2x Weihnachten - etwas vom Sinnvollsten, was man in dieser Zeit machen kann

"Schenken" scheint ja zu Weihnachten Pflicht zu sein. Und daher auch die Qual, was soll man einem langjährigen Lebensbegleiter nur schenken? Hat man dann was, kann es gut sein, dass die Bescherung komplett ist bei der Übergabe: Der Beschenkte hat sowas Gleiches oder Ähnliches schon, oder das Geschenk trifft seinen Geschmack nicht. Wohin also mit den Spielzeugen für Gross und Klein? Wie soll der Beschenkte sein Gewissen beruhigen, wenn er daran denkt, das Geschenk fortzuschmeissen?

In der Schweiz gibt es die Aktion 2x Weihnachten: Beschenkte können sich ohne schlechtes Gewissen der Geschenke entledigen, indem sie sie an jeder Poststelle kostenlos an die Aktion 2x Weihnachten weiterleiten lassen können. So kommen hierzulande überflüssige materielle Güter denen zu gute, die sie wirklich brauchen können. Spielzeug, das wir hier in Massen haben, ist anderswo echte Mangelware.

Bei der diesjährigen, 7. Aktion liegt der Schwerpunkt für die Auslieferung der Pakete in Weissrussland. In Kindergärten, Schulen und anderen Hilfsinstitutionen fehlt es an Kinderschuhen, Papeteriedingen wie Farbstifte und Bastelpapier, aber auch Hilfsmitteln für die Ausbildung, Musikinstrumente, seien es auch nur einfachste elektronische Billigkeyboards, oder auch lang haltbare Lebensmittel.

Denn dort, wo's nichts hat, ist selbst Einfachstes sehr erwünscht. Es sollten sicherlich kein Hightech-Firlefanz sein wie diese ferngesteuerten Mini-Fahrzeuge, denn solche Spielzeuge brauchen Hilfsmittel wie Batterien etc.

Wer also was geschenkt oder bekommen hat, was nun überflüssig ist, was andernorts Kindern Freude machen könnte, der soll dieses "Überflüssige" doch bitte an 2x Weihnachten weiterleiten.

Ernstgemeinte Tipps für funktionierende Weihnachten

So, die Zeit der Gewaltfilme im TV ist wieder da. Oder diesmal nicht so? Kein Terminator, kein WW II Film, kein Horror-Schocker, kein B-Movie für die Feiertage?

Astrologen haben gesagt, dass es diesmal sogar noch schlechter sei, da der Mond irgendwie retrograde sei.

Wovon ich spreche? Naja, von den Familiendramen, die sich heute wieder einfinden werden. Statt Liebe, grosser Mais, Vorhaltungen, Wut, Ärger, Frust, Rache, Ausrasten ... Schläge, Gewalt. Nicht meine Worte, sondern die der Statistiker.

Was soll man also machen an den jährlichen einzigen Familientreffen? Also, ich schlage vor: alle Familienmitglieder treffen sich am Nachmittag zu 3 Runden Vitaparcours, einer Schnee- oder wo keiner vorhanden Kissenschlacht, machen an den aus Amerika eingeschleppten Holzfäller-Wettbewerben mit, reinigen die Wohnung oder das Haus im fordernden Takt eines Galerentreibers auf Hochglanz, suchen sich einen Schlammhang und rollen eine 50 kg Kugel hoch (soll ja schon mal Sisyphos versucht haben), gehen in den Wald und stechen in einen Bienenstock oder machen eine Wildsau auf sich aufmerksam ...

Beim ersten Wiedersehen kommt alles Ungeklärte in Bewegung und steigt hoch wie dampfende Sch****e. Doch: All diese genannten Aktivitäten werden in jedem der Beteiligten soviel Emotion verbrennen lassen, dass weder angestaute noch aktuelle Emotionen Lust haben, sich gerade an diesem Abend Ausdruck zu verschaffen.

Wenn alle müde sind, möchte doch auch das Ich nur noch eine ruhige, gelassene und heitere Zeit erleben. Und in Gemeinsamkeit ist das doch schöner, denn in so einer Stimmung darf man sich ja auch mal an schöne Erlebnisse mit der Verwandtschaft erinnern. Und die gibt es garantiert. Nur blustern die sich nicht auf. Da muss man schon aktiv etwas stöbern im verstaubten Gehirnstübchen. Doch, da gibt es schon noch ein paar Perlen, irgendwo unter dem Schutt ...

Also, kotzt Euch aus vor dem Weihnachtsabend ... dann kommt der gut ...

In diesem Sinne, frohe und erheiternde Festtage ;-)

Das alte Auto doch das Beste fürs Klima?

Das alte Auto sei aus klimaspezifischer Betrachtung immer noch das "beste", wenn man weniger als 5000 km pro Jahre fahre.

