Bitcoin Buddha - Satoshi Nakamoto

Ich selbst stelle die kombinatorische Leistung von Nakamoto auf dieselbe Ebene wie Einstein oder Newton.

Weil er Bisheriges kombinierte zu einem neuen System, in dem es für alle Beteiligten besser und lohnender ist, an dessen Regeln zu spielen denn bescheissen zu versuchen.

Daher hat es mich nicht verwundert, im Podcast von Nico von einem Buddhisten diesen Vergleich zu hören.

Denn wie Bitcoin ist der Buddhismus dezentral, es gibt keinen Gott, kein für alle gültiges Oberhaupt, denn es gibt verschiedene Schulen, Richtungen im Buddhismus. Und wenn doch mal Zentralismus aufkommt, hat auch schon der Dalai Lama recht drastisch solche verirrte Leute zur Grundlage des Buddhismus zurückgerufen.

Ich selbst habe ebenfalls eine Richtung dieser Lebensweise begonnen und genossen und lebe de facto bis heute danach. Ich bin aus der Kirche mit meiner ersten eigenen Steuererklärung ausgetreten. Ohne Groll, sondern weil ich nicht wusste, wozu ich in der Steuererklärung eigentlich Kirchensteuer bezahlen muss für etwas, was ich höchstens als freiwillige Spende hätte akzeptieren wollen.

In jener Zeit fand ich dann Anschluss zu Leuten, die etwas lehrten, was mir um einiges mehr gefiel als jede Lehre aus der Vergangenheit. Vor allem aber deren Motto: "Don't trust, verify!" ... auf Deutsch damals: "Probiert es aus und beobachtet die Wirkungen auf euch selbst und eure Umfelder. Dann entscheidet, ob ihr weitermachen wollt.". Um 1990 rum.

Dies war wichtig für mich, denn ich hatte damals auch Lust, Bhagwan / Osho in Indien zu besuchen. Nun, eher die Vorstellung, ich sollte es tun. Spirituelles zog mich sehr an. Es kam nie dazu, denn ich hatte das Glück, dass über interessante Umwege ich Leute in Deutschland fand, die diese Lebensweise auf eine moderne, westliche Art lehrten - die, die wollten.

So musste ich nicht mal weit weg und wurde de facto buddhistisch geschult. Dezentral, ohne Helden, ohne Götter, aber mit klaren Anleitungen, Methoden, Techniken, das Leben zu bewältigen in allen Darreichungsformen. Sie sagten und jeweils "Danach [nach der Ausbildung] wird es nicht besser, aber anders. Und ihr könnt nicht mehr sagen, ihr hättet nichts gewusst."

So ist der Titel dieser Nico-Folge interessanterweise auch "Bitcoin wird dein Weltbild zerstören."

Weil alle, die sich erst später im Leben mit Buddhismus beschäftigen, dasselbe auch mit Bitcoin erleben: Alles, was sie zuvor meinten als gesichtert annehmen zu können, ist revisionsbedürftig und zerfällt. Wie alle Bitcoiner lernen, dass das Fiat-System im Kern verfault und klinisch tot ist.

Es ist übrigens hilfreich, Buddhist oder Stoiker zu sein ... wenn man Dinge wie diese lesen muss: Eine Milliarde KYC Daten offen im Netz. Es bleiben mir die Worte weg ... eine Mischung aus Wut, Schadenfreude, Unverständnis und Kopfschütteln bewegte mich.

KYC Daten! Offen im Netz! Die sensibelsten Daten, die eine Person hat. Und sie wegen Regierungen rausrücken MUSS. Fotos von Ausweisen, Biometrie ... und das von einer Firma, die diese Daten in 26 Ländern erhebt für eben diese Regierungen. Freiwillig würde das ja niemand machen. Und dann lässt so eine *ç/%)*ç"% Firma diese Daten auf der Hauptstrasse liegen. Es ist unfassbar.

Man darf sich nun gefasst machen auf unendliche Identitätsdiebstähle, Phishing-Angriffe, und was an Üblem sonst noch möglich ist, wenn man de facto die Identitäten von so vielen Leuten kennt und jederzeit elektronisch wiedergeben kann - jemand anderem gegenüber ... es ist unglaublich, wie fahrlässig so eine Firma ist. Eigentlich hoffe ich, dass diese Firma nun absäuft unter Schadensersatzklagen.

Die Empfehlung ist ja ohnehin, nirgendwo die Hosten runterzulassen, wenn man nicht unbedingt muss. Es ist Nötigung. Hoffentlich findet sich jeweils an anderes Angebot, das ohne KYC funktioniert.

Ich bin ja eingetragen bei tutor24 als Nachhilfe-Coach. Kostenlos und freiwillig, aber ich könnte für mehr Glaubwürdigkeit mein Profil verifizieren zu lassen. Für eine Nachhilfe-Website! Volles KYC? Geht's noch!

Buddhist oder Stoiker zu sein, hilft also. Oder Alter. Denn sonst wird man schon wahnsinnig bei vielen der bescheuerten Dinge, die wir heutzutage ergeben hinnehmen zu scheinen.

Also erst recht den Podcast hören.

Interessante Betrachtung über Zero-Energy Financing

Ich fand letztens diesen Video zur Kartenhaus-Finanzierungswelt der KI. Ich fand, der Youtuber hat - wenn seine Recherchen alle richtig waren - sehr schön aufgezeigt, wie sich gewisse Systeme hochschaukeln können, nur weil das Fiat-System eben so funktioniert, wie es funktioniert. Er nennt das eben Kartenhaus. Nun, es ist halt möglich, also gibt es Leute, die so etwas ausnützen. Und wenn's klappt, dann fragt niemand danach. Wenn's nicht klappt ... wer muss dann die Schulden tragen?

Der alte Spruch: Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert.

Wenn man USD 100 Milliarden braucht und versprechen kann, so wissen wir, dass das nur geht, weil der MoneyPrinter Geld aus dem Nichts heraus erzeugen kann. Ohne dies kämen solche Gigantoprojekte ja nicht zustande. Wenn es also klappt, war es diese virtuelle Energie wert?

Wie würde der KI Markt sich entwickeln, wenn es nur Bitcoin gäbe als Währung? Für Bitcoin ist das die Kernfrage: Kann Bitcoin eigentlich so eine Entwicklung unterstützen? Oder braucht es eben genau für sowas ein Fiat-System? Wie käme OpenAI zu Kapital, gäbe es nur Bitcoin? Nun, ich denke, es gäbe schon eine Finanzierung, aber die Geschwindigkeit der Entwicklung wäre wohl langsamer, da man ja nicht einfach (Geld)Energie nach Lust und Laune erzeugen kann.

Würde das Entwicklungen wie der KI schaden? In der Rasanz wohl schon. Wäre das denn schlimm? Ich glaube nicht, denn wenn alle langsamer sind, bleiben die Relationen der Firmen ja dennoch erhalten. Eine OpenAI wäre immer noch top, NVidia auch. Durch die Verlangsamung würden vielleicht weniger im Rückspiegel verschwinden ... oder die Spitze wäre eventuell breiter, es wären vielleicht nicht nur immer die üblichen Verdächtigen, die Geld und Erfolg erhalten.

Eventuell würden ganz neue Konkurrenten erwachsen können ... oder leichter erwachsen können. Siehe DeepSeek oder OpenClaw.

