ja schon auch daf&#xfc;r, dass L&#xf6;hne eine Korrelation zur Leistung haben. Zur Leistung, nicht zur Gr&#xf6;sse des Ladens.

Wie ich schon &#xf6;fters andernorts sagte, ist es meinem Verstand unerkl&#xe4;rlich, wie sich ein Mensch so versteigern kann zu glauben, er oder seine Arbeit sei Tausende Male mehr wert als die eines seiner Untergebenen.

Es ist mir auf der anderen Seite nat&#xfc;rlich schon klar, es ist ein aufgebl&#xe4;htes Ego, das die meisten dieser Abzocker-Manager verleitet. Und erst noch Verkennung der Lage. Ein erfolgreicher Laden ist wohl nicht dank des Managers so erfolgreich, sondern weil er etwas anbietet, das derzeit gew&#xfc;nscht wird. Ein Manager reitet also nur auf der Welle der aktuellen Situation. Verebbt die Welle, n&#xfc;tzt auch der beste Manager nichts mehr - siehe Swissair.

Es t&#xe4;te diesen Egos gut, sich zu redimensionieren und sich mal auf der spirituellen Ebene ausbilden zu lassen, damit sie erkennen, dass nicht sie den Erfolg machen, sondern ganz andere Faktoren. Denn so erg&#xe4;be sich auch eine passendere Bescheidenheit. Die darf sich ja schon auch gut bezahlen lassen, aber nicht mehr losgel&#xf6;st jeglicher sozialertr&#xe4;glicher Realit&#xe4;ten.

Spricht Neid aus mir? M&#xf6;glicherweise einige Prozente. Allerdings ist mir Geld nicht so wichtig. Was ich aber auch bei mir bemerke, ist, dass meine Loyalit&#xe4;t zu Strukturen im Umfeld eines normalen Schweizerb&#xfc;rgers wie Steuern, Kunden, Mitarbeitern davon bedroht ist. Und nicht nur meine, denn wie Travail Suisse zeigte, zieht diese Abzocker-Mentalit&#xe4;t von den Top-Shots nun weiter und runter auf die mittleren Firmen. &quot;H&#xe4;ja, wenn die das k&#xf6;nnen, will ich doch auch.&quot; Solche Gedanken des Egos f&#xfc;hren zu immer st&#xe4;rkerem Ellbogeneinsatz im Verteilungskampf der materiellen G&#xfc;ter. Abnhame der Arbeitsmoral, der Firmenloyalit&#xe4;t, Vertraulichkeit, Verschwiegenheit, Stolz ein xy-ler zu sein, all dies sind vorhersehbare Konsequenzen. 

Und wenn ich mir solche Gedanken als Angestellter bei einer Firma erlaube, so werden diese ausufern auf bisher unbeteiligte Lebensbereiche und Personen. Es wird also einfach rauher und unmenschlicher.

Desozialisierung also, in Richtung amerikanische Verh&#xe4;ltnisse. Wollen wir in Europpa das wirklich? Hier, wo der Humanismus hochgehalten wird?

Es ist immer das Ego, das Probleme erschaft. Es ist immer das Wesen, diese l&#xf6;sen kann. 
				</description>
				
				<category>Arbeit</category>
				
				<category>Beobachtungen</category>
				
				<pubDate>Tue, 26 Jun 2007 09:36:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/6/26/19-Lohnerhhung-fr-Schweizer-Manager</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Jetzt hat das Ding einen Namen: Bore-Out-Syndrom</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/6/18/Jetzt-hat-das-Ding-einen-Namen-BoreOutSyndrom</link>
				<description>
				
				Ich war in meinem Leben ein einziges Mal angestellt, sonst immer freischaffend. Jedesmal, wenn ich als Freischaffender in einem Betrieb arbeitete, bemerkte ich an mir und an anderen, wie sie sich oftmals der Langeweile ergaben. Nat&#xfc;rlich nicht schlafend vor einem Computer, aber aktiv in privaten Aktionen. Langeweile macht krank, drum heisst Unterforderung am Arbeitsplatz nun eben Bore-Out-Syndrom.

