Werdet besser nicht krank, denn ... Ihr werdet sicher sterben

Bevor Klimawandel (die Konsequenz im Grossen) uns dahinrafft, macht es wahrscheinlich die Antibiotika-Resistenz (die Konsequenz im Winzigen). Weil wir Tieren dieselben Antibiotika geben — in der Massentierhaltung(!) — gibt es bald oder schon keine mehr, die gegen Bakterien wirken, die uns betreffen. Denn Bakterien werden gegessen — und springen so oder mangels hygienischer Trennung von Tieren und Menschen halt von Tieren zu Menschen.

Es zeigt sich wieder mal, dass die winzigen Dinge die Grossen erschaffen. Bzw. die Winzigen sind die, die wir übersehen, eben weil wir sie als unbedeutend abtun. Sehr grosser Fehler.

Der Volksmund hat es doch "Wehret den Anfängen" ... die Anfänge sind immer klein ...

Bei der Antibiotika-Resistenz bedeutet das: Wenn Euer Immunsystem nicht mehr in der Lage ist, der Bakterienflut Herr zu werden, dann sieht's schitter für Euch aus. Denn dann kann Euch niemand mehr helfen. Weder Arzt, noch Spital, noch High-Tech-Medizin. Denn wir haben bald nichts mehr gegen die Kleinsten: Die Bakterien.

Dieser The Global Antibiotics Crisis Film beleuchtet diese Dinge. Es ist bezeichnend, dass der Mensch hier eventuell versagen wird. Selbst besteht der Körper aus dem Allerkleinsten, den Atomen, wird bevölkert von Billionen von Bakterien aussen - und vor allem innen.

Es ist nicht neu, aber es ist relativ endgültig und lethal: Wenn der Körper sich nicht mehr der Bakterienflut erwehren kann, gibt es keine Rettung mehr. Der Tod des Körpers ist wohl unumgänglich.

Tja.

Und all der Krampf um "Sicherheit" im Grossen, Angespartes, gesunde Lebensführung ... wären dann vergebens.

Ich glaube und vertraue nur dem, was ich sehe - Bullshit

Ich wollte schon vor einigen Tagen was schreiben, als ich diese Heise News las: Vertrauen in KI.

Vertrauen ist "nur" ein Gefühl, denn wenn man etwas weiss, ist es Wissen, eine Gewissheit. Vertrauen ist eine Emotion, ein Gefühl, eine Täuschung. Vertrauen kann antrainiert werden, von Fremden, Autoritäten, Eltern, Vertrauten( :-) ), Partnern. Es drückt eine Art von Kontrollebene aus, die anderen Menschen gegenüber angewandt wird.

Beispiel: Wenn ich einem Menschen vertraue, dann kann der mir eine Versicherung andrehen. Wirklich wissen (über die Versicherung, den Menschen) kann ich dann ja meistens nicht genug, drum eben kein Wissen. Ich überlasse die Kontrolle der Fakten dem Gefühl. Wir Menschen können das, wir haben eine Geschichte unseres Lebens im Rucksack, daher ist unser Gefühl Vertrauen ggf. auch mal weniger gut oder überschwenglich ausgeprägt. Vertrauen basiert also auf einer Geschichte. Eine KI hat das nicht. Bzw. sie wurde/wird ja trainiert ... dort ist die Geschichte. Es ist die Geschichte des Trainingsmaterial. Und wer fütterte dies der KI? Zu Beginn Menschen, danach KI (Merkwort GAN).

Natürlich, Erziehungsberechtigte füttern den Nachwuchs auch mit motivationsbasiertem Material. Hier also noch kein Unterschied. Aus wiederholten, gleichen Erfahrungen bildet sich im Menschen eine Gewohnheit aus - das Vertrauen, wobei es wohl aus diesem Grund eben Gewohnheit heissen soll: Es ist die Erwartung, dass Gleiches sich immer ähnlich auswirkt. Ich nenne das natürlich nicht Vertrauen. Überspitzt formuliert nenne ich das geistige Faulheit.

Doch ein Mensch hat die Fähigkeit, seine Erfahrungen in einem konkreten Fall über Bord zu werfen und gegen seine Geschichte zu handeln. Das nennt man dann "in der Gegenwart sein". Der Mensch hat etwas in sich, das im Kontakt mit einem anderen Menschen dessen Geschichte wahrnehmen kann – so dass er sich der Geschichte unterordnen kann, sprich: empathisch, einfühlsam, barmherzig sein kann.

