Star Trek wird 60

Damit ist die Science-Fiction Serie zwar noch 5 Jahre jünger als Perry Rhodan, aber dennoch, wahrscheinlich kennen die meisten Star Trek eher als PR. Obwohl PR eine deutsche Story ist.

Man weiss ja sicher, dass viele der jetzigen, arrivierten Physiker in ihrer Jugend von Star Trek beeinflusst wurden. So auch Professor Doktor Metin Tolan der TU Dortmund. Den habe ich natürlich selbst nie persönlich erlebt, aber schon oft gesehen im TV, weil er in den populärwissenschaftlichen Formaten regelmässig erscheint. Und er hat Star Trek offenbar auch gefressen ... so wie ich ...

Er hielt im März einen amüsanten Vortrag zur Physik von Star Trek. Dies, um unter anderem zu beweisen, dass die Enterprise inklusive Besatzung eigentlich nur 158 kg schwer sein kann ... :-) ... klar, die haben ja auch Trägheitsdämpfer. Und natürlich sind die 158 kg nur die träge Masse ...

Man bedenke, dass Star Trek seit eben diesen 60 Jahren Sachen erzählt, die phantastisch sind, aber offenbar schon Konsistenz haben ...

Ähnlich amüsant ist auch dieser Vortrag, man erkennt das Thema auch schon von Weitem ... der ist zwar schon 7 Jahre alt ... aber sowas ist immer spannend zum Vergleichen, was wir heute haben, wovon vor 7 Jahren noch als Zukunft gesprochen wurde. Nur schon diese Beobachtung ist viel beeindruckender als mancher Vortrag.

WM 2026, Parade der Nationalhymnen

Das finde ich immer toll an internationalen Anlässen: Ich höre Nationalhymnen, die ich - gerade mit all den neuen Teilnehmerländern - noch nie gehört habe.

Jetzt grad Elfenbeinküste und Norwegen. Was mir auffällt: Man kann eigentlich immer sagen, woher die Hymne stammt. Beschwingt die von Elfenbeinküste, getragen die von Norwegen. Quirlige, warme Elfenbeinküste, bedächtiges, kühles Norwegen.

Ob die Attributzuweisung stimmt ... ist völlig egal, aber man merkt schon, aus welcher geographischen Breite das Land stammt ... schön, die Vielfalt, die sich ab und an die globale TV-Präsenzzeit teilt.

The Dancing Robots bei AGT

Die Roboter sind da, und amüsanter als wie bei Amerca Got Talent konnte China wohl seine Überlegenheit in der Roboter-Technologie nicht präsentieren.

Solche die Robies nur so aussehen ist alles noch im grünen Bereich. Vor so einem müsste man noch keine Angst haben, denn die Physik gilt auch für sie. Egal, ob die Choreographie einstudiert ist, egal ob das Zurückweichen auf die Frage, ob Howie Jackie haben dürfe, schon einstudiert oder von aussen per Fernsteuerung ausgelöst wurde - oder gar per Schwarm-KI - es ist sehr, sehr erstaunlich, wo die Chinesen schon sind ... mir hat es natürlich auch sehr gefallen, die gesamte Performance.

So sehr, dass ich den Video hier grad einbette, statt wie üblich, nur auf ihn zu verlinken.

Als die ganze Truppe die Salti macht, ist das schon eine extreme Demonstration der Beherrschung des zweibeinigen Ganges durch diese Roboter. Amazing!


Kein Vergleich zu den klobigen Maschinen, die aber schon 2020 tanzen konnten ... diese jetzt sind geradezu putzig ... so einen will ich auch ...

Fussball WM 2026, der Beginn

48 Mannschaften - alle sagten, viel zu viele. Aber: Wenn ich sehe, was gerade aktuellerweise Spanien gegen die Cap Verde ablieferte ... da muss ich schon sagen: Es gibt offenbar einfach keine Schlachtopfer mehr, alle Mannschaften sind eben gut, denn sonst wären sie nicht dabei.

Klar, ich weiss auch, dass es Tourniermannschaften gibt. Aber ich lege es lieber anders aus: Es gibt eben keine schlechten Mannschaften mehr heutzutage. Da muss ich natürlich als Schweizer auch beschämt auf unsere Mannschaft schauen. Die hat auch das "schwache" Katar nicht untergekriegt, obwohl es alle erwarteten.

Die Schweiz und Spanien, wirkten beide energielos, willenlos, langsam, langweilig, harmlos.

