Auch Jack Mallers did it again

Diesmal war ich auch nicht in Prag, auch nicht das letzte Mal, das erste Mal.

Zum letzte Mal hingegen schrieb ich hier über Jacks Speech an der BTC 2025. Er bezieht sich auch auf seinen letzten Talk in seinem Intro. Dass es düster gewesen sei. Diesmal, so verspricht er, werde es eine andere Grundstimmung haben am Ende: Die Hoffnung, die Zuversicht. Und er hat's auch diesmal genailed.

Wenn ich nicht selbst vor mittlerweile 35 Jahren eine Gruppe von Leuten hätte finden dürfen, die meinem rastlosen Verstand und Wunsch, das Chaos zu verstehen, in einer spirituellen Art erklären konnten, wäre ich vielleicht genau so einer, der mehr oder weniger freiwillig aus dem Leben geschieden wäre. Es machte keinen Sinn, ich sah nicht viel Sinnvolles im Tun der Menschheit.

Für mich beobachtete ich, dass ich einfach älter wurde, nicht dieselbe "Normalitätsentwicklung" hatte wie viele meiner Mitschüler und -studenten. Der spirituelle Weg, diese Gruppe von Leuten, die nie gross berühmt wurde, haben mich in dieser Inkarnation gehalten. Dadurch sehe ich sogar noch klarer, aber auch unpersönlicher, ich werde auch wütend, fluche genug, aber nie über andere Menschen. Und die Gründe, wieso ich ab und an schon richtig laut werde (nur im stillen Kämmerlein natürlich), haben damit zu tun, dass unsere aktuelle Welt es den Menschen so enorm bis fast unmöglich macht, das zu leben, weswegen sie inkarniert sind.

Wie Jack auch sagt "Welches Kind hat als Berufswunsch Anwalt, oder Compliance Officer, oder KYC Operator"? Alles sogenannte

Bullshit-Jobs Ein Bullshit Job ist eine Form der bezahlten Beschäftigung, die so vollständig sinnlos, unnötig oder schädlich ist, dass sogar die Beschäftigten selbst die Existenz der Beschäftigung nicht rechtfertigen können, auch wenn die Beschäftigten sich durch ihre Arbeitsbedingungen gezwungen fühlen, dies nicht zuzugeben.
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Kinder wollen Macher werden, Dinge in der physischen Welt bewegen oder verändern.

Was wollte ich? Ich weiss es wirklich nicht mehr ... ich denke, ich wollte Beobacter werden ... kidding. Ich weiss es wirklich nicht, ausser, dass mit die Müllmänner, die hinten immer draufsteigen konnten, irgendwie Eindruck machten ...

Jack bedient sich vieler Grafiken, um Zusammenhänge sichtbar zu machen, die es seiner Meinung nach beweisbar gibt. Denn etwas muss jedem klar werden:

Seit 1971 hat es ein Mindset geschafft, dass mindestens 2 Generationen auf die Welt kamen, die "dem Geld folgen" gelernt haben, statt der eigenen Intuition. Jack beginnt im 15 Jahrhundert in Venetien. Was sich dort alles an Talent versammelt habe ... die wir heute noch kennen: Michelangelo, Leonardo da Vinci etc. Das sind nicht die Buchhalter der damaligen Regierungsform, sondern es sind die, die gemacht haben. Und in ihrer Lebenszeit erschuffen sie Dinge, die 500 Jahre danach immer noch Inspiration und Ehrfurcht erzeugen - nota bene in einer Zeit, wo wir eigentlich von Computern, Robotik und KI bezüglich Realitätsabbildung recht verwöhnt sind.

In einem Jahrhundert also, in dem es inspirierte Leute gab, die Projekte anstiessen, deren Ende sie nicht mehr erleben würden - und sie wussten es. Was für ein Gestaltungswille. Welche Unterordnung unter eine Idee, deren Zeit gekommen war.

