Ja zum Bedingungslosen Grundeinkommen für Alle

So, es probiert's wieder mal jemand. Die Idee ist nicht neu, von vielen wird sie als ein wichtiger Schritt in eine wirklich menschenwürdige Zukunft eingeschätzt. Als Thema des Parteiprogramms der SP Schweiz wird es auch wieder aufs Tapet gebracht - und einige Deutsche wollen das auch übernehmen. Kein Wunder, steht bei denen doch im Grundgesetzt Artikel 1 Absatz 1 „Die Würde des Menschen ist unantastbar". Hehre Worte.

Nun zur Realität: In einem Interview, das der Fürsorgebezüger Christian Sandmeier anlässlich eines Armutskongresses vor den gewichtigen Herrschaften der Politik gab, lieferte er Argumente aus dem Leben. Er schilderte die Zusammenhänge und Konsequenzketten, die sich aus einem nicht vorhandenen Einkommen ergeben. Er betont auch, dass die derzeitigen Unterstützungsmittel doch nicht gleichwertig wie ein Einkommen beurteilt würden. Ein Einkommen wird anders betrachtet als eine Fürsorgeleistung, weil halt immer mitschwinge, dass der Bezüger anderen auf der Tasche liege. Und das reicht vielen Leuten, sich über jene zu erheben. Das ist eine Stigmatisierung der Kapitalismus-Inkompatiblen. Und man komme da fast nicht raus, sagte er.

Seine Argumente sind alle nachvollziehbar, weil sie wohl jeder kennt, entweder durch Erleben, durch Beobachten oder durch Nachdenken – sofern er seine Augen davor nicht verschliesst.

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