Kübler-Ross, Longevity, der eigene Tod, der Wechsel

Schon spannend, dass mir nach den gestrigen Bitcoin-Videos heute im SRF die Dokumentation von 2002 über die Schweizer Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross und danach die Sternstunde Philosophie zu ähnlichem Thema in Auge stachen.

Ohne Worte, dass ich natürlich wärmestens empfehle, sowas sich am besten höchst privat vielleicht anzuschauen.

Das Leben ist die Vorbereitung auf den Tod. Was auch immer der ist. Kübler-Ross hat dazu einiges festgehalten, indem sie Sterbende interviewte. Mit aktivem Zuhören, wie man das ja so nennt.

Ist ja auch eines meiner Themen. Grosse Neugier seit der Jugend. Viel dazu erlebt, gelernt und losgelassen.

Eigentlich ist das grundsätzlich das Thema dieses Blogs, so hatte ich ihn 2007 angedacht. Dass es sich leicht anders entwickelte .. tja nu.

Wie man leicht erkennt, schreibe ich doch viel über Bitcoin. Kann man das denn verbinden? Was hat der mit dem Leben zu tun?

Tja, das weiss doch jeder Bitcoiner ... und ist sogar noch stolz darauf, es zu verkünden!

Bitcoin ist begrenzt, Bitcoin ist höchstpersönlich und einmischungsfrei.

Wer Bitcoin weitergeben will nach seinem Exitus, der muss sich ja damit beschäftigen. Und da die wenigsten wohl ihr Wechseldatum kennen, muss man das schon ziemlich bald in der Bitcoin-Reise anpacken, sonst haben die Erbenden dann nix vom "Reichtum".

Wer Bitcoin versteht, erkennt den Umfang mit ihm als höchstpersönliche, einmischungsresistente Sache. Denn wer "not your keys, not your coins" akzeptiert für sich, erkennt, dass ihm hier niemand dreinreden darf.

Wer Bitcoin versteht, ist vielleicht im Alltag bewusster, altruistischer, verständnisvoller. Denn zum Verständnis muss man sich ja durch diverse Lügen und Scheinvorstellungen durchkämpfen.

Systeme, die unnatürliche Verhaltensweisen fördern, wie eben das aktuelle Fiat-System, bringen Symptome hervor die der Drang nach Langlebigkeit, wobei das ja bisher eigentlich nur Körper-am-Leben-Erhalten heisst. Da werden von reichen Leuten Millionen reingebuttert - als Business und Ausgang für die eigene Endlichkeit.

Man kann jedem die Frage stellen: Mach eine Zweispalten-Liste. Auf der einen Seite schreibst du hin, wieviel Geld du in die Körpererhaltung, auf deren wie viel du in die Geistesentwicklung gesteckt hast. Wenn du das ehrlich machst, dann betrachte das Resultat. Ist es ausgeglichen? Ich darf wohl mal annehmen - in keinster Weise. Oder?

Es gibt ja soviele Anreisserfragen, die einem selbst bewusst machen, was einem selbst wirklich wichtig ist.

Diese Fragen werden ja eh jeden irgendwann mal treffen. Warum also nicht schon jetzt. Denn wenn es dann am persönlichen Ende genau darum geht, fehlt möglicherweise die Zeit, die Erkenntnisse daraus umzusetzen.

Diese Anreisserfragen zum eigenen Tod sind eigentlich direkt übertragbar an die Fragen, wofür man im Fiat-System denn seine Lebensenergie investieren soll. Es hat ja alles ein Ende, zumindest das Persönliche.

Da schrieb doch letztens ein amerikanischer Milliardär "Die with Zero" .... stirb mit 0 auf dem Konto. Tja, kann der ja locker sagen, der hat ja die 2 Steak pro eigene und Mahlzeit der Familie auf den Tellern. Doch selbst so einer erkennt, was ihm im Leben bis zum Tod wirklich Liebe und Anerkennung bringt, keine geheuchelte Freundlichkeit der Nachkommen, die zwecks Erben auf ein baldiges Ableben mit möglich zuträglichem Testament hoffen. Wieviel Freude und Erleichterungen kann ein Milliardär mit einen Fiat-Miilliarden verschaffen? Von dem er dann auf der immateriellen Lebenseite sogar noch was hat ...

Wenn sich also ein Fiat-Millardär die existenziellen Fragen stellen kann, dann müssten Bitcoiner das erst recht mit Leichtigkeit tun können. Denn eben, sie wissen um Endlichkeiten.

So kann Bitcoin meines Erachtens nach natürliche Abläufe wieder ins fiat-verzogene Denksystem einführen. All die geistigen Irrläufe können mit seiner Hilfe neu beleuchtet und ggf. korrigiert werden.

Es ist doch klar, dass Tod-verleugnende Geister sich ein System wie das Fiat-System seit 1971 entwickeln konnten. Die Kriegsfinanzierung war der Grund für Nixon, der schon mal den Tod von Soldaten ignorierte, und der damit auch die Konsequenzen des eigenen Tuns ignorierte. Beides unnatürliche Ignoranzen. Aber mit dem Fiat-System und dem Roten Knopf gab es eben einen vermeintlichen Ausweg.

Dass es keinen Ausweg gibt aus abgeschlossenen Systemen, hat die Physik schon mehrfach bewiesen. Nixon konnte / durfte / musste dies bis zu seinem Wechsel im 1994 erleben. Wie, das weiss wohl keiner. Arm - im wirtschaftlichen Sinne - nicht.

Bitcoin ist nur ein Werkzeug. Es schält die eigenen Werte heraus, schärft die Sicht auf die Wünsche für die eigene Zukunft. Bei den meisten Bitcoinern vernahm ich da eine eventuell neu gedachte Sparsamkeit - freiwillig.

Das ist mir die schönste Beobachtung: Leute beginnen sich wieder für globale Themen zu interessieren, denn - wie jeder weiss - Geld ist überall und jederzeit - also global. Dabei spielt es keine Rolle wie die Einheit grad heisst.