Wieso das denn? Weil die alten Autos existieren, ihre Verschrottung wiederum Emissionen erzeugt und weil ein neues Auto weniger gekauft wird. Wen kümmrt das denn, wenn ich ein Auto nicht kaufe? Häja, bei einem schon nicht, aber wenn es viele so täten. Und wieso das? Weil es sinnvoll wäre, der mächtigen Autoindustrie mal den jährlichen Auto-Update-Zyklus madig zu machen.

Klar, wir wissen ja, dass eigentlich ein neues Auto nicht so wichtig wäre, aber ich kenne Leute, die kaufen wirklich alle 1-2 Jahre ein neues Auto. Und klar, diese "alten" Autos werden ja nicht verschrottet, sondern landen bei Leuten wie mir, die sich kein neues Auto leisten können.

Aber, wie es doch grad jemand sagte, wir sollten (endlich) beginnen, die wirtschaftlichen Interessen denjenignen der Umweltbewahrung unterzuordnen. Denn diese Investition ist zwar längerfristig, aber sie ist definitiv förderlich für die Gesundheit aller Körper, die nach uns kommen.

Ein Mittelklasse-Wagen benötige zur Produktion 18 Tonnen Ressourcen, ein Topklasse-Wagen ca. über 30 Tonnen. Klar, GPS, Hunderte von Airbags, Kilometer von Kabeln für all die Elektrohelfer, Flachbildschirme, Sensoren etc. brauchen ja eben Materialien und - das vergessen wir ja oft - die Herstellung all dessen verbraucht massiv Energie und auch Wasser.

Wir als Laien können da kaum überblicken, wieviel Ressourcen wir effektiv sparen, kauften wir einen neuen Wagen. Können wir mit einem neuen Auto wirklich soviel einsparen oder vermeiden, wie die Mehraufwände bei der heutigen Produktion eines Autos zunahmen im Vergleich zu dem Aufwand, den unser altes Auto noch verursachte? Ein altes Auto muss ja auch noch entsorgt werden. Was wiederum Energie kostet und einige bedenkliche Stoffe freisetzt.

Auch meine Lieblinge, die Hybrid-Autos, sind zwar sicher weniger abgasproduzierend, aber sie haben viel Elektronik, die Akkus sind irgendwann auch zu entsorgen und was für ihre Herstellung investiert wurde, weiss ich schon gar nicht. Ob die Entsorgung dieser Batterien ein Problem sein wird, weiss ich gar nicht.

Ich weiss ja schon gar nicht mal, wie giftig und daher schwierirg die Entsorgung all dieser neuen Flachbildschirme ist, die wir in überall haben. Natürlich, wir geben Elektroschrott wie Handies etc. ja schon brav beim Fachhandel ab, aber wie die dann wirklich enden, ist so natürlich nicht zu erfassen.

Ich habe mir noch nie ein neues Auto leisten können. Meine Autos sind immer etwa um 10 Jahre alt, wenn ich sie mir kaufen kann. Mein Vater, der ein Näschen für Schnäppchen hat, sagte mir oft "mit dem kannst du noch lange billig rumfahren".

Ist mir gar nicht klargeworden, dass dies nicht nur die Anschaffung betrifft, sondern eigentlich auch die Ökobilanz. Denn für den sparsamen Betrieb kann man ja einiges tun: Ich wusste zum Beispiel nicht, dass es Bio-Motorenöle gibt, die man statt Mineralölen nutzen kann. Diese können den Ölwechsel auf 1 mal pro 100'000 km beschränken. Und wo gibt's das? Hier in der Schweiz, von einem Tüftler, der seit 30 Jahren an Ölen forscht.

Ich werde statt Mineralöl bei der nächsten Fälligkeit den Weg zu Multimiles finden und das teurere, aber effektivere Motorenöl kaufen und meinem etwas älteren Automotor angedeihen lassen.

Ceterum censeo: Think globally, act locally.

Ist es sinnvoll, an 9/11 zu erinnern?

Heute ist es ja wiedermal soweit, alle Welt soll/muss/kann/darf sich [nicht] erinnern an den Untergang des World Trade Centers in New York. Wozu soll das dienen?

Im TV kommen Spezialsendungen. Immer wieder wird die Emotionspresse angekickt, um den Menschen erneut Emotionen herauszupressen. Wozu soll das gut sein? Ist es eventuell jemandem von Nutzen, wenn die Menschen emotional werden, wenn sie wütend oder traurig werden? Wenn sie Vergeltung wollen, wenn sie nach Rache schreien, wenn sie blind vor Wut werden, wenn sie in Trauer und Mitleid versumpfen?

Hat jemand schon mal bemerkt, dass diese Emotionen einen Menschen fesseln, in seinem Zustand fixieren? Seine Entwicklung bremsen?

Wer also hat denn wohl das Interesse, Menschen so zu halten - wie Bienen, die regelmässig ihres Honigs beraubt werden?

