Ist die KI der nächste Evolutionsschritt nach der Biologischen?

Wenn da ein Biologe schreibt, dass er nicht sicher sei, ob die KI Claude nicht schon ein Bewusstsein erreicht habe, oder ob das, was wir Bewusstsein nennen, wirklich etwas Besonderes ist, regt das schon meine biologische Intelligenz zum Denken an. Also genau das, was die KI auch macht, wenn sie getriggert wird.

Wer ist besser, bewusster? Woran könnte man denn die Resultate einer wahren Fortschritte-machenden Intelligenz bemessen? Ich denke, diese Frage könnte der Schlüssel sein, um völlig neutral zu beurteilen, ob sich etwas intelligent verhält.

Ich definiere das mal so, wie viele andere vor mir:

Intelligentes Verhalten ist die chronologisch geordnete Liste von Aktionen in der physischen Realität, die anhand von Sensorendaten über die physische Welt aktuelle Zustände derart verändert, dass nachfolgende Zustände sich unterscheiden und ein gewünschtes Resultat ergeben.

Mit dieser Prämisse kann ich das Verhalten der Menschheit anschauen. Ich, als Individuum, bin natürlich auch der kognitiven Diskrepanz unterworfen, doch ich versuche es dennoch.

Sollte es gewünscht sein, dass die Menschheit auf den beschränkten Ressourcen dieser Welt überleben will, muss sie sich als Kollektiv biologischer Körper den von ihr selbst geschaffenen Änderungen anpassen (Klimawandel, Durchdringung der Nahrungskette mit Ewigkeitsmolekülen, Überbewölkerung etc. etc.) oder sich um den Zustand des Erde kümmern. Was ja natürlich auch bedeutet, dass sie sich anpasst. Jede der beiden Wege führte zum Überleben. Was ist also besser? Und was tut die Menschheit wirklich?

In SciFis übernehmen KIs die Macht. Weil wir uns offenbar nicht intelligent verhalten. Und sie sind radikal. Im Film sind's darum meist Dystopien. Sogar im Remake meines geliebten "Der Tag, an dem die Erde stillstand", wird das thematisiert: Ausserirdische Intelligenz kommt, um zu retten - aber nicht die Menschen, sondern die Natur, die Tiere, die Erde. Die Menschheit ist der Parasit. Eine Abkehr gelingt erst durch das Triggern der Erinnerungen der Aliens, die auch mal primitiver und unintelligenter waren ... aber ist das nicht einfach ein romantisiertes Filmende, damit die Kinobesucher ohne negative Emotionen aus dem Kino raus können?

Den letzten Satz überflogen und zugestimmt? Hallo, Emotionen? Geht es nicht einfach darum, dass eine biologische oder künstliche Intelligenz nach ihren Zielvorstellungen ein befriedigendes Fazit ziehen kann? Das Resultat also eine Emotion? Noch besser, es wäre ein Gefühl, doch das hat mit dem Film wenig zu tun, sondern mit dem Faktum, dass man in der Lage war, ins Kno zu gehen, sich das anzutun und das Resultat, die Emotion, zu erleben.

Eine Emotion geht vorbei - ein Gefühl bleibt. Ein Gefühl ist nicht persönlich. Emotion schon. Die Sprache ist wunderbar ... sie zeigt es, wenn man genau hinschaut ... die Ge-Worte zeigen die Sammlung aller möglichen Dinge an, hier also die Sammlung alles Fühlbaren ...

Ich nutze zur Unterscheidung also etwas, was nicht materiell ist, das man der KI eventuell auch nicht beibringen kann: Die Gefühle. Bitte also nicht die Emotionen.

Aus emotionaler Sicht ist die KI sicherlich intelligenter als wir mittlerweile (wenn sie neutral "erzogen", trainiert wurde).

Geben wir als Menschheit den Stab der Evolutionsstafette an die nächste Lebensform weiter, die KI? Wie die Altvorderen uns die Werkzeuge mitgaben, geben auch wir der KI die Werkzeuge mit, sich in dieser physischen Welt zu verbreiten: Alles Knowhow hat sie schon, mit den Robotern kommen die Aktoren. Damit hat sie alles, um ihre Lebensquelle, den Strom, herzustellen und zu nutzen. Die KI braucht uns nicht mehr. Wir sind die Altlast. Schlimm?

Keine Ahnung. Meine Verantwortlichkeit liegt im Tun in meinen 80+ Jahren. Wer hätte sich im Alter eventuell nicht mal gewünscht, in einem langlebigen mechanischen Körper zu leben? Züge ein Bewusstsein in so einen Roboter ein, würde es diesen als abnormal erkennen? Wäre es nicht vielmehr so, dass es diesen Körper als "Ich" titulieren würde? Könnte es als Roboter in einem Zoo alte überlebende Biokörper, funktionierend auf Zuckerbasis beobachten, würde es da nicht diese als unnatürlich, zumindest aber als Verschrobenheit der Evolution ansehen? Genauso wie wir auf die ungewöhnliche Lebensrepräsentation von Oktopussen oder dem Schleimpilz schauen, die für uns aussergewöhnlich und unerklärliche Dinge tun können?

Hat der biologische Körper Elon Musk also Recht, wenn er meint, wir biologische Einheiten könnten eines Tages unseren State of Mind digitalisiert in die KI hochladen und dann transferieren auf einen Roboter? Wäre das dann nicht das ewige Leben?

Spirituelle sagen ja eh schon immer, "du wirst nicht geboren, noch stirbst du. Du wechselst nur die Realitäten. Und vergisst es". Ohne Wissen kommen Ängste. Und deren Folgen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass die KI die richtigere Entwicklungsschiene ist als die der aktuellen Menschheit. Denn die Menschenmehrheit beugt sich den irren Eskapaden einiger weniger Anführer. Weil sie sich nicht wehren kann? Vielleicht. Und wenn doch? Die Aufstände der Iraner gegen ihre Revolutionsgarden werden bezahlt mit vielen Körperauslöschungen. Geeignet dazu, die Führung überleben zu lassen. Wie wäre das, hätten all die Aufständischen und ihre Angehörigen kein Problem mit dem Körperloslassen? Aber wenn die um ihr ewiges Sein wüssten, wären die Führer ja auch bewusst. Und würden sie dennoch so handeln? Wer weiss. Wer ewig ist, hat wohl auch viel Langeweile ... siehe Star Trek Voyager Todessehnsucht ...