Mir gefällt das neue Format. All die kleinen Debütanten-Mannschaften ... zeigen, dass nicht nur Einzeltalente in den grossen bekannten Clubs spielen können, sondern dass auch ihre Herkunftsländer mittlerweile ein ganzes Team guter Qualität hinstellen und hinschicken können.

Bisher gefällt's mir :-)

Ach ja, wie gross ist das Volumen einer 8-dimensionalen Kugel schon wieder?

Klar, diese Frage ist natürlich essentiell. Schliesslich ... äh, was ist denn eine 8-dimensionale Kugel? Gibbet dat? Und wenn ja, wieso und was kümmert's mich?

Nun ja, im 3D Leben ist das uninteressant - vielleicht - who really knows.

Aber in der Mathematik gibt es ja keine Physik, keine Materie, nur Formeln und Rechnen. Drum sagen ja einige, Mathematik ist die purste Wissenschaft. Auch wenn ihre Resultate aber auch gar nichts mit unserer Erfahrungswelt zu tun haben. Denn eine 8D Kugel, was soll das denn sein?

Spannenderweise ist das Volumen einer 8D Kugel wieder kleiner als eine 3D oder 4D Kugel. Wie kann sowas denn sein?

Klingt schon esoterisch, sich mit solchen Dingen zu beschäftigen ... aber: Archimedes tat das 2000 Jahre vor uns schon ... und wir alle kennen ja die Kreisformeln.

Also:

der Umfang eines Kreises: 2 πr
die Fläche des Kreises: π r2

die Fläche der Kugel: 4 π r2
das Volumen der Kugel: 4/3 π r3

für den Radius = 1 können wir das r ja weglassen und dann ist es

der Umfang eines Kreises: 2 π
die Fläche des Kreises: π

die Oberfläche der Kugel: 4 π
das Volumen der Kugel: 4 / 3 π

Soweit kennen wir das wohl alle.

Die Fläche einer 4D Kugel?

Einfach: π2 / 2
das Volumen der 4D Kugel: π2 / 2

Und die 8D Kugel?

Einfach: π4 / 3
das Volumen der 4D Kugel: π4 / 24

Woher ich das weiss? Was heisst schon wissen ... ich habe mir dieses Video von 3Blue1BRown angeschaut, und es hat mich fasziniert. Denn auch wenn ich physikalisch nicht weiss, was eine 8D Kugel ist, so kann ich doch der mathematischen Herleitung folgen. Und die ist bestechend, denn sie startet da, wo wir uns alle auskennen, in der 3D Erlebniswelt und der Abstraktion der 2D Welt, die wir auch kennen, weil die 2D-Welt in der 3D-Welt enthalten ist. Demzufolge ist die 3D-Welt in der 4D-Welt enthalten ... aber das geht für unsere 3D Sensoren und Erfahrungen ja schon nicht mehr. Vor allem der Verstand klinkt sich aus. Denn der wurde halt geschaffen für den Umgang in der 3D-Welt.

Die Entwicklung der allgemeinen Formel zur Berechnung des Volumens von n-dimensionalen Kugeln lautet also:

π(n / 2) / (n / 2)!

Easy, nicht? Hat zwar etwas Komisches drin, die Fakultät eines Bruches. Aber da die Fakultät ja rekursiv definiert ist, kann man jede gebrochene Fakultät ja ausrechnen lassen. Diese Formel entstand einfach durch mathematisches Verallgemeinern und Umformen.

Eben, drum, Video schauen. Die Mathematik macht es einem einfach - den Bezug zur gewohnten Realität herstellen ... wohl unmöglich für uns.

Es ist spannend zu philosophieren, ob diese Formel eine Bedeutung haben könnte für uns Menschen. Vielleicht die, dass es wirklich 3 bis 4 oder gar noch 5 Dimensionen brauchen kann, um Leben Raum zu geben, denn ab 7 und mehr Dimensionen nimmt das Volumen der Kugel ab - ergo weniger "Platz" für Wesen.

Wie und was auch immer - wie den Vortragenden im Video finde ich es faszinierend, wohin reine mathematische Überlegungen führen. Und was jeder eventuell für sich daraus ziehen könnte.

Bitcoins CHF ATH bei CHF 100'000.-

So, wenn man den Bitcoin-Preis in einem starken Shit-Coin, dem CHF, bemisst, dann war der Bitcoin noch nie höher als CHF 100'000.- Das ist nun passiert gemäss CoinGecko am 6. Oktober 2025 um etwa 20h57 CET.

