R.I.P. Patrick Stewart, aka Captain Picard

86 Jahre lang lebte er auf diesem Planeten, seinem Heimplaneten, und offenbar mit einer - im Star Trek Kanon - Vorliebe für die Provence.

He made it so.

Für mich war Captain Kirk nie eine charismatische Figur, die TOS daher eher langweilig, obwohl ich sie alle sah. Wahrscheinlich war ich auch einfach noch zu jung. Und ich wusste nichts über die Anspielungen, die an die amerikanische Gesellschaft gerichtet waren. Die Folgen waren für mich einfach Geschichten, die irgendwie nicht auf dieser Erde spielten.

Dann kam TNG. Ein dominanter, starker und doch oft zweifelnder Sternenflotten Captain. Und ich war älter. So verstand ich viele Dinge erstmals. Statt Spock einen Cyborg, Data. Mehr Frauen in der Crew.

Star Trek zu sehen war für mich Pflicht.

Später noch viel mehr mit Raumschiff Voyager. Diesmal noch mehr in meinem Weltbild und mit Deep Space 9 dann total meine Welt.

Natürlich habe ich auch seine anderen Darbietungen in vielen anderen Filmen, inklusive Dune und X-Men. Sein Charakterkopf verlieh allen Rollen eine unmittelbare Seriosität und Klarheit.

Doch eben, wäre nicht Patrick Stewart Captain Picard gewesen, wäre ich vielleicht nicht so ins Star Trek Rabbit Hole gefallen. Sein Aufstehen aus dem Captain's Chair, mit einem bestimmten Ruck die Uniform straffend ... eindrücklich.

Nun ist seine Mission erfüllt. Retired from the game play. Oder wohl besser: from Duty.

Rest In Peace.

KI gab's schon 2000 ;-)

Aus meiner Grabbelkiste der Bilder ... fand ich letztens dieses wieder.

Im Kontext von heutiger KI, sprich generativer Text-Schreibung, schon amüsant.

Offenbar war damals schon Karl Klammer mit Halluzinationen ausgestattet ... zumindest dachte es sich der Karikaturist so ...

Wie wir mittlerweile wissen, sind die generierten Texte von ChatGPT und Konsorten etwas milder mit den Menschen ...

Die Geldlüge

Letzthin hatte ich in einem Chat einen Unternehmer über einen anderen herziehen gelesen ... das Opfer sagte was von Fiat-Money und so ...

Der Unternehmer machte sich über den lustig ... er glaube an echte Werte ... ich hatte leider den Anfang nicht mitbekommen, ob der Unternehmer sehr wohl wusste, was Geld ist, aber ich denke, eher nein, denn sonst wäre ihm Fiat-Money mit seinem üblichen Kontext ein Begriff gewesen.

Drum finde ich es grad sehr toll, dass mir folgender Video unterkam. Er ist zwar englisch, aber ich denke, man kann ihm leicht folgen - dank der Animationen.

In 21 Minuten von der prähistorischen Tausch-Gesellschaft bis zur ständigen und unausweichlichen Verschuldung ... sehr eingängig.

Ich hätte dem Unternehmer gerne dies zum Studium angeboten ... leider kannte ich den Video nicht, geschweige denn den Unternehmer.

Ob's was genützt hätte ... das Geldsystem als Lüge zu enttarnen, stellt bei einigen natürlich eine unüberwindbare Steilwand dar ... was hat man denn die vielen Jahre gelehrt bekommen und woran glaubte man ... und ist das wirklich das, was ich mit meiner Lebenszeit weiter am Leben halten will ... das Erwachen ist immer disruptiv.

Und selbst dann, kann man's ändern? Nur zusammen mit vielen anderen Erwachten. Und es braucht Zeeeiiiitt ... doch es scheint, als sei die Zeit gekommen.