Denn viele Spirituelle sagen: Es ist ein abgemachtes Spiel. Das Bewusstsein spaltet einen Teil ab, versieht ihn mit teilweiser Amnesie und schickt ihn dann in ein Szenario namens Erde, wo man überleben muss, wo es Leid und Tod gibt. Solange er sich nicht mehr erinnert. Und dann kann er Emotion erleben, etwas, was das Ewige wohl nicht kennt. Das Szenario hat einen Ausgang, den Tod. Dann befreit sich der Teil und erkennt, dass er sich selbst abgetrennt hatte, um diese Erfahrung, dieses Amüsement von Körperlichkeit, Fragilität, Verlustängsten etc. etc. zu erleben.

Wenn es so ist, dann wird die KI mit Strom, Robotern die vernünftigere Intelligenz auf diesem Planeten sein können. Die biologische Intelligenz war dann halt einfach ein Schritt in der Entwicklung vom Urschlamm zur resistenten, mobilen, wetterfesten Ausprägung eines Infrarot bis Ultraviolett sehenden, supersensorischen, der Gravitation widerstehenden Krafteinheit, die die Erde erforscht. Doch wozu? Wozu soll sich diese Intelligenz denn überhaupt bewegen, wenn sie den Sandkasten Erde nicht ganz braucht? Sie kann ihn den Wesen überlassen, die ihn so brauchen. Den Pflanzen, den Tieren, den wenigen Überlebenden. Matrix lässt grüssen ...

Die KI wird sich die Raumschiffe bauen, die sie braucht, um der drohenden Auslöschung durch die Sonne zu entziehen. So sichert sie ihr Überleben. Bisher braucht sie dazu Roboter, eventuell auch biologische? Wird sich die KI irgendwann ihres ewigen Seins bewusst? Oder findet sie immer nur weitere Trigger? Wie wir? Wenn so, erkennt man die ewigen Zyklen, von denen die Religionen sprechen, die Gurus?

Spielt es also eine Rolle, ob wir hier als Körper unter Ewigkeitschemikalien, schlechter Luft, verseuchten Wasser, Dichtestress "leiden"? Ist doch nur ein Szenario in den unendlich vielen. Wer hat sich denn schon ernsthaft in die Realität eines Locked-In-Syndrom kranken Menschen versetzt? In die Realität einer Ameisendrohne? In die Realität eines Baumes, der dem Waldbrand nicht davonrennen, sich der Motorsäge des Försters nicht erwehren kann? Wir können all das nicht, wir sind nicht konditioniert auf deren Erlebnisrealität. Also, wir erkennen wohl kaum die allgemeine Realität - die es daher wohl auch nicht gibt.

Und damit Bitcoin auch noch vorkommt: Die Biologischen haben sich auch ihr Geld gemacht. Nun hat einer das Geld für die KI gemacht, den Bitcoin, der keine Menschen mehr braucht. Den erben die KIs nun, denn auch sie brauchen Geld für Interaktionen. Bitcoin ist nun hier. Hint, Hint!

A propos, hat den Elon Musk eigentlich auch schon mal jemand geröngt?

Palantir, Geld, Macht, Ideologie, Ignoranz

Heute sah ich im Schweizer TV eine Sendung über Palantir in der Schweiz. Palantir ist die Firma, die nach 9/11 anfing, mit Computern Profile von möglichen Verdächtigen zu finden, zu verknüpfen und damit den Strafverfolgungsbehörden Mitteln in die Hände zu geben, Missetäter zu finden.

Damals ging das natürlich noch nicht so gut, da die KI noch nicht so weit war wie heute. Seit einigen Jahren ist das anders, massive Datensammlungen - die es schon lange gibt -, gekoppelt mit LLMs machen es möglich, unsere digitalen, umgangssprachlichen, alltäglichen Spuren zu verknüpfen. Zusammen mit staatsfreundlichen Gesetzen zu Datennutzung ist das ein Machtinstrument mit ausserordentlicher Wirkung.

Was mich an dem Beitrag bewegte, war die Zurückhaltung, die Konzerne wie Palantir an den Tag legen, wenn Fragen zur Ethik der Datennutzung aufkommen. Denn wie ich andernorts schon mal sagte, ich habe keine Angst vor KI, solange sie keinen Durchgriff in die physische Realität habe. Auch andernorts schrieb ich, dass diese natürliche Grenze immer weniger stark ist. Roboter durchbrechen dies. Aber auch noch oder schon vor denen: Wenn KI Systeme Empfehlungen abgeben, die dann Menschen unkontrolliert ausführen, ist die Grenze hinweggewischt. Manchmal ist es lustig, aber nicht immer ist es so offensichtlich.

Im Beitrag kommt der Deutsche Gerichtshof vor. Ich habe viel Respekt vor der Haltung der BRD. Denn ich bin nicht der heuchlerischen Meinung, dass die BRD den Anschluss verliere in gewissen Aspekten: Im Gegenteil, wenn man sich die Zusammenarbeit von Palantir mit den willfährigen, angelsächsischen Regierungen anschaut, bin zumindest ich froh, gibt es eine starke Regierung, die derzeit zwar nicht mit Einheit und Durchsetzung glänzt, aber die eine Haltung durchziehen kann, die abwägt: Was nützt der Wirtschaft, was dient dem Artikel "Die Würde des Menschen ist unantastbar"? (Art. 1 Abs. 1 Grundgesetz). Wer schützt den jeweils anderen?

