Star Trek wird 60

Damit ist die Science-Fiction Serie zwar noch 5 Jahre jünger als Perry Rhodan, aber dennoch, wahrscheinlich kennen die meisten Star Trek eher als PR. Obwohl PR eine deutsche Story ist.

Man weiss ja sicher, dass viele der jetzigen, arrivierten Physiker in ihrer Jugend von Star Trek beeinflusst wurden. So auch Professor Doktor Metin Tolan der TU Dortmund. Den habe ich natürlich selbst nie persönlich erlebt, aber schon oft gesehen im TV, weil er in den populärwissenschaftlichen Formaten regelmässig erscheint. Und er hat Star Trek offenbar auch gefressen ... so wie ich ...

Er hielt im März einen amüsanten Vortrag zur Physik von Star Trek. Dies, um unter anderem zu beweisen, dass die Enterprise inklusive Besatzung eigentlich nur 158 kg schwer sein kann ... :-) ... klar, die haben ja auch Trägheitsdämpfer. Und natürlich sind die 158 kg nur die träge Masse ...

Man bedenke, dass Star Trek seit eben diesen 60 Jahren Sachen erzählt, die phantastisch sind, aber offenbar schon Konsistenz haben ...

Ähnlich amüsant ist auch dieser Vortrag, man erkennt das Thema auch schon von Weitem ... der ist zwar schon 7 Jahre alt ... aber sowas ist immer spannend zum Vergleichen, was wir heute haben, wovon vor 7 Jahren noch als Zukunft gesprochen wurde. Nur schon diese Beobachtung ist viel beeindruckender als mancher Vortrag.

Der SRF Wunschfilm: Die Brücken von Madison County

Es ist nun fast 20 Jahre her, eigentlich zu Beginn und Grund meines Unternehmens "Blog" sah ich diesen Film. Und heute wird er wieder mal ausgestrahlt.

Er berührt mich noch immer sehr. Sogar mehr, denn in der Zwischenzeit war ich verheiratet mit einer Frau, die ich sehr lieb(t)e. Nur bei uns klappte es nicht, das verflixte 7. Jahr, viele Jahre Unterschiede der Lebensphasen, andere Kultur ... Ich bin geschieden. Und doch, nach einer jugendlichen, vergeblichen Liebe war diese Frau meine zweite grosse Liebe ... diesmal immerhin ein paar Jahre, die Trennungsjahre nicht eingerechnet.

Mit all diesen Erfahrungen ist der Film nochmals tiefer. Ich erinnerte mich nicht mehr an alle Szenen, jetzt aber empfand ich sie dafür um so bewegender, kraftvoller.

Die Liebschaft mit dem Fotografen ging nur 4 Tage, aber sie war Quelle für Kraft und Durchhalten, Unverzagtheit und vielleicht Hoffnung auf Erfüllung geheimer Wünsche.

Der Film beginnt mit einer mühsamen und überraschenden Testamentseröffnung im Jahre 1965 vor den zwei Kindern nach dem Tode ihrer Mutter. Mit dem Lesen der letzten Worte beginnt der filmische Rückblick auf ein Leben voller Routine und einer Episode von tiefstem, zeitlosestem Glück und davon zehrendem Durchhalten, liebevoller Aufopferung für die geliebten Mitmenschen.

Die Mutter Francesca hatte 30 Jahre lang niemandem was erzählt von ihrer Affaire. 4 Tage als Strohwitwe, weil die Familie weg war zu einer Tierschau, in der sie etwas erlebte, was vielleicht jede/r mal wünscht, was auch wieder weggehen muss, weil es sonst dröger Alltag und die Vorstellungen enttäuschen würde.

Der Fotograf Robert Kincaid macht eine Reportage über die überdachten Brücken von Madison County und sie begegnet ihm, weil er sich leicht verirrte auf der Suche nach der ersten Brücke. Sie gibt ihm Auskunft und zeigt ihm der Einfachheit halber als Beifahrerin den Weg. Dort angekommen, geht er unter die Brücke und fotografiert. Derweil beobachtet sie ihn von der Brücke aus. Es ist heiss und er gibt ihr einen Blumenstrauss. Dann fahren sie wieder zurück und wollen sich verabschieden, aber sie lädt ihn zu einem Eistee ein.

Es beginnt etwas Neues, der Zauber, der allem Neuen innewohnt. So erzählen sie sich ihre Leben. Sie vor allem ihrs. Robert ist neugierig, denn er kommt halt rum. Sie erzählt von einem routinebasierten geruhsamen, ritualisierten Leben. Es sie nicht das, was sie sich als junges Mädchen vorstellte, aber so sei es halt.