Boring heisst ja langweilend. Langeweile sah ich oft auch bei mir, als ich angestellt war. Gerade in den Grossbetrieben ist sie auch weit vorhanden, denn dort hemmen den eigenen Produktivit&#xe4;tsfluss Regeln, Warten auf Best&#xe4;tigungen von Vorgesetzten, auf Informationen von Mitarbeitern. 

Jedesmal, als ich freischaffend vor Ort war, hatte ich f&#xfc;r mich damit zu k&#xe4;mpfen, dass trotz viel Geld pro Stunde auch viel Lnageweile da war. Ich denke, bis auf den Start meiner damaligen Karriere hat mich ein Freelance-Job nie wirklich &#xfc;ber l&#xe4;ngere Zeit gefordert. Nat&#xfc;rlich, es gab immer Zeiten, allerdings kurze, die mich forderten, der Rest der Zeit konnte mich nie auslasten. Denn die Erf&#xfc;llung reiner Pr&#xe4;senzpflicht ist etwas, was ich &#xfc;berhaupt nicht aushalten kann.

Das ist wohl der Grund, weshalb ich trotz grosser IT-Kunde nie eine Karriere in einem Grossbetreib machen konnte - und wollte. Wenn es mir langweilig ist, will ich diesen Ort sofort verlassen, sehr w&#xf6;rtlich: Wenn ich in einem B&#xfc;ro gelangweilt s&#xe4;sse und die Sonne draussen scheint, m&#xfc;sste ich sofort gehen k&#xf6;nnen, in den Wald, an den See, raus in die Natur auf jeden Fall.

Ich durfte auch erleben, was mich frisch h&#xe4;lt: Vife, pr&#xe4;sente Menschen, die eine gute Allgemeinbildung haben, vernetzt denken k&#xf6;nnen, vorurteilslos beobachten und Hintergr&#xfc;nde erkennen. Ich hatte das Gl&#xfc;ck, auf meinem l&#xe4;ngsten und aus der Not geborenen Freelance-Job den weitgereisten und erfahrenen Andreas kennenzulernen, der jeweils aus Hannover eingeflogen kam. Er war nur 4 Tage pro Woche da, aber diese 4 Tage waren eine Freude zu arbeiten, obwohl wir uns nur in den Pausen sahen, denn wir arbeiteten in verschiedenen Bereichen.

Der letzte Tag der Woche, an dem Andreas nicht vor Ort war, war es mir langweilig, obwohl ich die Software fertigstellte, die mein Job war.

In jenem Jahr lernte ich, dass nur Arbeiten mich meistens langweilt. Der Umgang mit Menschen oder der Natur ist mein Elixier. Lernen, Austauschen, Lachen, Spass haben, eine gute Zeit haben. Das ist es, was mich reizt. Wenn das nicht zugegen ist, ist es mir langweilig. Deshalb war ich also bis heute selbst&#xe4;ndig.

Ich weiss also aus eigener Erfahrung, was Bore-Out heisst. Man werde krank davon - dem entging ich, indem ich mich eben nicht festhalten liess an einem derartigen Ort.

Wer also selbst seine eigene Langeweile am Arbeitsplatz verstecken muss und mit jemand Externem dar&#xfc;ber sprechen will, der kann&apos;s mit mir machen. 
				</description>
				
				<category>Arbeit</category>
				
				<category>Beobachtungen</category>
				
				<category>Kommerz</category>
				
				<pubDate>Mon, 18 Jun 2007 22:11:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/6/18/Jetzt-hat-das-Ding-einen-Namen-BoreOutSyndrom</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>1. Mai, der Tag der ArbeiterInnen, nicht der Arbeit</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/5/1/1-Mai-der-Tag-der-ArbeiterInnen-nicht-der-Arbeit</link>
				<description>
				
				Die Formulierung soll schon so sein, Arbeiter und Arbeiterinnen. Nicht Arbeit. Arbeit gibt&apos;s genug, die braucht keinen Feiertag. Die Arbeiter - ich erlaube mir, diesen Begriff zu w&#xe4;hlen f&#xfc;r den Job, nicht f&#xfc;rs Geschlecht - sollten sich an dem Tag Gedanken machen, wie sie sich organisieren wollen, um die Herausforderungen der Wirtschaftswelt zu meistern.

Die Krawallmacher lasse ich aussen vor. Solange die sich nicht erkl&#xe4;ren, was sie wollen, sind Gedanken an sie verschwendete Energie.