Weil die Lüge nicht mehr vom letzten Kreditor, der Erde, ohne Stabilitätsverluste getragen werden kann ... merken es alle auf der Welt: Das Geldsystem ist eine Lüge, ein verästeltes Gedankengebäude zur Verschleierung des Schuldengeschachers. Wenn alle dran glauben, leben einige wenige darin wie die Maden im Speck. Die meisten wohl grad so eben - im Glauben, dass es halt so sein müsse ... "war ja schon immer so". Nein.

Wir alle kennen die Umstände, die gar kein, zuwenig oder sogar zuviel Geld bereiten.

Werden sich die wärmenden Treibhausgase aus der Atmosphäre verziehen, nur weil die USA oder wer auch immer wieder ein paar Milliarden Fiat-Geld druckt? Käumlich ... eigentlich sollte das jeden mit noch normalem Gehirn einleuchten: Diese Konstrukte verwirren nur, dass der Mensch und alle Erdbewohner auf Kredit der Erde leben. Der es übrigens wohl egal ist, ob wir noch ein paar Generationen angenehm leben.

Vielleicht entwickelt sich ja mit der KI und den Robotern die Halbleiter-basierende Nachfolgespezies?

As time goes by ... Harald Schmidt bei der Gruaberin

Einer meiner Heros der Jugend ... Harald Schmidt, im Podcast mit Monika Gruber.

Man kommt ja nicht so schnell los von Youtube. Manchmal leider, manchmal zum Glück.

Ich habe war nicht alles von ihm gesehen, aber die Late Night Show war Pflicht. Egal, was es war.

Jetzt ist er ja nicht mehr im TV, so dass ich ihn schon lange nicht mehr gesehen habe, aber diese 1h30 bei der Gruaberin, die ich ebenfalls toll finde, zeigt mir, dass er immer noch so blitzschnell im Kopf ist und die eher subtilen Kracher rauslassen kann.

Ich habe auch heute noch einige drastische Wortschöpfungen von ihm oder seinem damaligen Writer Team im Sprachschatz ... darf ich heute natürlich nicht mehr so sagen ...

Wie anderen gut gealterten Leuten auch, ist es ihm scheissegal, was andere von ihm denken. So bleibt er scharf und halt wohl eher unbestechlich.

Immer sehr gerne, Harald Schmidt :-)

Star Trek wird 60

Damit ist die Science-Fiction Serie zwar noch 5 Jahre jünger als Perry Rhodan, aber dennoch, wahrscheinlich kennen die meisten Star Trek eher als PR. Obwohl PR eine deutsche Story ist.

Man weiss ja sicher, dass viele der jetzigen, arrivierten Physiker in ihrer Jugend von Star Trek beeinflusst wurden. So auch Professor Doktor Metin Tolan der TU Dortmund. Den habe ich natürlich selbst nie persönlich erlebt, aber schon oft gesehen im TV, weil er in den populärwissenschaftlichen Formaten regelmässig erscheint. Und er hat Star Trek offenbar auch gefressen ... so wie ich ...

Er hielt im März einen amüsanten Vortrag zur Physik von Star Trek. Dies, um unter anderem zu beweisen, dass die Enterprise inklusive Besatzung eigentlich nur 158 kg schwer sein kann ... :-) ... klar, die haben ja auch Trägheitsdämpfer. Und natürlich sind die 158 kg nur die träge Masse ...

Man bedenke, dass Star Trek seit eben diesen 60 Jahren Sachen erzählt, die phantastisch sind, aber offenbar schon Konsistenz haben ...

Ähnlich amüsant ist auch dieser Vortrag, man erkennt das Thema auch schon von Weitem ... der ist zwar schon 7 Jahre alt ... aber sowas ist immer spannend zum Vergleichen, was wir heute haben, wovon vor 7 Jahren noch als Zukunft gesprochen wurde. Nur schon diese Beobachtung ist viel beeindruckender als mancher Vortrag.

WM 2026, Parade der Nationalhymnen

Das finde ich immer toll an internationalen Anlässen: Ich höre Nationalhymnen, die ich - gerade mit all den neuen Teilnehmerländern - noch nie gehört habe.

