Die Crux mit all den Kryptowährungen: das MindSet

Bevor ich den Videolink poste, den ich erhalten habe, der genau dieses Thema angeht, möchte ich einige Worte verlieren zum Thema Kryptowährungen und deren Inflation.

Ich schrieb ja vor einigen Tagen, dass ich Bitcoin verfolge. Und dummerweise einen BTC wohl verloren habe, weil ich nicht einsah, was dieses Bitcoin eigentlich soll.

Damals war Mining billig; die's machten hatten schnell einmal ein paar BTCs. Doch was damit anfangen? Bei anderen eintauschen gegen Geld? Oder behalten? Als technische Spielerei abtun? Als Proof-of-Concept? Bei mir war es wohl das PoC. Nett, aber eben, wozu.

Seither ist viel Zeit vergangen, geblieben ist die Frage, wozu. Genauer, diese ist nun für mich beantwortet, BTC als Ersatzgold. Andere Kryptos könnten das auch, darum gibt es ja soviele. Jeder mit missionarischem Geschick kann seine eigene Kryptowährung aufpoppen lassen - denn es ist ja nur Software. Und natürlich kann er sich dann leicht und schnell mal einige Coins seiner eigenen Währung schürfen. Er kann ja auch die Regeln aufsetzen, nach denen ein Coin geschürft ist, die Belohnung dafür, die Strategie zur Coinvermehrung, die Strategien für Streitfälle bei Transaktionen, Übernahmeversuche etc. etc.

All das ist nur Software. Was nun noch fehlt, ist das Publikum, das (gefälligst) schürfen und mitmachen soll. Schliesslich hat der neue Coin ja keinen irgendwie gearteten Wert. Man kann davon nichts kaufen, anfangs nicht mal tauschen gegen andere Coins, es ist einfach eine kryptografische Freizeitübung. Die Erfinder und ihre Early Adopters hoffen einfach, dass irgendwann in der Zukunft gerade ihre Spielerei in der realen Welt eine Beachtung, eine Relevanz finden möge.

Warum also habe ich damals nicht erkannt, was BTC sein wird? Weil ich eben zu technisch schaute. Was mir fehlt, ist die Weitsicht oder das Gefühl für Dinge, die kommen könnten. Ich beschäftige mich eigentlich lieber mit dem, was schon da ist. So habe ich nicht gesehen, dass immer mehr Menschen den Wert von Kryptowährungen erkannten, nachdem sie sich damit beschäftigten und somit in diese investierten. Und weil BTC halt der erste war, halt in den. Hätten es andere sein können? Es gibt ja welche, die auch gut im Rennen liegen bezüglich Konvertierbarkeit zu Geld. Ich bleibe bei BTC, weil ich diese am besten verstehe und weil mir diese am unabhängigsten von allen zu sein scheint. Vor allem unabhängig vom und zum Erfinder.

Denn wenn nicht mal der seine Währung manipulieren kann, wer dann? So spielt er selbst keine Rolle mehr für die Währung, was das Vertrauen in deren Unabhängigkeit massiv stärkt.

Doch auch das macht BTC noch nicht per se brauchbar. Ausser: Wenn die Menschen sehen, dass dieser Mangel an BTC-Inflation genau etwas vom Tollen an BTC ist. Denn dann kann ihnen das etwas wert sein oder auch nicht. BTC-Anleger sind wohl meistens Leute, die ihre Assets gerne auch in 10-30 Jahren als wertvoll sehen möchten. Wenn es von etwas nur eine begrenzte Stückzahl gibt, aber immer mehr Leute davon wollen, so treibt das den Wert des Dings in die Höhe. Das hat mit dem Ding dann nichts zu tun, sondern mit der menschlichen Psyche, denn die vergibt den Wert, empfindet das Begehren, die Gier, das Haben-Wollen.

Als dann vor wenigen Jahren klar wurde, dass BTC erschienen ist um zu bleiben, war mir dieser Mechanismus zwar auch klar, doch ich sah immer noch nicht, wieviele Menschen auf der Welt ihren mentalen Fokus auf den BTC legten. So ging der BTC zu CHF Kurs immer weiter rauf - ich hörte es, aber es machte noch nichts mit mir. Hätte es doch ...

Mein freigeistiger Freund Thomas Lohbeck@bitcoin-mentor.me machte es besser. Er erkannte viel früher den Wert des BTCs. Obwohl wir in der Zeit öfters darüber sprachen, war mir sein Enthusiasmus zwar aufgefallen, doch ich fand es immer noch etwas amüsant, dass man sich für eine reine Software-Lösung so ins Zeug legen konnte. Nun, wenn's um Geld ginge, müsste ich ihn ja nun heute beneiden.