Gleiches gilt ja auch für andere Emotionsgeneratoren wie für die Deutschen der 2. Weltkrieg, den Nationalsozialismus. In Deutschland ist dieses Thema noch so unter dem Deckel, dass die Beschäftigung damit auf der einen Seite noch nicht humoristisch locker sein darf und auf der anderen Seite, der der Neonazis, kategorisch unterdrückt wird.

Eine schwierige Sache, um einen angemessenen Stolz auf die eigene Herkunft oder sein Volk aufzubauen. Es wäre sicherlich mal förderlich hinzusehen und hinzuhören, was die Nazis wirklich umtreibt. Wie in allen Dingen, gibt es keine absoluten Wahrheiten auf dieser Ebene. Hat da auch schon einer bedacht, dass Nazis auch Menschen sind?

Was ist "besser", hungernden Kindern Geld schicken zu lassen oder sich der Gemütslage eines Nazis anzunehmen? Oder - dem aktuellen Anlass entsprechend - der eines Selbstmordattentäters? Derzeit, gesellschaftlich betrachtet, würde wohl eine klare Antwort genehm sein ...

Ein englischer Humoristiker sagte mal, dass die Deutschen ihre Vergangenheit erst dann überwunden haben, wenn sie über Hitler und die Nazis ohne Einschränkungen Witze aller Art machen dürfen und herzhaft darüber lachen können.

Das Lachen, das ist Bewusstsein. Es gibt viele, die das wissen, es gibt sogar Lachkurse, in welchen Lachen geübt wird ... eine angeborene Eigenschaft muss geübt werden -eigentlich unglaublich. Jedes Kind kann das - im wahrsten Sinne des Satzes. Kinder sind ja meistens auch sehr viel bewusster als die Erwachsenen - bis sie hinreichend dressiert werden. Wer will's bestreiten?

Es geht nicht darum, andere - wie die Opfer des 9/11 Events - zu belächeln oder auszulachen. Nein, da ist Einfühlungsvermögen verlangt, im direkten Umgang mit ihnen. Wahrhaftiges Einfühlungsvermögen führt ohnehin automatisch zu angemessenem Verhalten.

Lachen führt zu Abstand. Und wenn man es schafft, anständige Komik über diese grossen düsteren Ereignisse hinzubekommen, die Leute zum Lachen bringen kann, ohne dass sie sich mit dem vergleichsweise langsamen Verstand dagegen wehren können, dann hilft das, diese enormen Emotionen endlich abzulassen, loszuwerden. Das ist Befreiung.

Es ist hinderlich für die persönliche Entwicklung, solche Reviews wie für 9/11 oder den Weltkrieg anzuschauen, wenn man den Abstand nicht halten kann.

Ernährungswissenschaft oder Aberglaube? Ich bin Fan von Udo Pollmer

Ich liebe ihn, den Udo Pollmer. Nicht erst, seit er in Stern TV erscheint. Sein Buch Lexikon der populären Ernährungsirrtümer war eine erheiternde Lektüre für mich. Zu jedem Aberglaube wie "Kaffee ist ungesund, weil ..." o.ä. gibt es 1-2 Seiten Argumente dagegen - nicht nur solche, die er entwickelt hat, sondern auch solche, die einfach aus anderen Studien zum gleichen Thema entstanden.

Als ich dieses Buch las, war es für mich zwar nicht grad eine Offenbarung, aber ich war doch sehr erstaunt und in höchstem Masse erfreut, dass es einen gelernten Wissenschaftler gibt, der so leichtfüssig oder rauhbeinig mit den Glaubenssätzen der Ernährungsberater und -wissenschaftler umgeht. Ich konnte mir oftmals ein schallendes Lachen erlauben.

Wieso? In der Entwicklung meines Körpers waren Ernährungsprobleme viele Jahre lang ein Thema. Ich wurde vom Hinz zum Kunz geschickt, weil sich mein Körper erstens hormonell und vom Stoffwechsel her nicht nach "Standardregeln" entwickelte. Ich hatte Dutzende von Sitzungen bei den "Autoritäten" der Ernährungsberater als ich klein war.

Seit der Körper 4 Jahre alt war, meinten Leute, an ihm herumbasten zu müssen. Mit ca. 10 Jahren war mein Bewusstsein klarer im Körper und so fragte es sich oft, wovon diese Weisskittel eigentlich redeten. Die redeten auf den Körper ein, doch sie erreichten mich nicht.

So erlebte ich vieles an "gutgemeinten" Dingen, die allesamt nicht fruchteten und meine Mutter viel mehr belasteten als mich. Ich wusste instinktiv, dass die alle nur ihre angelernten Glaubenssätze an mir ausprobieren wollten. Aber wie sagt ein Junge das den Eltern, die mangels wahrem Wissen ebenfalls den Bedenkenträgern erliegen? In meinem Falle, gar nicht. Denn obwohl ich es instinktiv wusste, hatte ich natürlich in dem Alter noch keine Eigenständigkeit, es klarzustellen.