Schon krass ... 1 BTC = 1 BTC ... nur in den Vergleichssystemen, in denen wir halt leben, passiert das Merkwürdige. Etwas "Sinnloses" wird so stark bemessen ... daher mein anderer Artikel Wer schenkt mir 7 Bitcoins? Und warum?. Es ist ja schliesslich wirklich erstaunlich, wie wir zu "Geld" eingestellt sind ...

Was auch immer die Kritiker vorbringen ... muss denen ja als Verhöhnung ihrer Meinung vorkommen. Nun, aus meiner Sicht zurecht :-)

So, wenn der Bitcoin noch gegen 1 Mio. XYZ gehen soll, dann auf zu neuen unerklommenen Höhen. Hühott

Was einem die KI so unterjubeln will ...

Heute fragte ich Google, wieviele gültige Schachstellungen es gibt.

Google meint dazu

Es gibt nicht die eine definitive Zahl, aber die Anzahl der möglichen gültigen Schachstellungen wird auf eine astronomisch hohe Zahl geschätzt, die über 10 hoch 43 liegt. Zum Vergleich dazu ist dies eine weitaus größere Zahl als die Anzahl der Atome im beobachtbaren Universum, die auf etwa 10 hoch 80 geschätzt wird. Diese enorme Anzahl ergibt sich aus der Komplexität des Spiels und den vielen Kombinationsmöglichkeiten der Figuren auf dem Brett.

Ach was ... vor so einer künstlichen Intelligenz muss niemand Angst haben ... aber vor Menschen, die sowas gehirnlos übernähmen, schon. Und das ist eine ganz offensichtliche Falschtext-Erzeugung ...

Volker Pispers - über die Religion des Kapitalismus

Als er noch aktiv war, habe ich ihn geliebt: Ein kabarettistischer High-Quality-Denker aus Deutschland. Seine Vorträge waren und sind dank Youtube besser als jede BWL oder sonstwas Vorlesung. Denn, sie sind kondensierte Realitätsbeschriebe und erst noch erheiternd.

Letzthin wurde mir über einen Linked-In Account eines seiner Videos angedient zum Thema Kapitalismus, zu der Religion, der heiligen Kuh, der Tradition, dem Machtinstrument, der Lüge.

In Zeiten des Bitcoins erscheinen seine Vorstellungen auch - oder besser - gerade heute absolut aktuell. Volker habe sich zurückgezogen, weil sich nichts ändere ... selbst wenn doch viele Leute wie er die anderen bilden wollten. Aber eben, der Betroffene liest nicht was Gscheites, sondern die Bild.

Bitte sich die Kapitalismus-Vorstellungen alle anschauen. Im Schnitt sind alle Videos 10 Jahre alt. Und alle immer noch richtig. Gerade weil sie schon 10-jährig sind, lassen sie sich so gut mit der aktuellen Lage vergleichen. Man wird wohl leicht erkennen, dass es noch viel schlimmer geworden ist.

Der Kapitalismus ist wirklich nur eine verlogene Religion. Religion, weil man die übernimmt und nur deren Gesetze ausführen muss, um gefällig, gefügsam und akzeptiert zu sein. "Geld ist eine Phantasie", "die Schulden des einen sind das Vermögen des anderen".

Der folgende Video ist speziell ab dieser Stelle interessant, denn hier steigt Volker ein ins Fantasy-Land der Geldreligion: die Finanzkrise 2008.

Genau derselbe Grund, Kicker für einen gewissen Satoshi Nakamoto, das Bitcoin Protokoll zu veröffentlichen ... Pispers hat sich zurückgezogen, Bitcoin hat sich ins Rampenlicht gemausert.

Von oben herab geht es mit Lügerei weiter, von unten kommt mit Bitcoinern der Tsunami zur Korrektur dieser Lüge Kapitalismus.

Amüsantes Video zur Zahl des Schachs

Einer der grade im vorherigen Beitrag genannten erstaunlichen Videos ist der zur Legende der Erfindung des Schachs. Gehalten von einem Österreicher. Ich stolperte darüber zufällig (= dank Algorithmus von Youtube, der mich ja mittleriweile eh in- und auswendig kennt). Der Video ist schon 11 Jahre alt.