Mich reizte Geld per se nie. Ich war ja auch mal jung. Und ich hatte auch längere Phasen, wo es nur existenziell knapp vorhanden war. Doch wie wir Bitcoiner auch sagen, erklärten auch meine spirituelle Lehrer immer: Geld ist Energie. Sie meinten damit Energie anders, aber wir verstehen es dennoch. Wer Energie hat, kann etwas bewegen - der Proof of Work eben.

Und wer mal aufpasst, wer um einen herum einem die Energie absaugt ... das alleine ist schon viel Wert. Denn ab dann kann man die eigene Energie für die eigenen Werte einsetzen. Spirituell wie eben auch in der Bitcoin Bubble.

Selbst wenn diese platzte, viele Bitcoiner sagen dann, dass sie den Weg nie missen möchten. Denn sie hätten viel gelernt. Übers Geld, aber sicherlich hauptsächlich über sich selbst.

Und ob Bitcoin, Fiat oder Shitcoin, diese sind zwar noch nicht die existenziellen Fragen, doch wie erwähnt: Das Leben ist die Vorbereitung auf den Tod, den eigenen.

Vielleicht hilft Bitcoin sogar hier, beim eigenen Weg. Bitcoin fixes this. Die Zeit vor dem Wechsel natürlich ...

Wir können erst verstehen, wenn jemand erzählt ...

Und noch ein Video aus Prag. Diesmal aus einer ganz anderen Sicht, nämlich eines derer, die im nahen Osten die Auswirkungen der globalen Ränkespiele der Kings in seiner Familie erleben musste.

Zu diesem Video muss nichts mehr gesagt werden. Es ist das ultimate Argument, wieso Bitcoin unausweichlich genutzt werden muss, denn: Auch wer nach all den Regeln der Systeme spielt ... fällt das System, ist niemand da, der einen schützt. Auch wenn sie es versprechen.

Daher muss der Bitcoin in Self-Custody gehalten werden. Überall. Ohne Gejammer. Es ist das einzige, was man in die Zukunft tragen kann. Ohne dass es jemand stehlen kann.

Es muss persönlich werden. Hoffentlich reicht das Hörer-, Zuschauer-Sein. Und nicht erst das Erleiden-Müssen.

Auch Jack Mallers did it again

Diesmal war ich auch nicht in Prag, auch nicht das letzte Mal, das erste Mal.

Zum letzte Mal hingegen schrieb ich hier über Jacks Speech an der BTC 2025. Er bezieht sich auch auf seinen letzten Talk in seinem Intro. Dass es düster gewesen sei. Diesmal, so verspricht er, werde es eine andere Grundstimmung haben am Ende: Die Hoffnung, die Zuversicht. Und er hat's auch diesmal genailed.

Wenn ich nicht selbst vor mittlerweile 35 Jahren eine Gruppe von Leuten hätte finden dürfen, die meinem rastlosen Verstand und Wunsch, das Chaos zu verstehen, in einer spirituellen Art erklären konnten, wäre ich vielleicht genau so einer, der mehr oder weniger freiwillig aus dem Leben geschieden wäre. Es machte keinen Sinn, ich sah nicht viel Sinnvolles im Tun der Menschheit.

Für mich beobachtete ich, dass ich einfach älter wurde, nicht dieselbe "Normalitätsentwicklung" hatte wie viele meiner Mitschüler und -studenten. Der spirituelle Weg, diese Gruppe von Leuten, die nie gross berühmt wurde, haben mich in dieser Inkarnation gehalten. Dadurch sehe ich sogar noch klarer, aber auch unpersönlicher, ich werde auch wütend, fluche genug, aber nie über andere Menschen. Und die Gründe, wieso ich ab und an schon richtig laut werde (nur im stillen Kämmerlein natürlich), haben damit zu tun, dass unsere aktuelle Welt es den Menschen so enorm bis fast unmöglich macht, das zu leben, weswegen sie inkarniert sind.

Wie Jack auch sagt "Welches Kind hat als Berufswunsch Anwalt, oder Compliance Officer, oder KYC Operator"? Alles sogenannte Bullshit-Jobs. Kinder wollen Macher werden, Dinge in der physischen Welt bewegen oder verändern.

Was wollte ich? Ich weiss es wirklich nicht mehr ... ich denke, ich wollte Beobacter werden ... kidding. Ich weiss es wirklich nicht, ausser, dass mit die Müllmänner, die hinten immer draufsteigen konnten, irgendwie Eindruck machten ...

Jack bedient sich vieler Grafiken, um Zusammenhänge sichtbar zu machen, die es seiner Meinung nach beweisbar gibt. Denn etwas muss jedem klar werden:

Seit 1971 hat es ein Mindset geschafft, dass mindestens 2 Generationen auf die Welt kamen, die "dem Geld folgen" gelernt haben, statt der eigenen Intuition. Jack beginnt im 15 Jahrhundert in Venetien. Was sich dort alles an Talent versammelt habe ... die wir heute noch kennen: Michelangelo, Leonardo da Vinci etc. Das sind nicht die Buchhalter der damaligen Regierungsform, sondern es sind die, die gemacht haben. Und in ihrer Lebenszeit erschuffen sie Dinge, die 500 Jahre danach immer noch Inspiration und Ehrfurcht erzeugen - nota bene in einer Zeit, wo wir eigentlich von Computern, Robotik und KI bezüglich Realitätsabbildung recht verwöhnt sind.

In einem Jahrhundert also, in dem es inspirierte Leute gab, die Projekte anstiessen, deren Ende sie nicht mehr erleben würden - und sie wussten es. Was für ein Gestaltungswille. Welche Unterordnung unter eine Idee, deren Zeit gekommen war.

Und was haben wir derzeit in der vollinformierten Gesellschaft? Gibt es solche? Ich versuche gerade mal zu zählen ... bei mir kommt Elon Musk, der Dalai Lama, eventuell der neue Papst, und ... na, fällt mir ausser Satoshi Nakamoto (virtuell) niemand grad ein. Diese Leute sind Querköpfe, sie müssen in diesem System leben, haben aber ganz andere Absichten.