Worum geht es also? Was ist denn der Wert von Bitcoin, einer kryptografischen Computer-Anwendung? Immer noch keiner, aber die Menschen geben ihm nun Wert. Weil sie erkennen, was diese Rechnerei bringt, weil sie erkennen, wovon diese Rechnerei sie unabhängig macht. Weil Anonymität, alleinige Herrschaft über eigene digitale Informationen, jederzeitige ortsunabhängige Verfügbarkeit in unserem Online-Zeitalter Werte sind, die die bisherigen Geldsysteme nicht bieten.

Beispiel: Weil die Politik es so wollte, kann meine Bank mir keinen Zins mehr auf mein Geld geben, verlangt aber Gebühren für ihre Arbeit, selbst dann, wenn ich gar nichts von ihr will. De facto vermindert meine Bank also mein Vermögen durch den simplen Umstand, dass ich in dieser realen Welt eine Bank (noch) brauche. Von der Geldmengen-Inflation durch politische Wirren und Fehlverhalten ganz zu schweigen.

Zudem habe ich auf meine weniger flüssigen Assets nicht mal sofortigen Zugriff, da beispielsweise ich nicht ohne sie am Börsenhandel teilnehmen kann, ich brauche die Bank dafür - die natürlich an jeder Transaktion wiederum was verdient.

Für mich ist es also ein grundlegender Wert, dass mein Vermögen mir jederzeit direkt und ohne Wegelagerer zur Verfügung steht. Eine digitale Lösung wäre mir also willkommen - nur, kann ich damit Miete, Food und anderes zahlen? Im Migros, Coop, Denner, Aldi, Lidl etc.? Noch nicht. Also komm ich im Alltag leider um eine klassische Währung nicht herum. Dass Banken hierzulande mit TWINT etc. eine schnelle, bequeme und aus meiner Sicht durchaus brauchbare, mobile Zahlungslösung anbieten, spielt keine Rolle, denn damit halten sie sich immer noch im Spiel.

Das war mir alles soweit klar - und drum bin ich etwas spät dran mit BTC Investments. Denn ich wartete wie wohl viele auf den Durchbruch des BTC. Für mich bedeutete das nicht unbedingt den Durchbruch als Geldspeicher, sondern als für den Alltag nutzbare Währung. Als vor wenigen Jahren der Kanton Zug verkündete, man könne Gebühren via BTC zahlen, fand ich das interessant, aber es bewegte mich immer noch nicht.

Es geht also um Werte. Nicht materielle vorerst, sondern gesellschaftliche, persönliche. Und um Nutzen, eben die Manipulationsfreiheit, die Anonymität, die Verfügbarkeit.

BTC hat nun einen sehr grossen Wechselkurs-Wert erhalten, weil Menschen entschieden, viel klassisches Geld in BTC umzuwandeln, weil sie mit BTC ihre Werte für sicherer gespeichert glauben als im klassischen Finanzgeschäft

Um Kryptowährungen zu verstehen, geht es also nicht um die Technik, oder zumindest nicht primär, sondern um das Verständnis, was gesellschaftliche Werte sind, wie sie entstehen und wie man damit tauschen kann.

Es geht also ums neudeutsche Mindset. Die persönlichen Werte und Vorstellungen übers Leben und Zeit.

Der verlinkte englische Video kann hierbei vielleicht Klärung bringen. Denn nur dieses Wertedenken macht eine Krpytowährung auch in der realen Welt wertvoll.

Bisher haben es nur wenige Kryptowährungen geschafft, sich den Anforderungen unserer Zeit als gewappnet zu erweisen. Bitcoin schaffte das als Pionier. Und weil das immer mehr Menschen erkennen, weil sie ihr Mindset ändern, fliegt der BTC in den Konversionsbörsen ...

Wer sein Mindset ebenfalls ändern möchte, lese doch einfach meinen Artikel und mache mit ... mit der Währung des Informationszeitalters ...

Grauslich, die sehr einfache Person einer Republicans Overseas beim Lanz

Am 7.10. war eine weisse Frau beim Lanz. Er wollte einem Republican einmal die Chance geben, sich darzustellen, sich zu erklären in einer Diskussion. Denn Denkende hierzulande können ja nur den Kopf schütteln über den irrationalen Kadavergehorsam der Trump-Gefolgschaft - im sog. "normalen Volk".

Für mich war es - wie auch für Lanz - extrem emotional, die Aussagen dieser sehr, sehr einfach denkenden Frau zu ertragen. Sie zeigte genau, warum Trump es schafft, überhaupt Leute zu mobilisieren: Keine einzige logisch in sich schlüssige Gedankenkette - egal ob differenziert oder simplifizierend -, nur angelerntes dogmatisches Gefasel von der. Ablenken ist alles. Eigenverantwortung abgeben, ja nicht selbst denken müssen, oder sich mal einfühlen wollen ...

Diese Gleichgültigkeit, diese Leck-Mich-am-Arsch-Haltung, dieses Trump-mein-Jesus Gesaber ... unerträglich.