Er hilft ihr beim Kochen, sie unterhalten sich nach dem Essen, sie lachen, sie erfreut sich wie ein Teenager über dieses unbeschwerte Abendessen. Sie ist fasziniert von den Erzählungen des weitgereisten Fotografen aus der weiten Welt. Es wird spät abends. Die Gesprächsthemen gehen tiefer. Er ist geschieden, weil er als Fotograf nicht zuhause sein konnte/wollte. Sie sieht immer dieselben paar Leute im Alltag. Sie hat Familie, er hat keine Familie, er liebt alle Menschen, sie kann das nicht genau verstehen. Das führt sogar zu kleinen Reibereien, er will darob gehen und fährt weg. Sie ist wieder alleine auf ihrer Ranch, sie pflegt sich, steht vor dem Spiegel, betrachtet ihren nackten Körper und entscheidet, dass sie ihn wiedersehen will. Dazu verfasst sie eine Einladung und pinnt diese an die Brücke. Er findet sie, und sie finden sich nach etwas Umwegen an der Brücke, wo er nicht nur die Brücke, sondern auch sie fotografiert - wie französische Models, wie er ihr schmeichelt.

Danach bei ihr zu Hause machen sie sich nacheinander frisch und sie findet immer mehr alles an ihm erotisch. Beim gemeinsamen Abendessen klingelt das Telefon und während sie spricht, streichelt sie seinen Nacken und sie tanzen. Enger und intimer, mit zögerlichen Widerstand vor dem ersten Kuss. Sie haben eine sexuelle Nacht und vor dem Feuer des Kamins träumen sich nach Italien, woher sie ursprünglich stammte. Die gemeinsame Zeit liess sie sich als andere Frau fühlen, eine andere liebende Francesca. Die mit ihm auch alles mal loslassen konnte, selbst in einen Musikschuppen ging, der garantiert nicht ins aktuelle Leben passte, wo sie aber als Jugendliche öfter verkehrte.

Als er schlief, beobachtete sie ihn und sinnierte darüber, wie sie das handhaben sollte, dass er gehen würde. Sie verfällt in Klischees und schmeisst ihn de facto raus, weil sie nicht handhaben kann, dass er sie liebt, aber nicht auf die Weise, die sie kennt. Und sie weiss, dass sie gerade gegen ihre eigenen Gefängnismauern poltert. Es kommt zur dritten Nacht. Er möchte, dass sie mit ihm geht. Sie packt. Ein Candle Light Dinner offenbart, dass sie doch nicht will. Sie argumentiert nicht aus ihren Wünschen, sondern aus der Vorstellung, welche Wünsche die anderen wohl hätten. Und sie malt den Alltag nach der möglichen Abreise an die Wand. Sie redet sich um Kopf und Kragen. Sie könne doch nicht ihr Leben wegwerfen. Und wirfst sich ihm an den Hals. Und dennoch er geht, nicht ohne zu sagen, dass so, wie er sie liebt, es wohl nur einmal im Leben geschehe. Sie rennt ihm noch etwas nach, doch er ist schon weg.

Am nächsten Tag kommt die Familie zurück und der Alltag holt sie ein, gesichert in der Routine fällt die Trennung leichter. Am nächsten Tag - es regnet wie aus Strömen - fährt sie mit dem Ehemann in die Stadt einkaufen. Da begegnet ihr Robert, der in den Regen raus steht und auf ihr Auto zukommt und etwas davor stehenbleibt. Sekundenlang treffen sich ihre Blicke, das Wasser läuft ihm übers Gesicht. Er wartet. Ihre Hand verkrampft sich am Türgriff des Autos und sie weint. Doch sie steigt nicht aus, um mit ihm zu gehen. Er geht weg, steigt in seinen Wagen und fährt los.

Für mich die absolut stärkste Szene, wie Robert da steht mit erwartungsvollem Lächeln, die nassen Haare im Gesicht, der Regen triefend.

Sie fahren auch los, und der Ehemann, der von all dem ja nichts weiss, wartet an einer Ampel direkt hinter Roberts Wagen, staunt murmelnd über die Autonummer aus der Ferne, das müsse ja wohl der Fotograf sein, von dem die Leute sprachen. Derweil schluchzt sie und hält sich immer noch fest am Türgriff fest. Da sie vor dem Rot warten, hätte sie die Chance, immer noch auszusteigen. Denn sie kann beobachten, wie Robert das Medaillon von ihr an seinen Rückspiegel hängt. Doch auch dies bewegt sie nicht. Schliesslich fährt Robert ab und wird nicht mehr gesehen. Zuhause angekommen weint sie im Stillen weiter. Während des Abendessen der Familie sinniert sie, was sie gewonnen hätte mit Robert, was sie verloren hätte an ihrer Familie. Es scheint, als ob es für sie die richtige Entscheidung war.

Dann springt die Zeit im Film. Sie ist alt geworden, ihre Ehemann stirbt. Sie denkt danach jeden Tag an Robert und versucht ihn zu finden, schafft es aber nicht. Sie erhält dann ein Paket mit den Habseligkeiten von Robert. Briefe, das Medaillon zurück, das sie ihm um den Hals legte. Und das Fotobuch, das er dann doch herausgab, obwohl ihm das als erfolgloses Unterfangen vorhergesagt wurde.