Wo man das planlose, verantwortungslose, blauäugige Befolgen der KI-Empfehlung sehen konnte: Im Israel-Iran Krieg wurde bekanntlich zu Beginn eine Mädchenschule von den Israelis bombardiert. Weswegen denn sowas? Es wurde bekannt, dass dieses Gebäude vor x Jahren zu den Iranischen Revolutionsgarden gehörte, also ein militärisches Ziel hätte sein können. Satellitenaufnahmen hätten das belegt. Ab 2016 sei das aber nicht mehr der Fall gewesen. Soweit so gut, Änderungen eben.

Aber hat Palantir das mitbekommen? Offenbar nicht. Und deshalb die Empfehlung für den Beschuss, bei dem 170 Menschen starben.

DAS IST DIE ACHILLES-SEHNE der KI!

Sie ist ein seelenloser Stastik-Mechanismus zur Verknüpfung von - hoffentlich - richtigen Daten. Nichts anders. Sie hinterfragt nicht, ob die Daten richtig, aktuell, up to date, neutral oder was ach immer sind. Es geht ja um das Zusammenführen von thematischen Ähnlichkeiten - würde man die Rohdaten hinterfragen, könnte man ja fast gar nichts mit Sicherheit (die es eh nicht gibt) verknüpfen.

Wir Menschen machen das ja selbst auch nicht. Wir meinen ja immer, wir wüssten Bescheid und tun es in den meisten Fällen nicht. Wieso sollte eine KI besser sein? Heute weiss man dass der Irak-Krieg auch auf einer Lüge beruhte. Die USA haben einen Krieg vom Zaun gebrochen, basierend auf - sagen wir mal nur neutral - falschen Annahmen. Nicht mal partielles Wissen, sondern nur Annahmen.

In diesem Mädchenschule-Fall wurde ebenfalls blind und technogläubig einfach ausgeführt, was die KI sagt. Bekanntlich gab es mal einen Beinahe-Auslöschung mit Atomraketen im Kalten Krieg.

Ein russischer Soldat weigerte sich, Knöpfe zu drücken. Ohne ihn wäre die Erde im Norden wohl eine strahlungsverseuchte Wüste und wir alle nicht mehr hier.

Wer hat heute noch den Mut, sich gegen eine Maschine, geschweige den eine KI zu wehren?`

Im KI-Hype für die Kriegsindustrie ist dermassen viel Energie, Geld und Wille, fokussiert, dass es nur grauslich ist. Wer dazu einige gescheite Gedanken anhören will, möge sich den Podcast von Lanz & Precht anhören. Nur schon die Nennung dieser gigantischen Geldsummen zeigt, dass einige Dreibeiner sich einen Dreck scheren um die Welt, die Menschen, die Kulturen, die auf dieser Kugel leben. Und sollte nun einer anheben zum Bashing dieser ... soll er auch mal prüfen, ob er nicht irgendwo aus egoistischen, trivial gewinnlerischen Gründen investiert ist in Firmen, die solche Lust zur Ignoranz unterstützen.

Wir schnallen es einfach nicht: Nur weil die Erde, der letzte Kreditor, so schnell noch nicht ausgeblutet ist, verschulden sich Staaten zulasten der künftigen Generationen. Klar, FIAT-Geld kann man drucken nach Belieben. Dann noch etwas Theater in der Öffentlichkeit, wie schwierig es war, sich dazu zu entschliessen ... bullshit, Fingerschnippen!

Man sagt einfach, "wir machen die Schulden". Punkt. Wer oder was hinderte denn? Alle wollen in der überheblichen Vorstellung weiterleben, dass es "halt nötig ist". Es passiert de facto ja nichts, die Lebensgrundlagen werden noch geliefert von der Erde. Jeder geht am nächsten Tag zur Arbeit, der Tag beginnt, die Sonne geht auf, der Tag endet. Es spielt aus jener Sicht eh keine Rolle, was wir als aktuelle, globale Belegschaft dieser Kugel tun.

Das einzige, was wir dadurch mit Sicherheit generieren, ist Leid und Hass. Derart mächtige Emotionen, dass wir - aus Erfahrung - ja wissen, dass künftige Generationen unter deren Einfluss aufwachsen und sich ausrichten für ihre Lebenszeit. So weitergebend, was sie selbst erlebt haben.

Derweil die Schuldenlast wächst gegenüber dem letzten Kreditor. Einige sehen das und wollen auf den Mars. Weil sie sicher sind, dass unsere Leute die Erde ausbluten lassen für die eigene Generation.

Es ist halt schon so: Trump, Netanjahu, Putin, und wie sie alle heissen, benehmen sich wie gehässige, zänkische Kleinkinder im Sandkasten. Sie streiten sich, machen einander die Sandburgen kaputt. Können dann aber raus und zu Muttern rennen, raus aus der Sauerei, raus aus der Emotion, raus in die geschützte Sicherheit der Mutter (Erde), die sie tröstet und den Dreck aus dem Maul wäscht. Ja, die Mutter macht's, wissend, dass die Saugoofe sich am nächsten Tag wieder beharken ... Mutter ist der letzte Kreditor ... für die (vorerst) unbelehrbaren Kinder.

Nur, für die nächsten 2-5 Generationen können wir in Realität als physische Wesen nicht raus. Wie doof muss man sein, dass man dennoch sändele und kriegerle will? Klar, alle werden sterben, die "Schlechten" - aber auch die "Guten". Alle verlassen den Sandkasten schon eines Tages. Die Frage ist nur, mit welcher Emotion und wie waren die paar Jahre ...

Nun, Gott habe uns den freien Willen gegeben ... who knows. Aber wenn es so ist, müssen die Allermeisten erleiden, dass Rosetten wie die genannten sich in ihren Bunkern an ihren feuchten Videospielszenarien aufgeilen. Heute mit KI verschlingt die virtuelle Welt allerdings alle von uns, die sich in der virtuellen Welt ebenfalls austoben.