Lanz sagte es am Schluss mit ihr: Kein Wille, irgendwas zu ändern. So werde die USA nie mehr United. Er sagte und war emotional fast überfordert. Sehr ehrlich und klar ... drum ist er der einzige Talker, den ich im deutschen TV schaue ...

Wie geht's weiter mit und nach Corona (1)

Keiner weiss das, bzw. keiner weiss, wie lange Corona wirken wird. Aus meiner Sicht diskutieren wir nur auf der ökonomischen, kapitalistischen Basis. Es ist klar, dass diese Finanzjongliererei grausam sind ... 1-2 Jahre lang direkte oder indirekte Berufsverbote, Kurzarbeit ... wie man's nimmt, es geht immer nur um "Wer kann was bezahlen und woher bekommt er das Geld".

Fakt ist: Die Arbeit, wofür Menschen sich einsetzen, bleibt. Punkt. Es geht ja nur darum, dass mann/frau weniger bis ev. nicht mehr bezahlt wird, um diese Arbeit zu erledigen. Derzeit zerfallen ganze Geschäftsmodelle. Und wie in einer Dominosteine-Kaskade - wenn man einen Stein entfernt, bleibt die Bewegung der umfallenden Steine stehen.

Andersrum: Alles in unseren Wirtschaften ist vernetzt. Selbst wenn man viele Branchen retten könnte, aufgrund der Vernetzung wird das nicht oder nur zum Schaden anderer klappen. Und wer ist 'man'? Der Staat und der Staat sind wir.

Wenn Corona weiterhin so bekämpft werden muss, wie wir es derzeit machen, kippt meines Erachtens das System 'Geld gegen Arbeit'. Was bleibt denn, wenn sich diese Kausalketten eben nicht entflechten lassen?

Die psychischen Drucksituationen für Menschen allerdings sind ja auch nicht zu verachten. Siehe nur schon mal den Druck auf die vietnamesischen Kleiderschneiderinnen - weil arrogante Mode-Konzerne bereits vertraglich bestellte Ware nicht bezahlt haben. Bei denen geht's ums Verhungern, bei uns "nur" ums Zuhause-Bleiben.

Wie man's auch immer dreht, die Vernetzung aller - in die wir ja hinein gewachsen sind - drangsaliert irgendwo immer jemanden, wenn sie sich ändert.

Ok, der Staat soll helfen. Aber auch hier rechnet man ja kapitalistisch. Wenn wir nach dem schreien, wird das nicht helfen, denn solange kapitalistisches Rechnen hinter all dem steht, gilt ja nur 'Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben'.

So eine Situation ruft eigentlich nach dem bedingungslosen Grundeinkommen. Denn wie gesagt, die Arbeit bleibt. Diese Arbeit würde auch gern erledigt werden von Menschen. Aber wenn nun jeder Schiss ums Geld haben muss, wie soll den hier die Lösung ausschauen? Die Reichen sind ja nur darum reich, weil die Massen als Multiplikator denen Geld ins Portemonnaie spülen. Wenn die also ausfallen, trifft's dann auch die Reichen, zumindest trifft es bei den Normalen die nächsten Generationen. Sollen die unter einer buchhalterischen Last leiden?

Denn für physische Ressourcen ist die Erde zuständig, keine buchhalterische Zahlenspielereien. Wenn wir jetzt durch Corona gehen müssen, dann sollte der Kapitalismus einfach mal Pause machen für ein Jahr. Es ist ja schon kein natürliches System, sondern eine Gewinn-Machen-für-Besitz Maschine für Wenige.

Da wir derzeit im Kapitalismus 'dank' Corona keine Sündenböcke mehr haben, ist diese Situation möglicherweise der Beginn des Endes des Kapitalismus. Der unpersönliche Virus kennt keine Grenzen, Klassen, Gesellschaften, Glaubenssysteme, Geographien, Hierarchien, Ideologien - er ist wohl ein wahrer Demokrat und Kosmopolit ...

Home-Office ging ja nun auch von gestern auf heute. Für ich amüsant, weil ich mir dafür seit Jahren den Mund fusselig redete. Nicht, das SoHo eine Allerweltslösung wäre, aber es hat sich wohl gezeigt, dass der von den HR-Managern befürchtete Kontrollverlust über die Mitarbeiter sich nicht in Faulheit oder verminderter Arbeitsleistung derselben resultierte.

Selbst wenn sich mit kapitalistischem Denken kurzfristig eine Lösung finden lässt, vielleicht ändert sich am Glauben an dieses Goldene Kalb etwas. Nötig wäre es meines Erachtens. Eine Krise rüttelt am Stahlskelett grosser erstarrter Gedankengebäude. Und das kann der winzige Virus aus der Mikrowelt.