Als der Körper dann so ca. 19 Jahre Betriebszeit hatte, entschloss ich mich wegen eines anderen "Leidens", einer Migräne accompagné, fortan auf die Weisskittel zu verzichten, weil mir dannzumal gerade wegen der Migräne glasklar bewusst wurde, dass diese Leute keinerlei Ahnung haben über gewisse "Krankheiten".

Klar, ich bin schon froh, haben die Anatomie studiert, denn ich hatte einige Unfälle in meinem Leben, die dank Anatomiekenntnissen förderlich abheilten. Aber Migräne, da wissen die Mediziner nach wie vor fast nichts.

Ich schweife ab, also zurück zur Ernährung. Ich habe über die Jahre selbst herausgefunden, was meinem Körper am besten dient. Es ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was die Ernährungswissenschaftler predigen. Zum Glück gibt es alternative Ansätze, solche, die wirklich den Körper befragen, was sein bester oder optimalster Sprit ist, den ich ihm zuführen kann. Im Gegensatz zu Autos, die nur ihren geplanten Sprit verarbeiten können ohne Schaden zu nehmen, kann der Körper mit viel mehr Varianten umgehen. Dennoch gibt es für ihn sicher auch immer den optimalen Sprit für seine aktuelle Situation. Davon weiss das Ego natürlich meistens nichts, denn es hört lieber den Worten der Wissenschaftler zu als sich mal nach innen zu wenden.

Seit einiger Zeit habe ich die Ernährung gefunden, die zur Situation des Körpers passt. Spannend in dem Zusammenhang war, dass eine dieser anderen, alternativen Ernährungstheorien mir nach mehr als einem Jahr meine selbst gefundene Optimierung bestätigte. Dies erstaunte dann den Vertreter jeder Methode, denn er sieht das selten.

Und wieder zurück zu Pollmer: Im Stern TV von heute war er wieder mal als Gegenpart zu einer klassischen Ernährungswissenschaftlerin da. Es wurde wieder mal die Nahrungsmittelpyramide angebetet. Erst als Günther Jauch sich darüber mokierte, offenbarte Pollmer, dass es Hunderte von solchen Pyramiden gibt. Die "klassische" Frau hatte da im Gespräch oftmals nur Gedruckse als Antwort oder Kommentar.

Was mir so gefällt an Pollmer ist, dass er ein Wissenschaftler auf diesem Gebiet ist, aber völlig ungezwungen mit den Dogmen seiner Zunft umgeht. Wenn ich meine Erfahrungen mit meinem Körper dazudenke, kommt heraus, dass nur ich, und wirklich nur ich alleine wirklich erkennen kann, was mein Körper braucht und wann und wieviel. Dies ist eben die Selbstverantwortung, die einem kein Weisskittel abnehmen kann, er wird's auch nicht tun für mich.

Wieso denn diese andauernden Bemühungen, ohne Befragung des betroffenen Körpers diesem einen standardisierten Ernährungsplan aufzwingen zu wollen? Klar, weil die Nahrungsmittelindustrie eben das ist, eine Industrie. Und die lebt nur gut, wenn sie allen denselben Frass vorwerfen kann. Da wird dann eben beispielsweise diktiert, dass nur der von ihr entwickelter Functional Food gut für einen sei. Ja, dass er sogar besser als die Nahrungsmittel der Natur sei. Selbst wenn das stimmte, so darf man doch sagen, dass der Körper ein paar Jahrhunderttausende lang Zeit hatte, sich auf die "minderwertigere" Naturnahrung optimal einzustellen. Und da meint der Zauberlehrling schon nach ca. 100 Jahren, er wüsste es besser ... lachhaft.

Da wollen alle immer individueller werden, aber beim Essen lassen sie sich gleichschalten, wie ja auch beim Streben nach dem Körperäussern. Aus einer bestimmten Sicht ist das reines Schattenboxen ...

Wer sich also bei heiterer Lektüre neue Blickwinkel auf Glaubenssätze der Ernährungswissenschaft beschaffen will, der ist eigentlich mit allen Büchern von Pollmer gut bedient. Und als Belohnung bekommt er die Freiheit, so essen zu können, wie er will. Der Druck verschwindet. Und so kann dann jeder Mensch zu der Ernährung gelangen, die für seinen Körper wirklich förderlich ist. Ohne den Quacksalber der "Wissenschaften". Dafür mit dem Hören auf die Impulse des Körpers.

Viel Spass beim Lesen.

Bore Out Syndrom - Feedback - Tips

Interessant und sehr erfreulich für mich ist, dass zu meinem Blog-Eintrag Jetzt-hat-das-Ding-einen-Namen-BoreOutSyndrom doch einige Kommentare privat an mich gelangten. Es ist also schon so, wie die "Entdecker" dieses Phänomens wohl auch dachten, dass es viel, viel verbreiterter ist, als wir wohl denken.

Ich danke allen, die mir in einigen Zeilen ihre Situation schilderten.

Da gibt es Leute, die sehr stark leiden unter ihrer Job-Situation. Leute, die mir schreiben, dass sie in der Regel ab 14h00 darauf warten, dass der Tag vorüber gehe, weil sie so unterfordert sind.