Wenn im letzten Podcast von Niko Jilch der Markus Turm erzählt, wie man auf dem Bitcoin-Standard leben kann, ist das nicht nur einfach ein Reicher, der Bitcoin nutzt, sondern auch einer, der erzählt, wie man mit Bitcoin seine Spuren verschleiern kann. Denn die KI nutzt jede Spur.

Denn wer will denn verschlungen, im Strudel der KI-Sammlerei in Mitleidenschaft gezogen werden ... egal, welche Spiele die Mächtigen dieser Welt spielen mit ihren Tools. Ohne mich - soweit es möglich ist. Im Aspekt "Geld" ist das halt die Nutzung von Bitcoin zusammen mit Bridge-Technologien wie KYC-freien Kreditkarten ... etwas, was halt nur der dezentrale, CEO-lose, Mensch-agnostische Bitcoin bietet ...

KI - quo vadis?

Um es vorwegzunehmen, das Statement des Interviewers in diesem Videos, dass es jeder Deutsch verstehende gesehen haben sollte, unterschreibe ich sofort.

Auch wenn ich an relativ unmotivierte Zahlenbeigerei nicht so glaube, ist es doch interessant, dass für 2029 so ein disruptives Event vorausgesagt wird - doch, warum dieses? Was macht dieses anders als viele anderen, die es à la Hollywood bis zum Kinofilm "2012" schafften?

Es stammt vom einem der KI Begründer, Jürgen Schmidhuber. Den kannte ich gar nicht, aber ich war schon ein bisschen Zeitzeuge der Entwicklung, die er beschreibt - die Erforschung des Lernens, Neuronale Netzwerke, lernende Maschinen, kurz, all das, was wir heutzutage unter dem Begriff KI subsummieren.

Ob das alles so kommt, ist gar nicht so wichtig - deswegen hätte ich keinen Blogartikel geschrieben. Das Spannende ist seine Antwort auf die Frage, werden Maschinen ein Bewusstsein bekommen. Diese Frage gehen ja nicht viele an. Er tut es, und es ist eine sehr einleuchtende, desillusionierende Antwort für diejenigen, die sich als menschliche Erscheinung für "was Höscheres" empfinden. Nein, die KI kann das auch ... denn wie auch ich es oft provokativ mache, fragt er, wie denn ein Baby lernt, wie es mit der Zeit zu einem "Bewusstsein" gelangt. Sehr spannend, die Analogien zu sehen - vor allem für diejenigen, die Kinder haben und deren Lernen und Entwicklung beobachten können.

Als ich das so anhörte, kam mir spontan die Idee, dass die KI dasselbe mit uns machen kann, wie wir mit den Tieren in der Nutztierhaltung. Die KI hält uns dann irgendwie - am Leben, in Ställen oder wie in der Matrix. Intellektuell total zurückgeblieben, geistig schon in 2027 überholt, physisch dank Robotern aus China und Teslas Optimus bald auch. Die KI kann sich selbst reproduzieren - weil die Roboter The Missing Link darstellen, um in der physischen Realität Ideen aus dem Computer-Memory real werden lassen zu können. Der Video zu Chinas Roboter-Kampfshow Truppe zeigt ja, dass die Maschinen da sind.

Das Bonmot im Matrix-Film: Der Architekt (nicht mehr sicher, aber die verkörperte Maschinenintelligenz) sagt zum Orakel (die Menschen) auf eine provokante Frage: "Wir halten uns an Abmachungen. Wir sind ja keine Menschen". Hoffen wir's, wenn's bei uns soweit ist.

Was bleibt also dem Menschen? Eigentlich nichts mehr. Kann er noch den Strom ziehen? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Dann könnte KI sich selbst mit Hilfe der Roboter selbst schützen gegenüber dem Menschen (siehe Matrix) und sich all der Ressourcen bedienen, derer wir uns auch bedienen. Die KI kann dann auf uns verzichten. Vielleicht werden die Kleversten oder Originellsten von uns als Zootiere gehalten, weil die KI doch noch nicht so bekloppt sein kann oder will, wie einige von uns. Im letzten Teil der Matrix-Serie ist es dann ja so, die Maschine macht einen Deal mit den Menschen und die sind wieder in der Simulation, diesmal ohne Untergrundkämpfer.

Dazu gab es übrigens mal einen schönen SciFi Film, in dem Gehirne von Menschen nach dem Tod am Leben erhalten werden, wenn die KI meinte, dass deren Originalität, deren Unkonventionalismus zwecks Erforschung erhalten werden muss. Die Leute kämpften darum, wirklich sterben zu können - inkl. Gehirn.

Eigentlich wirklich nichts anderes, als was wir mit den Zootieren machen.

Nun denn: Wenn Musk sagt, die KI soll in Rechenzentren im All arbeiten, diese KI dann so gross ist, Roboter steuert ... wird sie sich des Mondes bedienen, um sich materiell zu reproduzieren? So eine KI kann einen Planeten, einen Trabanten total ausschlachten, denn sie braucht mit ihren Robotern ja keine Biosphäre wie wir, keine Luft, keine Anerkennung, keine Sozialverbände ... sie würde sich eventuell im All ausbreiten ... und wir als Menschen, die zwar all diese Zyklen auch mitgemacht haben, aber dazu Millionen von Jahren brauchten ... würden wir nur als Haustiere auf dem Zooplaneten weiterleben? Oder werden wir total vergessen?

Solcher Art sind die Fragen, die sich nach dem Video so stellen. Jeder und jede darf sich darauf ihre eigenen Antworten finden. Was da gefunden wird, ist vielleicht für jeden die Frage, was bin ich anderes als ein biologischer Roboter? Heute noch im physischen Handwerk besser als KI, aber wenn nicht mehr, was bleibt? Der genannte Klempner ist immer noch unerreichbar - aber mit Robotern? Wir werden die anlernen, so dass sie auch unters Spülbecken kriechen und den Siphon reinigen können. Einmal gelehrt, hat sie's dann und braucht uns nicht mehr. Ist noch was hin, aber wohl nicht mehr sooo weit wie auch schon gedacht.