Gratulation Delphi 1 bis 10.3 - die ersten 25 Jahre

Delphi feiert Geburtstag. 25 Jahre alt ist die Orakel-Software. Sie damals als so lange so erfolgreich zu sehen, hätte wohl das gleichnamige Orakel gebraucht. Wissen tat's wohl niemand.

Ich war schon mit Turbo Pascal unterwegs. Das ideale Teil, um mit der damaligen Lehrsprache an der ETH - Pascal - ins berufliche Leben zu starten.

Als dann Borland dieses graphische Ding brachte, Delphi 1 für Windows 3.x, war es eh um mich geschehen. Seit damals bin ich bis zum heutigen Tag ein Delphianer. Damals gab es nichts Vergleichbares, nichts Einfacheres, nichts Bequemeres, nichts Portableres. Portabel, weil man EXE-Dateien einfach kopieren konnte - ohne sich um Bibliotheken etc. - kümmern zu müssen. Es wurde einfach alles Nötige reingelinkt.

Mein winziges Bedauern war nur, dass Borland damals Modula-2, Modula-2++ oder Modula-3 nicht übernahm. De facto war das dann über die Zeit nicht mehr so wichtig, weil Delphi sich schnell entwickelte und weil die sprachkonzeptionellen Vorteile von Modula sich dann doch nicht so wichtig erwiesen - ich hatte damals auch mit dem Logitech Modula-Compiler zu tun. Da hatte ich zwar Modula, aber der Komfort von Delphi, den gab's dort nicht. Damals ein lachendes und ein weinendes Auge. Aber Hauptsache, einer der Niklaus Wirth Schöpfungen war erfolgreich und ist es bis heute.

Wie auch immer: Happy Birthday Delphi!

Wer eine kleine Tour d'Horizon dazu anschauen möchte:

25 Years of Delphi

PS: Der Link zur noch recht jungen Community Edition, für die, die es mal probieren möchten, denn Delphi ist immer noch eine der verbreitesten Lernsprachen. Wie ehedem Pascal.

Der Mensch ist halt mehr als eine 1-Sinn-Maschine

Dieser Artikel von heise heute verwundert mich überhaupt nicht.

Immerhin, wenn die US Navy GUIs auf Touchscreens rückgängig macht, kann wohl niemand behaupten, die seien rückwärtsgewandt - zumindest nicht in technischer Hinsicht.

Es ist doch klar, dass der Mensch, der Hunderttausende von Jahren 5 Sinne herausgebildet hat, sich von tumben seichten GUIs mit nur visuellem Input unterfordert fühlt. Nur weil 2007 Herr Jobs die Wischerei als Interaktionsmodell einführte, heisst das ja noch nicht, dass es überall geeignet, geschweige denn fehlertolerant ist ... und schon gar nicht, wenn es um eine möglichst sichere Bedienung eines Geräts geht.

Die Hände und das Gehirn sind mehr als Bildverarbeiter, bzw. wenn man seine übrigen Leistungen wie Haptik, Geruch, Akustik und Erinnerung der Positionen von Fingern an einem bestimmten Griff brach liegen lässt, unterlässt man die Nutzung zusätzlicher, redundanter und simultaner Sicherungsfeatures, die der Mensch dank seinen 5 Sinnen bei jedem Handgriff quasi parallel oder im Multitasking mitlaufen lassen kann.

Bei Wischerei-GUI-Geräten kann man mit echten Tasten die Fingerkuppen als 2. Sicherheitskanal nutzen. Das ist das, was über programmatisch aufblasbare Miniaturtaschen ja auf Touchscreens hoffentlich kommen wird. Dann ist das GUI dann wieder nur ein Kanal, die Haptik der zweite. So, wie der Mensch alle IT-liierten Geräte bis vor Jobs gebaut hat ... aus guten Gründen. Es müssen halt immer zuerst Unglücke passieren, bis auf wahre Erfahrung zurückgegriffen wird.

Zum Experiment Grundeinkommen in Finnland

Wie geneigte Leser wissen, bin ich absoluter Befürworter des Bedingungslosen Grundeinkommens. Ich habe dazu reichlich Texte verfasst.

Seit einiger Zeit habe ich nach der plebiszitären Ablehnung der Vorlage in der Schweiz weder hier noch international nach Stories mehr gesucht. Jetzt fiel mir halt ein Text des heise-Newstickers zum Finnischen Modell ins Auge.

Dort wird einer der teilnehmenden Finnen portraitiert; einer, der eben über seinen Fall reden will. Denn es sind ja mehrere Finnen ausgewählt worden, aber die scheinen sich zu schämen. Weil halt immer noch der Irrglaube geht, dass Teilnehmer lichtscheue. faule Elemente seien. Das ist natürlich Bullshit, aber eben, reicht als "Pseudoargument" all denjenigen, die nur ihre Vorurteile bewirtschaften wollen.