Nun, den Job zu wechseln, das steht jedem offen. Es gibt wohl wirklich nie nur eine Möglichkeit. Die Unterforderung des einen ist nicht dem Job, den Vorgesetzten etc. anzulasten.

Vielleicht erledigt man die Arbeit auch eher im Stile eines Autisten statt eines Mitarbeiters, der eine regen Kommunikation zu seinen Arbeitsgenossen pflegt? Ist wirklich die Arbeit das Ermüdende oder die Umgebung?

Es ist die eigene Einstellung, die zu hinterfragen ist: Was tue ich, um meinen Job interessant zu machen? Welche noch nie begangenen Wege könnte ich meinen Vorgesetzten anbieten? Welche Kooperationen, welche Verbesserungen könnte ich mit meinen Mitarbeitern realisieren wollen? Bin ich nur zu faul oder zu mutlos, um den Job zu verlassen und mich der Neuorientation zu stellen? Lieber das goldene Käfig als den rauhen Wind im Gesicht?

Die innere Kündigung, die Isolation, die Resignation sind innere geistige Zustände, die sich im äusseren darstellen in der Form der Langeweile, der zähen Arbeit, der freudlosen Mitarbeiter, der inkompetenten Vorgesetzten.

Wer sich bewusst geworden ist, dass er sich nicht mehr ausgefüllt fühlt, der kann daher keinem äusseren Umstand mehr die Verschuldung der eigenen Lage zuweisen.

Gerade in diesem Bereich gibt es viele Möglichkeiten zur Schüpfung neuer Motivation. Gerne bin ich dabei mit Rat und neuen Blickwinkeln behilflich.

Worauf deutet das Koma-Saufen der Kids?

Die Koma-Sauferei der Kids ist ein interessanter Indikator für den Zustand der Gesellschaft.

Die Jungen saufen, die Alten schauen weg, denn sie mach(t)en es ja vor, beispielsweise Oktoberfest und dessen Export in die Schweiz oder nach Mallorca. Besäufnis im grossen Umfang. Und die Alten wissen auch, dass sie versagt haben - aber sie haben weitestgehend nichts Förderliches anzubieten. So fällt ihnen immer nur Restriktionen, Verbote ein, die so bubeliliecht umgangen werden können, dass der Alten Hilflosigkeit fast schon zum Lachen wäre ...

Von einem Paar jugendlicher Freunde sagte der eine auf Anfage "Klar, wir trinken aus Langeweile". Der andere widersprach zuerst ein paar Male, musste sich dann aber am Schluss dem Spruch seines Freundes anschliessen. Weil es eben so ist.

Die Agression der Jugend nimmt zu - in der Schweiz und wohl auch in anderen hochindustrialisierten Ländern.

Wieso? Nun, das Wertesystem hält eben nicht mehr. Das biologische Überleben (sprich Bett und Essen) ist keine Herausforderung mehr, die Überflussgesellschaft hat Futter für jeden. Materielle Ziele sind oft erreichbar, sogar zu leicht erreichbar.

Welcher Lehrling konnte sich früher schon mit 18 ein Auto leisten? Heute kann es jeder, weil die genannte Überflussgesellschaft ihre Produkte, seien es Autos oder Kleinkredite, an den Mann bringen will. Da die vorhergehende Generation dafür gesorgt hat, dass die jetzige alles Materielle hat oder leicht haben kann, sind die Ziele, die Jugendliche haben, viel zu leicht erreichbar. Damit verliert das Erreichen eines Zieles - gleichbedeutend mit dem Objekt - seine Wertigkeit.

Und die vorhergehende Generation hat ausser dem Materiellen eben nichts zu bieten. Sie kann den Jugendlichen keine nicht-materiellen Werte vorgeben. Sie müssten diese ja vorleben. Aber diese Generation lebt eigentlich den unbezweifelten Kapitalismus vor. Den hat die Jugend aber nicht mehr nötig, denn sie hat alles.

Wieso ist das Saufen da ein sehr ernsthaftes Warnlicht? Weil es etwas bewirkt, was keine andere Aktion so leicht und vor allem auch legal kann: Den Geist, die Wahrnehmung abstumpfen. Denn ihr Geist hat doch schon lange gemerkt, dass die Vorgeneration nichts mehr zu bieten hat, keine Vorbildfunktion mehr vorleben kann. Weshalb sollen die Eltern offenbar ihre Kinder nicht mehr richtig erreichen? Deswegen.

Denn die Jugend will absichtlich wohl nur in den allerwenigsten Fällen Schaden anrichten - weder bei anderen noch bei sich selbst. Denn unter Verletzungen leiden sie ja oft selbst und wissen haargenau, dass Gewalt an sich kein Ausweg ist. Also Gewalt gegen sich selbst, gegen den eigenen Körper, denn nur dem schadet der Alkohol in diesen Mengen ja.