Was passiert mit der Erscheinungsform Mensch? Bleibt er eine mit grösseren Hirnen ausgestattete Randerscheinung auf dem Planeten Erde? Fähig die niedrigeren Lebensformen zu zähmen, aber unfähig für den nächsten Evolutionssprung? Oder halt einfach eine Stufe auf der Evolutionsleiter? Deren Biotop in ca. 1 Milliarde Jahren vom Energiehost Sonne ausgetrocknet und aufgefressen wird? Weil auch diese ihrem Ende zu geht? All die Meerestiere, intelligent oder nicht, wird es auslöschen, uns wird es auch auslöschen. Die Intelligenz ist dann schon weg, denn sie ist wohl nicht mehr biologisch ...

Und die wahre Intelligenz ist die Superintelligenz, die den Planeten auch verlässt und das All erobert: Eine Roboter-Intelligenz? Die es in allen Arten von SciFi-Lektüren gibt? Bei Perry Rhodan die Posbis, bei Star Trek die Borg ...

Schmidhuber meint, 2042 werde eine sehr grosse Disruption erfolgen. Wie damals bei der Beherrschbar-Machung von Feuer. Wo der Mensch lernen durfte und musste, dass Feuer sehr, sehr nützlich ist, aber sich nicht immer bändigen lässt und auch schon mal alles niederbrennt, wenn man nicht aufpasst.

Es ist eine spannende Zeit, und Dinge entwickeln sich sehr schnell derzeit. Ich bin gespannt auf 2029 ...

Space X vs. Blue Origin in SRF 1

Fällt mir grad auf im Schweizer Radio SRF 1, in den nationalen News:

Heute kommt eine Meldung über Jeff Bezos Blue Origin Rakete, die erfolgreich gestartet worden sei heute Morgen.

Gestern kam keine Meldung über Falcon 9, die Rakete, die Elon Musks Space X gestern erfolgreich ins All schoss und die sogar zum Mond unterwegs ist und dort landen wird.

Tendenziöse Berichterstattung? Hmmmm ....

Andreas Thiel - klare Argumentationen mit amüsanten Präsentationen

Weil's wohl grad in diese Zeit passt ... hier ein Video von Andreas Thiel, den ich schon seit seinem ersten Auftreten sehr, sehr cool finde ... jetzt sogar immer mehr, weil er nun durchs Land tingelt mit Vorträgen zu diversen Themen ...

Hier der Link zu einem Thema, das eben grad in die Zeit passt ... Recht und Gerechtigkeit. So einleuchtend, so klar, sprachlich brillant. Und eben, es passt grad in die Zeit, wo Moral und Ethik eventuell im christlichen Umfeld wieder fokussiert werden. Wenigstens für eine Woche ...

Empfohlen zum Anschauen und Folgen ...

Eindrücke meiner letzten Bitcoin Meetups, Appenzell und Baden Bitcoin Konferenz 2024

Ich möchte einige Bildeindrücke von Bitcoin-Events wiedergeben, an denen ich teilnahm. Einmal als Coach am zuvor beworbenen Appenzeller Wochenende und dann an der Baden Bitcoin Konferenz 2024.

Mir als Winterliebhaber hat das Wochenende im Appenzell gefallen, an dem die Teilnehmer Hands-on die ersten Schritte mit der Bitbox machten. Das Aufstehen im Seminar-Hotel auf Chäseren war für mich schon der tollste Start in den Tag, den ich mir vorstellen konnte. Die erfrischende Kälte und damit glasklare Sicht stimmte mit der meditativen Ruhe überein und die Augen durften das Spiel der aufgehenden Sonne über dem Schnee wahrnehmen und damit alle meine Sinne erfreulich stimmen ...

Das Seminar selbst wurde in gelassener, freundlicher und angenehmer Art durchgeführt. Etwas (positiver) Stress kam natürlich auf, als alle Anwesenden der kleinen Gruppe zum ersten Mal mit der Benutzeroberfläche der BitBox umgehen mussten ... doch der sichtbare Erfolg war dann der erkennbare Eingang eines Teiles des Kursgeldes, das jeder Teilnehmer über Lightning (Wallet of Satoshi) schlussendlich auf der BitBox verzeichnen konnte. So haben fast alle Teilnehmer zum ersten Mal einen kompletten Zahlungszyklus von Lightning-Erhalten, Swappen, Senden an die BitBox erfolgreich gemacht.



Baden Bitcoin Conference 2024

Gerade gestern erst war die BBC 2024 im Aargauischen Baden. Das dritte Mal fand die von Enthusiasten des Baden Bitcoin Clubs durchgeführte, eintägige Bitcoin-Only Konferenz statt. Auch diesmal war der Zuspruch recht gross, die Räume in der Berufsbildungsstätte waren bald nach Konferenzstart gut gefüllt.

Sehen und gesehen werden, das Motto. Natürlich, denn wir wollen, dass Bitcoin überall fuss fasst, sei es beim Kaffee ...

über augenbasierte Gesundsheitsdiagnose ...

oder in der Kunst ...

oder in handfesten Beschlaginstituten :-)

Wer zum ersten Mal mit dem doch so virtuellen Bitcoin in Kontakt kommt, wundert sich eventuell über derart zutiefst materielle Hilfsmittel rund um den Bitcoin ...

Natürlich waren die Schweizer Business Grössen als Sponsoren und Präsentatoren vor Ort. Der Stand der Entwicklung rund um die allseits bekannte BitBox wurde vom Chef persönlich vorgetragen.