Denn es geht um's Menschenbild. Unsere wirtschaftliche Gesellschaft wird dies in den nächsten paar Generationen sowieso umkrempeln. Weil sie auch die erwischt, die sich bisher Job-sicher wähnten: Die Digitalisierung und die Umkehr der Alterspyramide.

Ich bin natürlich nach wie vor für dieses Modell: Zumindest so lange, wie keiner etwas Besseres und Menschenwürdigeres bringt.

We Are Developers ... genau!

Erstaunt und zustimmend nickend war ich, als ich diese Heise-News-Meldung sah.

https://www.heise.de/developer/meldung/WeAreDevelopers-Programmierer-fuehlen-sich-bei-der-Jobsuche-haeufig-nicht-verstanden-3918319.html

Wie oft hätte ich da ja sagen können ... Job Recruiter, die mich interviewen und platzieren sollen ... weil Menschenhandel ihr Business ist ... die aber von IT wenig bis gar nichts verstehen ... nicht, weil sie nicht könnten, sondern weil sie eben nicht diese Karriere hatten, niemals irgendwas programmierten, niemals sich rumschlugen mit unvollständiger Dokumentation oder noch schlimmer, fehlerhafter Software, auf die man dummerweise angewiesen ist ... niemals stundenlang an einem Problem geknorzt haben ... sich mit anderen Entwicklern dank Internet und früher CompuServe und FidoNet ausgetauscht haben ... und schlussendlich die stille und befriedigende Freude erleben, wenn etwas endlich so funktioniert, wie man es für sich selbst haben will ...

Tja, habe mich natürlich sofort angemeldet bei https://community.wearedevelopers.com

Arbeiten würde ich gern 3-4 Tage vor Ort, irgendwo in Europa oder auch in GB. USA wäre ganz toll, aber wohl nicht möglich. Jedenfalls aber gerne am Wasser, sei das Fluss, See oder Meer ... man darf ja etwas träumen ... ;-)

Ab wann ist die Geschichte endlich Geschichte ...

Ich suche ja derzeit dringend einen wie auch immer gearteten Job, damit einfach das Geld reinkommt fürs Leben in dieser Welt. Es wird wohl etwas IT sein müssen, denn ich habe - eben Geschichte - das mehr oder weniger gelernt und kann es so gut, dass es mich die erste Hälfte des Lebens ernährte. Das ist nun 35 Jahre her, dass ich IT an einer Schule gelernt habe - nämlich an der Schule ETH Zürich. Seither habe ich im Beruf und in der Praxis gelernt. Das war die Basis für 30+ Jahre IT, nicht die ETH.

Dumm ist nur, dass ich das Studium nicht abgeschlossen habe, weil in jener Zeit Jungs wie ich vom Business abgeworben wurden. Man war halt noch wer, wenn man Computer konnte. Dazu gab's dann im Hause Jobmessen, wo die Firmen um Informatiker buhlten.

Anyway, ich war also heute bei einem Jobvermittler, der eine tolle Ausschreibung parat hatte, in der ich mich sofort gesehen habe. So habe ich sogar mit dem Berater des Vermittlers persönlich reden können - war alles sehr spontan. Es war sehr nett, ganze 40 Minuten nahm der Berater sich Zeit für mich - sehr förderlich. Er wollte natürlich dennoch, dass ich meine Angaben liefere - klar. So finde ich Vermittlung tiptop. Dank an ihn aus entfernter Warte.

Gesagt, getan, ich habe ja mein ganzes CV nur noch im Internet. Nach dessen Studium mailte er mir, dass sein Kunde mich doch möglicherweise ablehnen würde, weil ich keinen ETH Abschluss habe.

Er sagte nicht, dass der Kunde mich wegen meines Alters ablehnen würde - was ich ja erwartet hätte -, sondern, dass ich, der ich nun 30+ Jahre IT Erfahrung habe, vor eben diesen 30 Jahren einen akademischen Abschluss nicht gemacht habe. Wie wenn der nach 30 Jahren noch irgendeine Bedeutung oder Auswirkung hätte ... ich versteh solche Dinge rein rational, muss aber dennoch den Kopf schütteln, über diese Irrealität, diesen Anachronismus in meinem Fall.

Nur so mal als Hinweis: Innert der letzten 30 Jahre kamen die gesamten Web-Technologien auf, funktionales Programmieren, Closures, neuronale Netzwerke, global verteilte NoSQL-Datenbanken, BigData, allgegenwärtige Prozesskommunikation dank WAN und WLAN, Virtualisierung, KI / Machine Learning, Realtime-Datenanalyse etc. etc. (ja ja, ich weiss, dass fast alles schon viel älter ist, aber wir reden ja von Marktgängigkeit, wofür man heute einen Job anbieten und bekommen kann). Und Modernes, das wollen die Arbeitgeber ja heute ...