Eine KI kann das nicht. Sie hat nur die Geschichte, denn sie ist nur ein dummes Stück Software. Trainiert ja, flexibel nein.

Wie kann man also als EU-Digitalchefin Vertrauen fordern in eine Technik, die nichts Menschliches hat? Eine Technik, die von Menschen entwickelt und trainiert wurde, ja, denen ich aber nie begegnen kann. Was kann ich also erfühlen von deren Motivation, deren Absichten?

Wie kann man Vertrauen fordern in etwas, dessen Motivation im aktuellen Fall man nicht kennt?

Wunderbar daher die heutige News Deepfakes werden perfekt sein.

Mir war das schon immer klar. Da ich einer der C64-Generation bin, sehe ich in meiner Geschichte die Entwicklung der Grafikfähigkeiten innert nur 35 Jahren. Wenn Deepfakes also in 5 Jahren perfekt sind, dann hat der sehende Mensch keinerlei Indikatoren mehr, ein Bild, ein Video von etwas tatsächlich Geschehenem zu unterscheiden.

Und darin soll ich vertrauen? Geht's noch? Wer muss denn aus welcher Motivation gerade mir ein Deepfake unterjubeln wollen? Der Technik muss ich nicht vertrauen, sie ist nur eine Maschine. Den Menschen, die sie steuern, möchte ich vertrauen dürfen. Aber ihre Absichten, die gelangen nicht mehr direkt zu mir. Worauf soll mein Sensorium also ein Vertrauen oder Misstrauen aufbauen? Sic.

Daher glaube ich weder einem Text, noch einem Bild, noch einem Audio-Track, noch einem Video. Ich bin aber auch nicht einfach misstrauisch. Ich gebe einem Artefakt einfach keine Bedeutung (mehr). Es ist nur eine Information. Es hat nichts mit irgendeiner Wahrheit zu tun. Wenn mich etwas interessiert, muss ich mir die Mühe machen, mehrere Quellen zum angebotenen Informationshäppchen zu finden. Dann erst beginne ich, eine Information als wohl wahr für mich zu betrachten.

Dass man die Sichtweise natürlich auch umdrehen kann, zeigen Filme wie Matrix und viele andere. Auch Wissenschaftler überlegen sich seriös, ob wir Menschen nicht selbst schon einfach Instanzen eines KI-Prozesses sind.

"Leben" wir in einer Simulation? Tja ... mind-boggling ...

Es gibt daher eh nur eines, was die Philosophen und Menschheitslehrer seit immer lehr(t)en: Die einzige Pflicht, die du hast, ist glücklich zu sein. Und das kann man allerdings mit oder ohne Deepfakes und KI, mit "Realität" oder "Simulation" erreichen. Zumindest zeitweise.

Also, schafft Euch glückliche Zeiten. Dies bestimme, was Ihr (mit) anderen (an)tut.

Der Run auf Area 51

Letzthin hat doch ein Aufruf stattgefunden, die nun deklassifizierte Area 51 besuchen zu gehen. Statt einer Million seien dann nur 3000 gekommen. Kein Wunder, liegt ja nicht grad um die Ecke, selbst für amerikanische Verhältnisse nicht. Aus ökologischer Sicht war's ja eh besser, wenn's nur so wenige wie möglich waren.

Was wollten die denn dort sehen? Ausserirdische in Alkohol? Wer sind denn die Ausserirdischen?

Die Ausserirdischen sind WIR. Denn die 'Technologie' dieses Planeten und der Bewohner lautet: Photosynthese, Sauerstoffproduktion und -konsumation, 100% Recycling. Für die Kommunikation und Navigation gibt es Schall, Duftstoffe und Farben.

Es gibt richtige Erdlinge, das sind all die Urvölker, die heute noch ohne 'Technik' auskommen. Sie nutzen die endlose Technologie dieses Planeten - sie sind die wahren Irdischen - dazu gehören natürlich auch alle Tiere. Nicht wir, die wir fast immer noch nichts verstehen von der Technologie dieses Planeten. Stattdessen erfinden wir ineffiziente Paralleltechnik, die dennoch ausschliesslich auf dem fusst, was der Planet anbietet und vorgibt - und leiden als Produkte dieses Planeten erst noch darunter.