Dies ist auch Jacks Aussage. Wir sind in einer Renaissance. Die Millenials dürfen sehen, dass die Mindsets der etablierten Alten wirklich alt sind. Eine Generation, die nur Karrieren von Bankers, Lawyers, Juristen, Compliance Officers, Lobbyisten, Influenzern favorisiert, ist tot, denn darin gibt es keine Entwicklung.

Denn Entwicklung ist etwas, was nicht in Regeln gepackt werden kann. Man kann sie nicht mal voraussehen. Dazu gibt es von Veritasium einen tollen Video über ein Anti-AIDS Medikament, das so (weltweit!) nicht mehr hergestellt werden kann wie bei seiner ersten Erzeugung, weil die Grundstoffe "infiziert" sind, Keyword "Polymorphismus". Das Ding war da, es half, aber es mutierte und funktionierte dadurch nicht mehr. Entwicklung ist nicht linear.

Ich bin gerne Ausbilder, am liebsten sprirituell. Denn IT ist eine Art von Spiritualität, in dem Sinne, dass sie ja Welten im Computer "schafft" oder besser simuliert. Die völlige Abwesenheit von einengenden Grenzen war für mich die Faszination von Computern. Damals völlig primitiv, heute in Form der KI in jeder Hinsicht überraschend.

Jack hat da dieselbe Erkenntnis wie ich: Die KI ist da, nicht um Leute zu ersetzen, sondern um die mühsame Kleinarbeit abzunehmen - dem, der eine gute Idee hat und mal ausprobieren möchte. Denn bisher war in der IT immer die Ausbildung vor den Erfolg gesetzt. Dank KI nimmt das ab.

Jack bringt das Beispiel von dem jungen Mann mit seinem krebsbefallenem Hund. Er setzte sich an ChatGPT und entwickelte eine abgestimmte Therapie für seinen Lieblingsbegleiter. Genau das sind die inspirierenden Fälle! Vor KI hätte man den Hund von Tierärzten mehr oder weniger erfolgreich behandeln lassen müssen. Mit einem eventuellen zweifelden Gefühl ob der Wirksamkeit ihrer Therapien wäre dennoch die Ohnmacht vor den Hürden zur Entwicklung der individuellen Therapieform geblieben. Und damit wohl die Aufgabe. Die Aufgabe einer Motivation, die Liebe zu seinem Hund. Wie depressiv hätte er sich fühlen müssen, dem Dahinsiechen seines Hundes ohnmächtig zuschauen zu müssen. Dank KI konnte er seinen Hund davor retten.

Drum sagt Jack auch: We are creators. KI hilft. Und damit der Handel klappt, braucht es Bitcoin. Mit diesen beiden Technologien zusammen kann in der heutigen strom- und internetbasierten Welt jeder und jede Erschaffen für genau diese Welt. Dummes und Geniales. Das ist immer noch abhängig vom Menschen.

Ich bin gerne in der Bitcoin-Meetup-Schwingung, weil alle diese Leute - egal, was sie geworden sind - diesen Spirit stärken, dass es eine Zuversicht gibt, dass die Älteren rie Errungenschaften dieser Renaissance in dieser physischen Welt zwar nicht mehr erleben werden (vielleicht in einer anderen Inkarnation ... who knows), dass sie aber mitfühlen können, wie die nächste Generation hingebungs- und energievoll in die Zukunft schaut. Diese Schwingung des "es lohnt sich wieder" ist bergeversetzend.

Jack schafft es auch diesmal, Emotion und Gefühl zu entfachen: Zuversichtlich in die jetzt schon agierende Renaissance zu blicken. Dankt Bitcoin, der uns "nur" hilft, von den alten zentralistischen Strukturen loszukommen, und dank KI, mit der jeder seine Ideen zumindest für die technisierte Welt zumindest mal ausprobieren kann.

So ist es eine spannende Zeit ...

Florian Bruce did it again

Diesmal finde ich es sogar einer der wichtigsten Beiträge zum Verständnis - nicht von Bitcoin - sondern des aktuellen Geld-Systems. Denn wie wir ja immer sagen, man muss sich erst mal durch das Gestrüpp der kruden Fiat-Welt kämpfen. Wie kam es denn, dass wir ein System haben, das es selbst wohlwollenden Führern de facto fast unmöglich macht, richtige und einleuchtende Korrekturen anzubringen?

Der menschliche Faktor und die Demokratie. Zusammen können sie Förderliches, wie aber auch Unnatürliches, Blockierendes bewirken.

Der Rote Knopf erklärt in wenigen Minuten, was die meisten eventuell noch nie hinterfragt haben: Wie kam es so?

Eigentlich ja nachvollziehbar, aber eben. Wenn jemand heute noch lebt, hat er das knapp noch erlebt. Das bekannte Nixon Statement 1971 ist jetzt für Jüngere als Baby Boomers bereits nur noch ein historisches Faktum. Sie sind also aufgewachsen in einer Fiat-Welt, wo mit Geld scheinbar alles möglich ist. Frühe Träume, schnelle Beschaffung, wenig Gefühl für die Realität, Multiplikatoren nach oben, aber auch komplette Verschuldung und Bankrott.

Florian nimmt den Roten Knopf als das Heilsversprechen für alle Regierungen auseinander: Der ist der einfachste Ausweg aus der Misere, die das Geldsystem anrichtet. Statt Konsequenzen heute, irgendwann mal in der Zukunft, die eigene Wiederwahl ist gesichert. Verwerflich? Zumindest zutiefst menschlich. Was wir nicht wollen, verschieben die meisten in die Zukunft. Im Grossen wie im Kleinen. Es geht nicht ums Politiker-Bashen ... denn die sind ja Menschen ... tue ich Dinge auch, die sie tun? Das wäre die erste Frage, die jeder sich stellen müsste, bevor er pauschalisierend verurteilt.

Schulden machen also. Wer widerstünde dem.

Die Konsequenzen sind aber schneller da als der Ausweg. Es ist die Inflation. Die wiederum all den Quatsch zuvor befeuert.

Florian zeigt's und erklärt's.

Pflichtinformation für alle. Gerade Jugendliche.

Die persönliche, in Aktion umgesetzte Konsequenz bereitet den (individuellen) Weg in die Zukunft. Interessiert's jemanden? Keine Ahnung, die Dinosaurier sind auch ausgestorben ...