Was also nützte mir da der ETH Abschluss vor 30 Jahren? Was würde denn der aussagen, heute, über meine Job-Qualifikation? Wäre nicht ein Assessment-Test besser, um meinen heutigen Stand abzuklopfen? Ich weiss für mich persönlich schon, was mir die ETH brachte - das sind andere Qualitäten. Informatik und IT habe ich mir mit unzähligen Stunden an Basteln, Pröbeln und seit dem WWW mit konstanten und unverlangtem Lernen beigebracht. Und diese Neugier und Lernbereitschaft hatte ich schon vor der ETH ...

Schon sehr merkwürdig. Der Vermittler sagte mir, dass ihn diese Limite eventuell einschränke, mich vorschlagen zu dürfen. Sollte sein Spielraum gegenüber diesem Auftraggeber wirklich so eng sein, würde er mir die direkte Kontaktperson angeben, damit ich mich direkt bewerbe - eventuell gelänge es mir ja dann - wenn ich mit den Leuten mal in Kontakt käme, mit denen ich dann effektiv zusammenarbeiten würde ... die können und sollen dann ihr Urteil über mich bilden, keine HR-Guys mehr ... so möchte ich es eigentlich, denn auch ich habe dann die Möglichkeit zu erkennen, ob ich dort auch arbeiten möchte.

Ich habe ja schon sehr gemischte Erfahrungen gemacht mit Fleischhändlern, so wie wir ab und an intern Body-Leaser, Recruiter etc. nennen. Meistens negative. Doch 1997 war einer, der mich auch persönlich kennenlernen wollte, der mir damals einen Job verschaffte. Wenn der aktuelle Vermittler, der mich ja nun auch persönlich kennt, mich tatsächlich vermitteln könnte ... wäre für mich bewiesen, dass das unpersönliche, Algorithmen-gesteuerte Vermittlungsbusiness einfach nur die stromlinienförmigen Fälle erfolgreich handhaben kann ... dann wäre ich diesem Menschen sehr dankbar verbunden.

Wie auch immer. Ich möchte also immer noch einen IT-Job, ein IT-Consulting-Mandat, 40%-80% irgendwo im D-A-CH Raum finden. Wer was weiss, der leite doch mein CV dorthin weiter. Ich werde mir dann schon eine Anerkennung einfallen und dem Vermittler zukommen lassen.

Dringend gesucht: Arbeit, Auftrag, Job, Mandat

Diesmal ist der Blogeintrag sehr persönlich, bzw. nimmt einen einzelnen Menschen heraus, der sich neu orientieren will oder muss - nämlich mich selbst.

Ich habe letztens geheiratet und sehe mich nun auch einer anderen ökonomischen Verpflichtung gegenüber. Zudem wurde von einer Wirtschaftsförderung für mein gegenwärtiges Projekt die Anschubsfinanzierung verweigert.

Daher hiermit der Aufruf: in der Region deutschsprachiges Europa, Schweiz natürlich bevorzugt, aber auch Deutschland und Österreich suche ich eine bevorzugt teilzeitige Stelle, ein Mandat, zeitlich limitiert oder unbefristet. Es geht mir nicht um Geldoptimierung, sondern um ein finanziell angepasstes Leben in der neuen Lebenssituation.

Mein berufliches CV (Curriculum Vitae) findet sich nach diesem Link.

Es freut mich, wenn es Beachtung und noch vielmehr konkretes Kontaktinteresse auslöst.

Vielen Dank.

Industrie 4.0, Trump, Steuern, Grundeinkommen

Letztens kam bei meinem Lieblingstalker wieder mal der Philosoph Richard David Precht zu Worte. Er ist mir schon öfters aufgefallen, denn er stimuliert die Leute dazu, sich wirklich über die nähere Zukunft, 20-40 Jahre, Gedanken zu machen - und das nicht nur den Politikern zu überlassen, die dann sowieso schon tot sind.

Auch Trump wird das nicht mehr erleben, aber er wirft die Fragen auch auf. Die Industrie 4.0 bzw. der Optimierungswahn der bisherigen ökonomischen Parameter wirft das auch auf. Der Exportüberschuss der BRD ebenfalls.

Es geht um nicht weniger als die Entwicklung der Gesellschaften in den industrialisierten Weltteilen. Denn nach Ansicht Prechts werden in der näheren Zukunft 50% vieler Berufsleute schlichtweg keine Arbeit mehr haben in ihren Gebieten. Damit meint er nicht die Taxifahrer, die das schon in sehr naher Zukunft erleben werden, wohl auch nicht die Reinigungsleute, denen dasselbe blüht wie Fahrern aller Art wie auch Lok- und Schiffsführer, auch Bauern in der Feldbewirtschaftung.