Natürlich, Geldeinheiten sind ja schon genug da, auch in Bitcoin, denn die unsere 21 x 106 x 108 Sats sind ja 2.1 Billiarden Einheiten, also nochmals 200x mehr als dieser Fiat-Deal. Wäre 1 Sat = 1 USD, könnte man diese Deals also noch machen. Aber natürlich immer nur, wenn bisherige BTC-Halter ihre Sats auch wirklich loslassen wollen. Das würde wohl kaum so schnell geschehen, wie es im Fiat-System eben geht.

Ob das schlecht wäre? Keine Ahnung. Braucht es diesen Speed überhaupt für so disruptive Technologien wie die KI? Wäre es sinnvoller, wenn die menschliche Gesellschaft eher mitkäme? Oder ist es wünschenswert, dass es solche Speerspitzen wie das OpenAI, NVidia und Oracle Trio geben können muss?

Florian Bruce Boye - Brillanter Finanzausbildner

Gerade habe ich wieder einmal einen Podcast von Florian Bruce Boye gehört, den über den Cantillon-Effekt, der erklärt, wieso dennoch alles teurer wird, obwohl Dinge doch einfacher und günstiger hergestellt werden können, also billiger werden sollten.

Weil er auch diesmal eine Top-Ausbildungstalk hinlegt, entschied ich mich spontan, eine Laudatio auf ihn zu schreiben - er hat sich das aus meiner Sicht fast wie kein anderer verdient.

Ich persönlich halte Florian für einen der allerbesten deutschen Finanz-Erklärer, den man Woche für Woche sich anhören oder ansehen kann. Er spricht eigentlich immer ohne Ähhs, Öhhs etc. druckfertig also. Zudem benutzt er einige einprägende Rhetorik-Mittel, die wichtige Punkte wiederholen und richtig einstempeln.

Wenn es darum geht, was der Cantillon-Effekt in jedermanns / jederfraus Leben bewirkt, so macht er das anhand von von allen nachvollziehbaren, alltäglichen Beispielen. Denn gerade z.B. an diesem Cantillon-Effekt, der seit 400 Jahren bekannt ist, scheinen viele Erklärungen zwar stimmig, aber fernab vom Alltagsleben der kleinen Leute.

Es geht zwar meistens um Bitcoin, aber es ist klar: Der Bitcoin ist da, weil das Finanzsystem am Arsch ist, bzw. nur noch dem Top 1% der Reichen dient, schon lange nicht mehr als neutrales Werttauschsystem für alle auf der Welt. Und natürlich, warum das so ist - zumindest in den letzten 100 Jahren -, ist jedem Bitcoiner klar ... Interesse? Dann hören oder sehen!

Florian Bruce Boye — absolut empfehlenswert.

Handwerker erkennen unmittelbar den Wert von Bitcoin

Letztens hörte ich einen Podcast vom Nico Jilch mit einem Schreiner. Ein Schreiner packt aus.

Warum erwähne ich das eigentlich? Weil es immer frappant ist, wie Handwerker den Zugang zu Bitcoin, dessen Verständnis viel schneller und eventuell intuitiver schaffen. Denn sie haben mit Dingen zu tun, realen gewachsenen Gegenständen, Materie. Nicht einfach nichts, virtuelles Zeug, Gedankenkonstrukten.

Der Johannes Aumüller ist ein Schreiner, hat wenige Mitarbeiter und offenbar ein Qualitätsbewusstsein. Er weiss, dass nichts von nichts kommt. Andersrum, seine Dinge, von denen er lebt, mussten geschaffen werden, sein Material ist Holz. Alles Natürliche ist Proof of Work. Schliesslich würde niemand Geld ausgeben für virtuelles Holz. Naja, Gamer machen das schon, aber eben ...

Wer wirklich mit Material arbeitet, erkennt intuitiv, was Proof of Work heisst. So klappt auch die Erkenntnis, dass das Geld mindestens so gut sein muss, denn es ist das Werkzeug, um den Wert der eigenen Arbeit, das Produkt bemessen zu können. Ein Tisch, ein Schrank, der als natürliches Material eigentlich fast ewig hält, kann doch nicht mit einem Geld bemessen werden, das schwindet ...

Nun ja, einfach mal reinhören.

OpenClaw, Martial Arts Robots, Gen5 LFP Akkus, Bitcoin ... die Welt wird agiler - ohne uns

Die Highlights häufen sich für diejenigen, die technologische Fortschritte händeringend oder mindestens mit offenen Händen begrüssen. Elektrisch ist die Welt schon, aber nun werden bekanntlich viele menschliche Tätigkeiten elektrifiziert und damit ohne ihn machbar. Angefangen hatte es mal im letzten Jahrtausend, als IBMs Programm Deep Blue den besten Schachspieler der Welt bezwang, dann vor ziemlich genau 10 Jahren besiegte AlphaGo den besten Go Spieler der Welt. Go, ein Spiel mit noch astronomischeren möglichen Stellungen als Schach ...

Gehirnleistung ist also in Spezialbereichen schon seht mehr als 10 Jahren genug da. Doch der Einfluss in unseren Alltag war gering. Weil im Alltag die physischen und anderen Erfordernisse von Menschen gedeckt werden müssen, bevor Schach oder Go eine Rolle spielt. Was alle betrifft auf dieser Welt, ist Geld ...

Seit mehr als einer Dekade ist die Elektrifizierung und vom Menschen entkoppelte Methode, Wert in der Welt herumzuschicken, getan, Bitcoin und halt auch noch die Stablecoins. Es braucht keine Menschen mehr dazu. Also auch beim Geld. Es geht ohne Menschen.

Aber bisher macht keiner was mit den neuen elektrischen Möglichkeiten. Ah doch, die KI. Aus den 1950, Alan Turings Test. Es begann damals, das menschliche Denken zu imitieren und von Menschen beurteilen zu lassen. Heute kennt jeder OpenAIs ChatGPT und Claude, und wie sie alle heissen. Keine Denkmaschinen, oder doch? Wie lernen denn Kleinkinder Dinge? Durch Nachahmen. Genau wie KI, sie ahmen so lange nach, bis wir nichts mehr haben, um ihre Antworten von menschlichen zu unterscheiden. Wie bei Kindern, haben auch die KI Dinger eigentlich noch nichts selbst entdeckt, sondern bauen auf die Erfahrungen der Eltern auf. Ein Baby kommt nicht alleine zurecht, selbst wenn es physisch das könnte, geht es ein. Es stirbt, weil das Metawissen, das Wissen und die Emotionen dieser Welt ihm nicht über seine Eltern vermittelt werden. Das dies so ist, weiss man seit Beobachtungen in nahöstlichen Spitälern, wo Kinder des Krieges wegen (nicht der aktuelle RU-UK) verkümmerten, weil sie in Kinderheimen aufwachsen mussten, ohne emotionale Bindung an ihre umgekommenen Eltern.

Also, Kinder werden angelernt, so wie KI angelernt werden. KIs Eltern sind Menschen, die in 8 Stunden Tagen in Billiglohnländern menschliches Alltagswissen anhand von Entscheidungen der KI zum Lernen aufbereiten. Vergessene Menschenpower, die in einer KI steckt. Eine Vorleistung, wie beim Bitcoin die Energie fürs Mining.