De facto ist nur eines sicher: die Reproduktionsfähigkeit der Menschen. Der Sprit für dieses System ist, dass wir uns einfach fortpflanzen, also können sich solche Systeme auch erhalten, denn die ausgequetschte Ressource reproduziert sich ja selbst. Das geht so lange, bis dem letzten Kreditor, der Erde, etwas passiert. Eben die Dinosaurier-Sache. Und in sehr weiter Zukunft die Sonne, dann ist auch für die Erde Schluss.

Und bis dahin? Tja .. wenn es einen anderen Weg gibt ... wir könnten uns das Leben ja auch schon heute angenehmer gestalten. Aber dazu müssen wir wissen, das Florian sehr klar und präzise erklärt. Und dann entsprechend handeln.

The Dancing Robots bei AGT

Die Roboter sind da, und amüsanter als wie bei Amerca Got Talent konnte China wohl seine Überlegenheit in der Roboter-Technologie nicht präsentieren.

Solche die Robies nur so aussehen ist alles noch im grünen Bereich. Vor so einem müsste man noch keine Angst haben, denn die Physik gilt auch für sie. Egal, ob die Choreographie einstudiert ist, egal ob das Zurückweichen auf die Frage, ob Howie Jackie haben dürfe, schon einstudiert oder von aussen per Fernsteuerung ausgelöst wurde - oder gar per Schwarm-KI - es ist sehr, sehr erstaunlich, wo die Chinesen schon sind ... mir hat es natürlich auch sehr gefallen, die gesamte Performance.

So sehr, dass ich den Video hier grad einbette, statt wie üblich, nur auf ihn zu verlinken.

Als die ganze Truppe die Salti macht, ist das schon eine extreme Demonstration der Beherrschung des zweibeinigen Ganges durch diese Roboter. Amazing!


Kein Vergleich zu den klobigen Maschinen, die aber schon 2020 tanzen konnten ... diese jetzt sind geradezu putzig ... so einen will ich auch ...

Warnung vor der Cake Wallet: Sie schrottet Transactions

Ich bin mir bewusst, dass ich natürlich nur weiss, was mir passierte mit der Cake Wallet (CW). Dennoch hat sie mir nun etwa CHF 70.- verloren.

In der CW 6.2.1 hatte ich einige Lightning und OnChain Sats hin und her geschoben. Zudem habe ich den Silent Payment probiert (SP, der QR Code oben rechts).

Was ich bald schon feststellte, die schönen Kreditkarten (CC) Bilder der BTC und LN Aspekte der CW zeigten falsche Saldi an. Dennoch machte ich im Februar eine erste SP-Testzahlung. Das funktionierte und CW zeigte die Transaktion an. Natürlich muss dazu das SP-Scanning aktiviert sein.

Den Betrag habe ich dann OnChain wegbewegt. Ging. Dann aber zeigte die BTC-CC nicht 0 als Saldo an, sondern immer noch den Bestand zuvor. Da die Überweisung aber ankam im anderen Wallet, gab ich nicht viel auf diesen scheinbaren Display-Fehler.

Dann wollte ich die Swap-Funktion probieren und ging im BTC-CC auf Empfangen und kopierte die angezeigte Adresse und überwies von einem externen Wallet den Betrag darauf.

Die CW fand den aber nicht. So verlor ich die CHF 70.- Einfach weg. Die Transaction mit der Zeit über 100 Bestätigungen, aber CW zeigte mir sie nicht an.

Dann schaute ich mal die Adressen an im BTC-CC. Und siehe da, die Transaction mit der Adresse WAR da, der Betrag war da, aber die Adresse war geflaggt mit '0 Transactions'. Das stimmte ja definitiv nicht. Ergo wohl logisch, dass die BTC-CC keinen Wank macht. Der Saldo ist nach wie vor falsch und schon gar nicht gewachsen.

Ab dann ging's zum Live-Support. Das geht nun schon 2 Wochen so, dass es ein ewiges Hin- und Her gibt, nichts funktioniert. Es wird für mich immer unklarer. Wenn ich SP-Scanning abschalte, zeigt BTC-CC Empfangen die Adresse GAR nicht mehr an. Wenn ich SP-Scanning wieder anschalte, die Blockhöhe angebe, findet CW nach dem Rescan die besagte Adresse wieder, Betrag stimmt immer noch, immer noch mit '0 Transactions'. Aber der Saldo bleibt unberührt davon.

Wenn ich das CW-Wallet in Blue Wallet importiere, findet das auf fast allen Varianten das Wallet, aber mit Saldo 0. Der Weg über die Blue Wallet also erfolglos. Wieso ist das so.

Der Support ist zügig, konnte mir aber bisher keinerlei Lösung anbieten. Also halt die CW auf ein anderes Gerät, in meinem Fall einen Android 11.

Meine CW ist auf iOS. Ein Import auf die Android-CW fand nichts, genauer, sie fand wohl schon was, aber nicht die Transaktion.

Hier stimmte allerdings der BTC-Saldo, der vor der fehlenden Transaktion ja tatsächlich 0 war. Aber die reinkommende TX findet die Android-CW nicht. Was dafür stimmt, ist der LN-Saldo. Denn beide CWs zeigen zwar die History der LN-Transfers, aber nur die Android-CW zeigt den richtigen Saldo, die iOS-CW zeigt 0. Die History der iOS-CW zeigt dafür 2 BTC-Transaktionen, die tatsächlich stattgefunden haben. Die aber zeigt dafür die Android-CW nicht an ...

Der Zustand der iOS Cake Wallet hat sich also dermassen geschrottet, dass ich CHF 70.- verloren habe bisher.

Wenn der Support nicht noch eine Lösung aus dem Hut zaubert, kann ich persönlich nur zur grossen Vorsicht mit der Cake Wallet raten. Man muss leider halt sogar mit dieser konzeptionell interessanten Wallet sehr, sehr vorsichtig sein und neue Funktionen nur mit Kleinstbeträgen testen.