Die Tiere erwähnte ich überflüssigerweise ... denn es müsste ja die Frage gestellt werden, was uns denn von Tieren unterscheidet – und das ist eine separate Diskussion ...

Wie auch immer: Denn statt auch planetenverträglich zurückzugeben, zerstören wir die Planetentechnologie. Die gesamte Plastiksauerei zeigt das. Die Planetentechnologie kann das aufräumen, aber halt nur in für uns langen Zeitspannen, sagen wir mal einem Jahrtausend. Peanuts für den Planeten, aber halt 10x länger als unser Leben. Dumm für uns.

Wir brauchen sicher keine Angst vor bösen Ausserirdischen zu haben - denn die sind wir selbst. Und wir sind auch die, die den Planeten plündern und die Einheimischen ausrotten - wie es so oft in dystopischen SciFi-Filmen gezeigt wird.

Ceterum censeo: Think globally, act locally.

Bolsonaro sollte abgefackelt werden ...

... ich gebe zu, dass ich das wohl tun würde, begegnete ich dem ... es ist mir egal, dass er nur die Spitze des Eisbergs ist ... aber wenn einem die Macht gegeben ist, etwas zu ändern oder eben in die eine oder andere Richtung zu lenken, so erwarte ich schon, dass es in eine förderliche Richtung für die Welt gehen soll ...

So ist es. Ich habe keine Worte für so einen. Aber ich habe auch keine für unsere Politiker ...

Der Mensch ist halt mehr als eine 1-Sinn-Maschine

Dieser Artikel von heise heute verwundert mich überhaupt nicht.

Immerhin, wenn die US Navy GUIs auf Touchscreens rückgängig macht, kann wohl niemand behaupten, die seien rückwärtsgewandt - zumindest nicht in technischer Hinsicht.

Es ist doch klar, dass der Mensch, der Hunderttausende von Jahren 5 Sinne herausgebildet hat, sich von tumben seichten GUIs mit nur visuellem Input unterfordert fühlt. Nur weil 2007 Herr Jobs die Wischerei als Interaktionsmodell einführte, heisst das ja noch nicht, dass es überall geeignet, geschweige denn fehlertolerant ist ... und schon gar nicht, wenn es um eine möglichst sichere Bedienung eines Geräts geht.

Die Hände und das Gehirn sind mehr als Bildverarbeiter, bzw. wenn man seine übrigen Leistungen wie Haptik, Geruch, Akustik und Erinnerung der Positionen von Fingern an einem bestimmten Griff brach liegen lässt, unterlässt man die Nutzung zusätzlicher, redundanter und simultaner Sicherungsfeatures, die der Mensch dank seinen 5 Sinnen bei jedem Handgriff quasi parallel oder im Multitasking mitlaufen lassen kann.

Bei Wischerei-GUI-Geräten kann man mit echten Tasten die Fingerkuppen als 2. Sicherheitskanal nutzen. Das ist das, was über programmatisch aufblasbare Miniaturtaschen ja auf Touchscreens hoffentlich kommen wird. Dann ist das GUI dann wieder nur ein Kanal, die Haptik der zweite. So, wie der Mensch alle IT-liierten Geräte bis vor Jobs gebaut hat ... aus guten Gründen. Es müssen halt immer zuerst Unglücke passieren, bis auf wahre Erfahrung zurückgegriffen wird.

atupri IT scheint unfähig zu sein

Wenn uns schon alle für die Nutzung eines Dienstes ins Internet drängen ... dann sollte man diesen IT-Bereich aber auch im Griff haben.

Die Krankenkasse atupri scheint das nicht zu können.

Ich will mich seit 2.5 Wochen für deren online-Desk registrieren, das einzige, was ich zu sehen bekomme, ist dies:

Auf meine Anfrage beim Support ... "Ja, das ist leider so. Alternative Wege zur Registration gibt es keine. Probieren sie es einfach später wieder."

Wie peinlich ist das denn, für eine Multi-Million Company? Worauf darf man denn da noch schliessen? Dass deren ganze IT nicht funktioniere? Oder dass dieses Frontend einfach keine Priorität hat? 2.5 Wochen ohne Problembehebung hinterlässt schon ein mulmiges Gefühl ...

Wenn ich mir das erlauben würde mit meinen Produkten ...