Jetzt grad Elfenbeinküste und Norwegen. Was mir auffällt: Man kann eigentlich immer sagen, woher die Hymne stammt. Beschwingt die von Elfenbeinküste, getragen die von Norwegen. Quirlige, warme Elfenbeinküste, bedächtiges, kühles Norwegen.

Ob die Attributzuweisung stimmt ... ist völlig egal, aber man merkt schon, aus welcher geographischen Breite das Land stammt ... schön, die Vielfalt, die sich ab und an die globale TV-Präsenzzeit teilt.

The Dancing Robots bei AGT

Die Roboter sind da, und amüsanter als wie bei Amerca Got Talent konnte China wohl seine Überlegenheit in der Roboter-Technologie nicht präsentieren.

Solche die Robies nur so aussehen ist alles noch im grünen Bereich. Vor so einem müsste man noch keine Angst haben, denn die Physik gilt auch für sie. Egal, ob die Choreographie einstudiert ist, egal ob das Zurückweichen auf die Frage, ob Howie Jackie haben dürfe, schon einstudiert oder von aussen per Fernsteuerung ausgelöst wurde - oder gar per Schwarm-KI - es ist sehr, sehr erstaunlich, wo die Chinesen schon sind ... mir hat es natürlich auch sehr gefallen, die gesamte Performance.

So sehr, dass ich den Video hier grad einbette, statt wie üblich, nur auf ihn zu verlinken.

Als die ganze Truppe die Salti macht, ist das schon eine extreme Demonstration der Beherrschung des zweibeinigen Ganges durch diese Roboter. Amazing!


Kein Vergleich zu den klobigen Maschinen, die aber schon 2020 tanzen konnten ... diese jetzt sind geradezu putzig ... so einen will ich auch ...

Fussball WM 2026, der Beginn

48 Mannschaften - alle sagten, viel zu viele. Aber: Wenn ich sehe, was gerade aktuellerweise Spanien gegen die Cap Verde ablieferte ... da muss ich schon sagen: Es gibt offenbar einfach keine Schlachtopfer mehr, alle Mannschaften sind eben gut, denn sonst wären sie nicht dabei.

Klar, ich weiss auch, dass es Tourniermannschaften gibt. Aber ich lege es lieber anders aus: Es gibt eben keine schlechten Mannschaften mehr heutzutage. Da muss ich natürlich als Schweizer auch beschämt auf unsere Mannschaft schauen. Die hat auch das "schwache" Katar nicht untergekriegt, obwohl es alle erwarteten.

Die Schweiz und Spanien, wirkten beide energielos, willenlos, langsam, langweilig, harmlos.

Mir gefällt das neue Format. All die kleinen Debütanten-Mannschaften ... zeigen, dass nicht nur Einzeltalente in den grossen bekannten Clubs spielen können, sondern dass auch ihre Herkunftsländer mittlerweile ein ganzes Team guter Qualität hinstellen und hinschicken können.

Bisher gefällt's mir :-)

Ach ja, wie gross ist das Volumen einer 8-dimensionalen Kugel schon wieder?

Klar, diese Frage ist natürlich essentiell. Schliesslich ... äh, was ist denn eine 8-dimensionale Kugel? Gibbet dat? Und wenn ja, wieso und was kümmert's mich?

Nun ja, im 3D Leben ist das uninteressant - vielleicht - who really knows.

Aber in der Mathematik gibt es ja keine Physik, keine Materie, nur Formeln und Rechnen. Drum sagen ja einige, Mathematik ist die purste Wissenschaft. Auch wenn ihre Resultate aber auch gar nichts mit unserer Erfahrungswelt zu tun haben. Denn eine 8D Kugel, was soll das denn sein?

Spannenderweise ist das Volumen einer 8D Kugel wieder kleiner als eine 3D oder 4D Kugel. Wie kann sowas denn sein?