Nachtrag

Der Support sandte mir ein Android APK einer CW, die "Brute Force" genannt war. Damit konnte ich dann die OnChain-BTCs finden, sogar die LN-Sats waren da. Also alles weg auf ein anderes Wallet, denn die SP-Transactions fand diese Version nicht. Auf die Frage, wieso denn diese Version nicht nutzbar sei, meinte der Support, dass dieser Build der Android-CW keine Updates mehr erfahre.

Auf meine weiteren Fragen, was denn nun diese Version gemacht habe, wurde mir nur ein Allgemeinplatz serviert. Das hinterlässt bei mir einen schalen Geschmack, denn offenbar wissen die, dass es Adressen gibt, die sie NICHT abgrasen im Normalfall. Nur als Recovery dann mal ausnahmsweise. Für mich bedeutet das, das sowas wie mein Fall andernorts auch geben könnte.

Auch wenn ich derzeit nicht weiss, was ich davon halten soll, werde ich der Cake Wallet schon noch mal eine Chance geben. Ich muss nur alles vorher intensiv testen, denn als Universal Wallet würde die Cake Wallet durchaus Sinn machen.

Der SRF Wunschfilm: Die Brücken von Madison County

Es ist nun fast 20 Jahre her, eigentlich zu Beginn und Grund meines Unternehmens "Blog" sah ich diesen Film. Und heute wird er wieder mal ausgestrahlt.

Er berührt mich noch immer sehr. Sogar mehr, denn in der Zwischenzeit war ich verheiratet mit einer Frau, die ich sehr lieb(t)e. Nur bei uns klappte es nicht, das verflixte 7. Jahr, viele Jahre Unterschiede der Lebensphasen, andere Kultur ... Ich bin geschieden. Und doch, nach einer jugendlichen, vergeblichen Liebe war diese Frau meine zweite grosse Liebe ... diesmal immerhin ein paar Jahre, die Trennungsjahre nicht eingerechnet.

Mit all diesen Erfahrungen ist der Film nochmals tiefer. Ich erinnerte mich nicht mehr an alle Szenen, jetzt aber empfand ich sie dafür um so bewegender, kraftvoller.

Die Liebschaft mit dem Fotografen ging nur 4 Tage, aber sie war Quelle für Kraft und Durchhalten, Unverzagtheit und vielleicht Hoffnung auf Erfüllung geheimer Wünsche.

Der Film beginnt mit einer mühsamen und überraschenden Testamentseröffnung im Jahre 1965 vor den zwei Kindern nach dem Tode ihrer Mutter. Mit dem Lesen der letzten Worte beginnt der filmische Rückblick auf ein Leben voller Routine und einer Episode von tiefstem, zeitlosestem Glück und davon zehrendem Durchhalten, liebevoller Aufopferung für die geliebten Mitmenschen.

Die Mutter Francesca hatte 30 Jahre lang niemandem was erzählt von ihrer Affaire. 4 Tage als Strohwitwe, weil die Familie weg war zu einer Tierschau, in der sie etwas erlebte, was vielleicht jede/r mal wünscht, was auch wieder weggehen muss, weil es sonst dröger Alltag und die Vorstellungen enttäuschen würde.

Der Fotograf Robert Kincaid macht eine Reportage über die überdachten Brücken von Madison County und sie begegnet ihm, weil er sich leicht verirrte auf der Suche nach der ersten Brücke. Sie gibt ihm Auskunft und zeigt ihm der Einfachheit halber als Beifahrerin den Weg. Dort angekommen, geht er unter die Brücke und fotografiert. Derweil beobachtet sie ihn von der Brücke aus. Es ist heiss und er gibt ihr einen Blumenstrauss. Dann fahren sie wieder zurück und wollen sich verabschieden, aber sie lädt ihn zu einem Eistee ein.

Es beginnt etwas Neues, der Zauber, der allem Neuen innewohnt. So erzählen sie sich ihre Leben. Sie vor allem ihrs. Robert ist neugierig, denn er kommt halt rum. Sie erzählt von einem routinebasierten geruhsamen, ritualisierten Leben. Es sie nicht das, was sie sich als junges Mädchen vorstellte, aber so sei es halt.

Er hilft ihr beim Kochen, sie unterhalten sich nach dem Essen, sie lachen, sie erfreut sich wie ein Teenager über dieses unbeschwerte Abendessen. Sie ist fasziniert von den Erzählungen des weitgereisten Fotografen aus der weiten Welt. Es wird spät abends. Die Gesprächsthemen gehen tiefer. Er ist geschieden, weil er als Fotograf nicht zuhause sein konnte/wollte. Sie sieht immer dieselben paar Leute im Alltag. Sie hat Familie, er hat keine Familie, er liebt alle Menschen, sie kann das nicht genau verstehen. Das führt sogar zu kleinen Reibereien, er will darob gehen und fährt weg. Sie ist wieder alleine auf ihrer Ranch, sie pflegt sich, steht vor dem Spiegel, betrachtet ihren nackten Körper und entscheidet, dass sie ihn wiedersehen will. Dazu verfasst sie eine Einladung und pinnt diese an die Brücke. Er findet sie, und sie finden sich nach etwas Umwegen an der Brücke, wo er nicht nur die Brücke, sondern auch sie fotografiert - wie französische Models, wie er ihr schmeichelt.

Danach bei ihr zu Hause machen sie sich nacheinander frisch und sie findet immer mehr alles an ihm erotisch. Beim gemeinsamen Abendessen klingelt das Telefon und während sie spricht, streichelt sie seinen Nacken und sie tanzen. Enger und intimer, mit zögerlichen Widerstand vor dem ersten Kuss. Sie haben eine sexuelle Nacht und vor dem Feuer des Kamins träumen sich nach Italien, woher sie ursprünglich stammte. Die gemeinsame Zeit liess sie sich als andere Frau fühlen, eine andere liebende Francesca. Die mit ihm auch alles mal loslassen konnte, selbst in einen Musikschuppen ging, der garantiert nicht ins aktuelle Leben passte, wo sie aber als Jugendliche öfter verkehrte.