Es gibt also immer Quellen, aus denen Neues entsteht oder zumindest bildet das Alte die Aufstiegsbasis für das Neue. Eine Trivialität, ich weiss, aber man sollte sie gerade bei der KI noch nicht vergessen, denn: Die KI erscheint fast allmächtig, aber sie ist immer noch nur die Suchmaschine über das gesamte elektronische Material, was Menschen geleistet oder einfach erzeugt haben. Wie in der Wissenschaft oft gehört in einer Laudatio: "Ich stehe auf den Schultern von Giganten", also, ich konnte etwas nur erreichen, weil viele Generationen vor mir sich schon einen Thema widmeten. Auch eine Trivialität, aber eben.

Ich persönlich nutze KI auch täglich und ich knie nieder, weil ich nach 30+ Jahre Softwareentwicklung statt stundenlagen Suchen nach genau richtigen Antworten auf meine Fragen nun eine Maschine besprechen kann, die mich zumindest mal versteht, bzw. sie erkennt, welcher Art meine Fragen sind, welche Begriffe ich verwende, welche Themenbereiche ich offenbar berühre ... alles statistische Merkmale, die eingenen, welche Wahrscheinlichkeiten Antworten haben müssen, um mir eine Antwort auf meine Frage überhaupt anbieten zu können. Und es freut mich, dass die KI mir Antworten gibt, die zur Frage passen, die Dinge erwähnen, die andere schon in diesem Umfeld elektronisch gegeben haben. Denn wie gesagt, es ist eine Suchmaschine über das gesamte menschliche, digitale Wissen. Bisher eher als Read-Only-Device, mit Agenten durchaus auch als Read/Write Device - ich lasse sie auch Source-Files ändern, im Browser ihre eigenen Resultate prüfen und iterieren, bis sie stimmen. Aber halt nicht mehr.

Nun ändert sich das alles nochmals, jetzt kommen Dinge hinzu, die nicht nur passiv mit all den elektronischen Dingen hantieren, sondern die aktiv selbst was tun, wenn sie dazu aufgefordert werden.

Der OpenClaw Agent macht Furore. Er tut Dinge, statt nur zu antworten. In diesem Interview erscheint Steinberger etwas wie der Zauberlehrling, sobald die Fragen kritischer werden. Es ist klar, dass keiner wirklich weiss, wohin diese Emanzipation der Agenten führen wird. Werden sie das Internet verstopfen mit viel Geschwätzigkeit? Werden sie uns alle lehren, dass keinerlei Antwort, keine Information mehr gesichert wahr sein könnte? Nun ja, ich erzähle schon seit knapp 30 Jahren, dass die Leute zumindest Abstand zu elektronisch gelieferten Informationen haben sollen - denn auch schon früher wusste man nicht, was echt, was wirres Zeug, was richtiger digitaler Betrug war.

OpenClaw habe ich nicht ausprobiert. Man muss nicht alles mitmachen, man kann ja am Fluss sitzen und die hinabtreibenden Leichen der Unvorsichtigen beobachten ... eine KI hat - meines Wissens - noch kein Bauchgefühl, keine Intuition. Wenn sie also alles machen kann, was ich mit und vor oder gar vom Computer abwesend machen lassen kann, tja, dann wird's heiss. Um so mehr Vorsicht wäre geboten.

Denn Geld ist ja nun digital. Agenten handeln direkt Preise aus und über die Kryptochannels werden Werte verschoben, Preise gehandelt. Im Detail gibt's das alles schon lange, aber eben nicht ohne irgendwelche Übersicht. Konnte eine Bank noch Geldflüsse noch überwachen und ggf. stoppen, ist das nicht mehr möglich oder nötig, denn die Agenten wissen, wie sie ein Wallet bedienen. Und da Geld wie gesagt in unser aller Leben überall vorhanden ist ... mit der KI und dem digitalen Geld verlieren Banken ihr Tagesgeschäft ...

Doch auch dies ist noch nicht so "schlimm". Damit meine ich, dass die Auswirkungen der KI noch nicht unmittelbar in der physischen Welt in meinem Umfeld wirksam sind. Die Lebensgrundlagen für einen physischen Körper sind noch nicht immanent. Die KI kann mich noch nicht vom Gang zum Supermarkt abhalten, mich in Fesseln legen, denn bisher ist die nicht physisch.

Doch auch dies ist nun vorbei.

Die Martial Arts Robis von China oder etwas in Deutsch zeigen, wie weit man offenbar sein kann. Ich habe diesen Video verlinkt, weil er mehr Meta-Informationen bietet. Der originale Video ist eindrücklicher, aber vielleicht auch unglaubwürdiger. Sollte es aber echt sein (Videomaterial können wir alle schon genug lang täuschend echt herstellen), lässt sich nur noch die Frage stellen: Fahren diese Robis einfach eine Choreographie Liste ab, die von aussen ihre Aktionen steuert, oder sind sie schon autonom, Mein Gefühl sagt hier, sie sind noch wie eine Drohnen-Show. Spektakulär aber noch nicht eigenständig. Rein physisch sind sie's aber: Es gibt im Original die kleine Episode, wo der Roboter einen Stab horizontal hält. über die ein Kind springt, aber mit dem Fuss leicht einhängt. Der Roboter tariert das perfekt aus, genau so wie es ein Mensch tun würde.

Wir wissen, dass Roboter das schon länger können, siehe auch die Videos von Boston Dynamics. Dennoch, so habe ich das noch nie gesehen und deswegen war es allerhöchst eindrücklich.

Was alle diese Systeme noch brauchen, ist elektrische Energie - zuhauf, lange vorhaltend.

Hierzu stellt ein Youtuber die nächste Generation von LFP Akkus vor. Vorersts gedacht für Autos. Diese Batterien haben eine Reichweite von 1'800'000 km und sind dann erst auf 80% unten - die können noch jahrelang in stationären Zyklen Energie aufnahmen und wieder abgeben. Zum Beispiel für die Robis.

Es fügt sich also zusammen. Vor mehr als 30 Jahren hat mir mal ein esoterischer Mensch gesagt, dass nach dem Öl-Zeitalter das Zeitalter des Stroms komme. Ich war erfreut, denn schon damals wollte ich ein elektrisches Auto. Und wenig verwunderlich, ging meine Karriere ja mit dem Computer los, mein Sandkasten, mein Experimentierfeld, meine Welt.

Nun kommen Technologien zusammen, die absolut disruptiv sein werden. Der Challenge ist wohl, wie die Gesellschaften mit der Biomasse der Menschen umgehen. Extra so formuliert. Klar, wir haben das alles unter dem Titel "es soll alles besser werden" initiiert, aber haben wir uns je überlegt, wie's dann um uns steht?

Die Science Fiction hat dies in unzähligen Büchern und Filmen vorweggenommen. Wenn Star Trek die optimistische Version ist, sind Star Wars und andere einfach die Fortführung des gesellschaftlichen Status Quo mit mehr Technik. Derzeit hat wohl eher der Orwellsche Überwachungsweg die Nase vorn. Doch auch diese ging ja davon aus, dass man Menschen schon noch braucht, denn die Leute darin waren ja schon berufstätig.

Jetzt aber wird's anders: Intellektuelle Leistungen braucht's nicht mehr für den Alltag, die KI machts. Einkaufen gehen, liefern lassen, gefährliche Arbeiten, die Robis machen's.