Viele Jugendliche denken sich wohl, wie soll ich den Rest meines Lebens planen? Wie soll ich meinen Weg, meine Berufung finden, wenn mich niemand unterstützt (keine Lehrstellen, schon gar nicht für Namen mit -ic am Schluss), wenn ich das Auto, den Sex, die Freundin schon mit 20 gehabt habe? Was und welche Werte füllen mir den Rest meines Lebens?

Fragen, die wir in der Vorgeneration ja auch haben, aber meistens nicht als Jugendlicher, sondern erst als Midlifer - daher ja auch die sog. Midlife-Krise. Unsere Ziele als Jugendliche waren wohl nicht gross anders als die der heutigen, aber sie waren nicht schon mit 20 erreicht.

Das Chaos, das sich in einer Schweizer Stadt nach Mitternacht an den Wochenenden darstellt, sollte uns, der Vorgeneration dramatisch vor Augen führen, dass wir unsere Werte dringendst revidieren müssten, denn offenbar haben sie keine Richtwirkung mehr.

Ich schrieb schon vor über 8 Jahren, dass wir diese Werte anpassen müssen, damit die Jugend sich an ihnen ausrichten kann, dass sie Ziele darstellen, die jetzt noch nicht realisiert sind, denn nur Ziele, die noch in der Zukunft liegen, haben die Kraft eines Leuchtturms, Menschen anzuziehen.

Hat schon jemand mal auf den Kompass geachtet? Wenn man nach Norden gehen möchte, zeigt einem die Nadel verlässlich die Richtung an. Das sind Ziele, die noch nicht erreicht sind. Was passiert, wenn man sich dann dem Nordpol nähert, ja ihn erreicht? Was macht die Nadel? Was für einen Zustand erleben wir dann? So ist es derzeit.

Wie lautet die Lösung? Wenn man sich an die Ziele annähert, muss bereits ein neues Ziel erfasst sein, denn sobald das Ziel erreicht ist, kommt das wohl vielen bekannte Loch. Denn die geistige Energie, die vom Ziel wie beim Leuchtturm aus strahlt, so dass ich den WEg zu ihm finde, löst sich auf. Das Licht des Turms ist abgeschaltet. Um dem Geist nun eine neue Richtung zu geben, muss eben schon vorhin ein neuer Leuchtturm aufgebaut und in Betrieb gesetzt werden. Denn nur so übersteht der Geist das Loch nach dem Erreichen eines Zieles.

Diese Funktion kennen die allermeisten Menschen aber nicht - zumindest nicht so bewusst. Dies ist zu schulen, darin sind die Menschen zu unterrichten - wenn sie wollen.

Nur, wie soll das jemand seinen Nachfolgern weitergeben, wenn er selbst nicht weiss, wie's funktioniert?

Deshalb zeigt der heutige chaotische Zustand ganz klar, dass wir Vorgeneration keine spirituelle Entwicklung machten, sondern nur eine materielle.

Die Geister und Seelen der Jugendlichen von heute merken das - unbewusst. Und die Unbewussten ersäufen diese Einsicht lieber im Alkohol als dass sie ihre eigenen Ziele finden lernen wollen.

Dies ist eine Hilfe, die ich, als Vorgeneration, Jugendlichen anbiete, wenn sie wollen. Denn natürlich gibt es immer Leute, die über solche Dinge Bescheid wissen. Diese sind aber oft die leiseren Vertreter der Menschheit, denn sie wissen; Man kann nichts erzwingen, man kann nur da sein, wenn der andere einen braucht.

Beraten, Entscheiden und Durchhalten bis zur Vollendung

Letzthin hatte ich eine Kundin, die in der Phase, wo sie mich fand, sehr tief unten im Stimmungsniveau war - nach eigener Aussage.

Nach einiger Zeit konnte ich sie auf ein Niveau bringen, wo sie wieder Licht am Horizont sah. Es war kein Lippenbekenntnis, sondern es war für mich spürbar, dass sie sich ausrichtete.

Ich erklärte ihr die Techniken, die ich anwandte, um sie auszurichten - damit sie das auch ohne mich hinbringt, wann immer sie es braucht.

Nach einigen Tagen sah ich sie wieder. Auf meine Frage, wie es ihr gehe, kam klar heraus, dass sie zwar nicht mehr in jenem Tal lag wie beim ersten mal, aber dafür eine andere Talsohle gefunden hat, in der es sich so richtig toll jammern lässt.

Da sie ansagte "Ich weiss, woran das liegt", liess ich sie so, wie sie sein wollte. Denn wenn sie es wirklich weiss, dann ist es also ihre bewusste Entscheidung, sich im Jammertal zu fühlen. So ist es.

Wenn man Jahre damit verbrachte, den eigenen göttlichen Funken unter einer Schutthalde voller hindernden Emotionen fast zu ersticken, so darf man sich eigentlich klar sein, dass es wohl nur einem Avatar gelänge, sich innert eines Tages seiner zu erinnern und ihn wieder auszugraben.