Der Film hatte zwischendurch einige Zeitsprünge in die Gegenwart, in der ihre Kinder diese Tagebücher lasen und mit schwankenden Gemütslagen reagierten. Doch sie verstanden danach, wieso sie ihre Asche an der Brücke verstreut haben wollte. An der Brücke, wo auch Roberts Asche verstreut wurde. Aus den letzten Worten ihrer Mutter erkennen die Kinder, dass es um die Liebe geht, die menschliche Liebe, dass sie eine amouröse und erotische Liebe nicht zum Anlass nahm, die humane Liebe zu ihren Menschen aufzugeben. Sie opferte und widmete ihr Leben den Leben ihrer Kinder und ihrem Ehemann. Dass sie nach dem Tod des Ehemanns sich mit einer ausgeschlossenen, weil in der damaligen Moral ausgestossenen Frau anfreundete und sich mit ihr aus der moralisierenden Dorfsitte emanzipierte, konnte sie das Leben bis an ihr Ende heiter füllen. Sie endet mit der Empfehlung, dass sie, ihre lesenden Kinder, sich doch mit viel Liebe um ihre Nächsten kümmern mögen, auf dass sie ein erfülltes und befriedigendes Leben hätten.


Das ist der Film. Mit toller Musik und Bildern. Ich schreibe das parallel zum Schauen, denn so ist es authentisch, nicht nachgedacht, nicht redigiert. Er rührt mich wie vor fast 20 Jahren zu Tränen. Er hat einige Parallelen zu meinem Leben. Ganz offenbar, sonst würd ich ja nichts schreiben - weder damals noch heute.

Er bewegt mich, weil er meine Wahrheiten bewegt. Es sind meine Themen, die darin anklingen. Ich habe meine Frauen als Menschen geliebt. Es reichte doch offenbar nicht.

Francesca konnte im Film das geruhsame, beschauliche Leben führen. Geführt, getragen von der ländlichen Gemeinschaftsmoral des amerikanischen Midwest. Sicherlich romantisiert, denn das ganze Bild der Gemeinschaft wurde nicht gross beleuchtet, weil es ja auch nicht um diese ging, sie mischte sich auch nicht in die Story ein. Ob sich ein Leben in der Zeit meiner Jugend so in Midwest abspielen konnte - weiss ich nicht, aber eben, es ist auch irrelevant.

So oder so, ich habe meine Rezension vor 20 Jahren wieder gelesen und finde, dass ich damals auch dran war, aber irgendwie anders. Weniger gefühlsbetont. Ich spüre es ja. Meine Ehe dazwischen, meine Wünsche damals und heute, wie ist meine Art der Liebe, was meinte ich geben zu können, was ich meinte, dass es doch angenommen werden möge, all das ist etwas anders.

Und dennoch, es ist Liebe. Es ist eins.

Clint Eastwood - der Letzte seiner Art

Heute, an meinem freien Tag, sah ich wieder mal etwas in ARTE, ohnehin einer meiner liebsten Sender.

Ein Documentary über Clint Eastwood. Wenn ich irgendwo eine Liste der Leute angeben muss, die ich gerne mal kennenlernen möchte, dann ist Client Eastwood dabei. Klar, Resonanzgesetz, er ist offenbar wie ich im Kern, oder natürlich umgekehrt, denn er kam 1929 auf diese Welt.

Er ging und geht offenbar den Weg, den eigenen, mit erlebter Verachtung aber auch mit grandioser Verehrung. Denn wenn man den eigenen Weg findet und ruhig und gelassen geht, wird man beides erleben. Es wird auch schwer sein zu ertragen, was einem angeworfen wird, wie man missverstanden wird von denen, die (noch) zu verstrickt im eigenen Wollknäuel sind, um andere einfach sein zu lassen. Ewiges Einmischen. Unnötig.

Der Film, eine französische Hommage von 2022, ist sehr schön, angemessen. Viele seiner filmischen Highlights werden beleuchtet, unter anderem auch die von mir 2007 als einer meiner ersten Blogartikel geschriebene Rezension The bridges of Madison County.

Schon damals berührte mich der Film. Obwohl ich Eastwood als Lonely Rider nie so beachtete. Ich war auch nie so Western Fan. Ich habe Leones Trilogie nie gesehen, nur ausschnittweise. Einige Dirty Harry, aber diese Rollen habe ich nicht gross gemocht. Wie ich in jeder Rezension schrieb, brauchte ich zwei Anläufe, bis ich mir den Film ganz anschaute.

Die in der Hommage gezeigten zwei Szenen dieses Films erinnerten mich sofort daran, dass mich vor allem die Szene im Regen zu Tränen rührte. Damals wie heute. Clint Eastwood war schon älter, und mit Grand Torino - zu dem ich auch was schrieb - war er noch älter. Und für mich sogar noch beeindruckender.

Ich kenne nicht alle seine Filme. Aber diese Hommage triggert mich, dass ich mir noch viele seiner über 70 Filme ansehen will.

Möge er mehr als 100 Jahre alt werden, denn sein Leben ist offenbar erfüllt von Freude und Fülle. Was kann mensch mehr wollen bis zum Abgang ...

Trumps reales Sequel zum "The Siege (1998)"

Was Trump da grad durchzieht, ist das, was im Politthriller The Siege von 1998 (de: Ausnahmezustand) als Dystopie vorweggenommen wurde. Ausrede: Terrorismus. Im Film wird Denzel Washington bei einem Geiseltausch durch eine Explosion fast getötet. Im Film also wirklicher Terrorismus, allerdings nicht von Terroristen, wie wir sie heute verstehen.