Und was haben wir derzeit in der vollinformierten Gesellschaft? Gibt es solche? Ich versuche gerade mal zu zählen ... bei mir kommt Elon Musk, der Dalai Lama, eventuell der neue Papst, und ... na, fällt mir ausser Satoshi Nakamoto (virtuell) niemand grad ein. Diese Leute sind Querköpfe, sie müssen in diesem System leben, haben aber ganz andere Absichten.

Dies ist auch Jacks Aussage. Wir sind in einer Renaissance. Die Millenials dürfen sehen, dass die Mindsets der etablierten Alten wirklich alt sind. Eine Generation, die nur Karrieren von Bankers, Lawyers, Juristen, Compliance Officers, Lobbyisten, Influenzern favorisiert, ist tot, denn darin gibt es keine Entwicklung.

Denn Entwicklung ist etwas, was nicht in Regeln gepackt werden kann. Man kann sie nicht mal voraussehen. Dazu gibt es von Veritasium einen tollen Video über ein Anti-AIDS Medikament, das so (weltweit!) nicht mehr hergestellt werden kann wie bei seiner ersten Erzeugung, weil die Grundstoffe "infiziert" sind, Keyword "Polymorphismus". Das Ding war da, es half, aber es mutierte und funktionierte dadurch nicht mehr. Entwicklung ist nicht linear.

Ich bin gerne Ausbilder, am liebsten sprirituell. Denn IT ist eine Art von Spiritualität, in dem Sinne, dass sie ja Welten im Computer "schafft" oder besser simuliert. Die völlige Abwesenheit von einengenden Grenzen war für mich die Faszination von Computern. Damals völlig primitiv, heute in Form der KI in jeder Hinsicht überraschend.

Jack hat da dieselbe Erkenntnis wie ich: Die KI ist da, nicht um Leute zu ersetzen, sondern um die mühsame Kleinarbeit abzunehmen - dem, der eine gute Idee hat und mal ausprobieren möchte. Denn bisher war in der IT immer die Ausbildung vor den Erfolg gesetzt. Dank KI nimmt das ab.

Jack bringt das Beispiel von dem jungen Mann mit seinem krebsbefallenem Hund. Er setzte sich an ChatGPT und entwickelte eine abgestimmte Therapie für seinen Lieblingsbegleiter. Genau das sind die inspirierenden Fälle! Vor KI hätte man den Hund von Tierärzten mehr oder weniger erfolgreich behandeln lassen müssen. Mit einem eventuellen zweifelden Gefühl ob der Wirksamkeit ihrer Therapien wäre dennoch die Ohnmacht vor den Hürden zur Entwicklung der individuellen Therapieform geblieben. Und damit wohl die Aufgabe. Die Aufgabe einer Motivation, die Liebe zu seinem Hund. Wie depressiv hätte er sich fühlen müssen, dem Dahinsiechen seines Hundes ohnmächtig zuschauen zu müssen. Dank KI konnte er seinen Hund davor retten.

Drum sagt Jack auch: We are creators. KI hilft. Und damit der Handel klappt, braucht es Bitcoin. Mit diesen beiden Technologien zusammen kann in der heutigen strom- und internetbasierten Welt jeder und jede Erschaffen für genau diese Welt. Dummes und Geniales. Das ist immer noch abhängig vom Menschen.

Ich bin gerne in der Bitcoin-Meetup-Schwingung, weil alle diese Leute - egal, was sie geworden sind - diesen Spirit stärken, dass es eine Zuversicht gibt, dass die Älteren rie Errungenschaften dieser Renaissance in dieser physischen Welt zwar nicht mehr erleben werden (vielleicht in einer anderen Inkarnation ... who knows), dass sie aber mitfühlen können, wie die nächste Generation hingebungs- und energievoll in die Zukunft schaut. Diese Schwingung des "es lohnt sich wieder" ist bergeversetzend.

Jack schafft es auch diesmal, Emotion und Gefühl zu entfachen: Zuversichtlich in die jetzt schon agierende Renaissance zu blicken. Dankt Bitcoin, der uns "nur" hilft, von den alten zentralistischen Strukturen loszukommen, und dank KI, mit der jeder seine Ideen zumindest für die technisierte Welt zumindest mal ausprobieren kann.

So ist es eine spannende Zeit ...

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