Die Arbeiter jedoch, denen m&#xf6;chte ich ein Kr&#xe4;nzchen winden. Sie gehen t&#xe4;glich an ihre Arbeitsstellen, leisten eine wenig bis h&#xf6;chstqualifizierte Arbeit, sprich, sie geben 9-12 Stunden ihres Lebens pro Tag her zur Erzeugung irgendwelcher Materialien, Lebensmittel, Dienstleistungen, Maschinen etc.

Unter anderem zur Erzeugung jener Luxusg&#xfc;ter wie Villen, Yachten, Karossen, G&#xe4;rten, die die Leute der Teppichetagen sich mit ihren v&#xf6;llig abgehobenen und menschenverachtenden Sal&#xe4;ren dann leisten k&#xf6;nnen. G&#xe4;be es die Arbeiter nicht, h&#xe4;tten die nichts, wof&#xfc;r sie ihr Geld ausgeben k&#xf6;nnen.

Die oben m&#xfc;ssen erkennnen, dass sie nichts sind ohne die unten. V&#xf6;llig abgedrehte wie die Herren, die ab 5 Mio. pro Jahr sich zuschanzen, sollten wirklich mal im Rollstuhl leben, wie die aktuelle Plakatwerbung hier in der Schweiz vorerst mal einige Bundesr&#xe4;te darstellt.

Nat&#xfc;rlich ohne, dass man sie erkennt, einfach so, unerkannt als Rollstuhlfahrer - ausgeliefert ihren eigenen F&#xe4;higkeiten, den M&#xf6;glichkeiten der Umwelt, der Hilfsbereitschaft der Mitmenschen.

Es ist mir ein R&#xe4;tsel, mit welcher, auch von anderen Menschen nachvollziehbaren Begr&#xfc;ndung Ospel, Gr&#xfc;bel, Vasella und Konsorten ihr Einkommen rechtfertigen. Selbst wenn sie die ihnen gleichermassen gegebenen 24 Tagesstunden und ihre m&#xf6;glicherweise besseren geistigen F&#xe4;higkeiten effizienter nutzen, so doch sicher nicht Tausende von Malen besser.

Aber eben, sie fertigen sich ja ihr eigenes Recht an. Ihre Wahrnehmung ist bereits derart gest&#xf6;rt, dass sie aus diesem Zwang fast nicht mehr rauskommen. Total vergessen, was sie sind, pathologisch eigentlich.

Denn was sie eben nicht mehr wahrnehmen, nicht sie selbst haben sich diesen Posten verschafft, sondern ganz andere Einfl&#xfc;sse. Nun, wo sie an der Position sind, k&#xf6;nnen sie nicht mehr loslassen. Das bekannte Peterli-Prinzip, wonach man solange bef&#xf6;rdert wird, bis man das Niveau der eigenen Unf&#xe4;hgikeit erreicht hat, ist hier offensichtlich. Was haben sie denn vergessen?

Sicher mal, was es bedeutet, Mensch zu sein. Da sind sie zwar nicht die einzigen, doch die Verbundenheit mit anderen Menschen ist ihnen abhanden gekommen. Das beginnt jeweils bei der eigenen Familie und endet bei denjenignen, die das tun, dem sie dann als Chef vorstehen.

Keine einzige Bank w&#xe4;re etwas, wenn es nicht Tausende von Arbeitern g&#xe4;be. Keine Chemie etwas ohne ihre Leute. Diejenigen machen ja die Produkte, die erzeugen die Qualit&#xe4;t, setzen ihre Energie ein.

Ein Kapit&#xe4;n ist zwar verantwprtlich f&#xfc;rs Schiff, aber das Schiff wurde von Werftarbeitern gebaut, nicht von ihm. Er hat nur die Rolle des Chefs. Eine F&#xfc;hrungshierarchie muss es schon geben, damit die Leute klar ausgerichtet werden k&#xf6;nnen auf das gemeinsame Ziel. Aber die Rolle des Chefs ist nur eine Rolle, wie die des Abteilungsleiters. Der Mensch, der diese Rolle ausf&#xfc;llt, ist nicht besser und nicht schlechter als andere Rollenspieler.