Klingt schon esoterisch, sich mit solchen Dingen zu beschäftigen ... aber: Archimedes tat das 2000 Jahre vor uns schon ... und wir alle kennen ja die Kreisformeln.

Also:

der Umfang eines Kreises: 2 πr
die Fläche des Kreises: π r2

die Fläche der Kugel: 4 π r2
das Volumen der Kugel: 4/3 π r3

für den Radius = 1 können wir das r ja weglassen und dann ist es

der Umfang eines Kreises: 2 π
die Fläche des Kreises: π

die Oberfläche der Kugel: 4 π
das Volumen der Kugel: 4 / 3 π

Soweit kennen wir das wohl alle.

Die Fläche einer 4D Kugel?

Einfach: π2 / 2
das Volumen der 4D Kugel: π2 / 2

Und die 8D Kugel?

Einfach: π4 / 3
das Volumen der 4D Kugel: π4 / 24

Woher ich das weiss? Was heisst schon wissen ... ich habe mir dieses Video von 3Blue1BRown angeschaut, und es hat mich fasziniert. Denn auch wenn ich physikalisch nicht weiss, was eine 8D Kugel ist, so kann ich doch der mathematischen Herleitung folgen. Und die ist bestechend, denn sie startet da, wo wir uns alle auskennen, in der 3D Erlebniswelt und der Abstraktion der 2D Welt, die wir auch kennen, weil die 2D-Welt in der 3D-Welt enthalten ist. Demzufolge ist die 3D-Welt in der 4D-Welt enthalten ... aber das geht für unsere 3D Sensoren und Erfahrungen ja schon nicht mehr. Vor allem der Verstand klinkt sich aus. Denn der wurde halt geschaffen für den Umgang in der 3D-Welt.

Die Entwicklung der allgemeinen Formel zur Berechnung des Volumens von n-dimensionalen Kugeln lautet also:

π(n / 2) / (n / 2)!

Easy, nicht? Hat zwar etwas Komisches drin, die Fakultät eines Bruches. Aber da die Fakultät ja rekursiv definiert ist, kann man jede gebrochene Fakultät ja ausrechnen lassen. Diese Formel entstand einfach durch mathematisches Verallgemeinern und Umformen.

Eben, drum, Video schauen. Die Mathematik macht es einem einfach - den Bezug zur gewohnten Realität herstellen ... wohl unmöglich für uns.

Es ist spannend zu philosophieren, ob diese Formel eine Bedeutung haben könnte für uns Menschen. Vielleicht die, dass es wirklich 3 bis 4 oder gar noch 5 Dimensionen brauchen kann, um Leben Raum zu geben, denn ab 7 und mehr Dimensionen nimmt das Volumen der Kugel ab - ergo weniger "Platz" für Wesen.

Wie und was auch immer - wie den Vortragenden im Video finde ich es faszinierend, wohin reine mathematische Überlegungen führen. Und was jeder eventuell für sich daraus ziehen könnte.

Bitcoins CHF ATH bei CHF 100'000.-

So, wenn man den Bitcoin-Preis in einem starken Shit-Coin, dem CHF, bemisst, dann war der Bitcoin noch nie höher als CHF 100'000.- Das ist nun passiert gemäss CoinGecko am 6. Oktober 2025 um etwa 20h57 CET.

Schon krass ... 1 BTC = 1 BTC ... nur in den Vergleichssystemen, in denen wir halt leben, passiert das Merkwürdige. Etwas "Sinnloses" wird so stark bemessen ... daher mein anderer Artikel Wer schenkt mir 7 Bitcoins? Und warum?. Es ist ja schliesslich wirklich erstaunlich, wie wir zu "Geld" eingestellt sind ...

Was auch immer die Kritiker vorbringen ... muss denen ja als Verhöhnung ihrer Meinung vorkommen. Nun, aus meiner Sicht zurecht :-)

So, wenn der Bitcoin noch gegen 1 Mio. XYZ gehen soll, dann auf zu neuen unerklommenen Höhen. Hühott

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