Auf der politischen Ebene haben wir Segregationen, "leck mich am Arsch"-Politik auf höchster Ebene, Eliten, für die keinerlei Regeln gelten ... und wir kleinen? Wir werden zerrieben? Wir sind ja auch die biologisch nachwachsende Ressource, die pflanzt sich auch ohne Driver fort. Mit der Technologie kann man sie aber in Schach halten und für sich arbeiten lassen. Siehe Film Matrix.

Und natürlich, China könnte wohl ein paar tausend dieser Robis nach Taiwan schicken. Orchestriert aus sicherer Entfernung - genau so wie die Amis das mit Drohnen in Afghanistan machten. Kommt es also bald zum direkten Kampf von Robis gehen Bioroboter? Wer weiss, denn logischerweise wissen wir Kleinen nie, das die Eliten schon planen und am Start haben.

Wie das alles rauskommt? Keine Ahnung. Wir sind jedenfalls eventuell in einer Zeit, in der wir immer mehr ersetzbar werden. Der einzelne wird noch unwichtiger, aber halt auch elimierbarer. Doch wozu? All das, was die Technologie-Jünger sich erhoffen ... wem soll's denn dienen? Den Eliten? Schöne Zeit uns Kleinen.

Aber wir haben eine Waffe: Die Eliten ziehen uns ja die Energie ab: Wer erzeugt denn die in Geld bemessenen Dinge, die sie dann instrumentalisieren können? Die Waffe ist also das Geld, das wir bekommen - auch wenn es eventuell (zu)wenig ist. Drum gibt es wohl nicht viel andere Alternativen als bewusst sein Geld auszugeben. Trau schau wem. Mit den Füssen abstimmen.

Zum Thema habe ich grad noch einen je nachdem sehr aufwühlenden Video auf Youtube gefunden ... wie sieht die Welt bis 2040 aus? Das Ende der Arbeit: Prognose 2026-2040 (die wahre Macht der KI).

Es sind interessante Zeiten.

Dystopie - Der Niedergang der Ökonomie des Westens

Heute sah ich mir diesen recht langen, dafür dystopischen ( :-) ) Podcast an. Wieso der Smiley ... nun, es sind zwei lachende Augen ... das eine, weil es so herrlich tragisch ist, zum anderen, weil es so klar ist. Einer seiner weiteren Podcast, den ich mir zu Gemüte führte, war dieser hier.

Letzterer ist viel krasser, weil es darum um die Frage geht, wer das US Imperium ersetzen soll, wie das transnationale Kapital mit welchen Mitteln (Kriege, KI, Robotik, Arbeitslosigkeit, Technologie, Aktionmärkte, Währungen und natürlich die Inflation) und Marionetten (Trump und Organisationen, America First, Australia First, Brittain First ... ) die Machtbalance auf der Erde beeinflussen wollen, können und auch tun.

Kurzes Fazit: Nur ein Asset, was man wirklich besitzen kann, wird dem kleinen Mann das Überleben sichern, keine ETFs, keine Aktien, nichts, weil alle Anlageprodukte als Waffe benutzt werden, um sich realer Güter zu bemächtigen und somit die Anleger auszubluten. Also helfen nur Gold, Silber und Bitcoin. Gold ist ein sicherer Hafen, Silber ist ein geopolitisches industrielles Werkzeug, eher ein Spielball als ein Gold. Und natürlich ist Bitcoin das digitale Geld. Denn nur damit können wir auch mit den Füssen abstimmen: Value4Value, lokale Wirtschaft und Produkte unterstützen, Produkte und Projekte der Grossen boykottieren.

Im ersten der genannten Videos geht um den Niedergang des Finanzwesens westlicher Art, seit etwas mehr als 100 Jahren Britischer Art. Simon Dixon analysiert treffend, wie sich die westlichen Staaten und Firmen dem Hegemon USA untergeordnet, ausgeliefert, unterworfen haben. Und wie keiner da mehr raus kommt, solange er irgendwo Schulden hat. Und mit er meine ich nicht nur Menschen, sondern jeden beliebigen Akteur, sei es nun ein Bauer, Elon Musk, Apple oder Venezuela oder - jeden US Bürger selbst.

Simon schafft eine präzise Analyse der Situation, die wegen Trumps auftreten eigentlich nur sichtbarer für die Welt wird. "Funktionieren" tut die Welt ja schon lange so, eben sie 120+ Jahre. Seit man Schulden machen kann und seit es die USA geschafft haben, mit dem Petro-Dollar ihre Währung wichtig zu machen. Wäre das nicht passiert, wäre die USA auch nur eine Regionalmacht. Und der Rest der Welt würde nicht unter ihrem Zuckerbrot und Peitsche Spiel leiden.

Die Ironie ist noch, dass die Briten diese Strategien wohl vom Zaun gebrochen haben und schon seit 20+ Jahren die Opfer derselben sind, niedergekommen, eine Kleinnation, zerrieben bis zerstört von der eigenen Doktrin. Denn deren Zögling, die USA, spielt das Spiel besser bis heute ... so fressen die Kinder ihre Eltern auf ...

Ich finde es lohnenswert, jene Podcasts zu hören. Sie sind in englisch, aber man kann sie heute ja in Echtzeit übersetzen lassen.

Übrigens das eine lachende Auge: All diese am Schluss des Videos kommenden Erkenntnisse sind Jahrtausende alt. Und zeitlos wahr, denn die einzige wichtige Ressource ist die eigene Lebenszeit und die Erde, in der wir alle leben. Bitcoins 21 Millionen Einheiten, das sind die Ressourcen, das einzige, was zu besitzen sich wohl lohnen wird, denn alle anderen Systeme sind irgendwann, -wo und -wie mit der Schuldenfalle verbunden. Nur Besitz von Assets, physisch oder eben Bitcoin, sei das einzige, was Leuten auch in der Zukunft ein respektables Leben ermögliche. Daher stack Sats .... und keine ETF, ETN, ETP, keine Derivate, keine Versprechen ...

Man sieht ja jetzt grad wieder anlässlich des WEF in Davos, wie peinlich es eigentlich ist, dass alle westlichen Nationen kuschen vor einem exzentrischen, narzistischen Puppenspielern - denn mehr ist auch der nicht - erst recht nicht nach Kenntnisnahme jenes Podcasts.


Wer nach der desillusionierenden Visierung der Videos etwas braucht, was das alles in einen anderen, ziemlich unwichtig machenden Kontext versetzt: Dem empfehle ich wieder mal den Pale Blue Spot. Was ist danach einem jeden, einer jeden wirklich wichtig?

Zwei Bitcoin Bücher: Die Orange Pille und Bitcoin Durchblick

Eigentlich wollte ich schon lange mal etwas zu Bitcoin Büchern schreiben, doch wie es so ist, die Zeitpräferenz zum Schreiben ...

In Ijoma Mangolds Die orange Pille (Erstausgabe 2023) geht es um die private Reise des Feuilleton-Journalisten Ijoma Mangold, der sich wohl ehedem lieber im Geld-affinen, aber Geld-agnostischen Kulturbetrieb rumtrieb. Man hat Geld, spricht aber nicht drüber. Das meint er aufgrund seiner Herkunft nicht selbst über sich, auch ich nicht über ihn, aber er dient seinen Rabbit-Hole Reisebericht solchen Leuten zur wohlwollenden Beleuchtung an. Es mag ihm wohl gelingen. Ich kenne keine entsprechende Feedback-Aufschlüsselung.