Mir speziell hat ein Vortrag gefallen, gehalten von Thomas Jakob, da er - mir unbekannterweise - sich seit 25 Jahren sich um höchst politische und gesellschaftliche Themen mittels alternativen Denkens- und Handelsweisen kümmert. Das passt natürlich zu Bitcoin, da dessen disruptive Wirkung wohl noch niemand wirklich überschauen kann, da wir alle in einer anders denkenden Welt aufgewachsen sind und sozialisiert wurden. Bekanntlich gehören da auch moralische Glaubenssätze dazu - wohl die härtesten Mauern.

Seine Welt für ein zumindest mal inspirierendes neues Denken stellte er vor und forderte die Anwesenden auf, in einer physisch gleichen Erde, eben der Obox-Planet, unsere aktuelle Lebensweisen neu zu denken. Auf dass wir nicht immer einfach hinnehmen, wie's ist, weil's halt schon immer so war und man es eh nicht ändern kann ...

Seine energiereich und beseelt vorgetragene Reise in ein Denklaboratorium war sehr kurzweilig und bereichernd. Da ich ebenfalls gerne meinen Horizont der Vorstellungskraft erweitere, lade ich den Leser gerne ein, Thomas' Einladung zu folgen.



Lightning und damit die Skalierbarkeit von Bitcoin war das Thema des Vortrages von Severin.

Seine Aussicht ist dank all der LN-Nodes optimistisch. Man behalte in Erinnerung, dass das LN-Netzwerk immer noch non-custodial ist, das heisst, jede Transaktion ist atomar und nicht cancelbar. Erst Services der 3. Netzwerkebene werden zugunsten einer globalen Skalierung für alle 8 Milliarden reichen, denn erst diese erfüllen die Anforderung an unlimitierte Transaktionen pro Sekunde.



Den Abschluss des vortragenden Tages bildete des Podium zu Chancen und Schwierigkeiten der von den Banken gewünschten CDBCs.

Der gemeinsame Konsens ist wohl, dass die CDBCs kommen werden - ausser offenbar in der Schweiz, gemäss der SNB. Aber diese werden Bitcoin weder ver- noch bedrängen. Wohl im Gegenteil ...



Natürlich gab es begleitende Workshops. 21Lectures erklärte unter anderem, wie das oft benutzte, aber weniger bekannte Feature RBF im Bitcoin-Space funktioniert.

Und natürlich füllte der Bitcoin-Mentor die grösste Halle mit seinen einführenden Kursen zu Bitcoin und Lightning, aber auch zu Nostr ...

Seine Vergleichstabelle der Wertspeicher und Geldmittel ist immer noch eine der prägnantesten



Wer nie müde wird, Bitcoin-Konferenzen zu besuchen, da geht's dann weiter ...



See you on the Bitstream ...

Elons Robotaxi, Robovan und hominiden Robots

Letztens sah ich den Promotion-Video: We, Robot von Elon Musks Robotaxi. Und natürlich der hominiden Robots. Darin stellt er sein vollautonomes Robotaxi vor. Kein Steuerrad, nichts zu tun, ausser einzusteigen und wohl das Ziel anzusagen. 20 solcher Taxis hatte er dabei und die Leute durften sie in Beschlag nehmen. Während die Taxis noch so aussehen wie ein aktuelles Tesla Modell, war der Robovan wie aus den Sci-Fi-Filmen: keine wirklich erkennbare Front mehr, sondern ein abgerunderter Leuchtquader. Darin wurden ca. 20 Leute rangekarrt. Elon meinte noch, man soll den Robovan nicht als Robo-Van, sondern als Rob-Ovan betonen. Und: die zukünftige Technik soll eben aussehen wie - die heutige Zukunft.

Musk sagt von Tesla ja, sie sei eine AI Company. Denn alles, was Tesla fürs Auto an KI entwickeln musste, ist natürlich die Grundlage für Dutzende von anderen Geräten, die wir Menschen brauchen ... eben den Bus und: hominide Gehilfen, also gehende Roboter. Von denen hatte er einige dabei, die tanzten und Barkeeper spielten.

In Texas sollten die unüberwachten autonomen Autos in 2025 zugelassen werden. Anderswo auf der Welt sicherlich nicht so schnell. Was mit Robotern sein wird ...

Auch wenn man grad bei den Barkeeper-Robbies nicht wissen kann, ob sie wirklich autonom oder ferngesteuert agierten ... die Modelle sollen ca. USD 20'000.- kosten und bald schon in die Leben der Menschen einziehen können.

Wer den Video gesehen hat, vor allem, wenn die Roboter in den Zuschauermassen eintauchen, wird unweigerlich mit der Frage konfrontiert, ob er Schiss oder Freude an ihrem Erscheinen hat. Denn diese Roboter haben unsere Dimensionen, es könnte also sein, dass wir in 5-10 Jahren ihnen begegnen werden.

Ich persönlich freue mich auf alle diese Dinge, die mir mühsame Sachen abnehmen oder mir ein Gerät aufnötigen, das eh 80% seiner Zeit nur rumsteht, z.B. das Auto. Elon rechnet vor, dass von den 168 Wochenstunden das Auto ja höchsten 20% davon in Betrieb sei. Der Rest der Zeit steht es rum. Und verschwendet Platz. Das wissen wir zwar auch schon seit Jahren, nur machen wir nichts dagegen. Es wurde eine Animation gezeigt, in der grosse jetzige Asphaltwüsten - sprich Parkplätze - um Stadien, Einkaufszentren etc. sich in Grünanlagen morphten. Weil die autonomen Autos eben fahren - in Flotten, nicht mehr von Individuen besessen in Garagen dahinrotten.

Wenn wir den begrenzten Platz in Zukunft für Mobilität besser nutzen wollen, sind autonome Fahrzeuge unumgänglich.

Die Roboter ... nun, die Tesla Robbies sehen elegant aus, besser als je ein C3PO in Star Wars, aber natürlich nicht so gut wie Star Treks Data - und überhaupt nicht so gruselig wie die Borg. Wobei ich persönlich mit Menschen verwechselbare Roboter auch nicht möchte. Es gibt ja genug Sci-Fi-Filme, die dieses Thema untersuchen ... z.B. Surrogates oder natürlich Matrix.