Dennoch: Bruce Willis führt die Nationalgarde in die Stadt New York City auf Befehl des Präsidenten.

1998 Fiktion, 2025 Realität.

Wenn es nicht schon so offensichtlich ist, was Trump da als Marionette ausführt: Schaut den Film an. Denn so beginnt es.

Der Film mit Happy End ... Trump? We'll see.

Amüsantes Video zur Zahl des Schachs

Einer der grade im vorherigen Beitrag genannten erstaunlichen Videos ist der zur Legende der Erfindung des Schachs. Gehalten von einem Österreicher. Ich stolperte darüber zufällig (= dank Algorithmus von Youtube, der mich ja mittleriweile eh in- und auswendig kennt). Der Video ist schon 11 Jahre alt.

Wenn ich jeweils in der Ausbildung frage, wieviele der eben legendären Reiskörner auf dem letzten Feld hätten liegen müssen ... bekomme ich nur selten die richtige Antwort — weder die Zahl noch eine Grössenordnung, geschweige denn die Formel. Aber um die geht es ja auch nicht, sondern darum, wie jeder Mensch das im Kopf(!) selbst ausrechnen kann. Es braucht dazu nur Grundkenntnisse der Arithmetik.

Was mich sehr erheiterte in dem Video, sind seine kleinen Spitzen gegen die Politiker und unser Geldsystem, die er österreichisch galant in die Erklärungen einfügte. Und das vor 11 Jahren!

Für mich eine sehr aparte und amüsante kleine Lektion zu grossen Zahlen. Schaut doch mal rein. Denn der Netto-Gewinn ist die Verdoppelungsformel. Wie lange man also bei einem bestimmten Zinssatz warten muss, bis sich der Einsatz verdoppelt hat. Wer das noch nicht wusste, vielleicht bleibt's jetzt mal im Kopf hängen - denn die geschmeidigere Sprachmelodie der Österreicher hilft da möglicherweise mit :-)

Schöne Mathematik

Ich bin leider zu doof für fortgeschrittene Mathematik, auch wenn ich mir noch so viel Mühe gab und gebe. Zum Glück muss ich ja nie etwas beweisen können - das haben viele Leben verschiedener Mathegenies der letzten Jahrhunderte bereits erledigt. Und es gibt auch heute immer wieder Mathe-Wunderkinder, grad neulich eine 17-jährige ...

Was halt oftmals sehr spannend und schön anzuschauen ist an Mathematik, sind Graphen, die etwas Komplexes betörend anmutig darstellen. Die Vorarbeit war natürlich Knochenarbeit. Ohne die Erfindung der imaginären Zahlen, die man als Ebene visualisieren kann, wäre dieser fast schon meditative Video nicht möglich.

Ich habe diesen Video gewählt, weil es darin nicht um die Fourier-Transformationen als Formeln geht, sondern nur um deren Visualisierung. Denn gemäss Fourier lässt sich jede geschlossene Kurve als "simple" Summe von skalierten Frequenzanteilen darstellen. Man möge sich das mal anschauen. Denn wer hätte sowas denn gedacht? Viele wissen das, weil sie's gelernt haben. Ich auch. Die Visualisierung zu sehen, erstaunt mich immer wieder. Mein Erstkontakt mit Fourier war allerdings der Synthesizer. Denn mit den frühen Modellen konnte man mit additiver Sound-Synthese dem Fourier schon nahe kommen, denn damals gab es eh nicht mehr als reine Sinus-Frequenzgeneratoren ...

Die Beobachtung all dessen hat ja auch gleich Bezüge zur Esoterik, alles Existierende ist Schwingung, wie auch zur Quantenphysik. Und damit zum Quantencomputer. Wie in einem anderen Video von Veritasium erklärt, besteht ein Angriffspunkt gegen die asymmetrischen Verschlüsselungen, die auf dem Problem des diskreten Logarithmus beruhen, darin, dass der Quantencomputer Frequenzen erkennen könnte, da seine Qbits in der Superposition schwingen.

Aus der Ansicht dieser Fourier-Graphen könnte man schon auf die Idee kommen, dass Quantencomputer die Frequenzanteile finden, die sich dann den Exponenten zuordnen lassen ... wie auch immer.

Anschauen und geniessen. Oder selbst etwas interaktiv spielen auf dem Blog von Jez Swanson, dort auch mit Akustik.

Bitcoin Videos zur Inflation, Jack Mallers und zum Spirit der Femmes Oranges

Ich schreibe in letzter Zeit viel über Bitcoin ... weil er so viel Sinnvolles bewirken kann. Auch wenn Videos immer geplant, gemacht, geschnitten werden, um etwas zu erreichen - also mein beliebtes Cui Bono -, so ist die Mehrheit der Aussagen in diesen Bitcoin Videos, dass die Menschen sich eine gerechtere Zukunft, eine erreichbare stabilere, planbare, gestaltbarere persönliche Zukunft wünschen.

Dazu möchte ich gerne diese drei Videos andienen, die dies sehr schön zeigen ...