Wir alle haben einen Verstand bekommen, mit dem man sehr trefflich analysieren kann. Der hilft einem an sehr vielen Orten, aber er ist auch genauso gnadenlos im Sich-Herausreden.

Selbst wenn er eine Technik zur Verbesserung der Lage verstanden hat, ist es nicht er, der festlegt, ob diese Technik angewandt wird und zum geplanten Erfolg führt. Dies ist eine Entscheidung des Menschen, der den Verstand besitzt und hoffentlich förderlich benutzt.

Die "Massenträgheit" der Altlasten wird noch oft die Gefangenenkugel am Fussgelenk spielen wollen. Sie wird spürbar sein. Deshalb muss der Mensch die Technik halt entschieden anwenden und sich daran halten, durchhalten und jegliche Ablenker bestätigen, sich von denen aber nicht von der entschiedenen Richtung abbringen lassen.

Obwohl meine Kundin also beim ersten Mal genau spürte, wie die Techniken wirken und sie einen Erfolg damit hatte, liess sie es sich geschehen, dass sie die Richtung nicht einhielt, die Technik nicht weiter anwandte und von der Richtung abwich.

Da sie sagte "Ich weiss ...", blieb mir nur zu sagen "so ist es". Jeder darf seinen Zustand selbst wählen. So ist es.

Wider dem Informationsüberfluss und dessen Konsequenzen

Wie andere auch, habe ich ein Interesse, mich interessierende Informationen zu mir zu leiten. Newsletters, Mailinglisten sind da ja die für den Homo computeriensis vorteiligen Mittel. Und die spülen auch reichlich Strandgut an. Dieses sollte ich dann sichten, ob sich ein Schatz darunter befindet.

Ich habe seit vielen Jahren für den Computerbereich den ct News Ticker abonniert. Ich las regelmässig alle News durch und schaute mir alle interessanten Texte auch vollständig an. Ich bin ja schliesslich ein neugieriger Typ und ich finde es spannend, was es alles an Neuem gibt, selbst wenn ich daraus praktischn nie Nutzen ziehen kann. Es ging üblciherweise soweit, dass ich jede News-Ticker-Mail bearbeitete und rausschmiss, was ich nicht brauchte. Selbstredend eine sehr tolle Wissensbasis, aber sehr zeitaufwendig in der Pflege.

Vor ca. einem Jahr bemerkte ich, dass der täglich automatisch im Outlook versenkte News-Ticker mich immer öfter kalt liess, obwohl Outlook ungelesene Mails fett druckt. Dennoch, auch die in die Hunderte gehende Zahl der ungelesenen Artikel konnte mich nicht mehr erwärmen.

So habe ich den Ticker immer noch aktiv, aber ich lese fast nichts mehr davon. Wenn es denn mal sein müsste, könnte ... ja, könnte ich mit dem Outlook danach suchen. Aber wieso eigentlich ich in meiner Inbox, wo es Google besser weiss, wenn ich eh weiss, was ich suche? Und wenn ich's nicht weiss, dann müsste ich ja doch wieder alle sequentiell durchgehen. Hmmm, mal sehen, ob der Informationspool doch mal noch für etwas gut ist.

Für mich ist es klar, dass dies der Wink meines Innern ist, dass die EDV wohl definitiv nicht mehr mein Gebiet ist. Gerade ich, dessen Fähigkeit es bisher war, viele Informationen zu finden, zu speichern und zu verknüpfen, um sie dann ggf. anwenden zu können, bemerkte, dass dieser Run nach "Was gibt's Neues" mich verliess.

Allerdings merkte ich auch, dass eine rechte Ladung von meinem Herz gerutscht ist. Es ist eine Entlastung, mich der ehemals als sinnvoll bewerteten Gewohnheit wieder zu entledigen. Denn, die Ticker haben ja dem Namen gemäss die Eigenschaft, in maschineller Regelmässigkeit und unerbittlich die nächste Ladung an Stoff zu bringen. Wo ich doch die letzte auch nicht verarbeitet hatte.

Ich lese ja seit 15 Jahren keine Zeitung mehr, ich habe genau drei abonnierte Zeitschriften, zwei davon sind Fachmagazine. Und natürlich das Internet. Mein Handgelenk ist auch bar einer schmückenden Uhr.

Wir sind ja so enorm eingebettet in Infos, News, alles prasselt auf einen ein. Die Uhr vermisse ich nicht, weil eh überall in der Schweiz nach etwas Ausschau eine öffentliche Uhr zu finden ist. Hört man Radio, ist die Zeitansage ebenfalls regelmässig da und im TV dito. Radio und TV liefern ebenfalls Informationen, meistens sinnlose, im wahrsten Sinne des Wortes: Sinnlos für mein Leben.