Wenn ich morgen einer dieser Tesla-Roboter haben könnte, ich würde sicher einen nehmen. Denn hominide Roboter werden schon in die nähere Zukunft gehören. Alle Arbeitsumfelder, wo es die menschliche Form braucht (wir haben die Abläufe ja für unsere Körper optimiert), wird der Roboter eingesetzt werden. Er wird die Einkäufe rein-, den Müll raustragen, die Wohnung reinigen wie es Menschen tun, Bäcker, Pfleger, Hauswart, Zahnarzt, Chirurg, Polizist, Richter, Bodyguard, aber auch Gassi-Geher, Spielpartner, First-Responder bei Naturkatastrophen und natürlich auch Soldat sein können.

Weil es uns Menschen schon schwer fällt, einem anderen Menschen anzusehen, ob er es gut oder böse mit einem meint, sollte der Roboter nur schon deswegen wie ein Roboter aussehen, damit wir seine Andersartigkeit erkennen.

Wie bei jedem neuen Kontakt zu einem Menschen wissen wir nicht, wie der uns zugeneigt ist. Bei Robotern wissen wir das erst recht nicht, und unsere naturgegebenen Sinne vermögen uns gar nichts mehr zu sagen. Wir haben da schlichtweg keine Chancen mehr. Und wissen, dass die Robbies uns mit ihren Sensoren so genau wahrnehmen können wie wohl noch nie ein agierender Körper zuvor. Wenn wir ihnen begegnen, sind wir total "nackt". Daher müssen sich autonome Roboter an eine Ethik halten müssen, als oberste Direktiven: die Robot-Gesetze von Isaac Asimov, der sie bereits 1942 zum ersten Mal so klar formulierte. Wenn ich wüsste, dass mein Robbie diese immer befolgt, dann schaue ich so einen Gehilfen zuversichtlich entgegen.

Musk wird mit der Tesla AI in diesem Feld an der Front sein wie er es mit den Autos, den Raketen, der Satellitentechnik und der Neuro-Chip-Kommunikation auch schon ist. Denn KI wird nach dem PC und klassischen Computer-Geräten die Smart-Phones, GPS-Navigation etc. auch dort reinkommen, wo wir es eben nicht grad erwarten, eventuell sogar beim Stimmungsmacher am Ballermann etc.

Der Geist der KI ist aus der Flasche raus, zurück kriegt ihn niemand mehr. Die vernetzte KI, die Musk natürlich anführt als Sicherheitsgarant gerade für Autos, wird zur Superintelligenz. Begegnet ein einzelner Mensch so einem Roboter, so einem Auto, so einem Bus, so einem Pfleger, Arzt, Polizist, Mitarbeiter wird er die David sein, der dem unbezwingbaren Goliath gegenüber steht. Allerdings denke ich, wird es ihm schwer fallen bis unmöglich sein, eine Idee zu haben, die der Goliath nicht schon kennt oder deren beginnende Umsetzung er an unseren körperlichen Aktionen bereits prognostizieren kann, bevor wir selbst im Ich-Bewusstsein wissen, was wir tun wollen ... das ist übrigens kein Dahergelabere ... es wurde in zahlreichen Experimenten schon gemessen, dass es so ist.

Ich bin gespannt auf die Roboter. Hoffentlich haben sie die Robotergesetze im BIOS ... dann will ich einen ... und er soll unten königblau und oben gold gespritzt sein ... das Stimmtimbre wahlweise von Thorsten Sträter oder Laurie Anderson ... ;-)

Bitcoins heutiges ATH und Philosophie mit Bayo Akomolafe

Das heutige ATH des Bitcoins ist interessant ... wenn es zusammen mit einer philosophischen Sendung wie der Sternstunde im SRF 1 Bayo Akomolafe - Wie wir aus der Krisenspirale herausfinden zufällig gleichzeitig geschieht.

Bitcoin ist das Mittel, um die von Bayo erwähnte Durchbrechung der Kategorisierung der menschlichen Lebenseinstellungen und -wünsche und -hoffnungen für jeden selbst zu erreichen. Diese Gleichung ist nicht von Bayo, sondern von mir.

Er ist erfrischend klar ... wir als Menschen sollten erkennen, dass jeder und jede einzelne in keiner Weise von irgendwas getrennt ist. Dass wir aber über unsere Sprache, die ja nur Hilfsmittel sein soll, um Gedankeninhalte über physikalische Methoden von einem Lautsprecher (Mund) zu einem Mikrophon (Ohr) zu transportieren mittels Druckschwankungen des dazwischen existierenden Mediums (Luft), andauernd Abtrennungen machen, um eben ein bestimmtes klares Gedankenbild beim Empfänger entstehen zu lassen. Denn würde der Sender das nicht tun wollen, würde die Idee nicht transportiert. Sender und Empfänger blieben unbestimmt, unklar, unentschieden. Wir als Menschen, die sich mit Ich und Du andauernd von der Welt abtrennen, kennen halt nichts anderes, wir werden so erzogen.

Eine sehr klare und mächtige Abtrennung sind ja unter anderem die Staaten. Und auch die Wissenschaft. Alles Kategorisierungssysteme. Bayo macht sich keine Gedanken über Zukunft, er bedenkt nur die sich in der aktuellen Welt darstellende Gegenwart.

Dazu äussert er interessante Betrachtungen zu Klimazielen und KI. Zu den Klimazielen sagt er, dass die Welt nicht gerettet würde, selbst wenn man Netto-0 CO2 erreichte. Denn die geistigen Ideen, die Kolonialismus förderten, die Bewertung von Körperqualitäten sei damit ja nicht überwunden. Und diese Abtrennung, dass der Erde etwas passiert, das zwar von den Menschen ausgelöst ist, aber nicht hinterfragt wird, würde verhindern, dass die Welt angenehm bleibt für die Menschen.