Les Femmes Orange zuerst ...

und

No more inflation, leider nur in englisch

und wärmstens

Jack Mallers an der Bitcoin Konferenz 2025 in Prag, englisch

Alle drei sind tolle Videos, wichtig sind mir Jack und die Femmes Oranges ... weil beide die Hoffnung auf die Zukunft nicht besser ausdrücken könnten ... mir gefallen die orangenen Damen sehr ... was sie ausstrahlen und sagen ... eben mal nicht die Männer ... die wohl Bitcoin zusammengebastelt haben, aber eben auch Kriege führen, die egoistischeren Trips fahren ... sondern die Frauen, die Familien zusammenhalten, für deren Fortbestand sorgen müssen, deren natürliches Programm eben das Care&Protect Programm ist. Auch wenn sie sich heute emanzipiert fühlen dürften und sollen ... die Programmierung der Natur ist millionenfach älter.

Man könnte sogar sagen, dass die heutige "Hach, ich will mich verwirklichen können" Kultur überhaupt nicht natürlich ist. Doch wir entwickeln uns ja weiter, also kann es durchaus sein, dass sich Frauen und Männer in den naturgemässen Rollen immer mehr annähern. Das wäre dann ein Anzeichen wahrer Entwicklung - zu der wir aber offenbar immer noch nicht fähig sind, nicht mal in der reichen Schweiz. 12% immer noch unerklärliche Money-Gaps in Salärvergleichen zwischen Mann und Frau.

Anyway, die Femmes oranges zeigen und strahlen aus, dass sie nicht unbedingt die Technologie verstehen müssen ... aber sie erkennen allesamt das Potential eines globalen dezentralen gedeckelten Zahlungssystem mit eigener Souveränität, Autarkie, Autonomie. Sie erkennen das und man spürt die Freude darauf, dass Bitcoin das Werkzeug ist, wieder ein naturgemässeres und hoffnungsvolleres Leben führen zu können. Wenn nicht die eigene Generation, dann sicher die nächste ...

Mit der Energie dieser Frauen kann man sich dann den zweiten Video anschauen, der sehr klar macht, was das vermurkste Finanzsystem an Schäden verursacht. Selbst da, wo man es nicht sofort sieht, bei der eigenen Gesundheit, sowohl an Körper und Seele. Und das schon pränatal! Sowas ist logisch und bewiesen ...

Ich sage schon seit Jahren: Bitcoin ist wahrscheinlich die letzte Chance der Menschheit, friedlich in die zweite Hälfte dieses Jahrhunderts zu gelangen. Die lokalen Kriege überall sind ja nur möglich, weil es Fiat-Geld gibt. Wenn Bitcoin regiert, trocknen die Finanzierungen der Kriege allesamt aus. Privatlegionen würden nicht mehr bezahlt werden können, also würden sich die Legionäre andere Jobs suchen müssen, solche, die der Gemeinschaft dient und diese nicht terrorisiert ... und das ist ja nur ein Aspekt ... ich belass es jetzt damit ... sonst kommt man immer vom Hundersten ins Tausendste.

Eingangs schrieb ich, dass ich immer mehr zu Bitcoin schreibe ... weil fast alles von dem, was mir wichtig ist, an den Auswirkungen von Fiat-Geld krankt. In Barcelona demonstriert das Volk gegen Overtourism. Ich selbst gehe nicht mehr gerne ans Zürcher Limmatquai ... total überlaufen von Touris.

Es ist kein Menschenrecht, in andere Länder so beschissen billig fliegen zu können. Meine Mutter selig hat es nie geschafft, ihre Schwester in Kanada zu besuchen, weil sie in ihrer Jugend einen Flug nach Kanada für CHF 4'000 sich einfach nicht leisten konnte. Heutzutage kann man inkl. Spesen für wenige Hundert CHF fast überall hin fliegen. Ist diese Entwicklung wirklich sinnvoll? Nun, lassen wir das, aber schauen wir an: Wieso wurde das Fliegen immer billiger, anderes aber nicht? Obwohl Massentauglichkeit doch genau für Vergünstigungen sorgen sollte? Warum ist Processed Food geschissen billig? Warum ist Kerosin nicht besteuert? Das darf jeder mal für sich selbst beleuchten ...

Es ist nämlich äussert aufschlussreich, welche Dinge billiger werden und welche nicht. Cui bono.

Ich persönlich will immer weniger meiner Lebenszeit in BS-Jobs oder -Arbeiten verlieren. Am liebsten möchte ich für den Rest meines Lebens nur noch Bitcoin-Ausbildung machen ... und damit ich mir ein Brot mit Schinken kaufen kann, einen bezahlten Bitcoin-Job machen ... bezahlt in bester Value-4-Value Attitüde natürlich in Bitcoin.

Anyone to offer me something ...?

All dies und vieles, was ich und andere schon x Male geschrieben und publiziert haben, fasst der Video des Vortrages von Jack Mallers an der diesjährigen Bitcoin Conference in Prag zusammen.

Er als Millenial und als Bitcoin-Unternehmer USD-Superreicher fasst es absolut toll und bewegend zusammen: Bitcoin ist ETHIK. Sein Vortrag ist outstanding. Weil er menschlich ist.