Es darf wohl klar sein, dass diese Jobs innert viel weniger als der früher geschätzten Anzahl Jahre einfach durch Sensoren, Robis und KI ersetzt werden. Der Student, der Taxi fährt zur Finanzierung des Studiums, wird anderweitig nach Kohle suchen müssen. Uber, Tesla und all die anderen werden führerlose Fahrzeuge so anbieten, dass wohl nur noch wenige Flotten übrig bleiben, denn wer muss oder will schon ein eigenes Auto haben, das eh nur rumsteht und Steuern und Abgaben kostet, wenn man einen Roboterwagen auf Zuruf bestellen kann, der einen punktgenau von A nach B fährt und dann eben zurück oder zu anderen Aufträgen übergeht, ohne rumzustehen. Das wissen alle, auch die Autoindustrie. Deshalb ist diese Diskussion zu beobachten im Autoland Germany so interessant. Verpennt haben sie es ja fast, obwohl bei Tesla doch auch Mercedes drin hängt. Diese ganze Haupt- und Zulieferungsindustrie wird massiv verkleinern müssen. Es wird ihr gehen wie der Zeitungsindustrie. Das Internet, bzw. die Technologien darum herum, machen die traditionellen Riesen zu Davids.

Das sehen wir ja jetzt schon, und das ist für all die sogenannt Hochqualifizierten eben kein Ruhekissen mehr. Die Knautschzone wird dünner, denn IBMs Watson, Googles DeepMind, Amazons Alexa, bzw. die Experten-, KI- und BigData-Analysemaschinen dahinter werden die sogenannte "jahrelange Erfahrung" eines Menschen zu einer lapidaren Ausrede für Alte machen.

Ich gehöre auch zu den Alten mittlerweile. Auch ich habe 35+ Jahre IT-Erfahrung, als Softwareentwickler etc. Das war und ist noch ein anspruchsvoller Beruf, aber eben auch sehr automatisierbar. Programme herstellen ist etwas sehr Routinehaftes, etwas, was man getrost Programmen überlassen kann. Die Programme, die das können, müssen derzeit noch hauptsächlich von Menschen gemacht werden, aber das wird auch ändern, denn die Programme sind ja selbstlernend.

Auch medizinische Fachleute sind davon betroffen: Der Röntgenbilder-Analytiker, die nach Anzeichen von Krebs, Tumor und Konsorten suchen, werden abgelöst durch Expertensysteme. Die das nach Lernen von einigen Hunderttausenden von Bildern dann besser können. Dieses Experiment wurde bereits mal in Einsten etc.vorgestellt.

Kurzum: Industrie 4.0 wird auch sogenannte "Erahrungsjobs" wie Börsenheinis, Versicherungsvertreter, Analysten von Daten beliebier Herkunft fast überflüssig machen.

Precht sagt, wir müssen uns ernsthaft die Frage stellen, wie unsere Gesellschaft aussehen soll, wenn Industrie 4.0 so weitermacht wie bisher. Er meint, das sei nach der Industrialisierung die erste, komplett alles umwälzende Revolution. Nicht zu Vergleichen mit der Einführung des Computers. Der ist zwar die Basis, aber der EDV-Apparat, also der Elektronische DatenVerarbeiter, der ist die Grundlage, eben alles, was man digitalisieren kann, zu verarbeiten. Die Musikindustrie musste das erleben, die Filmindustrie auch, die Presse jetzt auch - nicht nur die verkauften Printerzeugnisse, sondern seit neulich vor allem, der von tumben EDV-Apparaten durchgeführte Angriff auf die menschlichen Werte wie Wahrheit, Reputation, Verlässlichkeit,, Referenzen - Merkwort Fake-News, alternative Fakten. Ich habe dazu ja schon einiges geschrieben, doch ich sehe, dass viele Leute in unseren Breitegraden die Konsequenzen noch nicht so klar sehen, denn vielleicht sind sie zu tief in der eigenen Arbeit drin, und sehen das Ende nicht kommen.

Nun, es wird Jobs geben, für die das Geld sicher gern ausgegeben wird. Eigentlich sehen wir die: Es sind die Unterhaltungsangebote: Wenn es heute ein niedliches Baby schafft - von den Eltern natürlich richtig ins Bild gesetzt - aufgrund des menschlichen Kindchenschemas Millionen von Klicks auf Youtube zu "erschleichen" und damit für Werbeeinnahmen für die Eltern zu sorgen, dann ist das, was nach Industrie 4.0 kommt, das, was schon vor 2000 Jahren den römischen Diktatoren das Leben mit dem Volk erleichterte: Brot und Spiele.

Wenn pubertierende Werbemarionetten vom Schlafzimmer aus mehr Kohle kassieren können, als Erwachsene in 40+ Stunden pro Woche ranschaffen können, dann zeigt das wohl schon, dass wir bei den Gladiatorspielen der römischen Kaiser schon längst angekommen sind.

So sieht es auch Precht: Denn was sollen also die Leute tun? Die Produktion all dessen, was wir für den Erhalt der Körper herstellen müssen, wird oder ist bereits automatisiert. Und derart effizient, dass diese Arbeit von immer weniger Menschen überwacht werden muss. Was also mit dem Rest? Arbeiten? Wo?

