Dystopie - Der Niedergang der Ökonomie des Westens

Heute sah ich mir diesen recht langen, dafür dystopischen ( :-) ) Podcast an. Wieso der Smiley ... nun, es sind zwei lachende Augen ... das eine, weil es so herrlich tragisch ist, zum anderen, weil es so klar ist.

Es geht um den Niedergang des Finanzwesens westlicher Art, seit etwas mehr als 100 Jahren Britischer Art. Simon Dixon analysiert treffend, wie sich die westlichen Staaten und Firmen dem Hegemon USA untergeordnet, ausgeliefert, unterworfen haben. Und wie keiner da mehr raus kommt, solange er irgendwo Schulden hat. Und mit er meine ich nicht nur Menschen, sondern jeden beliebigen Akteur, sei es nun ein Bauer, Elon Musk, Apple oder Venezuela oder - jeden US Bürger selbst.

Simon schafft eine präzise Analyse der Situation, die wegen Trumps auftreten eigentlich nur sichtbarer für die Welt wird. "Funktionieren" tut die Welt ja schon lange so, eben sie 120+ Jahre. Seit man Schulden machen kann und seit es die USA geschafft haben, mit dem Petro-Dollar ihre Währung wichtig zu machen. Wäre das nicht passiert, wäre die USA auch nur eine Regionalmacht. Und der Rest der Welt würde nicht unter ihrem Zuckerbrot und Peitsche Spiel leiden.

Die Ironie ist noch, dass die Briten diese Strategien wohl vom Zaun gebrochen haben und schon seit 20+ Jahren die Opfer derselben sind, niedergekommen, eine Kleinnation, zerrieben bis zerstört von der eigenen Doktrin. Denn deren Zögling, die USA, spielt das Spiel besser bis heute ... so fressen die Kinder ihre Eltern auf ...

Ich finde es lohnenswert, jenen Podcast zu hören. Er ist in englisch, aber man kann ihn ja heute in Echtzeit übersetzen lassen.

Übrigens das eine lachende Auge: All diese am Schluss des Videos kommenden Erkenntnisse sind Jahrtausende alt. Und zeitlos wahr, denn die einzige wichtige Ressource ist die eigene Lebenszeit und die Erde, in der wir alle leben. Bitcoins 21 Millionen Einheiten, das sind die Ressourcen, das einzige, was zu besitzen sich wohl lohnen wird, denn alle anderen Systeme sind irgendwann, -wo und -wie mit der Schuldenfalle verbunden. Nur Besitz von Assets, physisch oder eben Bitcoin, sei das einzige, was Leuten auch in der Zukunft ein respektables Leben ermögliche. Daher stack Sats .... und keine ETF, ETN, ETP, keine Derivate, keine Versprechen ...

Man sieht ja jetzt grad wieder anlässlich des WEF in Davos, wie peinlich es eigentlich ist, dass alle westlichen Nationen kuschen vor einem exzentrischen, narzistischen Puppenspielern - denn mehr ist auch der nicht - erst recht nicht nach Kenntnisnahme jenes Podcasts.

Wer nach der desillusionierenden Visierung des Videos etwas braucht, was das alles in einen anderen, ziemlich unwichtig machenden Kontext versetzt: Dem empfehle ich wieder mal den Pale Blue Spot. Was ist danach einem jeden, einer jeden wirklich wichtig?

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