Die meisten der Abgespacten halten sich f&#xfc;r besser, halten sich f&#xfc;r wichtig, dabei sind sie es nicht. Kann der Kapit&#xe4;n den Schiffsdiesel wieder starten, geschweige denn reparieren? Kann Vasella nur schon eine einfache Kopfwehpille entwickeln, geschweige denn jemanden &lt;i&gt;wirklich&lt;/i&gt; heilen? Ich denke nicht.

Also, Arbeiter, erinnert Euch, dass Ihr gemeinsam die seid, die das Schiff bauen. Wenn Kapit&#xe4;ne arrogant werden und wie bei der Titanic gr&#xf6;ssenwahnsinnig &#xfc;ber Realit&#xe4;ten hinwegsehen, dann m&#xfc;sst Ihr schon daf&#xfc;r sorgen, dass solche Kapit&#xe4;ne abgesetzt werden. Denn sonst geht das Schiff unter.

Was heisst &quot;Schiff untergehen&quot; in der Arbeitswelt? Nun, das k&#xf6;nnte soziale Unruhen, Amok-L&#xe4;ufe, Spannungen aller Arten, gesteigerte H&#xe4;rte im zwischenmenschlichen Umgang, Working Poors, Burnouts, psychische Krankheiten etc. sein.

Selbst eine bewachte Supervilla eines dieser Asozialen kann einem Ansturm von aufbebrachten Irrl&#xe4;ufern nicht standhalten. Ob die das wohl wissen?

Ich fordere seit langem, dem irren und ungesunden und vor allem immer steigenden Druck des aktuellen Wirtschaftssystems zu entgehen, in dem man sich bewusst entzieht. Das geht, hat nat&#xfc;rlich einige Konsequenzen, aber es geht. Oder man schafft sich eben Loyalit&#xe4;ten, anders gesagt Gewerkschaften, die die Position der Arbeiter vertritt, w&#xe4;hrend dem diese ihre Arbeit machen.

Wenn die SVP nun aufgrund der Krawalle tats&#xe4;chlich den Tag der Arbeit als freien Tag abschaffen will, zeigt das nur, dass sie m&#xf6;glicherweise schon Schiss haben vor der Macht eines konzentrierten Gruppenbewusstseins, was die Gewerkschaft ja darstellt. Typischerweise seien die Gewerkschaften ja in der Schweiz eher schwach im Vergleich zu anderen L&#xe4;ndern. Kein Wunder, der vermeintliche Reichtum des Landes hat nat&#xfc;rlich auch Arbeiter faul gemacht und eingelullt. Drum erlauben diese es wohl den Chaoten, ihren Tag zu verhunzen.

Wer sagt das alles? Ich, der ich ein selbst&#xe4;ndig Erwerbender bin, der keiner Partei, keiner Gewerkschaft angeh&#xf6;rt. Der aber im Alltag Kontakt mit Arbeitern hat und es gerne sieht, wenn es Arbeitern gut geht, ohne wirtschaftliche Existenz&#xe4;ngste, nicht als Working Poor, sondern als Mensch mit F&#xe4;higkeiten, die er seinen M&#xf6;glichkeiten entsprechend entwickeln kann UND sich sein wirtschaftliches Auskommen erarbeitet. Der aber immer noch weiss, dass er Arbeiter ist und auch seine Arbeit und deren Resultat nicht alleine nur von ihm erschaffen wird. Der also den anderen w&#xfc;rdigt und sich so bescheiden benehmen kann, weil er jedesmal wieder erkennt, die Gemeinschaft ist es, die etwas erschafft.

Kein Mensch kann etwas Grosses erschaffen, nicht mal Jesus oder Mohammed oder wie sie alle hiessen, konnten das. Ohne Mithilfe ihrer Arbeiter, sprich Anh&#xe4;nger, w&#xfc;sste wohl heute keiner mehr was von ihnen.

Also, Arbeiter, besinnt Euch auf Eure Wichtigkeit und setzt mal soviel Dampf auf, dass es die Propfen oben mal vom Sitz jagt.

Ich weiss, klingt sehr marxistisch. Ich hatte halt Marx und Engels gelesen. Meines Erachtens hatte Marx viel Wahres erkannt, jedoch halt auch einige Dinge am Menschen verkannt. Doch in unserer wirtschaftlichen Welt scheinen mir einige marxistische Ideen wirklich sehr dringend angezeigt zur gesellschaftlichen Diskussion.