Wenn ich jeweils in der Ausbildung frage, wieviele der eben legendären Reiskörner auf dem letzten Feld hätten liegen müssen ... bekomme ich nur selten die richtige Antwort — weder die Zahl noch eine Grössenordnung, geschweige denn die Formel. Aber um die geht es ja auch nicht, sondern darum, wie jeder Mensch das im Kopf(!) selbst ausrechnen kann. Es braucht dazu nur Grundkenntnisse der Arithmetik.

Was mich sehr erheiterte in dem Video, sind seine kleinen Spitzen gegen die Politiker und unser Geldsystem, die er österreichisch galant in die Erklärungen einfügte. Und das vor 11 Jahren!

Für mich eine sehr aparte und amüsante kleine Lektion zu grossen Zahlen. Schaut doch mal rein. Denn der Netto-Gewinn ist die Verdoppelungsformel. Wie lange man also bei einem bestimmten Zinssatz warten muss, bis sich der Einsatz verdoppelt hat. Wer das noch nicht wusste, vielleicht bleibt's jetzt mal im Kopf hängen - denn die geschmeidigere Sprachmelodie der Österreicher hilft da möglicherweise mit :-)

Zur Frauen Fussball EM, das Einstein-Super-Size Experiment

Zur baldigen Fussball der Frauen in der Schweiz hat die Wissenschaftssendung Einstein ein erhellendes Experiment gemacht: Zwei U17 Männerteams von Thun und Winterthur spielten auf einem vergrösserten Spielfeld jeweils 56 Minuten lang mit erst noch einem schwereren Ball. Daher auch der Titel, dass die Fussballfrauen, eigentlich die wahren Heldinnen sind.

Der biologische Unterschied zwischen Frau und Mann Physiologie hochrechnet auf Dimensionen von Goal, Spielfeld und Spielzeit, die für Männer gelten müssten, wären die Standardmasse für Frauen gemacht. Sprich, man könnte auch die Dimensionen runterrechnen, die für Frauen aufgrund der Physis geringer sein müssten. Aber da niemand danach fragte, sind die Dimensionen bekanntlich auch für die Frauen gleich.

Das Spielfeld 132 x 84 Meter statt 105 x 68 Meter, das Tor 8.40 x 2.72 Meter statt 7.32 x 2.44 Meter, der Ball 76cm Umfang bei 650 Gramm statt 69cm bei 420 Gramm. Und eben die Spielzeit 56 statt 45 Minuten pro Halbzeit.

Wenn Leute sagen, dass Frauenfussball weniger dynamisch oder sonstwas sei - tja, wenn die Dimensionen der Physis angepasst ist, wird auch der Männerfussball langsam, ungenau ... reduziert man das Tor auf Frauendimensionen, dann muss es eigentlich ungefähr 6.76 x 2.25 Meter sein.

Die Episode mit dem Goalie-Trainer und der Goaliefrau der Nati-U19 zeigte dann auch deutlich: Tamara Biedermann ist in so einem Tor genauso schwer zu bezwingen wie ein Manuel Neuer im Standard-Tor. Dann gelingt auch der Briefkasten-Schuss nicht mehr so leicht, sie erreicht auch Bälle mit den Beinen wie ein Tormann, die direkt in die unteren Ecken gezirkelt sind. Im Standard-Tor muss sie daher hechten.

Die jungen trainierten Herren hatten in der Pause schon recht gestöhnt, sie seien tot ... es kam zum Penalty-Schiessen. Auf dieses Tor :-) ... Winterthur gewinnt.

Es war sehr amüsant zu sehen. Ich hatte zwar nie über Frauenfussball gelästert wie andere biersaufende, gröhlende Proleten, aber auch ich hatte mir nie überlegt, dass man die Leistungen der Frauen eigentlich um den Faktor +15% höher anrechnen muss.

Es zeigt, dass Männer attestieren müssen, dass Frauen wesentlich besser Fussball spielen als Männer. Einfach deshalb, weil sie dieselben Spielgeräte benutzen (müssen).

Die Jungs der beiden Teams empfanden es offensichtlich erhellend zu erleben, wie viel physischen Aufwand die Frauen treiben, oder andersrum, dass die Spielerinnen - skaliert auf Spieler - wohl alle besser wären - was die Physis angeht. Jetzt ist Fussball natürlich nicht nur ein physisches Game, sondern auch ein geistiges. Und hier gibt es ja nun gar keine Unterschiede zwischen Männer- und Frauengehirnleistungen.

Ich werde Frauenfussball weiterhin schauen - so wie bei Männern: ab Championsleague aufwärts - egal welches Geschlecht.

Hopp Schwiiz!

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