Mich gewann er mit dem einführenden Zitat

"Nichts hat mich so misstrauisch gegen Bitcoin gemacht wie die Rasanz, mit der ich von ihm überzeugt war".

Ein Lächeln huschte über mein Gesicht ... "so ist's recht, so mag ich's" ... denn der gottgegebene Verstand muss auch überzeugt werden, nicht nur die Emotionalität der Triebe. Also, ich las es. Erst letztens, weil Vorweihnachtsgeschenk. Obwohl ich doch an Ijomas Präsentation in Zürich vor Jahren persönlich zugegen war. Damals kannte ich Ijoma nicht, nicht mal aus TV oder sonst woher. Wie viele, dachte ich nicht grad neutral über Feuilletonisten, die sich am Thema Bitcoin versuchten ... doch nur schon, dass Ijoma ein Buch dazu schrieb, es promotete, machte mich milde neugierig, weshalb ich die Veranstaltung im Schlepptau anderer Bitcoiner besuchte.

Kurz: Mir hat das Buch gefallen, sehr sogar, denn die offen dokumentierte Egoperspektive eines Konvertiten ist immer spannend ... wie ergeht es ihm, was passiert mit seinen White Spots, wo entdeckt er Wissenslücken und blankes Desinteresse an Grundlagen ökonomischer, gesellschaftlicher oder technischer Bereiche ... all dies ist sehr schön zu lesen - natürlich, weil es Brechtsches Theater ist ... das Ziel ist ja bekannt, Ijoma ist's, ein wahrer Bitcoiner.

Sehr schön und süffig zu lesen, wohl alles abdeckend. Und noch ein Qualitätszeugnis dazu: Meine beste Freundin, die seit geraumer Zeit zwar stackt, aber bis vor 2025 nicht wirklich in den Kaninchenbau lugte, fand es im Vergleich zu Saifedeans Bitcoin Standard lebhaft, leicht verständlich, eingänglicher, kurzweiliger, müheloser. Sic.


In Filip Balonis Bitcoin Durchblick (Erstausgabe 2025) versucht der Autor, sich dem Thema Bitcoin so neutral, fast wissenschaftlich historisch zu nähern. Ich hörte von dem Buch in einem Podcast, indem Filip es vorstellte. Obwohl ich eigentlich in solchen Büchern eigentlich nichts Neues mehr zum Kernthema lernen kann (was sich bewahrheitete), wollte ich es mir besorgen, um es womöglich anderen, tiefer Interessierten andienen zu können - denn als sicherliches Eigenstellungsmerkmal hat das Buch jeweils pro Abschnitt grosse Kontrollabfragen mit Lösungen. Also wohl perfekt als Lektüre zum Selbststudium. Wie eben Bitcoin ist: Don't trust, verify.

So attestiere ich, dass es sehr wohl sehr neutral, geradezu kühl wissenschaftlich anmutet. Mithin auch trocken. Es ist umfassend, beleuchtet alle wichtigen, faktenbasierten Eckwerte von Bitcoin und auch Lightning. Es vermeidet jegliche rhetorische Emotionalität. Der Abschnitt Diskussion ist dann etwas "wärmer", denn hier geht es um die meistens eben emotional geführten, wohlbekannten Diskussionspunkte.

Etwas, was mir allerdings wirklich sehr missfiel, waren die lieblos dahingekritzelten schwarzweissen Erklärdiagramme. Hier hätte mehr Stil, mehr Kunstfertigkeit dem ansonsten ja trockenen Buch sehr gut getan. Kamen sie in den Kontrollfragen vor, hatte ich keine Ahnung, worum es da ging, was ich an ihnen erklären sollte. Gibt es eine zweite Auflage, empfehle ich die Aufarbeitung aller grafischen Elemente sowie ein gründlicher arbeitendes Lektorat. Das Deutsch muss ja nicht grad an den Level von Ijoma ranreichen ...

Fazit

Beide Bücher sind gut. Ijomas Pille ist dem routinierten Literaten eingängiger als das aus meiner Sicht sperrige, weil sehr trockene und etwas lieblos produzierte Buch von Balonis. Beide geben umfassend Auskunft über den Stand der Bitcoin-Bubble.

Ganz persönlich empfand ich die Lektüre der Pille als angenehmer - ich bin ja auch ein Mensch - emotional, schadenfreudig, besserwisserisch - so konnte ich diese Emotionen beim Lesen seines Buches etwas aufköcheln.

Quo vadis, Bitcoin?

Alles Gute und Erfreuliche wünsche ich meinen Lesern fürs 2026. Irgendwie ein hohler Satz, wiederholt er sich doch identisch jedes neue Jahr. Alle wissen das und dennoch: In der Geschichte eines Lebens ist der Bitcoin gerade erst 16-jährig. Seine Pubertät, seine Reife wird nun getestet.

Wie bei einem jungen Erwachsenen fragt es sich, wie sein Weg aussehen könnte, wächst er doch in eine schon längst aufgeteilte Welt hinein. Mächte, Player, Interessen, Konkurrenz, Bedrohungen, Visionen werden immer mehr auf ihn eindringen, aber seine starke Gefolgschaft wird ihn beim Durchhalten unterstützen. Wir Bitcoiner.

Und doch: Ein Weg könnte sein, was dieser Video anspricht, dass der Jüngling absorbiert und weggesperrt wird - in Analogie zur abgewürgten Jugend des von mir höchst geachteten Dalai Lama. Obwohl schon gottesgleich, wurde ihm seine "niedrige" menschliche Jugendphase verwehrt.

Es gibt noch etwa eine Million Bitcoins zu finden - was sich bis etwa 2140 hinziehen wird. In gut 2 Jahren wird es pro Tag nur noch im Schnitt 144 * 1.5625 BTC als Coinbase geben. Und dann weiter im Epoche-Rhythmus immer weniger. Es wird also für alle immer schwieriger, Bitcoins zu finden - nicht, zu kaufen, denn von den wohl frei verfügbaren 12 Millionen Bitcoins werden wohl einige OGs verkaufen. Schliesslich meint wohl nicht mal der härteste Bitcoin-Maxi, dass er eine Hyperbitcoinization erleben wird - die Phase also, in der Bitcoin statt Fiat im Alltagsleben genutzt wird.

Was passiert also, wenn die Bitcoins einfach von den Fiat-Reichen aufgekauft und dem Fluss entzogen werden? So, wie Michael Saylor das derzeit macht?

Im Video wird gezeigt, dass Bitcoin einfach wie jedes andere Asset von den Reichen mit Fiat vom Markt weggekauft wird. Und diese Reichen brauchen es nicht als Geld, sondern als Beweis ihrer Potenz, denn es ist ja so oder so schwer, an Bitcoins zu kommen. Entweder schürft man sie oder man kauft sie. Beides verlangt nach viel Fiat-Energie.

In der Bitcoin Historie wird jeweils die Analogie von diesen grossen Steinrädern gesprochen, die auf dem Marktplatz stoisch und unverrückbar als Mahnmal des Reichtums irgendwelcher Stammesangehöriger dienten. Diese Besitzer mussten die nicht verschieben, da jeder in der Community wusste, welche Anteile wem gehörten.