Cop Mode bei iPhones - Danke, wusste ich nicht

In meinem Artikel über Apples Face ID schrieb ich ja, dass ich es sehr problematisch finde, wenn ein Gerät etwas zur Autentifzierung benutzt, das man nicht 'unerreichbar' machen kann: also biometrische Merkmale.

Die Face ID ist ja das Paradebeispiel ... das Gesicht kann man nicht mal eben weglegen ...

Und siehe da, so ist es geschehen ... dieser News-Artikel beschreibt, was in China einigen Leuten passiert ist. Klingt genau so wie es in Stanley Kubricks Clockwork Orange bereits 1971 als Dystopie prognostiziert wurde.

Auch in jenem Artikel steht allerdings drin, dass Apple seit dem Touch-Sensor - und danach der Face ID - jedem Gerät einen schnellen Shortcut verpasst hat, mit dem man diese biometrischen Methoden abschalten kann, so dass das iPhone danach konventionell über eine Passphrase entsperrt werden muss.

Man muss also noch die Hände am iPhone haben, bevor einem die Aggressoren das iPhone entreissen können. Und zählen muss man können, denn 5x hintereinander etwas zu drücken - diese Ruhe muss man dann noch haben. Also besser im voraus einstellen, den Cop Mode ...

Wusste ich nicht. Danke, dass bei Apple Leute auch so denken.

Dringend gesucht: Flötotto Flowerpower Standventilator

Vor ca. 3 Jahren habe ich beim Umzug eines guten Freundes bei ihm diesen Ventilator entdeckt, der mich sofort geflasht hat: Ein Standventialtor, der einfach in jeder Geschwindigkeit absolut geräuschlos ist! Genau das, was ich seit Jahren suche. Leider liess sich mein Freund nicht erweichen, mir sein Exemplar zu verkaufen.

Mein beste Ventis sind derzeit die Silent-Modelle von Rowenta, die aber allesamt mindestens Windgeräusche machen. Ich weiss wirklich nicht, wieso keiner ein Gerät herstellen will, dass absolut geräuschlos und doch noch erschwinglich ist. Dieses Modell zeigt doch, dass es geht. Sowas verstehe ich jeweils nie. Wollen die Kunden denn wirklich, dass man einen Fan hören muss? Also ich nicht.

Bisher hatte ich weder Ahnung von Preis, Hersteller noch sonstwas. Jetzt aber ist es klar, das Teil heisst Flötotto Flowerpower Standventilator.

Warum in den nirgendwo mehr zum Kaufen finde, weiss ich nicht.

Ich bin dankbar um jeden Hinweis, vielleicht kann mir jemand einen verkaufen? Farben sind natürlich zweitrangig, wenn ich wählen kann, sind es Organe, Blau und Rot.

Vielen Dank für die Mithilfe!

Wieso tut Madonna sich das an?

Gestern habe ich nebenbei den ESC geschaut und damit auch den Auftritt von Madonna. Der war grottenschlecht - vom Gesang her ... es fiel wohl sicher jedem auf. Fremdschämen.

Ich war daher gespannt auf den Kommentar von Sven Epiney, der ja der Kommentator der SRF war. Erwartungsgemäss liess er mit keinem einzigen Wort seinen Eindruck verlauten. Professionell.

Barbara Schöneberger im Deutschen TV sagte in der After-Show Party dann "jeder sang besser als Madonna". Stimmt aus meiner Sicht.

Ich fragte mich schon während Madonnas Auftritt "Wieso nur?". Wie sollen dich deine Fans denn in Erinnerung behalten? Immerhin sollen den ECS ja 200 Millionen Leute sehen ... als alternde Frau, die nur noch von ihrem Ruhm lebt? Für sich? Die sich erlaubt, minderwertige Qualität abzuliefern? Alle Fans lieben ihre Musik, ihre Qualität, auch ich teilweise. Und dann das.

Dieser Auftritt - er demontiert Vorstellungen. Das ist ja an sich nicht schlimm. Doch gerade bei Musik gehört halt die Emotion so inhärent dazu, dass man sie nicht abtrennen will. So war ich einfach enttäuscht, dass Madonna "es nicht mehr bringt". Ob sie das auch weiss oder sich eingesteht? Sie hat klargestellt, dass sie vorbei ist im Musikgeschäft. Ob sie das so wollte?