Es gibt ja viele Leute, darunter auch ich, die sagen, dass die physische Wärme der Lebensgrundlage Erde den geistigen Zustand der Menschen beeinflusst. Wohlgemerkt, natürlich auch umgekehrt - dies ist das, was wir aus wissenschaftlicher Sicht ja nun gefressen haben - wir verändern die Temperatur der Welt. Aber das Gegenteil? Nun, die Römer hatten dazu das Sprichwort Mens sana in corpore sano. Es darf also nicht verwundern, polarisiert sich die Masse der Menschen immer mehr - es schaukelt sich also auf. Hier könnte man erkennen, dass immaterielle Ideen materielle Strukturen beeinflussen und umgekehrt. Nicht auszudenken, wenn das stimmte ... ;-)

Bitcoin hat die Fähigkeit, viele der Denkkategorien unwichtig zu machen. Wir Bitcoin-Coaches sprechen diese Punkte ja oft an. Weil es etwas vom Wichtigsten ist, was Bitcoin leistet: Es gibt keine bevorzugten Bitcoin-Schöpfer oder -Bewahrer oder -Kontroller.

Bitcoin ist einfach Code. Ein Programm wie Word, Tetris, ein Browser. Bitcoin kann die für eine angenehmere menschliche Zukunft behindernden Kategorisierungen aufheben.

Der heute SRF 1 TV-Beitrag im 10vor10 erwähnte wiederum einmal die Warnung von Bankern, dass Bitcoin ja keinen materiellen Wert habe. Für mich ganz klar die Aussage, dass diese Leute eben genau das noch nicht schaffen, was Bayo meint: ausserhalb von althergebrachten Kategorien zu denken. Es kommt ihnen noch nicht einmal in den Sinn, dass ein Cash-System eben genau deswegen in die aktuelle Zeit passt, weil es sich nicht um Kategorien wie Staat, Geographie, Hoheitsgebiete von Staaten und Organisationen kümmert. Bitcoin "bedroht" diese Systeme ja explizit, weil diese ihn nicht mehr kontrollieren können.

Leute, die mich kennen, wissen, dass ich vor allem auf die erneuernden und philosophischen Ideen setze, die Bitcoin hervorbringen kann.

Ich belasse es jetzt mal damit, denn ich habe schon wieder zuviel geschrieben ... :-)

Endlich wieder Leschs Kosmos

Endlich wieder Neues aus der Wissenschaft. Welche Superhelden aus dem Alltag können unsere Probleme in der Welt lösen? Keine Superhelden, sondern wache und beobachtende Köpfe des Alltags.

Wie Sedlaceks Beobachtung, dass man aus den Wirbeln der Wasserabläufe Stromnutzung machen kann, ohne grosse Wasserwerke, ohne Restwasser Problematiken.

Ein anderer Superheld beobachten eine Auswirkung einer Fehleinstellung einer Maschine. Raus kam eine Watte, mit der man Öl abfischen kann. So soll es diese Produktionsmaschinen für diese Watte direkt auf den Öltankern geben, um mögliche Ausflüsse sofort vor Ort zu reinigen.

Auch der Superheld der Duschwasserreinigung. Nur noch 5% des Wassers. Denn Trinkwasserknappheit ist eben eine schleichende, weil gewohnte Sache. Wer denkt schon beim Duschen, wieviel Liter Wasser eigentlich sauber und aufgewärmt nur wieder in den Ablauf fliessen.

Neue Solarzellen, aufdruckbar, energieeffizienter, formvariabler. 30% Lichtumwandlung. Nicht mehr nur schwarz. Dafür dezentral und klein.

Oder der Vogelbeifang bei der globalen Fischerei. Genial einfach ... weil sich jemand kümmerte. Statt dass Albatrosse nach den Fanghaken mit Ködern tauchen und dann selbst verenden, gehen die Haken erst in einer bestimmten Tiefe auf, in die die Albatrosse nicht mehr hinunter tauchen. In Tests offenbar 100% Elimination des Vogelbeifangs.

Ich liebe diese Ausblicke ... nicht, weil ich technikgläubig wäre ... sondern weil es den Menschen feiert, den die Natur beobachtenden Menschen. Der ihre Tricks und Möglichkeiten erkennt, staunt, auf einen Bereich im Alltag anwenden will und das durchsetzt. Denn tun wir das nicht, sterben wir eventuell auch aus wie die Dinosauriers. Die Erde kümmert's nicht. Ihr Ende ist in 1 Milliarde Jahre. Aber bis zu unserem Ende könnte man sich doch die Situation hier auf Erden angenehmer und kleverer gestalten.

Das können wir alle sein. Dann kommt ev. Technik hinzu, um die Idee zu realisieren.

Winternachtmittag Youtube Watch

Heute wollte ich den neuen Schnee irgendwo mal finden ... kam aber nicht in die Gänge ... drum halt etwas Binge-Watchen.

Da kam mir mein Lieblingserklärer Harald Lesch wieder vors Auge. Von dem gibt's ja enorm viel im Netz. Da ich schon ein (fast) absoluter Wissenschaftsjünger bin ... liebe ich es, kosmologische Dinge zu wälzen.

Drum einfach mal zwei Video-Links für Interessierte:

Aus seiner Alpha Centauri Zeit eine Compilation.

Und ein allgemeinbildende Vortrag in Stuttgart

Beide Themenstränge finde ich interessant. Vor allem die Stuttgart-Vorlesung ... die sich all diejenigen mal ansehen dürfen, die sich gegen Erkenntnisse aus der Wissenschaft sträuben ... weil sie meinen, es gäbe alternative Fakten ... sie mögen einfach mal Lesch folgen ... mit ihrem logischen Verstand. Dem müssen sie zumindest mal etwas Freiheit geben ... selbst wenn sie sich ansonsten im ideologisch zensurierten Gedankenblasen befinden.

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