Was auch immer war, die heutige Generation soll vorwärts schauen und bauen. Bauen auf dem Bitcoin-Standard. Damit jeder wieder reale, förderliche Vorstellungen allgemeinnützlicher Ideen und deren Umsetzungen mit Freude füllen kann, mit der Freude, seine Lebenszeit für etwas Sinnvolles einzusetzen. Für etwas, von dem er leben kann.

Wie sagte doch letztens ein Schweizer Politiker zustimmend zur Übersteuerung des kantonal bestimmten Mindestlohnes durch GAVs ... "ein Lohn muss nicht zum Leben reichen" .... was für eine erbärmliche Rosette ... ein alter Sack halt. Die jetzige Generation, und Mallers ist mit gut 30 einer davon, braucht Perspektiven. Solche Texte wie jener sind unverblümt vorgetragene Arroganz, Empathielosigkeit und Selbstgefälligkeit eines, der sich vollgefressen hat als Politiker und nun auf andere scheisst.

Ich merke grad, dass ich sehr intensive Worte wähle ... ja. Es kotzt mich an. Und da dies ein persönlicher Blog ist, darf ich das ja schreiben, es ist nur eine Meinung. Meine. Drum schreibe ich viel, damit der geneigte Leser meine Gedankengänge nachvollziehen kann ... und dann seine eigene Meinung zum Vorgetragenen findet.

2017 schrieb ich zum 10 Jubiläum dieses meines Blogs, dass ich den nur für mich schreibe, damit es einfach aus mir raus kann. Ob es jemandem passt, ob es jemand liest, ist nicht so wichtig. Ich hoffe allerdings doch, dass ich Impulse zum eigenen Denken geben kann. Dann bin ich zufrieden, auch wenn ich nie etwas höre oder lese an Feedback.

Ich habe auch keine Reichweite, ausser vielleicht durch den Podcast bei Dezentralschweiz. Jack Mallers hat sie. Und er spricht mir aus der Seele. Es gibt keine Zeit für den Geist. Es gibt nur Resonanzen. Ich bin Jack Mallers. Wir Bitcoiners sind Jack Mallers.

Also, auf in eine Zukunft mit dem besten Geld seit Menschengedenken.

Dirty Coin - ein Film über Bitcoins Energieverbrauch. Nice Try.

Relativ spontan habe ich gestern den Film Dirty Coin zusammen mit einer interessierten, totalen Anfängerin sehen können im Hof des Zürcher Landesmuseums.

Zum Glück englisch, denn meine Begleitung ist Ukrainerin.

Das Spontane daran war, dass ich sie zum Zürcher Bitcoin Meetup einlud und sie dann auch noch den später abends stattfindenden Film sehen wollte. Ich stimmte natürlich zu und so kam es dazu, dass ich den Film relativ unbefleckt sah, ohne ihn wirklich bewusst sehen zu wollen oder seine Herkunft und Motivationslage zu kennen - denn, ich habe wohl schon alles gehört zum Energie-Thema. Negativ aber auch positiv.

Nun, der Film war nett, hinterliess bei mir allerdings den schalen Touch eines marketing documentary. Ich bin kein Miner, der Titel und die Sponsorenliste machten aber schon klar, was transportiert werden soll: Bitcoin Mining sei gut für die Entwicklung der Regionen, die von den ihren Regierungen vernachlässigt werden.

Das ist ein schöner Aspekt, wenn die Investoren das auch ändern wollen. Und was kriegt die Region? Denn es ist natürlich ein Business, eine Ausbeutung der natürlichen Ressourcen. Wasser gibt es überall, auch im dauerhaft bewohnbaren Afrika ... daher kann der Investor mit guten Gewissen hingehen, denn er will den Strom, und wenn was abfällt, dann ist es fürs Dorf oder die Region. Drum kamen auch die CEOs solcher Investoren in die Kameras.

Auch mal Locals, die einen Miner laufen lassen mit bisher vernachlässigten oder ihnen überlassenen Energieüberschüssen. Aber ob sowas nachhaltig hilft ... die Entwicklungshelfer haben auch gerne Brunnen gebaut, Maschinen gebracht, die, nach dem Abzug der Fremden, halt wieder versanden über die Zeit.

Weil die Ausbildung nicht oder zuwenig gemacht wurde. Und eine gute Bildung dauert halt eine Generation. Der Film, der letztes in SRF lief über die Bitcoin-Surfer in Mosselbay, SA, zeigte da mehr und anderes Engagement. Vielleicht, weil jenes Projekt auch anders motiviert ist. Dort sind die Locals wirklich die Driver, in Dirty Coin ist es eher Show Casing der hinlänglich bekannten Mining-Firmen.

Was mir gefiel, ist die Einsicht, dass wir nicht Energie-Sparen müssen - gehauen oder gestochen, sondern bez. der elektrischen Energie im Überfluss leben können sollten. Denn eine globale oder planetare Zivilisation muss das können. Die unterentwickelten Regionen auf der Erde sind ja nur noch so, weil diese Premium-Energieform nicht überall nutzbar vorhanden ist. Entwicklung verlangt, dass Energie für Ideen und fürs Ausprobieren derselben zur Verfügung steht.

