Thecus NAS N5500

Um das langsame Thecus N3200 abzulösen, hatte ich mich umgeschaut nach grösseren Thecus Modellen. Eigentlich hätt ich am liebsten das N7700 gehabt, das ist zwar schnell, braucht aber knackig Strom. So begnügte ich mich mit dem damals neuen N5500. Es sollte schneller sein als das bekannte N5200 und habe die neue Benutzeroberfläche drauf. Die wollte ich eigentlich auch kriegen. Dass es ein Dual DOM (Disk On Module) drauf habe, das bei einem Crash der Firmware nach einem Update automatisch die alte Firmware wieder bereitstelle, das ist etwas, was bei mir nicht wichtig war. Gern genommen ist die hoffentliche Geschwindigkeitsverbesserung.

Der langen Rede kurzer Sinn: Das Teil steht jetzt seit fast einem Jahr bei mir im Einsatz und ich bin zufrieden damit. Allerdings: Die neue Oberfläche ist zwar schön, aber sie gibt auch Rätsel auf: Wenn ich die Firmware update, will das Teil booten ... dazu hat es nun einen schönen grafischen Progressbar, der runterzählt. Bei 0 lädt es das GUI neu. Interessanterweise ohne neue Anmeldung und ohne wirklich gebootet zu haben. Die Firmwareanzeige steht immer noch auf der alten Version. Was machen die da bloss? Der irritierte User, also ich, macht's halt nochmals: Firmware raufladen und alles ok, automatischer Reboot. Nix passiert.

[Mehr]

BP-Bashing ist ungerecht

BP schafft es kaum, der Erdölflut Herr zu werden. Es spielt eigentlich keine Rolle, wie unfähig oder nicht diese sind. Es lässt mich schon die Stirn runzeln, dass die eine Glocke runterliessen und sich keine Gedanken machten, ob der Druck der Quelle diese Glocke überhaupt installieren lässt. Das erinnert mich an die Szene in Armageddon, wo ein erhitzter Militärkopf sich sagen lassen muss, dass es wohl volldoof sei, eine Atomrakete auf der Oberfläche des Kometen explodieren zu lassen, wenn man ihn zerstören will. Da müsse man doch ein Loch bohren ... Im Film siegte die sofort einleuchtende Logik des Wissenschaflters gegenüber dem Militär.

In diesem Sinne und wohl gute 10'000 km weg vom Tatort erlaube ich mir, die im TV rapportierten Bereinigungstechniken von BP zu kommentieren. Sie scheinen unbeholfen zu sein. Ob's so generell stimmt, weiss ich natürlich wie alle anderen wohl nicht. Aber motzen, das tun wir.

Dabei: BP reflektiert doch genau in ihrer möglichen Naivität die gesamte Situation und Haltung rund ums Erdöl: Seit Jahrzehnten wissen wir, dass Erdöl ausgehen wird. Das alleine sollte ja schon reichen, um ebenfalls seit Jahrzehnten die Exitszenarien zu planen und vor allem, endlich ernsthaft voranzutreiben. Es ist doch jedem klar, dass die meiste Energie uns auf den Kopf scheint. Wir können dank der Sonne kochen, Wasser destillieren, und Sauerstoff produzieren ... also, letzteres noch nicht wir, aber die Natur.

[Mehr]

Euro- und Erdölkrise, Kreativität, Ausbildung, Gewohnheiten

Der Zischtigs-Club von heute diskutierte die BP-Problematik im Golf von Mexiko. Der CEO der BP Schweiz war anwesend, einer der Erdölvereinigung Schweiz, ein Energieforscher, eine Ozeanografin, ein GreenPeaceler und ein Geophysiker und Röbi Koller.

Sehr emotional, die ganze Sache. Logisch, denn wie üblich, sind es unsere Gewohnheiten, die das Problem darstellen, oder, wie es der Energieforscher sagte: "Ein Gespräch unter Süchtigen".

Damit ist der Ausgang der Sache schon umschrieben: Die Hauptfrage latuet "Wann hört der Süchtige auf, nach neuem Stoff zu fragen?". Wenn jemand nun meint, es gäbe immer wieder Leute die aufhören können. Richtig, aber ich werfe ein: Wechselt nur das Objekt der Sucht oder endet die Sucht wirklich? Löst sich die Gewohnheit auf? Selbst wenn wir die Objektwechsler dazuzählen, so sind diejenigen, die die Sucht beenden können, wenige.

[Mehr]

BlogCFC was created by Raymond Camden. This blog is running version 5.9.8.012. Contact Blog Owner