Wie die damals auch immer den Alltag bestanden, es musste sich aufgrund der physischen Immobilität des Assets ja schon etwas wie ein Token etabliert haben. Wie auch immer. Also das, was unser Fiat-Geld ja auch ist, ein Token, da wir Gold nicht rumschleppen wollen - ach ja, ist ja nicht mehr so, dass ich Anteile an Gold habe - bzw. versprechen würden's mir die Banken ja schon, würde ich welches kaufen wollen - nur sehen, das würde ich es wohl kaum, geschweige es im Alltag benutezn wollen oder können.

Wird also Bitcoin in den Wallets der Fiat-Reichen versauern? Eine schöne Idee, schubladisiert wie unerwünschte Patente bei denen, die sie unterdrücken wollen? Und damit das Fiat-System erstens behalten und zweitens weiterhin zur Unterdrückung anderer nutzen wollen?

Ich nenne mich ja seit jeher Bitcoin-Purist - Reinheitler. Doch, es gibt in der bipolaren Welt nichts Reines, es gibt immer die Rückseite der Medaille.

Ich persönlich sehe Bitcoin mittelfristig - auch wenn ich das genau so nicht will - als ein Elite-Geld. Ausser, es wird noch schneller und globaler von der gesamten Menschheit adoptiert als jetzt - was bekanntlich Leidensdruck und Ausbildungswunsch voraussetzt.

Mein Satz dazu: Nur wenn mir jemand ein Haus an einem idyllischen See in Kanada oder wo auch immer für einen Bitcoin übergibt, braucht mich das Fiat-System nicht zu interessieren. Dann wird einfach ein High-Quality Asset gegen ein anderes getauscht. Der eine erhält ein höchst mobiles, der andere ein höchst immobiles Asset. Wem es auch wie dient.

Dann ist es egal, ob der Bitcoin bei CHF 500K oder CHF 5M liegt.

Doch wenn nicht so, dann wird es über Fiat-Konversion laufen. Da hat dann der Staat wieder seine Finger drin, weil er die Banken unter der Knute hat.

Wird die Menschheit also wirklich je mit Bitcoin leben? Vielleicht, aber meiner Erwartung nach nicht in den nächsten 20 Jahren.

Natürlich, Bitcoin ist nicht dazu da, Besitzerverhältnisse zu demokratisieren. Doch genau deshalb wird er ein Elite-Asset bleiben. Die im Weltvergleich privilegierten westlichen Bürger sind diese Eliten, denn sie haben jetzt genug Fiat, Bitcoin zu beschaffen neben ihren Alltagsausgaben.

Der Text von anderen dazu ist oft: Wenn man Bitcoin nicht mehr ausgibt, sie nur als Potenzdemonstration hortet, verlören sie ja an Wert. Vielleicht, aber wie die Steinräder ja auch verwitterten, blieben die digitalen Anteilszuschreibungen ja wohl unberührt von der analogen Materialermüdung des Assets.

Das einzige, was Bitcoin für einen leistet, ist die vertrauenslose Beweisbarkeit des Besitztums. In unserer Welt kauft das eigentlich nichts, aber da wir ohne Bitcoin nur glauben müssen, ist es in der digitalen Welt das einzige, wozu es eben keinen Glauben an die Aussagen einer Gegen- oder Drittpartei braucht.

Solange dieses Alleinstellungsmerkmal wichtig ist, bleibt Bitcoin wichtig. Ob man ihn dazu in Fiat bemessen wird - das weiss ich nicht und ich glaube es eigentlich nicht.

Meine Lieblingsanalogie dazu ist ja das: Bitcoin ist das Beste für die digitale Welt. Aber wir Menschen, auch Saylor und Konsorten, sind Organismen, die auf die Ressourcen einer anderen Gegenpartei angewiesen sind: Dem letzten Kreditor, der Erde.

Wie schon Häuptling Seattle gesagt haben soll: "Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann." ... von diesen Sprüchen gibt es ja genug. Sie verdeutlichen, das wir am Ende der Tage immer die Ressourcen der Erde brauchen um zu überleben. Nicht ein Token. Solange wir materiell sind.

Im Video wird diese Version wohl vorweggenommen. Bitcoin werde verschwinden, in den Assetverwaltungen der Fiat-Reichen. Sporadisch hergezeigt zur Klärung des Ranges, der Hackordnung, an Events wie dem White Turf in St. Moritz - ansonsten aber eher ein verschwiegenes, doch wohlbekanntes Geheimnis. Denn solches Verhalten kann man an den wohlbekannten Walen heute schon beobachten: Die Putzerfische umschwärmen sie ...

Also doch, alter Wein in neuen Schläuchen. Wohl ja. Aber doch anders: die Welt könnte ihn benutzen, sofort, zum Austausch, jetzt: OnChain oder mit Lightning oder mit Ecash. Und niemand wüsste davon, könnte es verhindern etc. etc.

Daher setze ich mich für die Verbreitung, einhergehend mit Ausbildung ein, bis ich wohl nicht mehr kann und aus der materiellen Realität verschwinde.

Denn für mich ist es die Reinheit des Bitcoins, die Abwesenheit von menschlichen Einflussmöglichkeiten, die dieses Token auszeichnet. Und das passt zu meiner puristischen Sicht auf das Leben aller Kreaturen auf dieser kleinen Kugel im Nichts.

Saifedean Ammous - Der Gold Standard

Saifedean Ammous' neues Buch, der Gold-Standard, das er offenbar in Amsterdam diesen November vorgestellt hat, zeigt, was für ein klarer, ironisch-sarkastischer Analyst er ist.

Er sagt, Fiat ist geboren im Fiat-Chain Genesis Block, dem ersten Weltkrieg. Und damit ist die Pandorra-Büchse geöffnet, denn der sich selbst erhaltende Zyklus von Krieg verlangt nach Fiat-Geld und Fiat-Geld begünstigt und ermöglicht weitere Kriege, wurde damit in die Welt entlassen. Und wuchert in ihr. Ein Teufelskreis, eine Feedback-Schleife.

Saddam Husseins Irak wurde von den Amis - die Unwahrheit der veröffentlichen Verdächtigungen wissend und verheimlichend - platt gemacht. Daran erinnert sich wohl noch jeder. Die Amis wussten, dass der Irak nichts hatte. Aber Geroge W. Bush und seine Entourage wollten den Krieg - Öl halt, Ressourcenabluss nach USA beim Nachkriegsaufbau, was auch immer.

Zum Kriegerlen braucht's Geld. Wenn man gewinnt, raubt man den Unterlegenen auf die eine oder andere Art aus, dessen Ressourcen verleibt man sich dann einfach ein. Einfaches Rezept.

Wie auch immer. Saifedean erzählt: Wir hatten bisher gelernt, dass die Ermordung des österreich-ungarischen Thronfolgers Franz Ferdinand in Sarajevo im Juni 1914 der Auslöser für den ersten Weltkrieg war. Wer dann wieso in den Krieg eintrat ... egal. Krieg ist an sich Krieg und ist immer nur schädlich. Saifedean erläutert sehr klar, dass Kriegführen teuer ist, dass es teuer ist, Menschen zu töten - zumindest damals. Darum gab es früher auch einfach die klassischen Söldner, die sich für gutem Sold für die hinterbliebene Familie umnieten liessen. Und vor allem, früher waren Kriege geographisch beschränkte Ereignisse. Was heute anders ist, was daher zu immer mehr Kollateralschäden (= Zivilisten) führte. Und die Kriegstechnologien wurden immer "fähiger - bis zur Atombombe der Amis oder sicherlich existierenden BC-Waffen der modernen Welt.