Es sind routinierte Abläufe, die uns das Leben schwer machen. Nicht, weil sie unbedingt nutzlos wären, sondern weil sie unseren Pool der bereits unbewusst gewordenen Handlungsweisen anfüllen und damit Energie absorbieren. Und weil sie eben unbewusst geworden sind, finden wir sie nicht mehr oder nur selten, wenn wir mal bei uns schauen wollen, wohin denn unsere Lebensenergie abfliesst.

Unser Geist ist halt wie ein Windows-PC. Nach der Erstinstallation füllt er sich mit Müll, Hilfsprogrammen, Neugierstillungen, Irrläufen an. Die Energie der CPU wird verzettelt in sinnlosen, vergessenen Programmen, und das Programm, das wir grad wirklich laufen lassen wollen, startet lange nicht und kriecht dann statt zu spurten, oder stürzt gar ab, weil eine irgendwo laufende Software etwas so verändert hat, dass es nun nicht mehr funktioniert. PC-Supporter rieten daher, Windows alle 0.5-2 Jahre neu zu installieren. Es ist erfahrungsgemäss einfach das Einzige, was zuverlässig hilft.

Den Windows-PC kann man platt machen und Windows neu installieren. Wer's schon mal beobachtete, weiss, wie sich das Windows dann anfühlt.

Geht das bei uns auch? Beim Geist? Ja, das geht, und es ist toll, wieder Kapazität (= Bewusstsein) zurückzukriegen. Gerne bring ich's Ihnen bei :-) Ich liebe es, die Analogien zum Computer zu machen ... sie sind sooo zutreffend.

Die Reinung, das Aufräumen, das Loslassen ist auch das Geheimnis der Jugend ... oder des Jungbleibens ... vielleicht mal ein paar Gedanken wert?

CO2-Quellen, klar - CO2-Senken, welche?

Wir schauen derzeit ja nur auf das Problem, die CO2-Erzeugung. Die war schon immer da und jeder Mensch ist in Konsequenz ja eine CO2-Schleuder. Aber es war halt auch der Ausgleich da, die Flora. Was sich verschiebt, ist ja "nur" die Zunahme des CO2 bei gleichzeitig abnehmender Flora-Fläche, also auch der Fähigkeit, CO2 zu absorbieren.

Was mich wundert, ist die Erforschung der möglichen CO2-Senken. Die CO2-Quellen können wir ja nicht so schnell wirklich abstellen, denn die Industrie, unser Lebensstandard in der sogenannt entwickelten Welt soll ja wohl kaum wirklich dramatisch eingeschränkt werden. Die Formulierung "soll" meint, es wird einfach nicht geschehen.

Drum frage ich mich, welches denn die CO2-Senken sind, die CO2 binden. Ich kenne derzeit eigentlich nur eine: Die Pflanzen inkl. Algen in den Ozeanen. Soviel ich weiss, sind wir immer noch nicht in der Lage die Fotosynthese der Pflanzen selbst technisch zu nutzen.

Wenn das noch so stimmt, müsste halt jeder, der den Naturboden anders nutzt, beispielsweise durch ein Haus, ein Gebäude, mindestens die davon benötigte Grundfläche wieder als bepflanzte Grünfläche bereitstellen. Das ergäbe dann schöne begrünte Häuser so à la Hobbit-Häusern :-) Erd- oder Hügelhäuser sind ja toll, sagen alle, die in so einem wohnen. Stellt man mehr Grünfläche als vereinnahmt zur Verfügung, könnte das irgendwelche Anreize bieten, steuerlich oder wie auch immer.

Man könnte sogar noch die dritte Dimension ins Belohnungssystem eingliedern, so dass die effektive Oberfläche von Bäumen, Urwaldflächen, Wald berechnet und belohnt werden könnte. Man stelle sich mal vor, Grosstädte, die den Namen Grosstadtdschungel wirklich verdienen! Eine Stadt wie Zürich, lauter begrünte Häuser, Efeu an Hochhäusern, Düfte von Pflanzen statt Gestank von Autos, die Rosengarten-Strasse wieder mal ihrem Namen entsprechend. Wohnungen als Baumhäuser. Ein Biotop oder von mir aus auch ein Golfplatz auf dem Dach der neuen Zürich-Südwest-Stadt. Eine völlig neue Baukultur könnte sich entwickeln ... Wunderbar!

Ich hatte eh nie verstanden, wieso Häuser Flachdächer haben müssen, möglichst noch betoniert, damit man im Sommer darunter schwitzt wie Sau und im Winter unter einem Einsturz bedrohten Dach lebt. Weiterhin ärger(te)n mich auch jederzeit alle betonierten Parkplatzflächen. Wie leicht wäre es, diese X-förmigen Steingitter zu legen, in deren Zwischenräumen Pflanzen und Tiere ihre Nischen finden, selbst wenn ab und an ein Auto draufsteht.

Wer weiss da mehr? Welche anderen realistisch nutzbaren CO2-Senken gibt es sonst noch, die es auszubauen gilt? Was wird unternommen, um CO2-Senken zu finden und entwickeln und zu fördern?

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