Daher können die Investoren das Pferd der "grüne Energiegewinnung" reiten, was ja nicht überall stimmt. Stimmen tut's nur, wenn die Energie von Wind, Wasser, Temperaturdeltas oder Mechanik abgeleitet wird. Man kann Energie bekanntlich ja nicht vernichten oder erzeugen, man kann sie nur in eine andere Form wandeln.

So kann man die Nutzung von Methan zur Stromgewinnung ja schon "grün" finden, wenn er ansonsten abgefackelt oder noch schlimmer einfach in die Atmosphäre abgelassen wird. Man findet im Internet so ziemlich alles an Zahlen, wieviel mal stärker Methan energiespeichernd ist gegenüber CO2. Man kann sagen, dass es wohl von 50-250fach Zahlen dazu gibt. Wichtig daran ist fürs Klima ja nur, dass diese Moleküle "dummerweise" Energie selbst schlucken. Und da das Molekül halt im Gravitationsfeld der Erde gefangen bleibt, verbleibt die von der Sonne eingestrahlte Energie halt in unserer Atmosphäre, statt in der Nacht wieder ins All abzustrahlen.

Wenn wir Prozesse haben, die Methan freisetzen, dann sollten wir uns aus ökologischen Gründen wandeln - nicht wegen Bitcoin. Dies ist der Effekt, den die Miner gerne schönreden. Aber sei's drum, klar ist es gut, dass Methan gewandelt wird. Aus Verbrennung, Verrottung von Müll, der ja in sich eine gewaltige Energiemenge gespeichert hat.

Strom ist halt eine kinetische Kraft, reine Bewegung: Sie ist nicht einfach leicht zu speichern. Sie kann nur gewandelt werden, von Physik in Chemie, denn es geht ja immer nur um Elektronenfluss ... also Elektronensender und -empfänger. Da wissen wir, dass wir halt die chemischen Elektronenfallen benutzen können, um den Elektronenfluss in den Griff zu bekommen. Zugriff auf die inneratomaren schwachen und starken elektromagnetischen Kräfte haben wir ja noch nicht so im Griff ... oder erst nur destruktiv, Atombomben und Atomspaltung. Vielleicht schaffen wir mal die Kernfusion.

Es sei schon klar: Ich begrüsse es, wenn Investoren mit ihren egoistischen Zielen eine Elektro-Technologie in Region installieren, wo Energie grün in Strom gewandelt werden kann. Denn in den im Film gezeigten Orte fällt ja was ab für die Locals. Und weil die sooo weit hinter unseren technischen Ansprüchen zurück liegen, reichen die Brosamen vom Tisch der reichen Investoren ihnen - vorerst. Würden die Äquatorländer Photovoltaik aufgebaut haben, wären sie die wahren ökonomischen Chefs dieser Welt - die vor allem Strom braucht.

Dass die Investition solcher Micro-Grid-Anlagen sich von selbst bezahlt macht, weil die Investoren mit der billigen Energie ja zum eigenen Profit günstigst Bitcoin minen ... klappt auch nur jetzt noch ... ob wir einem afrikanischen, südamerikanischen, asiatischen Dorf wirklich einen Gefallen tun, wenn Ausländer diesmal halt statt eines Brunnens eine Mining-Farm bringen ... das ist im Endeffekt dasselbe, was die Kolonisten in den letzten beiden Jahrhunderten taten. Ressourcen extrahieren und ausnutzen.

Diesmal halt mit gern genommenen, schadensneutralen und lokal brauchbaren Nebeneffekten. Das ist immerhin gut. Und, Minen kann halt auch kein Mensch, also keine Kinderarbeit, Menschenversklavung zum Zweck des Minings ... also immerhin das, humanitär.

Für die Individuen ist es natürlich sinnvoll: ein Arzt sagte im Film, dass sie früher teilweise noch mit Kerzen ihre OPs durchführen mussten. Weil es einfach keinen verlässlichen Strom gab. Der ist dank der Investoren nun da.

Als der Film zum Ende kam, dachte ich, es ist irgendwie tatsächlich eher ein Marketing-Film denn eine Aufklärung. Man könnte böswillig auch einfach Greenwashing einer ganzen Industrieform sagen. Noch ein paar Bonmots und fertig war's. Dem Titel wohl schon genügend.

Aber nicht weitergehend. Die unglaublich breite Fächerung der möglichen Auswirkungen von Bitcoin in allen Lebensbereichen wurde nicht angetastet. Dass man sich über unser Energiesystem Gedanken machen soll und dass die Energiewandlung "nur" für den Bitcoin relativ grün gelingen kann, das kam schon rüber. Wenige Male wurde angeteasert, dass andere Zivilisationserrungenschaften viel mehr Strom verschlingen, die wir aber nicht (mehr) hinterfragen - obwohl wir natürlich müssten. Dies mahnt der Klimawandel an. Und den interessiert natürlich auch kein Film, kein Greenwashing ... denn das sind einfach Naturgesetze, die unbeeindruckt von menschlichen Games ablaufen.