Heute sind die Kollaterale aber sogar strategische Kriegsziele, wie man leicht an Russland mit der Ukraine und Israel mit der Hamas sieht. In Afrika könnte man wohl am ehesten noch die Kriegsführung lokaler Warlords vergleichen mit den Kriegen im frühen Europa - siehe Sudan. Wer betroffen ist, leidet dennoch darunter. Heute wie damals handeln andernorts die Kriegsparteien dennoch miteinander.

Krieg ist also nur eine Geldbeschaffungsmassnahme und kann nur gestartet werden, wenn man den Money Printer hat. Denn, wer geht schon aus lauter Freud an der Sach in den Krieg ...

Saifedean nennt nun aber Quellen, die 2017 erst entdeckt worden seien, wonach der Weltkrieg akribisch genau von den Briten eingefädelt wurde. Im Stil des Bitcoin Standard Slangs sagt Saifedean dazu, dass diese Ermordung der Genesis Block der seither laufenden Fiat-Blockchain sei.

Er erläutert das hinreichend einleuchtend, so dass man wirklich sehen kann, dass seine Argumentation gar zwingend logisch ist. Er erwähnt dabei Holland und die Schweiz, die in einer Welt, in der dieser Coup nicht gelungen wäre, die wirtschaftlichen Grossmächte unserer Zeit hätten sein können - nicht die USA.

Wieso ist das so? Nun, weil die Koppelung des Geldes an eine natürliche Ressource ausgehebelt wurde. Nixon war nicht der erste mit diesem Trick. Saifedean nimmt in seiner Erklärung fast in jedem Satz das Wort Money Printer in den Mund. Kein Krieg ohne beliebig viel Money, ergo Money Printer.

Ich werde mir sein Buch besorgen. Für viele, die schon seine Bücher Bitcoin Standard, geschweige denn der Fiat Standard, recht trocken bis schwer empfanden, dürfte wohl auch dieses neue Buch harter Tobak sein. Aber mir gefällt das. Wahrheiten sollten trocken benannt werden, damit keiner in die Verführung gerät, sie emotional aufzuladen und wie andere Leute in die Ecke der Fake-News zu drängen. Dass Saifedean Zusammenhänge mit dem Slang der Bitcoin-Welt erzählen wird, nehme ich mal an und es wird mich auch dann erheitern, wie man solch schreckliche Dinge mit profanen Begriffen aus der Bitcoin-Welt erklären kann, in der sich seine geneigten Leser ja auskennen ... es reduziert Ungeheuerlichkeiten wie Kriege auf simple Techniken zur Manipulation der Menschen.

Ich wusste von diesen Quellen aus 2017 nichts. Wenn das so stimmt, ist es schon krass, wie ein ganzer Kontinent einer Lüge aufgesessen war - deren Auswirkungen bis heute ja Millionen von Toten und Leid in die europäische Welt brachte und die grabenkriegsähnliche Polarisierung förderte und bewahrte. Es zeigt nur wieder mal, dass wir nichts davon wissen, was hinter den Kulissen wirklich läuft. Doch wir lassen uns einspannen - die einen mehr, die anderen weniger. Und das Mittel dazu? Fiat-Geld.

Ich werde eventuell mal von meinen Eindrücken berichten, sobald ich das Buch gelesen habe. Ich bin gespannt.

Bitcoin auf 100x? "Naturgemäss" sagt Pius Sprenger

Letztens sah ich den Video von Investmentbanker Pius Sprenger. Ich kannte den nicht. Weshalb ich diesen Video erwähne, ist, weil der Dinge erwähnt, die ich auch so einschätze.

1. Bitcoin ist Leben. Schrieb ich erst grad in einem älteren Eintrag. Die Netzwerkeffekte sind sichtbar in den rekursiven Strukturen der Natur. Wir als Menschen scheinen nicht verbunden, schwirren auf einer Kugel rum. 4-5 Potenzen kleiner sind wir in der Organisation der Zellen. Nochmals 5 Potenzen kleiner sind wir bei den Atomen. Eigentlich findet die Wissenschaft überall dieselben Organisationsmechanismen ... das nennt sich Rekursion. Einem Programmierer ist Rekursion (hoffentlich) geläufig. Alle diese natürlichen Systeme brauchen Energie. Man sagt, dass wir Menschen erst soweit evolutionieren konnten, weil wir uns mehr Energie zuführen konnten, weil wir Energie-Vorsammler, nämlich die Tiere, fangen und fressen konnten. Der Eiweissgewinn sorgte fürs unser Gehirnwachstum. Dieses sorgte für die Entwicklung vom Jäger zum sesshaften Bauern, weiter dann zu Städten und anderen Organisationen.

Alle diese funktionieren nach den gleichen, natürlichen Vorbildern: Grossstädte, unsere "Gehirne", werden über dicke Autobahnen und Zugtrassen verbunden, wobei die Energieerzeuger bisher allerdings ausserhalb der Gehirne sind, die Kraftwerke. Im Körper: Die grossen Schaltzentralen werden von potenten Arterien versorgt, das Pumpwerk, das Herz, ist allerdings etwas entfernt von den Energiewerken wie der Darm, der ja ein "rotes Telefon" zum Gehirn hat. Denn die sind im Zusammenspiel enorm wichtig - wie wir heute viel besser wissen als noch vor 10 Jahren. Der Darm ist das zweite Gehirn, wesentlich wichtiger als das Gehirn vielleicht, denn ohne ihn geht dem Gehirn die Energie aus.

2. Es braucht eine bestimmte Grösse, bevor der nächste Evolutionsschritt überhaupt stattfinden kann. Wenn wir heute zurückschauen und erkennen, dass es für den Bauern ein planendes Gehirn brauchte, so schliessen wir, dass es also ein fähiges Gehirn braucht. Wie kam es dazu? Eben, die Jäger frassen Tiere, die Gehirne entwickelten sich, mehr geistige Vorstellungskraft konnte damit bearbeitet werden, der Wunsch nach nicht-mehr-so-mühsamer-Energiebeschaffung kam auf, ergo Bauer werden.

In der Rückschau können wir sagen: Das hat's gebraucht, damit dies sich realisieren konnte. Und natürlich finden wir "dies" gut, denn aus der Warte erst können wir die Rückschau betreiben. Es ist bekanntlich immer leichter, sich Dinge in der Rückschau zu erklären. Dann ist zwar alles schon vorbei ... aber die Wissenschaft interessiert das, weil sie Gesetzmässigkeiten erkennen will, die ja erst eine Vorschau ermöglichen können. Denn die Beobachter sind wie Hamster in einem Rad: Alles was an Boden kommt, auf dem sie vorwärtsrennen, war ja schon da. Der Hamster ist einfach nicht in der Lage, zu erkennen, dass er in einem Rad rennt - er schaut halt immer nur nach vorn. Gescheiter wäre, er schaute mal nach links oder rechts ... der Seitenblick, das ist der Blick der Wissenschaft.