Das Konzept der Arbeit ist definiert als Tätigkeit, für die man Geld bekommt, die einem das wirtschaftliche Leben in der Kapitalismuswelt ermöglicht. Diese Arbeitsdefinition lässt sich nicht mehr halten.

Daher sagt Precht: Es gibt - wenn man das Geldsystem beibehalten will - nur einen einzigen Ausweg: Das Bedingungslose Grundeinkommen. Wenn die Gesellschaft das über das Konzept des Staates nicht hinbekommt, so wird es nicht nur zu Unruhen sondern zur totalen Destruktion der Staaten kommen, zuerst Nationalismus - aus Angst, Fremde nehmen einem etwas weg, dann Zerfall der Staatsmacht, denn wenn man merkt, dass der eigene Staat einem ja weder was gibt noch einen schützt noch einen menschenwürdig überleben lässt, dann verliert der Staat seine Legitimation.

Der Staat - also wir - müssen davon abkommen, dass wir Arbeit besteuern, statt Finanzflüsse oder Energieverbrauch. Diese müssen die Cashcows werden, denn diese werden ja nicht wie Arbeit immer weniger, sondern immer mehr. Wenn die Politik- und Machteliten es noch lange schaffen, ihre Geldflüsse vor dem Zugriff durch Steuern zu schützen, so wird es immer kritischer, denn der Staat kann mit Arbeitsbesteuerung einfach nicht mehr die Mittel einholen, die er braucht, um seine Kernkompetenzen zu bewältigen. Es ist eigentlich ein Wunder - oder halt immer das Gleiche -, dass wir das nicht endlich angehen.

Auch heute Sonntag im Sonntalk von TeleZüri kam es wieder: Wir alle werden älter, keiner will länger arbeiten, obwohl die Lebenserwartung seit Erfindung des Rentenalters sicher 15+ Jahre gestiegen ist. Aber natürlich soll der Staat einem ein Leben nach der Arbeit ermöglichen - schon nicht ohne eigene Sparleistung, aber dennoch. Nur, womit denn? Es geht einfach nicht auf über die bisherigen Denkweisen. Würde Energie jenseits von Öl auch besteuert, würden wir weniger davon verschwenden und dennoch gut leben, denn alle neuen Industrie 4.0 Features sind elektrisch.

Genauso das Geld: Finanzflüsse laufen im hyperschnellen Transaktionshandel über elektrische Medien, sie belasten also das Energiebudget, die Energieerzeugung - wieso sollen die eigentlich OHNE Besteuerung davonkommen?

Da Internet und Industrie 4.0 dank Globalisierung die Welt ohnehin grenzenlos macht, näher zusammenrückt, kann es ohne Umverteilung der Besteuerungsbasen niemals zu einem förderlichen Weiterleben kommen können. Natürlich, zuerst wird den vermeintlichen Ursachen die Grenze aufgezeigt durch nationalistische Opportunisten. Doch deren Lebensdauer wird wohl selten die Legislaturperiode überdauern. Danach sind sie genauso ratlos wie die Bevölkerungen.

Genau dieses Experiment macht nun Trump: Er ebnet den Mächtigen die Wege: Steuersenkungen, Geldoptimierung, Konservierung von Privilegien. Und was passiert: Die zuvor schon gebeutelten haben die Schnauze voll. Proteste etc. sind da nur das Vorzeichen. Denn wenn die "hard working Americans" endlich auch in den weissen Schichten mal raffen, dass sie das Ende nicht verhindern können, dann wird es wohl sehr kräftig und sehr bald rumpeln in der USA. Oder wieder, wie man's nimmt.

Die USA war und ist der Prototyp des Kapitalismus, nun muss die USA vielleicht der Vorreiter werden zu dem, was nach dem Kapitalismus kommen kann. Wenn es da eine Revolution braucht, so be it.

Denn wie ich schon sattsam schrieb: Die Leute sterben ja nicht weg nach der Arbeitszeit. Wenn wir uns also nicht vom Staat als Lebenshelfer im Alter verabschieden wollen, muss der dafür sorgen, dass er erstens genug Geld hat und zweitens seinen Leuten das minimale Leben auch ermöglichen kann.

Dazu wird er wohl Energie besteuern müssen und vor allem die Geldflüsse. Ich möchte ja nicht wissen, wieviel der Geldmillionen an Werbeeinnahmen auf Youtube und in Werbenetzwerken unbesteuert in die Taschen weniger fliesst.

Wenn Staaten das nicht schaffen, wird das Faustrecht wieder Einzug halten. Ironischerweise wird's dann wohl so, wie wir's ja oft sagen "Wie im Wildern Westen". So be it.

Ceterum censeo: Think globally, act locally.

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