Als er schlief, beobachtete sie ihn und sinnierte darüber, wie sie das handhaben sollte, dass er gehen würde. Sie verfällt in Klischees und schmeisst ihn de facto raus, weil sie nicht handhaben kann, dass er sie liebt, aber nicht auf die Weise, die sie kennt. Und sie weiss, dass sie gerade gegen ihre eigenen Gefängnismauern poltert. Es kommt zur dritten Nacht. Er möchte, dass sie mit ihm geht. Sie packt. Ein Candle Light Dinner offenbart, dass sie doch nicht will. Sie argumentiert nicht aus ihren Wünschen, sondern aus der Vorstellung, welche Wünsche die anderen wohl hätten. Und sie malt den Alltag nach der möglichen Abreise an die Wand. Sie redet sich um Kopf und Kragen. Sie könne doch nicht ihr Leben wegwerfen. Und wirfst sich ihm an den Hals. Und dennoch er geht, nicht ohne zu sagen, dass so, wie er sie liebt, es wohl nur einmal im Leben geschehe. Sie rennt ihm noch etwas nach, doch er ist schon weg.

Am nächsten Tag kommt die Familie zurück und der Alltag holt sie ein, gesichert in der Routine fällt die Trennung leichter. Am nächsten Tag - es regnet wie aus Strömen - fährt sie mit dem Ehemann in die Stadt einkaufen. Da begegnet ihr Robert, der in den Regen raus steht und auf ihr Auto zukommt und etwas davor stehenbleibt. Sekundenlang treffen sich ihre Blicke, das Wasser läuft ihm übers Gesicht. Er wartet. Ihre Hand verkrampft sich am Türgriff des Autos und sie weint. Doch sie steigt nicht aus, um mit ihm zu gehen. Er geht weg, steigt in seinen Wagen und fährt los.

Für mich die absolut stärkste Szene, wie Robert da steht mit erwartungsvollem Lächeln, die nassen Haare im Gesicht, der Regen triefend.

Sie fahren auch los, und der Ehemann, der von all dem ja nichts weiss, wartet an einer Ampel direkt hinter Roberts Wagen, staunt murmelnd über die Autonummer aus der Ferne, das müsse ja wohl der Fotograf sein, von dem die Leute sprachen. Derweil schluchzt sie und hält sich immer noch fest am Türgriff fest. Da sie vor dem Rot warten, hätte sie die Chance, immer noch auszusteigen. Denn sie kann beobachten, wie Robert das Medaillon von ihr an seinen Rückspiegel hängt. Doch auch dies bewegt sie nicht. Schliesslich fährt Robert ab und wird nicht mehr gesehen. Zuhause angekommen weint sie im Stillen weiter. Während des Abendessen der Familie sinniert sie, was sie gewonnen hätte mit Robert, was sie verloren hätte an ihrer Familie. Es scheint, als ob es für sie die richtige Entscheidung war.

Dann springt die Zeit im Film. Sie ist alt geworden, ihre Ehemann stirbt. Sie denkt danach jeden Tag an Robert und versucht ihn zu finden, schafft es aber nicht. Sie erhält dann ein Paket mit den Habseligkeiten von Robert. Briefe, das Medaillon zurück, das sie ihm um den Hals legte. Und das Fotobuch, das er dann doch herausgab, obwohl ihm das als erfolgloses Unterfangen vorhergesagt wurde.

Der Film hatte zwischendurch einige Zeitsprünge in die Gegenwart, in der ihre Kinder diese Tagebücher lasen und mit schwankenden Gemütslagen reagierten. Doch sie verstanden danach, wieso sie ihre Asche an der Brücke verstreut haben wollte. An der Brücke, wo auch Roberts Asche verstreut wurde. Aus den letzten Worten ihrer Mutter erkennen die Kinder, dass es um die Liebe geht, die menschliche Liebe, dass sie eine amouröse und erotische Liebe nicht zum Anlass nahm, die humane Liebe zu ihren Menschen aufzugeben. Sie opferte und widmete ihr Leben den Leben ihrer Kinder und ihrem Ehemann. Dass sie nach dem Tod des Ehemanns sich mit einer ausgeschlossenen, weil in der damaligen Moral ausgestossenen Frau anfreundete und sich mit ihr aus der moralisierenden Dorfsitte emanzipierte, konnte sie das Leben bis an ihr Ende heiter füllen. Sie endet mit der Empfehlung, dass sie, ihre lesenden Kinder, sich doch mit viel Liebe um ihre Nächsten kümmern mögen, auf dass sie ein erfülltes und befriedigendes Leben hätten.


Das ist der Film. Mit toller Musik und Bildern. Ich schreibe das parallel zum Schauen, denn so ist es authentisch, nicht nachgedacht, nicht redigiert. Er rührt mich wie vor fast 20 Jahren zu Tränen. Er hat einige Parallelen zu meinem Leben. Ganz offenbar, sonst würd ich ja nichts schreiben - weder damals noch heute.

Er bewegt mich, weil er meine Wahrheiten bewegt. Es sind meine Themen, die darin anklingen. Ich habe meine Frauen als Menschen geliebt. Es reichte doch offenbar nicht.

Francesca konnte im Film das geruhsame, beschauliche Leben führen. Geführt, getragen von der ländlichen Gemeinschaftsmoral des amerikanischen Midwest. Sicherlich romantisiert, denn das ganze Bild der Gemeinschaft wurde nicht gross beleuchtet, weil es ja auch nicht um diese ging, sie mischte sich auch nicht in die Story ein. Ob sich ein Leben in der Zeit meiner Jugend so in Midwest abspielen konnte - weiss ich nicht, aber eben, es ist auch irrelevant.

So oder so, ich habe meine Rezension vor 20 Jahren wieder gelesen und finde, dass ich damals auch dran war, aber irgendwie anders. Weniger gefühlsbetont. Ich spüre es ja. Meine Ehe dazwischen, meine Wünsche damals und heute, wie ist meine Art der Liebe, was meinte ich geben zu können, was ich meinte, dass es doch angenommen werden möge, all das ist etwas anders.

Und dennoch, es ist Liebe. Es ist eins.