3. Evolutionäre Gesetze. Wenn ein System zahlenmässig grösser wird, die Einzelteile miteinander in Verbindung stehen, dann werden sie Strukturen bilden. Immer. Warum das so ist, wissen auch die Kosmologen nicht wirklich, die Massenansammlungen wie The Great Wall im All finden, oder die Kernphysiker, die Antimaterie finden, sich dann aber fragen, wieso ist die so selten, wenn im angenommenen Urknall die Energieverteilung etwa gleich war? Wieso ist eine Art der Materie vorherrschend? Und wenn ein Teilchen der anderen Art erzeugt wird, es mit einem dieser Art zusammenkommt, es sich in einem Energieausbruch vernichtet? Wieso also gibt es uns? Leben ist ein Mysterium.

Es scheint also, als ob es axiomatische ist, dass verbundene Systeme sich aus an sich autonomen bis autarken Teilen organisieren. Und das in jeder beliebigen, von uns beobachtbaren Grössenordnung. Im Video wird das skaleninvariant genannt. Informatiker sagen dazu einfach eben Rekursion. Oder Fraktale.

Das Universum scheint so gross, das Sonnensystem so klein, die Menschlein unsichtbar, die Mikroorganismen geradezu nicht-vorhanden ... und doch überall Strukturen, Selbstorganisation, dezentral. Was aber in allen von uns beobachtbaren Skalen gleich ist: das, was die Wissenschaft interessiert, die Naturgesetze. Was sie bisher nicht kann, ist die Einmaligkeit des Universums beweisen. Denn wir haben noch keine Methoden, die es möglicherweise braucht, in andere Universen hineinzusehen, ja sie überhaupt zu erkennen. Denn wir kennen ja nur Methoden, die auf Basis der hiesigen Naturgesetze entwickelbar sind. Lassen wir mal die spirituellen Lehren aussen vor in diesem Artikel, denn die haben noch andere Dimensionen, die halt mit den Mitteln der bekannten Naturgesetze (noch) nicht beweisbar sind. Den Spirituelles ist ja anerkanntermassen etwas Individuelles, das mögen die Wissenschaftler nicht ...

Ist so ein Naturgesetzt identifiziert und verifiziert, kann man Vergangenes erklären und Zukünftiges voraussagen, wenn ein System die Grössenordnung wechselt. Diese Naturgesetze scheinen die Regeln zu sein in unserem Universum, nach denen sich alle wachsenden Systeme orientieren.

Dass Bitcoin soviel Energie braucht, zeigt, dass es ein System des nächsten Evolutionsschrittes sein könnte. Das können noch nicht alle sehen, siehe 1.

Auch KI gehört dahin. Ist es nicht interessant, dass die erste KI Forschung sicher schon 60-70 Jahre alt ist? Dass es den Computer brauchte (Systeme im Mikrometer-Bereich), das Internet (System im globalen Bereich), den Mitteilungswille der Teilnehmer (Kommunikation, Interaktion)? All dies brauchte es, damit die KI realisierbar wurde. Deren Gehirn braucht noch mehr Energie, sogar noch mehr als Bitcoin. Und wir alle wollen das - wir erkennen alle, dass die KI die nächste Evolutionsstufe darstellt in der technologischen Welt.

Die Kardaschow-Skala versuchte, den Zustand und damit die Fähigkeiten einer Zivilisation in Abhängigkeit zu ihrer Fähigkeit, vorhandene Energie zu nutzen, einzuteilen.

Sollte diese Skala wahr sein, so muss Bitcoin und KI kommen, wenn es einen Evolutionsschritt unserer globalen Gesellschaft gibt in naher Zukunft.

Zurück zum Video: Wenn also Pius Sprenger zu der Aussage kommt, dass Bitcoin in 20-30 Jahren in heutigem Fiat bemessen auf 10 Millionen steigen kann, dann ist das die Grössenordnung eines Evolutionssprungs und ist die Vorbedingung, dass es zu jenem kommen kann.

Wohin es geht? Keine grosse Ahnung. Doch es gibt ja in jeder Ebene Einzelzeile, die sich nicht gemäss der vorherrschenden Regeln benehmen. In der Unterhaltungsindustrie sind das wohl die Science Fiction Autoren, Gene Roddenberry, um nur einen der bekanntesten zu nennen. Sie versuchen einen Blink in die Zukunft, wissend, woher sie kommen, welche Naturgesetze sie benötigen, um sich vielleicht etwas vorstellen zu können, was kommen wird.

Eventuell wird der elektrochemisch funktionierende Körper ja wirklich abgelegt zugunsten eines ein Paar Exabyte grossen Memory-Block in irgendeinem Schiffscomputer der Star Trek Flotte ... (dieses Thema kam des öfteren vor in Star Trek). Wer weiss es schon? Niemand. Aber gewisse Leute können den nächsten Evolutionsschritt erahnen.

Ob Nakamoto das konnte ... auch keine Ahnung, aber er hat gehandelt, denn Ideen müssen ja in die aktuelle Ebene umgesetzt werden. Er nahm zusammen, was schon da war, fügte klevere Ideen hinzu und so kam es, dass die Idee eines dezentralen und beeinflussungsfreien Tauschsystems in die Welt kam. Bitcoin. Zusammen mit der KI ... Voraussetzungen für den nächsten Evolutionsschritt der Menschheit zu einer echten planetaren Zivilisation vom Typ I?

Spannend. Wie Pius auch zitiert: Die erfolgreichsten Händler sind die, die sich ständig adapatieren an das beobachtbare (Geld)Universum. Es gilt also das Mantra "So habe ich das noch nie gesehen" -> Kein Ego, denn nur das will an der Vergangenheit leben.

Bitcoin ist also eventuell die Basis für den nächsten Evolutionsschritt, zusammen mit KI.

Wer jetzt Bitcoin studiert, schafft es vielleicht relativ gemütlich und unbeschadet in den Beginn des nächsten Evolutionsschrittes ...

PS:

Was mir halt immer fehlt bei Videos wie diesem: Wenn wir NGU spielen, also die Zahl geht hoch, dann ist das ja immer nur der Vergleich zu einem anderen System. Hier also CHF. Und man unterstellt, dass dieses System verharrt. NUR dann sind Schritte wie Bitcoin krass. Wenn heute einer einen Bitcoin hat, was kann er damit in 20 Jahren tun? Was ist dann das Vergleichssystem? Hat er wirklich 100x "Kaufkraft"? Vielleicht sind die realen Lebensgrundlagen im Preis dann mitgewachsen? Dann bleibt die Relation von heute ja auch in der Zukunft erhalten ... denn auch die alten Systeme ändern sich, die waren auch mal Erfolgssysteme. Verschwinden die einfach? Ohne Spur? Keine Nebenwirkungen? Kein Aussterben der Lebewesen jener Zeit? Würden die Dinosaurier heute wir sein, wenn der Asteroid nicht gekommen wäre?

Nun ja, als Wesen in einem menschlichen Körper habe ich nichts dagegen, wenn sich meine Kaufkraft schon in 5 Jahren verzehnfacht ... ;-) .. denn die für den Körper notwendigen Rahmenbedingungen ändern sich wohl kaum lebensgefährdend bis dann ...

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