Im Leben kommen manchmal Ereignisse, in denen man sich entscheiden kann, wie man weitergehen will. Ob man festhalten will an der Vergangenheit und zur Gänze nur noch in ihr leben, oder ob man die Vergangenheit in Ehren ruhen lässt und für sich klärt, dass das eine Warheit war. Die aktuelle Wahrheit ist aber möglicherweise oder fast sicher anders. Es ist die Gegenwart. Und wenn sie sich selbst anhört, wird sie sicher wissen, was es geschlagen hat.

Ich hoffe es für sie - ich hoffe es aber natürlich auch für mich. Dass ich immer klar sehe, was meine Warheit und was die aktuelle Wahrheit ist. Damit ich in der Gegenwart leben kann.

Kreditkarten Ärger - Diesmal mit 3D Secure

Ich ärgere mich ja schon lange mit gewisser Regelmässigkeit darüber, dass sich Kreditkarten-Firmen wie MasterCard und Visa einen Dreck um die Sicherheit ihrer Systeme scheren - in dem Sinne, dass sie die Nutzung der Karten nicht wirklich auf Rechtmässigkeit absichern.

Ich habe eine Kreditkarte, explizit nur für Online-Zahlungen, herausgegeben von UBS. Vor Monaten hat die UBS nun die UBS Access App rausgelassen. Eine tolle Sache, funktioniert ja recht gut - nur: Sie schützt nicht!

Eine KK-Zahlung über Amazon, GoDaddy, SSL.com, sogar Deutsche wie Hetzner oder noch prominenter die SBB können meine Kreditkarte immer noch belasten, ohne dass ich eine Benachrichtigung bekomme.

Heute habe ich mich wegen Abklärung einiger unklarer KK-Belastungen wieder mal mit dem Kram rumgeschlagen und - weil es halt immer noch dieselbe Misere ist - mich in die Warteschleife der UBS-Card-Zentral gehängt, um das mal wieder telefonisch zu klären zu versuchen.

Ich wollte nur wieder mal wissen:

1. Wieso wird 3D Secure nicht von allen Services benutzt, bzw. wieso können Amazon und Konsorten meine KK immer noch belasten, obwohl ich 3D Secure an habe?

2. Kann ich wenigstens diesen Services die Autorisation automatisiert verweigern, wenn die 3D Secure nicht nutzen wollen?

3. Wer wird da eigentlich vor wem geschützt?

Die Antworten sind nach wie vor konsumentenunfreundlich.

1. Die Services erfahren, dass die KK 3D Secure aktiviert hat. Sie müssen sich aber nicht darum kümmern, die KK-Nummer, das Ablaufdatum und die 3-stellige Sicherheitsnummer reichen. De facto also: Wenn KK-Daten von Hackern abgegriffen, vertickt und benutzt werden - die KK vom Benutzer noch nicht gesperrt wurde - interessiert das Amazon und eben die SBB einen Dreck. Ärger und Zeitaufwand der KK-Abrechnungskontrolle werden also nach wie vor dem Konsumenten aufgebürdet. Und dann wollen die erst noch Auslandsspesen im 2%-Bereich kassieren, dafür, dass sie ihren Job nicht machen.

2. Nein. Zumindest bisher nicht. Die Dame beim UBS Support meinte, dass es nun gesetzlich kommen solle - wann? Bald. Also eventuell nie - meine Interpretation.

3. Wenn also meine KK-Daten irgendwo in Südamerika benutzt werden, beispielsweise bei Amazon, so geht das einfach durch, ohne dass ich die Nutzung autorisieren müsste. 3D Secure schützt nur die Banken, indem sie meine Telebanking-Aufträge an die Bank absichert - mithin also einfach ihre Haftung gegen Hacking. Aber wenn wir KK-Kunden die Dummen sind, da nehmen die KK-Firmen es nicht mehr sooooo wichtig ...

Fazit:

Die Kreditkarten-Firmen verdienen sich immer noch dümmst und dämlichst, auf Missbrauchsschutz pfeifen sie und überlassen ihren Kunden, missbräuchliche Zahlungen zu entdecken, geschweige denn zu verhindern.

Es gibt also nach wie vor als nichts Gescheiteres als eine Prepaid-Kreditkarte ... die allerdings an grosse Gestehungshürden gekoppelt ist - Geldwäscherei, ist schon klar.

Der Ärger geht also nach wie vor weiter ... es ist zum Rückwärtsessen

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