Start9 OS - bei mir das beste BTC Node Package bisher

Bitcoin verlangt ja an sich schon, dass Private sich engagieren. Denn jeder Node, der im Netz die Blöcke durchrauschen sieht, stabilisiert die Manipulationssicherheit, denn er hat ja eine eigene Kopie der ganzen Blockchain unter seinem Hintern.

Drum sollte es auch immer ein Full Node sein, nichts Abgespecktes. Bei heutigen Hardwarekosten ist das auch kein Problem mehr, dank der Voraussicht des Herrn Nakamoto.

Ich habe über die Zeit einiges probiert. Ich wollte dabei einfach ein Komplett-Package, kein Gefrickel mit Einzeldiensten.

Bei mir allerdings laufen alle Server unter VSphere. Und das sollte dort auch gefälligst keine Probleme verursachen.

Der langen Rede kurzer Sinn: Ich begann mit Umbrel, bis mir das zweimal das Filesystem zerschossen hat in der VM. Dann bin ich gewechselt auf MyNode, das sehr stabil auch heute noch in seiner VM läuft. Bei mir hat das Lightning Wallet irgendeinen Schuss, denn ein ReadOnly Hot Wallet zeigt einen anderen Sats-Stand an seit Monaten als das MyNode Wallet. Klar, wir wissen wohl schon, woran sowas liegen kann, aber es sollte nicht. Und ich habe weder Zeit noch Lust diesen Flaws nachzurennen. Da bin ich simpler Dumm-User.

MyNode lässt sich derzeit mit dem eigenen Update-Mechanismus nicht auf ein aktuelles Debian umwandeln. MyNode bemängelt einfach ein veraltetes Debian, obwohl ich es doch von einem VM Container installierte. Wieso können die es nicht grad so machen, dass es ein OS ersetzt und ein Neues zieht? In deren Package ist Debian ja dabei.

Zudem ist die virtuelle Platte zu klein meines Erachtens. In einem VM-Package kann man Ressourcen-Anforderungen ja hinterlegen. So bin ich mir seit geraumer Zeit nicht so sicher, was da alles noch richtig rund läuft. Mein Bitcoin Dämon ist die Version 27.2, die sich auch nach Updates nicht ändert, ev. weil eben mein Debian veraltet sei ... egal.

So oder so, das MyNode Package beinhaltet einige Packages nicht, die ich eben auch mal probieren möchte. Datum und Fulcrum zum Beispiel. Das alles und die Neugier auf Start9 veranlasste mich, letztens eine weitere VM einzurichten und einen bootbaren USB Stick mit dem neuesten Start9 OS 0.4beta in ihr starten zu lassen.

Was mir sofort sofort auffiel, war die einheitliche, wenig fancy Administrationsoberfläche. Durch die Einheitlichkeit der Dienste allerdings sind auch alle Services gleich zu bedienen. Das gefällt mir schon, denn ich will nicht für jeden Service in dessen GUI Konzept eintauchen. Natürlich kommen dann schon die individuellen GUIs eines Services wie Mempool etc.

Die Service-Administration ist das Einheitliche und bringt Klarheit, nur schon die Übersichtsliste macht genau das, was ich von sowas erwarte: Service, Running State, Version und Laufzeit. Eine Seite, ein Blick, alles klar.

Warum ich überhaupt über Stat9 blogge, ist, dass es das allererste Package ist, das einfach ohne jeden Hickser durchläuft. Kein Klemmen, keine Widerborstigkeit, auch der Git-Clone Gitea, NetCloud ... toll. Die Blockchain war nach gut 24 Stunden auf der Platte, allerdings Fulcrum brauchte seine 4 Tage ... egal.

Wichtig war für mich das reibungslose Setup des ganzen Packages. Für mich, der zwar für Bitcoin als Idee brennt und weibelt, ist es wie für wohl alle wichtig, dass das Handling der Infrastruktur einfach ist, auch wenn es immer noch einiges an Gewohnheit im Umgang mit IT-Dingen verlangt.

Es ist daher so wichtig, dass diese Schwelle immer flacher wird, denn wenn wir schon als eigene Bank agieren wollen, muss die Installation einer solchen eigentlich eine Single-Klick-Sache sein: Computer oder VM mit ausreichend Ressourcen bereitstellen, bootbaren USB-Stick reinstecken, anschalten ... und irgendwann läuft der eigene Bitcoin-Node.

Fehlt eigentlich Start9 nur noch die Ecash-Integration ... kommt ja vielleicht noch.

Start9 ist für mich summierend also die einfachste und bisher beste Bitcoin Package Installation gewesen. Das Update hat gerade eben auch gemeldet, ich solle drei Services updaten. Ein Klick auf das jeweilige Download-Icon und ich hatte die neuesten Versionen am Start.

Fazit: Für mich ist Start9 bisher die erfreulichste Variante, einen eigenen Bitcoin-Node zu betreiben. Aus meiner Sicht sind natürlich Umbrel und MyNode auch gute Varianten, andere habe ich zwar eh nicht probiert, aber es muss halt schon immer einfach alles durchlaufen, denn wenn das Installieren der eigenen Bank zu kompliziert, zu viele Fragen stellend ist, macht das nicht jeder.

Was ich speziell toll finde, sind die Einträge Aktionen und Anleitung bei jedem Service. Die Aktionen listen auf, was zu tun ist (farblich meistens markiert) und ist das, was man neben Stop, Start, Restart auch noch so machen kann mit dem spezifischen Service. Die Anleitung - ebenfalls pro Service - zeigt einem die Dokumentation zum Service an. Kein Suchen, keine Vermutung, was das denn so alles ist ... nur schon das finde ich wunderbar ...

Ich kenne da schliesslich auch Leute, wo der Rasperry unterm Sofa einen MyNode rennen lässt ... immerhin, denn damit ist sie einer der vielen Tausend Bitcoin Nodes, der eben das Netzwerk stabilisiert. So einfach, so unspektakulär ist es, eine eigene Bank zu sein, eine Bitcoin-Bank ...

Zucker, die Geissel der industriellen Zivilisation

Heute sehe ich Kassensturz im SRF 1. Es geht um die Zuckerseilschaften.

Man weiss heute gesichert, dass Zucker ein Killer ist. Ein langsamer halt, aber es ist einer.