In diesem Sinne:

Ceterum censeo: Think globally, act locally. 
				</description>
				
				<category>Arbeit</category>
				
				<category>Kommerz</category>
				
				<pubDate>Tue, 01 May 2007 23:14:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/5/1/1-Mai-der-Tag-der-ArbeiterInnen-nicht-der-Arbeit</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Immer wieder Amokl&#xe4;ufe</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/4/16/Immer-wieder-Amoklufe</link>
				<description>
				
				Letztens in Baden, heute wieder in der USA - Amokl&#xe4;ufer erscheinen und haben viel Presse. Ist es nur die Presse, die solche emotionalen &#xdc;berl&#xe4;ufe ins Extreme &#xfc;berproportional mitteilt? Dies w&#xe4;re an sich nicht so wichtig, wir wissen ja &lt;i&gt;Only bad news are good news&lt;/i&gt;. Der ist ja nicht neu, kann man drum trotzdem schliessen, dass die Amokl&#xe4;ufe zunehmen? Hier und jetzt will ich nicht &#xfc;ber den Traditions- oder Starrsinn der Schusswaffen-Lobbies ausschweifen, denn in einem Punkt haben sie jeweils schon recht, die Waffe wird benutzt von einem Menschen. Sie alleine bringt niemanden um. Mir geht&apos;s wie &#xfc;blich um den Ausgleich der Emotionen.

Was sie uns allen zeigen sollten, ist, dass der Druck, dem sich Leute unterwerfen, offenbar weitum gr&#xf6;sser ist oder wird, als wir bemerken.  Dies sollte eigentlich jedem Beobachter die Wahrnehmung sch&#xe4;rfen, denn man k&#xf6;nnte - meines Erachtens - sehr wohl solchen Personen ein Ventil anbieten, das sie nutzen k&#xf6;nnen.

Wie bringt man es ihnen bei, ohne den Eindruck zu erwecken, man wolle sich einmischen - obwohl man es nat&#xfc;rlich tut? Es ist wohl die Gratwanderung, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, denn schliesslich muss das Gegen&#xfc;ber ja bereitwillig sein, sich seinen eigenen Schwierigkeiten zu stellen. Das f&#xe4;llt diesen potentiellen Amokkandidaten ohnehin schon schwer, sonst w&#xe4;ren sie ja keine.

Hier gilt das Prinzip der Ann&#xe4;hrung an seine Realit&#xe4;t. Wenn wir uns vorstellen, dass jeder Mensch wie in einer dieser aufgeblasenen k&#xf6;rperumh&#xfc;llenden Spasskugeln heruml&#xe4;uft, so ist klar, dass ein Mensch einem anderen &#xfc;blicherweise nicht wirklich nahe kommt. Die Sicht auf die anderen ist durch die Plastikh&#xfc;lle eh verzerrt oder gar wegen Flecken ganz vehindert. Ann&#xe4;hern an die Realit&#xe4;t des andern heisst also wirklich, sich aus der eigenen Plastikkugel hinauszuwagen. Das ist nicht ganz einfach, denn die Plastikh&#xfc;lle ist eventuell noch sehr steif, hart oder unflexibel. Schliesslich haben wir sie aufgebaut, dasmit sie uns sch&#xfc;tze. Eine Mauer hat halt immer zwei Aspekte, sie sch&#xfc;tzt vor dem Draussen, erschwert aber auch das Auskundschaften des Draussens.

Wenn man so einen Menschen hat, der sehr unter der eigenen Mauerst&#xe4;rke leidet, die es ihm eben vor allem nicht mehr erlaubt, hinauszugehen, neuen Raum zu finden, so gilt es f&#xfc;r den Beobachter, das zu tun, was der Eingeschlossene gerne tun m&#xf6;chte. Wenn ich das finde, egal was es ist, so kann er sich hinter seiner Mauer wiedererkennen in dem &#xc4;usseren. Und f&#xfc;r diesen kleinen Zeitraum ist die Mauer weg, denn es darf klar sein, die Mauer ist ja nur ein geistiges Konstrukt seines Erbauers.

Das kann mal bedeuten, dass man einfach mal an seiner Statt weint. Das kann oft wundersame Wirkung haben. Eigene Erfahrung.