Wer sollte den Film sehen? Ich würde den all denjenigen empfehlen, die sich dem Thema Energiewandlung, Ausbeutung, Umweltbelastung im Zusammenhang mit dem Mining nähern wollen. Sie sollten aber nie vergessen, dass hier in Dirty Coin auch nur gerade dieser Aspekt beleuchtet wird. Denn, was die Amis so schön sagen "wrap your brain around it", könnte viel mehr an Perspektiven im Bereich Bitcoin eröffnen, als im Film gezeigt wurde.

Note bene: Der Film hatte natürlich eine Vorlaufzeit. Betreibt man heute Energie-Kritik, muss man die KI Infrastruktur anschauen, nicht mehr (nur) Bitcoin. Dass KI hier ist und bleibt, ist wohl schon abgefrühstückt. Deren Energieverbrauch ist also schon akzeptiert.

Mir ist das bewusst, meiner Begleitung sicher noch nicht. Doch zum Thema Energieverbrauch war's mal ein kurzweiliger Eingang ins Rabbit-Hole, den man niederschwellig betreten kann. Danach muss man aber weiter gehen, runtersteigen wollen - in den Kaninchenbau. Sonst war's nur Nasenwasser.

Es ist wie überall und wie in dem schönen Zitat:

Das Neue wird zuerst verspottet,
dann widerlegt und letztendlich als
etwas Selbstverständliches akzeptiert.

Emil Filla

Lanz' Reportage über den Ukraine Krieg

Heute im ZDF der Doku-Film über den Ukraine-Krieg. Es ist krass. Die Bilder aber vor allem die Aussagen der Interviewten ... extrem eindrücklich ... es ist egal, ob Russe oder Ukrainer ...

Es gibt im Krieg nur Verlierer bis auf die Arschlöcher zuoberst, die gut geschützt hinter Privatarmeen etwas Chriegerlis spielen. Ob Putin als Oberarschloch einfach nur die Spitze seiner gleich-denkenden Gesellschaft ist, weiss ich nicht. Es scheint mir aber so, dass, wenn er verschwände von diesem Planeten, es so nicht weitergeht. Ich kann mir - als Aussenstehender - schon nicht vorstellen, dass der Krieg weiterginge.

Nun ja, aus meiner Sicht als Erdenbürger wünsche ich mir tatsächlich, dass irgendetwas es schafft, Putin aus dem Verkehr zu ziehen. Es brächte zumindest einen Zeitaufschub.

Es ist offenbar in der aktuellen Zeit die Welle der Zerstörung auf dieser Welt. Es ist ja nicht nur dieser Krieg. Auch die Hamas und die Israelis ... eine heisse Zone, die explodiert ist. Aktive Friedenspolitik ist schwierig, weil es in Friedenszeiten zuwenige interessiert. Und nun erzeugt diese Weltsituation 1-2 Generationen von geistig traumatisierten Menschen. Und das alles umfassend der Klimawandel. Es gibt Leute, die das physische wärmere Klima ummünzen auf die geistige Stimmung. Und dass die ja heiss, tödlich heiss ist, sieht man in Lanz' Film sehr krass.

Warum können Soldaten, die sehr wohl wissen, dass sie teilweise Kanonenfutter sind, einfach das machen, was andere befehlen? Ich werde sowas nie verstehen als Mensch. Wie ich andernorts schrieb ... geistige Inhalte, wenn nicht geklärt, werden real. Spirituelle Sprüche ... doch wenn man es hier nun zu sehen bekommt ... kann man doch erkennen, dass sie richtig sind.

Selbst da es sich um keinen Unterhaltungsfilm handelt, muss ich ihn zum Anschauen empfehlen. Es ist eine Schande für uns als Menschheit.

Mein Fazit "Der Schwarm"

Der Schwarm, der Hype der deutschen TV-Industrie, ist durch und ich finde: Naja. Das Ende zumindest hatte die Anmutung eines Steven Spielberg Films wie E.T. oder andere. Dass der Film hiermit zumindest mal für eine 1. Staffel vorbei sei, habe ich nicht bemerkt. Erst ein Blick in die Programm-Planung zeigte, dass es doch schon fertig sei. Das enttäuschte mich grad etwas, denn das Thema Schwarm, Umwelt, mögliche Konfrontation mit den Konsequenzen unseres Tuns, war irgendwie nicht wirklich vorhanden. Dass der Klimawandel Lebensbedingungen ändert, daher also auch Lebensformen oder zumindest deren Lebensbereiche, ist ja schon längst klar.

Daraus eine Alien-Sache zu machen - eben, eher Spielberg. Das Ende sowieso ... die Alien-Intelligenz rettet der sich aufopfernden Wissenschaftlerin das Leben und gibt sie dem Land wieder zurück. Schön visualisiert. Aber wieso der Hype? Hierbei also enttäuscht. Keine Tiefe in der Materie. Stattdessen Hoffnung, Abschiebung der menschlichen Verantwortung für deren eigene Existenz auf eine andere Intelligenz ... klar, Dystopien hätten's schwer im Entertainment Business.

Also, alles in allem: Nett, harmlos. Leider.

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