Mein Vater hatte Diabetes Mellitus, ich habe es. Genetische Disposition, aber natürlich auch selbst angefressen.

Die Krankenkassenprämien steigen, wir alle zahlen eine Industrie, die sich einen Dreck um die Gesundheit der Leute kümmert. Denn: Pecunia non olet.

Die Schweiz subventioniert die Zuckerrübenproduktion, verzögert die Sensibilisierung, sabotiert die Regulation. Wie üblich heisst es: Selbstverantwortung. Und wie üblich finde ich das eine verlogene Argumentation.

Denn: Im Prinzip bin ich immer für die Selbstsouveränität.

Aber um sich selbstverantwortlich zu verhalten, muss man

  1. das Problem als solches anerkennen
  2. Alternativen zur Vergügung zu haben (ist heute nur beschränkt so, es wird teurer für den Konsumenten)
  3. sich der eigenen Abhängigkeit bewusst werden (schwierig, denn Essgewohnheiten sind lange anerzogene, unbewusste und schwer zu ändernde Gewohnheiten)
  4. Zucker als billigsten Geschmacklieferanten aussortieren oder konsequent ersetzen
  5. Nahrungsmittel aus der unbewussten Nahrungszuführung verbannen
  6. erkennen, dass es der Industrie egal ist, wenn die Jugend im Alter Diabetiker werden und die Gesundheitssysteme belasten
  7. sich Zeit nehmen und sich schlau machen über den Food, auch den natürlichen
  8. erkennen, dass die Lösung zwecks Profit der Industrie in die Zukunft verschoben wird
  9. konfrontieren, dass man selbst ein Problem ebenfalls mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im eigenen Körper erleben wird

dann erst kann man selbstsouverän entscheiden. Wird das gefördert? Wann, wo, von wem? Wer will schon weniger verdienen?

Dazu würde also eigentlich Bildung gehören. Würde auch heissen, dass der gesamte Schulungsbetrieb ab Kindergarten schon "industriefeindlich" sein müsste, denn wo beginnt's, das Antrainieren von dummen Gewohnheiten? Oder anders gesagt, die Dressur der künftigen Cashcows? Richtig ...

Wenn die Lobbyisten in Bern also jovial sagen "Hach, immer diese Steuern und Regulierungen, wir müssen die Industrie auch schützen" ... krieg ich schon Hals.

Das ist dieselbe bigotte Art wie bei der Rüstungsindustrie: Wir produzieren Tötungsmaterial, und für den Profit exportieren wir die natürlich. Aber wehe, die dort draussen nutzen die Waffen auch. Wie schändlich, hatten wir nie beabsichtigt. Das ist zum Lachen und eine billigere Rechtfertigung als die eines Babys, das nur eines von zwei Leckerlis essen würde, wenn es beide darf.

Lest doch einfach mal einen Tag lang jede Zusammensetzungstabelle eurer täglichen Nahrung. Ihr werdet ÜBERALL Zucker finden, selbst dort, wo man es nicht erwartet, wie z.B. in Fleisch, Fisch ... oder "Vitaminwässern" ... es ist einfach unglaublich. Das sind die versteckten, geheimen Zuckerquellen.

Ich als Diabetiker habe in der Schweiz wenig Einschränkungen, denn das Gesundheitssystem "hilft" mir ja. Aber ohne Diabetes hätte ich etwas weniger Tagesroutine, und würde auch weniger Kassenprämien zahlen ... wäre genau hier die Selbstsouveränität gegeben. Aber nein, meine Eigenleistung wird seit der obligatorischen Krankenversicherung nicht mehr honoriert.

Nun ja, die Gewohnheiten sind die Endgegner einer jeden persönlichen Entwicklung. Denn sie halten uns im Schlechten, aber auch im Guten. Es lohnt sich also schon, in voller Selbstsouveränität alle Gewohnheiten mal unter die Lupe zu nehmen.

Ich habe das gelernt oder mit in die Wiege gelegt bekommen. Deshalb will ich auch keine Verbote oder Steuern, aber was ich verlange von Gesellschaften, ist die allen angebotene, neutrale Bildung zu einem Thema wie Nahrung. Solches darf nicht von Einkommen oder Herkunft abhängen. Natürlich, Bildung ist eine Holschuld. Man kann's den Leuten allerdings auch verschieden schwer machen. Honni soit, qui mal y pense.

Wenn man sich vergegenwärtigt, dass wir ja alle über diesen Lernmmechanismus ins Übel gelangt sind, könnte man ja glatt auf die Idee kommen, dass man nur den Automatisierungsmechanismus überlisten muss, damit der das Förderliche lernt und zur Gewohnheit macht. Denn Gewohnheiten, Rhythmen machen das Leben leichter und überhaupt erst möglich.

Wie man das machen kann, lehren viele.

Ich auch, denn die spirituelle Ausbildung ist meine wahre Passion.

Seit 35 Jahren.

Fussball WM 2026, der Beginn

48 Mannschaften - alle sagten, viel zu viele. Aber: Wenn ich sehe, was gerade aktuellerweise Spanien gegen die Cap Verde ablieferte ... da muss ich schon sagen: Es gibt offenbar einfach keine Schlachtopfer mehr, alle Mannschaften sind eben gut, denn sonst wären sie nicht dabei.

Klar, ich weiss auch, dass es Tourniermannschaften gibt. Aber ich lege es lieber anders aus: Es gibt eben keine schlechten Mannschaften mehr heutzutage. Da muss ich natürlich als Schweizer auch beschämt auf unsere Mannschaft schauen. Die hat auch das "schwache" Katar nicht untergekriegt, obwohl es alle erwarteten.

Die Schweiz und Spanien, wirkten beide energielos, willenlos, langsam, langweilig, harmlos.

Mir gefällt das neue Format. All die kleinen Debütanten-Mannschaften ... zeigen, dass nicht nur Einzeltalente in den grossen bekannten Clubs spielen können, sondern dass auch ihre Herkunftsländer mittlerweile ein ganzes Team guter Qualität hinstellen und hinschicken können.

Bisher gefällt's mir :-)

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