Was ist dabei die Leistung des Eingeschlossenen? Einfach mal loszulassen, bereit zu sein, das, was da ist, endlich mal abzulassen, wie das dreckige Badewasser. Klingt einfach, ist aber wirklich eine grosse Leistung des Eingeschlossenen.

Was ist dabei die Leistung des Beobachters? Eben, die Wahrnehmung, das Einf&#xfc;hlungsverm&#xf6;gen in einen anderen Menschen und auch seine Bereitwilligkeit, diese F&#xe4;higkeiten f&#xfc;r andere Menschen einzusetzen, und zwar genau dann, wenn der andere es n&#xf6;tig hat. Das bedeutet auch prim&#xe4;r, Zeit f&#xfc;r andere aufbringen zu wollen. Ob man das kann? Das ist halt genau die Entscheidung, die jeder selbst treffen kann. Jeder hat 24 Stunden pro Tag, deren Aufteilung liegt in seinem Ermessen, auch wenn es oft scheint, als ob unser Tag zuwenig Stunden h&#xe4;tte. Wie die Mauer ist auch dies eine Illusion, wenn auch oft eine starke ... :-) 
				</description>
				
				<category>Arbeit</category>
				
				<category>Beobachtungen</category>
				
				<pubDate>Mon, 16 Apr 2007 20:08:00 +0200</pubDate>
				<guid>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/4/16/Immer-wieder-Amoklufe</guid>
				
				
			</item>
			
			<item>
				<title>Wen w&#xfc;rden Sie einstellen? Den Spezialisten oder Generalisten?</title>
				<link>http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/4/10/Wen-wrden-Sie-einstellen-Den-Spezialisten-oder-Generalisten</link>
				<description>
				
				Heute wurde ich mit einem interessanten Gedankenspiel konfrontiert. Wenn Sie als Entscheider zwischen zwei Leuten, die sich um dieselbe Stelle bewerben, entscheiden m&#xfc;ssten, wen n&#xe4;hmen Sie? Den Spezialisten oder den Generalisten?

Einen Menschen also, der sich ausgebildet hat, der fast alles weiss &#xfc;ber das Thema, oder einen, der noch nicht viel dar&#xfc;ber weiss, der sich aber eventuell schnell anlernt?

Wenn man den Menschen nicht pers&#xf6;nlich kennenlernt, worauf w&#xfc;rden Sie achten? Worauf, wenn Sie ihn kennenlenrnen? Und wie gehen Sie mit dem Risiko um, dass Sie sich t&#xe4;uschen?

Ich finde, es ist spannend die &#xdc;berlegungen der Entscheider mitverfolgen zu d&#xfc;rfen. Ob die Entscheider &#xfc;berhaupt vorurteilslos sein k&#xf6;nnen, welches Menschenbild sie vertreten und ausleben und wie sie mit der eigenen Unzul&#xe4;nglichkeiten, Abh&#xe4;ngigkeiten im Job umgehen.

Ich selbst habe oft schon die Erfahrung gemacht, dass ich keine Chance hatte, wenn ich mich nicht pers&#xf6;nlich vorstellen durfte. Durfte ich es, hatte es meistens einen sehr guten Kontakt gegeben, selbst dann, wenn daraus kein Auftrag erwuchs. Es ist zumindest befriedigender, wenn ich die pers&#xf6;nliche Chance erhielt. So konnte ich immerhin sagen, sie hatten mich wahrgenommen und nicht einfach anhand vorhandener oder abwesender Zertifikate abgeleht.

In meiner Laufbahn hatte ich oft die Chance, Zertifikatstr&#xe4;ger und solche ohne zu beobachten. Die Gelehrten sind nicht immer die Besseren, erst das Tun - also die Praxis - zeigt es halt wirklich. Welcher Entscheider gibt einem Aspiranten jedoch diese Chance, sich im Tun zu beweisen?

Ich hoffe, dass Sie, sollten Sie in diese Lage der Jobbewerbung kommen, diese Chance erhalten d&#xfc;rfen. Denn dann haben Sie meistens selbst in der Hand, ob Sie den Job bekommen ... 
				</description>
				
				<category>Arbeit</category>
				
				<category>Beobachtungen</category>
				
				<pubDate>Tue, 10 Apr 2007 17:48:00 +0200</pubDate>
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